Grüne · Wahlprogramm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016 · beschlossen 04.07.2015 · Original
Das Programm enthält 83 von 1.202 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 83Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 129Seiten im Original
- 2016Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 83
Eine Landwirtschaft ohne Tierquälerei wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Eine Landwirtschaft ohne Tierquälerei ist besser für Menschen, Tiere und Umwelt. Sie sorgt für gesunde Lebensmittel, sichert den Bäuerinnen und Bauern ein Einkommen und hilft, unsere Landschaften zu erhalten. Link zum Original
Eine ökologischere Landwirtschaft soll gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Aber klar ist auch: eine ökologischere Landwirtschaft kann es nur mit den Bäuerinnen und Bauern in Sachsen- Anhalt geben. Wir werden gemeinsam mit ihnen daran arbeiten. Link zum Original
Das Förderprogramm zur Erhaltung historischer Nutztierrassen wird weitergeführt.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir das Förderprogramm für die Erhaltung historischer Nutztierrassen weiter führen, um auch in der Landwirtschaft unsere heimische Artenvielfalt zu bewahren Link zum Original
Tierhaltung zur Pelzgewinnung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Tierhaltung zur Pelzgewinnung lehnen wir ab. Link zum Original
Die Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt wird so verändert, dass Qualität der Arbeit und der Lebensmittel sowie Umwelt- und Tierschutz im Vordergrund stehen.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen die Landwirtschaft in Sachsen- Anhalt so verändern, dass die Qualität der Arbeit und der Lebensmittel, der Schutz der Umwelt und der Tiere im Vordergrund stehen. Link zum Original
In der Landwirtschaft werden Klima und natürliche Ressourcen geschont.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass seitens der in der Landwirtschaft Tätigen an das Morgen denkt und unser Klima sowie unsere natürlichen Ressourcen geschont werden. Link zum Original
Öffentliche Mittel werden deutlich stärker für eine naturverträgliche, tierschützende Landwirtschaft eingesetzt, die zu Artenvielfalt, Wasser- und Klimaschutz beiträgt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen öffentliche Mittel viel stärker für eine naturverträgliche Landwirtschaft einsetzen, die die Tiere schützt und ihren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, dem Schutz des Wassers und im Kampf gegen den Klimawandel leistet. Link zum Original
Landwirte, ihre Familien und Angestellten sollen ein auskömmliches und anständiges Einkommen statt Dumpingpreisen erzielen.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir, dass alle Landwirte, ihre Familien und Angestellte ein auskömmliches und anständiges Einkommen beziehen, anstatt mit Dumpingpreisen kämpfen zu müssen. Link zum Original
Kleine und kleinste Landwirtschaftsbetriebe werden gestärkt, etwa durch Modelle zur kommunalen Versorgung und Teilnahme an regionalen Kreisläufen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auch kleine und kleinste Landwirtschaftsbetriebe stärken, zum Beispieldurch Modelle zur kommunalen Versorgung und Teilnahme an regionalen Kreisläufen. Link zum Original
Tierquälerische Haltungsbedingungen werden endgültig beendet.
Wortlaut im Programm
Tierquälerische Haltungsbedingungen müssen endgültig beendet werden! Link zum Original
In der Tierhaltung wird mehr Platz im Stall vorgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus machen wir uns für grundsätzlich bessere Haltungsbedingungen stark: mehr Platz im Stall, Auslauf, Einstreu, die Abschaffung von Kastenstä nden und ausreichend Beschäftigungsmaterial. Link zum Original
Nutztiere erhalten Auslauf.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus machen wir uns für grundsätzlich bessere Haltungsbedingungen stark: mehr Platz im Stall, Auslauf, Einstreu, die Abschaffung von Kastenstä nden und ausreichend Beschäftigungsmaterial. Link zum Original
In der Tierhaltung wird Einstreu vorgesehen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus machen wir uns für grundsätzlich bessere Haltungsbedingungen stark: mehr Platz im Stall, Auslauf, Einstreu, die Abschaffung von Kastenstä nden und ausreichend Beschäftigungsmaterial. Link zum Original
Kastenstände werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus machen wir uns für grundsätzlich bessere Haltungsbedingungen stark: mehr Platz im Stall, Auslauf, Einstreu, die Abschaffung von Kastenstä nden und ausreichend Beschäftigungsmaterial. Link zum Original
Nutztiere erhalten ausreichend Beschäftigungsmaterial.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus machen wir uns für grundsätzlich bessere Haltungsbedingungen stark: mehr Platz im Stall, Auslauf, Einstreu, die Abschaffung von Kastenstä nden und ausreichend Beschäftigungsmaterial. Link zum Original
Das Abschneiden von Körperteilen bei Nutztieren wird verboten.
