Linke NW · Sozial – gerecht – solidarisch
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2000 · Original
Das Programm enthält 176 von 775 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 176Forderungen zum Politikfeld
- 23 %des Programms
- 48Seiten im Original
- 2000Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 176
Ein Recht auf Bildung soll gewährleistet sein.
Wortlaut im Programm
Ein menschenwürdiges Leben ist nach Auffassung der PDS NRW nur möglich, wenn die elementaren Rechte der Menschen gewährleistet sind: ein Recht auf soziale Sicherheit, auf Arbeit und Wohnen, auf Gleichstellung und gleichberechtigte Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben, ein Recht auf Bildung und ein Recht auf eine gesunde Umwelt. Link zum Original
Der freie Markt kann das Recht auf Ausbildung für alle Jugendlichen nicht gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Das ,freie Spiel der Marktkräfte‘ ist nicht in der Lage, das Recht auf Ausbildung für jeden Jugendlichen zu gewährleisten. Link zum Original
Die Politik soll der gesellschaftlichen Verantwortung für die Bereitstellung qualifizierter Ausbildungsplätze nachkommen.
Wortlaut im Programm
Die PDS NRW will eine Politik, die der gesellschaftlichen Verantwortung für die Bereitstellung von qualifizierten Ausbildungsplätzen und Zukunftschancen nachkommt. Link zum Original
Jeder Jugendliche erhält eine durch eine Ausbildungsumlage finanzierte Ausbildungsplatzgarantie.
Wortlaut im Programm
- eine umlagefinanzierte Ausbildungsplatzgarantie für jeden Jugendlichen, Link zum Original
Über- und außerbetriebliche Ausbildungsangebote werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- Ausbau über- und außerbetrieblicher Ausbildungsangebote und Förderung der Kooperation zwischen Unternehmen zur Schaffung neuer Ausbildungsplätze, Link zum Original
Die Kooperation zwischen Unternehmen zur Schaffung neuer Ausbildungsplätze wird gefördert.
Wortlaut im Programm
- Ausbau über- und außerbetrieblicher Ausbildungsangebote und Förderung der Kooperation zwischen Unternehmen zur Schaffung neuer Ausbildungsplätze, Link zum Original
In den neuen Technologie- und Dienstleistungsbereichen werden neue qualifizierte Berufsbilder ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
- Ausweisung neuer qualifizierter Berufsbilder in den neuen Technologie- und Dienstleistungsbereichen, Link zum Original
Frauen werden stärker an betrieblicher Ausbildung beteiligt.
Wortlaut im Programm
- eine verstärkte Beteiligung von Frauen an betrieblicher Ausbildung und Ausdehnung des Berufswahlspektrums, Link zum Original
Das Berufswahlspektrum von Frauen wird ausgedehnt.
Wortlaut im Programm
- eine verstärkte Beteiligung von Frauen an betrieblicher Ausbildung und Ausdehnung des Berufswahlspektrums, Link zum Original
Wohnortnahe und ausreichende Kindergärten und Kindertagesstätten werden finanziell abgesichert.
Wortlaut im Programm
- finanzielle Absicherung wohnortnaher und ausreichender Kindergärten und Kindertagesstätten, Link zum Original
Kinderbetreuungsangebote werden flexibler und an den Bedürfnissen von Eltern und Kindern ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
- flexiblere Kinderbetreuungsangebote, die den Bedürfnissen von Eltern und Kindern entsprechen, Link zum Original
Lesbisch-schwule Lebensweisen werden in den Lehrplänen der Schulen stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
- die verstärkte Berücksichtigung lesbisch -schwuler Lebensweisen in den Lehrplänen der Schulen, Link zum Original
Lehre und Forschung an den Hochschulen zur Geschichte der Verfolgung und Emanzipation von Lesben und Schwulen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- den Ausbau von Lehre und Forschung an den Hochschulen NRWs zur Geschichte der Verfolgung und Emanzipation von Lesben und Schwulen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Link zum Original
In Nordrhein-Westfalen wird ein Studiengang für Gebärdensprachdolmetschen eingerichtet.
Wortlaut im Programm
- die Anerkennung der Gebärdensprache (DGS) als vollwertige Verkehrsprache, die kostenfreie Gestellung von Gebärdendolmetschern in Ämtern und öffentlichen Einrichtungen sowie die Einrichtung eines Studienganges "GebärdensprachdolmetscherIn" in NRW, Link zum Original
Die Integration von Menschen mit Behinderungen in Bildung und Ausbildung wird verbessert.
Wortlaut im Programm
- die Verbesserung der Möglichkeiten zur Integration von Menschen mit Behinderungen in das Bildungs- und Ausbildungswesen. Link zum Original
Behinderte Kinder können Regelschulen besuchen.
Wortlaut im Programm
Das schließt den Regelschulbesuch auch für behinderte Kinder, die entsprechende Weiterbildung der LehrerInnen und die vollständige Übernahme der Kosten durch das Land sowie die Schaffung von Beratungsstellen für behinderte SchülerInnen und Studierende an allen Hochschulen in NRW ein. Link zum Original
Lehrkräfte werden für die Integration behinderter Kinder weitergebildet.
Wortlaut im Programm
Das schließt den Regelschulbesuch auch für behinderte Kinder, die entsprechende Weiterbildung der LehrerInnen und die vollständige Übernahme der Kosten durch das Land sowie die Schaffung von Beratungsstellen für behinderte SchülerInnen und Studierende an allen Hochschulen in NRW ein. Link zum Original
Das Land übernimmt die Kosten der schulischen Integration vollständig.
