SPD · Regierungsprogramm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Bürgerschaftswahl Hamburg 2008 · Original
Das Programm enthält 32 von 551 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 32Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 56Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 32
Die ärztlichen Kindesuntersuchungen U1 bis U9 werden landesrechtlich verpflichtend.
Wortlaut im Programm
• die bisher nur empfohlenen regelmäßigen ärztlichen Kindesuntersuchungen U 1 bis U 9 landesrechtlich obligatorisch machen; Link zum Original
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wird nicht privatisiert.
Wortlaut im Programm
Diese Ziele schließen eine Privatisierung des UKE aus. Link zum Original
Medizinische Behandlung soll für alle gleich gut sein.
Wortlaut im Programm
Medizinische Behandlung muss für alle Bürgerinnen und Bürger gleich gut sein. Link zum Original
Gesundheitsprojekte werden darauf geprüft, ob sie einkommensschwache und bildungsferne Menschen erreichen.
Wortlaut im Programm
Die aktive Teilhabe am Gesundheitswesen ist gerade für Menschen aus einkommensschwachen und bildungsfernen Milieus nur unzureichend gegeben. Wir müssen alle gesundheitlichen Projekte daraufhin untersuchen, ob sie diese Personengruppen erreichen. Link zum Original
Fallkostenpauschalen dürfen nicht dazu führen, dass Kassenpatienten nur minimal versorgt werden.
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung über die sog. Fallkostenpauschalen darf nicht dazu führen, dass bei Kassenpatienten der Aufwand auf ein absolut notwendiges Minimum begrenzt wird. Link zum Original
Die medizinische Versorgung soll für alle in gleicher Qualität gewährleistet sein.
Wortlaut im Programm
• Die medizinische Versorgung muss in gleicher Qualität für alle gewährleistet sein. Link zum Original
Die verbleibenden 25,1 Prozent am LBK werden nicht verkauft.
Wortlaut im Programm
• Es ist eine Aufgabe der Stadt, die Einhaltung der gesetzlichen Qualitätsstandards zu sichern. Deshalb wird die SPD die letzten 25,1 Prozent am LBK nicht verkaufen. Link zum Original
Eine Beschwerde- und Beratungsstelle für Gesundheitseinrichtungen wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
• Wir werden eine Beschwerde- und Beratungsstelle für Gesundheitseinrichtungen einrichten. Link zum Original
Die Stadt erstellt regelmäßig einen Gesundheitsbericht zur ärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung der einzelnen Stadtteile.
Wortlaut im Programm
Um Fehlentwicklungen entgegentreten zu können, wird die Stadt regelmäßig einen Gesundheitsbericht erstellen, aus dem die Versorgung der einzelnen Stadtteile mit Ärzten und Psychotherapeuten hervorgeht. Link zum Original
Die Prävention in der Gesundheitsversorgung soll weiter verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass für alle Bürgerinnen und Bürger in Hamburg die Prävention in der Gesundheitsversorgung weiter verbessert wird. Link zum Original
Kommunale Präventionsprojekte werden im geplanten Präventionsgesetz ausgebaut.
Wortlaut im Programm
• Als wichtige Pfeiler der Vorsorge wollen wir die kommunalen Präventionsprojekte im geplanten Präventionsgesetz ausbauen. Link zum Original
Sozial benachteiligte Gruppen werden über Sportangebote, schulärztlichen Dienst sowie Gesundheits- und Ernährungslehre in die Prävention eingebunden.
Wortlaut im Programm
Insbesondere durch Sportangebote in Schulen und Vereinen, durch einen guten schulärztlichen Dienst in Verbindung mit Gesundheitserziehung und Ernährungslehre an Schulen und Volkshochschulen wollen wir sozial benachteiligte und bildungsferne Gruppen ausreichend in die Prävention einbinden. Link zum Original
Die Krankenkassen sollen ihren gesetzlich vorgeschriebenen Anteil für Präventionsprojekte zahlen.
Wortlaut im Programm
• Wir werden darauf drängen, dass die Krankenkassen ihren gesetzlich vorgeschriebenen Anteil für Präventionsprojekte zahlen (z. B. für die Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung [HAG] und die Förderung von Selbsthilfegruppen). Link zum Original
Kinder und Jugendliche sollen vor Alkohol und Tabak geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Vor allem Kinder und Jugendliche müssen vor legalen Suchtstoffen wie Alkohol und Tabak geschützt werden. Link zum Original
Auf Spielplätzen gilt ein Rauch- und Alkoholkonsumverbot.
Wortlaut im Programm
Wir fordern auch ein Rauch- und Alkoholkonsumverbot auf Spielplätzen. Link zum Original
In Bussen und Bahnen wird das Trinken von Alkohol verboten.