Wortlaut im Programm
Ein Abschneiden von Kö rperteilen darf es nicht mehr geben. Link zum Original
Das Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht wird verboten.
Wortlaut im Programm
Das Töten von männlichen Küken bei der Legehennenzucht wollen wir verbieten. Link zum Original
Das Zweinutzungshuhn mit mittlerer Legeleistung und gutem Fleischansatz wird bevorzugt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf das Zweinutzungshuhn, das eine mittlere Legeleistung und gleichzeitige inen guten Fleischansatz hat. Link zum Original
Tiere werden als fühlende Mitgeschöpfe behandelt, deren Bedürfnissen in Ställen und Schlachthöfen entsprochen wird.
Wortlaut im Programm
Tiere müssen als fühlende Mitgeschöpfe wahrgenommen werden, und ihren Bedürfnissen muss entsprochen werden, sowohl in den Ställen als auch in den Schlachthöfen. Link zum Original
Statt Mega-Schlachthöfen werden dezentrale Schlachtstrukturen angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine Mega -Schlachthöfe, sondern dezentrale Schlachtstrukturen. Link zum Original
Anerkannte Tierschutzverbände erhalten ein Klagerecht.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen ein Klagerecht für anerkannte Tierschutzverbände, damit Tiere bei der Durchsetzung ihrer Rechte eine Stimme haben. Link zum Original
Ein Tierschutzplan nach niedersächsischem Vorbild gibt konkrete Schritte zur Verbesserung der Tierhaltung vor.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Tierschutzplan wie in Niedersachsen, welcher konkrete Schritte zur schrittweisen Verbesserung der Tierhaltung vorgibt. Link zum Original
Auf Landesebene wird eine unabhängige, hauptamtliche Tierschutzbeauftragte eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Auf Landesebene wollen wir eine unabhängige Tierschutzbeauftragte einsetzen, die sich hauptamtlich für eine bessere Entwicklung der Zustände einsetzt. Link zum Original
Ab einer bestimmten Tierplatzzahl werden Präsenztierärztinnen und Präsenztierärzte eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir ab einer bestimmten Tierplatzzahl Präsenztierärztinnen und Präsenztierärzte einsetzen. Link zum Original
Die tierschutzrechtlichen Kontrollen werden reformiert und systematisch, vollumfänglich und grundsätzlich unangekündigt durchgeführt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine Reform der tierschutzrechtlichen Kontrollen und fordern, dass systematisch vollumfängliche und grundsätzlich unangekündigte Kontrollen durchgeführt werden. Link zum Original
Bei Tierhaltungsbetrieben zu Erwerbszwecken werden die Kosten der Kontrollen kostendeckend über Gebühren finanziert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass bei Tierhaltungsbetrieben zu Erwerbszwecken die entstehenden Kosten kostendeckend über Gebühren finanziert werden. Link zum Original
Behörden koordinieren sich bei tierschutzrechtlichen Kontrollen besser, etwa in den Gremien der Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz.
Wortlaut im Programm
Für den effektiven Vollzug des Tierschutzrechtes wollen wir, dass sich Behörden untereinander in Bezug auf tierschutzrechtliche Kontrollen besser koordinieren, zum Beispiel im Rahmen der Gremien der Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz (LAV). Link zum Original
Bessere Tiergesundheit soll durch bessere Haltungsbedingungen erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen dagegen auf eine bessere Tiergesundheit durch bessere Haltungsbedingungen. Link zum Original
Für kranke Tiere stehen separate Krankenställe bereit, damit Antibiotika gezielt statt vorsorglich eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Für kranke Tiere müssen separate Krankenställe für ihre Behandlung bereit stehen, damit Antibiotika gezielt und nicht vorsorglich eingesetzt werden müssen. Link zum Original
Mengenrabatte auf Antibiotika werden verboten.
Wortlaut im Programm
Mengenrabattierungen auf Antibiotika wollen wir verbieten, damit kein Anreiz mehr besteht, mehr Antibiotika als notwendig zu kaufen und zu verabreichen. Link zum Original
Es wird geprüft, ob eine Trennung von Verschreibung und Verkauf von Antibiotika praktikabel ist.
Wortlaut im Programm
Wir wollen überprüfen, ob eine Trennung von Verschreibung und Verkauf von Antiobiotika praktikabel ist. Link zum Original
Langfristig wird ein Ausstieg aus der Anwendung von Antibiotika in der Tierhaltung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Langfristig wollen wir einen Ausstieg aus der Anwendung von Antibiotika anstreben. Link zum Original
In allen großen Tierhaltungsanlagen werden Filteranlagen verpflichtend eingebaut.
Wortlaut im Programm
Bei allen großen Tierhaltungsanlagen sollen Filteranlagen verpflichtend eingebaut werden. Link zum Original
In allen kleinen Tierhaltungsanlagen wird geruchsbindende Einstreu eingeführt.
Wortlaut im Programm
Bei allen kleinen Anlagen soll geruchsbindende Einstreu eingeführt werden. Link zum Original
Die Weidehaltung wird durch Weideprogramme finanziell unterstützt.
Wortlaut im Programm
Rinder, Ziegen und Schafe gehören auf die Weide. Deshalb wer den wir uns für den G rünlanderhalt und die finanzielle Unterstützung der Weidehaltung (Weideprogramme) einsetzen. Link zum Original
Risiken durch Wildtiere wie Wolf, Fuchs, Marderhund und Waschbär bei Auslauf- und Weidehaltung werden ermittelt und Landwirte angemessen entschädigt; dazu wird ein Konzept erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Risiken, die von wildlebenden Tieren z.B. Wolf, Fuchs, Marderhund und Waschbär ausgehen, sollen bei Auslauf - und Weidehaltung ermittelt und die Landwirte adäquat entschädigt werden. Dazu muss ein Konzept erarbeitet werden. Link zum Original
Der Anbau von Eiweißpflanzen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Außerdem setzen wir uns für ein Maßnahmenpaket für die Bienen ein, das unter anderem die Unterstützung der Bienensachverständigen, ein besseres Blühstreifenprogramm und die Förderung des Anbaus von Eiweißpflanzen enthält. Link zum Original
Zum Schutz von Böden und Wasser wird eine bodengebundene Landwirtschaft angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen unsere Böden und unser Wasser schützen und treten daher für eine bodengebundene Landwirtschaft ein. Link zum Original
Futtermittelanbau und Ausbringung von Wirtschaftsdünger sollen eine ökologisch sinnvolle Kreislaufwirtschaft ergeben.
Wortlaut im Programm
Der Anbau von Futtermitteln und die Ausbringung von Wirtschaftsdünger müssen eine ökologisch sinnvolle Kreislaufwirtschaft ergeben. Link zum Original
Für Wirtschaftsdünger wird ein Kataster aufgebaut, das anfallende Mengen sowie Im- und Exporte je Tierhaltungsbetrieb erfasst.
Wortlaut im Programm
Für Wirtschaftsdünger muss ein funktionierendes Kataster aufgebaut werden, um die anfallenden Mengen und Im - und Exporte je Tierha ltungsbetrieb zu erfassen. Link zum Original
Der Maisanteil an der Ausgangsmasse von Biogasanlagen wird auf höchstens 10 Prozent begrenzt.
Wortlaut im Programm
Mais für Biogasanlagen soll maximal 10 Prozent der Au sgangsmasse betragen, denn Mais benötigt viel Dünger (Stickstoff) und nimmt dabei kaum Stickstoff auf. Link zum Original
Der Anbau von Eiweißpflanzen wird auch als Hauptkultur über die gesamte Vegetationsperiode gefördert.
Wortlaut im Programm
Da der Anbau dieser Pflanzen eine emissionsarme und umweltschonende Stickstof fdüngung darstellt, wollen wir den Anbau von Eiweißpflanzen auch als Hauptku ltur, also über die gesamte Vegetationsperiode, fördern. Link zum Original
Einheimische Eiweißpflanzen werden erforscht, um sie gegen Folgen des Klimawandels widerstandsfähig zu machen.
Wortlaut im Programm
Weiterhin wollen wir an einheimischen Eiweißpflanzen forschen, um sie gegen die Folgen des Klimawandels fit zu machen und den Landwirten eine verlässliche Ernte gewährleisten zu können. Gentechnisch ausgerichtete Forschung lehnen wir hierbei ab. Link zum Original
Gentechnisch ausgerichtete Forschung an Eiweißpflanzen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Weiterhin wollen wir an einheimischen Eiweißpflanzen forschen, um sie gegen die Folgen des Klimawandels fit zu machen und den Landwirten eine verlässliche Ernte gewährleisten zu können. Gentechnisch ausgerichtete Forschung lehnen wir hierbei ab. Link zum Original
Der Boden gehört in die Hände derjenigen, die ihn bewirtschaften.