Wortlaut im Programm
In den Bussen und Bahnen soll das Trinken von Alkohol verboten werden. Link zum Original
Das Forschungsprojekt zur Heroinvergabe an Schwerstabhängige wird mit dem Ziel der Zulassung von Diamorphin als Arzneimittel unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Weiterführung des Forschungsprojekts „Heroinvergabe“ an Schwerstabhängige entsprechend der Bundesratsinitiative einiger Bundesländer mit dem Ziel unterstützen, Diamorphin als Arzneimittel in klar geregeltem Rahmen zuzulassen. Link zum Original
Angehörige von Drogenabhängigen, vor allem deren Kinder, werden stärker unterstützt.
Wortlaut im Programm
Aber auch der Sorgen und Nöte der Angehörigen, vor allem der Kinder von Abhängigen, müssen wir uns verstärkt annehmen. Link zum Original
Ein Netzwerk zur Hilfe für Kinder drogenabhängiger Eltern wird gegründet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen daher ein Netzwerk zur Hilfe von Kindern drogenabhängiger Eltern begründen. Link zum Original
Das Therapieangebot in Justizvollzugsanstalten wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Das Therapieangebot in den Vollzugsanstalten muss ausgebaut werden. Link zum Original
AIDS-Präventions- und Aufklärungsprojekte werden unter Einbeziehung der Schulen gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Präventions- und Aufklärungsprojekte stärken und dabei insbesondere die Schulen einbeziehen. Link zum Original
Niedrigschwellige, kostenlose und anonyme HIV-Tests werden erhalten und gestärkt.
Wortlaut im Programm
Das Angebot an niedrigschwelligen, kostenlosen und anonymen HIV-Tests werden wir erhalten und stärken. Link zum Original
Pflegebedürftige Menschen haben ein Recht auf Würde und Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Menschen, die ein Leben lang für sich, ihre Familien und für unsere Gesellschaft da gewesen sind, haben ein Recht auf Würde und Unterstützung, wenn sie in der letzten Lebensphase auf Hilfe angewiesen sind. Link zum Original
Ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung wird durch koordinierte Hilfsdienste unterstützt.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen den Wunsch nach möglichst langem, selbstbestimmtem Leben in der eigenen Wohnung durch Koordination und Angebote verschiedener Hilfsdienste unterstützen. Link zum Original
Quartiersnahe Sozialstationen werden an neue Anforderungen angepasst.
Wortlaut im Programm
• Wir werden die quartiersnahen Sozialstationen, die Pflege und andere Hilfsdienste anbieten oder vermitteln, an die neuen Anforderungen anpassen. Link zum Original
Ein hamburgweiter „Pflege-TÜV“ mit jährlichem Bericht über die einzelnen Heime wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir werden hamburgweit einen „Pflege-TÜV“ einrichten, der in einer jährlichen Veröffentlichung über die Situation in den einzelnen Heimen berichtet. Link zum Original
Das Heimgesetz wird zu einem modernen Verbraucherschutzgesetz ausgebaut.
Wortlaut im Programm
• Wir werden das Heimgesetz zu einem modernen Verbraucherschutzgesetz ausbauen und uns für Pflege in guter Qualität einsetzen und die Heim- und Pflegeaufsicht der Bezirke ausbauen. Link zum Original
Die Heim- und Pflegeaufsicht der Bezirke wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
• Wir werden das Heimgesetz zu einem modernen Verbraucherschutzgesetz ausbauen und uns für Pflege in guter Qualität einsetzen und die Heim- und Pflegeaufsicht der Bezirke ausbauen. Link zum Original
In den Stadtteilen werden Pflegestützpunkte zur unabhängigen Beratung eingerichtet.
Wortlaut im Programm
• Wir werden in den Stadtteilen Pflege- Stützpunkte einrichten, in denen Betroffene und Angehörige unabhängig und kompetent beraten werden. Link zum Original
Jedes stationäre Pflegeheim soll über Verhandlungen mit Kassen und KVH eine Heimärztin oder einen Heimarzt erhalten.
Wortlaut im Programm
• Wir werden mit den Kranken- und Pflegekassen, der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) unter Beteiligung des Landespflegeausschusses Hamburg in Verhandlungen treten mit dem Ziel, jedes stationäre Hamburger Pflegeheim mit einer Heimärztin oder einem Heimarzt auszustatten. Link zum Original
Das Recht auf freie Arztwahl in Pflegeheimen bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Das Recht auf freie Arztwahl bleibt erhalten. Link zum Original
Für ältere Migrantinnen und Migranten wird ein spezielles Informationsangebot zu Gesundheit und Pflege geschaffen.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen deshalb ein spezielles Informationsangebot für ältere Migrantinnen und Migranten in Hamburg schaffen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.