Wortlaut im Programm
Für BÜNDNIS 90/DIE GR Ü- NEN gehört der Boden in die Hände derjenigen, die ihn bewirtschaften. Daher wollen wir außerlandwirtschaftliche Investorinnen und Investoren vom Bodenmarkt zurückdrängen. Landwirtschaftliche Betriebe sollen die Flächen zu angemessenen Preisen kaufen oder pachten können. Link zum Original
Außerlandwirtschaftliche Investorinnen und Investoren werden vom Bodenmarkt zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
Für BÜNDNIS 90/DIE GR Ü- NEN gehört der Boden in die Hände derjenigen, die ihn bewirtschaften. Daher wollen wir außerlandwirtschaftliche Investorinnen und Investoren vom Bodenmarkt zurückdrängen. Landwirtschaftliche Betriebe sollen die Flächen zu angemessenen Preisen kaufen oder pachten können. Link zum Original
Landwirtschaftliche Betriebe sollen Flächen zu angemessenen Preisen kaufen oder pachten können.
Wortlaut im Programm
Für BÜNDNIS 90/DIE GR Ü- NEN gehört der Boden in die Hände derjenigen, die ihn bewirtschaften. Daher wollen wir außerlandwirtschaftliche Investorinnen und Investoren vom Bodenmarkt zurückdrängen. Landwirtschaftliche Betriebe sollen die Flächen zu angemessenen Preisen kaufen oder pachten können. Link zum Original
Die Vielfalt im ländlichen Raum wird erhalten und kleine sowie mittlere Strukturen in der Landwirtschaft werden geschützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Vielfalt im ländlichen Raum erhalten und kleine sowie mittlere Strukturen in der Landwirtschaft schützen. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine Änderung des Baugesetzbuches angestrebt, sodass die Privilegierung im Außenbereich für alle nach Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigungspflichtigen Tierhaltungsanlagen entfällt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns deshalb auf Bundesebene für die Änderung des Baugesetzbuches ein, damit die Privilegierung von Nut ztierhaltungsanlagen im Außenbereich für alle Anlagen wegfällt, die nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigungspflichtig sind. Link zum Original
Der Ökolandbau wird gestärkt mit dem Ziel, dass 20 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich für die Stärkung des Ökolandbaus als umweltfreundlichste und ressourcenschonendste Landbewirtschaftung ein und wollen erreichen, dass 20 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche nach den Ökorichtlinien bewirtschaftet werden. Damit sich dieser Herausforderung auch kleinere Betriebe stellen, sehen wir in einem pauschalen und erhöhten Kontrollkostenzuschuss pro Betrieb einen Anreiz. Link zum Original
Kleinere Ökobetriebe erhalten einen pauschalen und erhöhten Kontrollkostenzuschuss pro Betrieb.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich für die Stärkung des Ökolandbaus als umweltfreundlichste und ressourcenschonendste Landbewirtschaftung ein und wollen erreichen, dass 20 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche nach den Ökorichtlinien bewirtschaftet werden. Damit sich dieser Herausforderung auch kleinere Betriebe stellen, sehen wir in einem pauschalen und erhöhten Kontrollkostenzuschuss pro Betrieb einen Anreiz. Link zum Original
Landeseigene und BVVG-Flächen werden vorrangig und zu wirtschaftlich tragfähigen Konditionen an Ökobetriebe verpachtet oder verkauft.
Wortlaut im Programm
Landeseigene Flächen und BVVG -Flächen sollen vorrangig an Ökobetriebe zu solchen Konditionen verpachtet oder verkauft werden, die einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen. Link zum Original
Eine Teilbetriebsumstellung auf Ökolandbau wird wieder ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Eine Teilbetriebsumstellung auf Ökolandbau soll wieder möglich werden, damit Betriebe den Schritt zu mehr Ökolandbau wagen. Link zum Original
Auf Bundesebene wird auf eine weitere Erhöhung der Ökoprämie hingewirkt.
Wortlaut im Programm
Um die wirtschaftlichen Nachteile aufgrund der besonders umweltgerechten Wirtschaftsweise auszugleichen, muss auf Bundesebene auf eine weitere Erhöhung der Ök oprämie hingewirkt werden. Link zum Original
Eine Landwirtschaft ohne Pestizide wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen eine Landwirtschaft, die ohne Pestizide auskommt. Um auf diesem Weg ein Stück weiter zu kommen, wollen wir die Förderpraxis der EU- Mittel neu ausrichten und einen stärkere Bindung der Mittel für eine Landwirtschaft, die mit dem Naturschutz vereinbar ist, festlegen. Link zum Original
Die Förderpraxis der EU-Agrarmittel wird neu ausgerichtet und stärker an eine naturschutzverträgliche Landwirtschaft gebunden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen eine Landwirtschaft, die ohne Pestizide auskommt. Um auf diesem Weg ein Stück weiter zu kommen, wollen wir die Förderpraxis der EU- Mittel neu ausrichten und einen stärkere Bindung der Mittel für eine Landwirtschaft, die mit dem Naturschutz vereinbar ist, festlegen. Link zum Original
Der verpflichtende Einsatz von Einstreu in der Tierhaltung wird mit der Ausbringung als Wirtschaftsdünger im nahen Pflanzenbau kombiniert.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine nachhaltige Ausnutzung der Ressourcen, indem der verpflichtende Einsatz von Einstreu in der Tierhaltung durch die anschließende Ausbringung als Wirtschaftsdünger in räumlicher Nähe mit dem Pflanzenbau kombiniert wird. Link zum Original
Bei Verkäufern und Anwendern von Pflanzenschutzmitteln werden ausreichende Kontrollen durchgeführt, um den Einsatz verbotener Mittel zu verhindern.
Wortlaut im Programm
In etlichen Fällen wer den noch immer längst verbotene Pflanzenschutzmittel angewendet. Wir fordern ausreichende Kontrollen bei deren VerkäuferInnen und NutzerInnen. Link zum Original
Anwendungsbestimmungen wie Abstandsauflagen zu Gewässern und spritzfreie Intervalle vor der Ernte sollen Umwelt und Verbraucher vor Pestizidfolgen schützen.
Wortlaut im Programm
Anwendungsbestimmungen wie Abstandsauflagen zu ackernahen Gewässern und spritzfreie Inte rvalle vor der Ernte sollen die Umwelt und uns Verbraucher vor unvertretbaren Auswirkungen der Pestizide schützen. Link zum Original
Aus der Agro-Gentechnik wird ausgestiegen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen aus der Agro-Gentechnik aussteigen und uns für Anbauverbote sowohl national als auch europaweit einsetzen. Link zum Original
Anbauverbote für gentechnisch veränderte Pflanzen werden national und europaweit angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen aus der Agro-Gentechnik aussteigen und uns für Anbauverbote sowohl national als auch europaweit einsetzen. Link zum Original
Sachsen-Anhalt wird in das Europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, dass Sachsen-Anhalt in das „ Europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen“ aufgenommen wird. Link zum Original
Lebensmittel von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden, werden gekennzeichnet.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen Lebensmittel gekennzeichnet werden, wenn die Tiere mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert worden sind. Link zum Original
Gesunde, ökologische und regionale Lebensmittel werden gefordert.
Wortlaut im Programm
… fordert gesunde, ökologische und regionale Lebensmittel; Link zum Original
Der Schutz der Tiere als Mitgeschöpfe wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
… hat ein Herz für unsere tierischen Mitgeschöpfe; Link zum Original
Gentechnik wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
… stimmt gegen Gentechnik. Link zum Original
Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Organismen werden abgelehnt, besonders nahe Gatersleben.
Wortlaut im Programm
Wir halten Freilandvers uche mit gentechnisch veränderten Organismen überall, besonders aber nahe Gatersleben, dem Ort einer weltweit bedeutenden Genbank, für unverantwortlich. Link zum Original
Die Gründung von Dorfläden als soziale Treffpunkte wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Beispielsweise wollen wir die Gründung von Dorfläden als sozialen Kommunikationspunkt unterstützen. Link zum Original
Nahrungsmittel sollen gesund und umweltschonend produziert werden, mit genauen Angaben zu Inhaltsstoffen über die gesamte Prozesskette.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN legen nicht nur Wert auf eine gesunde und umweltschonende Produktion von Nahrungsmitteln, sondern auch auf genaue Angaben zu Inhaltsstoffen über die gesamte Prozesskette hinweg. Link zum Original
Beim Lebensmitteleinkauf muss erkennbar sein, was in den Produkten enthalten ist und welche Zusätze verwendet wurden.
Wortlaut im Programm
Verbraucherinnen und Verbraucher müssen beim Lebensmittelei nkauf erkennen können, was in den Produkten enthalten ist und welche Zusätze verwendet wurden. Link zum Original
Bund und Land sorgen für klare und verständliche Informationen über Lebensmittel.
Wortlaut im Programm
Hier sind Bund und Land verantwortlich, für klare und verständliche Informationen zu sorgen und irreführende Bezeichnungen zu verbieten. Link zum Original
Irreführende Bezeichnungen von Lebensmitteln werden verboten.
Wortlaut im Programm
Hier sind Bund und Land verantwortlich, für klare und verständliche Informationen zu sorgen und irreführende Bezeichnungen zu verbieten. Link zum Original
Geringe Restbestandteile dürfen nicht mehr dazu dienen, ein Produkt als besonders hochwertig zu deklarieren.
Wortlaut im Programm
Restbestandteile im niedrigen Prozentbereich eines Produkts dürfen nicht länger dazu dienen, das Produkt als besonders hochwertig zu deklarieren. Link zum Original
Nichtssagende Produktnamen und Irreführungen über zentrale Bestandteile wie zu viel Zucker in vermeintlich gesunden Lebensmitteln und Säften werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Kreativ nichtssagende Namensne uschöpfungen und Irreführungen über zentrale Bestandteile, wie oft genug viel zu viel Zucker in vermeintlich gesundheitsfördernden Lebensmitteln und Säften, gehören ins Geschichtsbuch, aber nicht länger auf den Tisch. Link zum Original
Eine schnell erfassbare Kennzeichnung der zentralen Nährwerteigenschaften von Lebensmitteln (Lebensmittel-Ampel) wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Einführung einer schnell erfassbaren Kennzeichnung der zentralen Nährwerteigenschaften von Lebensmitteln (Lebensmittel-Ampel) Link zum Original
Alle Bestandteile eines Produkts, insbesondere bei stark verarbeiteten Nahrungsmitteln, werden explizit, verständlich, vollständig und lesbar auf der Verpackung aufgeführt.
Wortlaut im Programm
Zudem sollen alle Bestandteile eines Produkts, insbesondere bei komplex weiterverarbeiteten Nahrungsmitteln, explizit, verständlich, vollständig und in lesbarer Größe auf der Verpackung aufgeführt sein. Link zum Original
Für Produkte mit genetisch modifizierten Bestandteilen wird ein Warnsymbol eingeführt.
Wortlaut im Programm
Ein Warnsymbol für Produkte mit genetisch modifizierten Bestandteilen ist längst überfällig. Link zum Original
Ein regionales Gütesiegel für (Bio-)Produkte aus Sachsen-Anhalt wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir streben ein regionales Gütesiegel für (Bio -)Produkte aus Sachsen - Anhalt an. Link zum Original
Das Landesamt für Verbraucherschutz wird gut ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Seiner Verantwortung für gute und gesunde Lebensmittel kann unser Bundesland durch eine gute Ausstattung des Landesamts für Verbraucherschutz sowie der Ausweitung von Lebensmittel- und Hygieneko ntrollen nachkommen. Link zum Original
Lebensmittel- und Hygienekontrollen werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Seiner Verantwortung für gute und gesunde Lebensmittel kann unser Bundesland durch eine gute Ausstattung des Landesamts für Verbraucherschutz sowie der Ausweitung von Lebensmittel- und Hygieneko ntrollen nachkommen. Link zum Original
Geschulte Prüferinnen und Prüfer erzeugen durch stete Präsenz in lebensmittelverarbeitenden Betrieben, Imbissen und Restaurants Kontrolldruck.
Wortlaut im Programm
Geschulte Prüferinnen und Prüfer müssen durch ihre stete Präsenz in den lebensmittelverarbeitenden Betrieben, Imbissen und Restaurants einen Kontrolldruck erzeugen. Link zum Original
Verfehlungen bei der Lebensmittelsicherheit werden mit harten Strafen geahndet.
Wortlaut im Programm
Verfehlungen müssen mit harten Strafen geahndet werden. Link zum Original
Verstöße gegen Lebensmittelsicherheitsnormen werden in den Medien und im Betrieb selbst veröffentlicht, etwa durch eine Hygiene-Ampel für Gaststätten.
Wortlaut im Programm
Neben der Erteilung hoher Auflagen und Geldbußen gehört dazu die Veröffentlichung von Verstößen in den Medien und auch im Betrieb selbst (z.B. eine Hygiene-Ampel für Gaststätten). Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.