Wortlaut im Programm
Das schließt den Regelschulbesuch auch für behinderte Kinder, die entsprechende Weiterbildung der LehrerInnen und die vollständige Übernahme der Kosten durch das Land sowie die Schaffung von Beratungsstellen für behinderte SchülerInnen und Studierende an allen Hochschulen in NRW ein. Link zum Original
An allen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen werden Beratungsstellen für behinderte Schülerinnen, Schüler und Studierende geschaffen.
Wortlaut im Programm
Das schließt den Regelschulbesuch auch für behinderte Kinder, die entsprechende Weiterbildung der LehrerInnen und die vollständige Übernahme der Kosten durch das Land sowie die Schaffung von Beratungsstellen für behinderte SchülerInnen und Studierende an allen Hochschulen in NRW ein. Link zum Original
Sonderschulen und Sonderkindergärten werden mittelfristig abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir fordern mittelfristig die Abschaffung von Sonderschulen und Sonderkindergärten, Link zum Original
Das Bildungswesen wird grundlegend reformiert.
Wortlaut im Programm
Die PDS NRW tritt für eine grundlegende Reform des Bildungswesens ein. Im Mittelpunkt der Reform stehen die Demokratisierung von Schule und Hochschule und die Chancengleichheit Aller. Link zum Original
Schule und Hochschule werden demokratisiert.
Wortlaut im Programm
Die PDS NRW tritt für eine grundlegende Reform des Bildungswesens ein. Im Mittelpunkt der Reform stehen die Demokratisierung von Schule und Hochschule und die Chancengleichheit Aller. Link zum Original
Die Bildungsreform zielt auf Chancengleichheit für alle.
Wortlaut im Programm
Die PDS NRW tritt für eine grundlegende Reform des Bildungswesens ein. Im Mittelpunkt der Reform stehen die Demokratisierung von Schule und Hochschule und die Chancengleichheit Aller. Link zum Original
Die Kommerzialisierung von Bildung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir sind gegen Kommerzialisierung von Bildung und die Ausrichtung von Bildungsinhalten allein nach ihrer wirtschaftlichen Verwertbarkeit. Link zum Original
Die Ausrichtung von Bildungsinhalten allein nach wirtschaftlicher Verwertbarkeit wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir sind gegen Kommerzialisierung von Bildung und die Ausrichtung von Bildungsinhalten allein nach ihrer wirtschaftlichen Verwertbarkeit. Link zum Original
Bildung ist ein Grundrecht und eine Quelle von Emanzipation.
Wortlaut im Programm
Wer dem Begriff "Bildung" gerecht werden will, versteht ihn als Grundrecht und als Quelle von Emanzipation. Link zum Original
Schulen ermöglichen selbstbestimmtes Lernen und laden zur Aneignung von Wissen ein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen lebendige Schulen, die selbstbestimmtes Lernen ermöglichen und zur Aneignung von Wissen einladen. Dabei sollen Toleranz, Selbstvertrauen, Kritikfähigkeit, soziale Kompetenz, selbständiges Lernen und zur eigenständigen Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erforderliche Bildungs- und Wissensinhalte vermittelt werden. Link zum Original
Schulen vermitteln Toleranz, Selbstvertrauen, Kritikfähigkeit, soziale Kompetenz, selbständiges Lernen und die für die gesellschaftliche Teilhabe nötigen Inhalte.
Wortlaut im Programm
Wir wollen lebendige Schulen, die selbstbestimmtes Lernen ermöglichen und zur Aneignung von Wissen einladen. Dabei sollen Toleranz, Selbstvertrauen, Kritikfähigkeit, soziale Kompetenz, selbständiges Lernen und zur eigenständigen Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erforderliche Bildungs- und Wissensinhalte vermittelt werden. Link zum Original
Eine Stärkung der Führungsrolle von Lehrkräften und Schulleitungen wird als Förderung autoritärer Strukturen abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wo die Rede ist von der "Stärkung der Führungsrolle des Lehrers" oder einer "Aufwertung und Stärkung der Schulleitungen", werden autoritäre Strukturen nicht nur verfestigt, sondern bewusst gefördert. Link zum Original
Freiwillige Oberstufen an Gesamtschulen werden als Demontage der Gesamtschule abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wo von der Freiwilligkeit von Oberstufen an Gesamtschulen gesprochen wird, wird indirekt eine Demontage der Gesamtschule betrieben. Link zum Original
Eine solide materielle und personelle Ausstattung der Schulen wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Eine solide materielle und personelle Ausstattung der Schulen ist zu sichern. Link zum Original
Schulen mit besonderen Problemen, etwa wegen ihres sozialen Umfelds, werden besonders gefördert.
Wortlaut im Programm
Schulen, die z.B. aufgrund des sozialen Umfeldes besondere Probleme haben, müssen besonders gefördert werden. Link zum Original
Einflussnahme auf Schulen durch Sponsoring wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Einflussnahme auf Schulen durch Sponsoring lehnen wir ab. Link zum Original
Ein dauerhaftes Investitionsprogramm für Schulen wird aufgelegt.
Wortlaut im Programm
- ein dauerhaftes Investitionsprogramm "Schulen". Damit sollen in einem ersten Schritt Schulbauten saniert, weiterhin Um-und Ausbauten sowie Energiesparinvestitionen auf den Weg gebracht werden. Link zum Original
Schulbauten werden saniert, sowie Um- und Ausbauten und Energiesparinvestitionen an Schulen umgesetzt.
Wortlaut im Programm
- ein dauerhaftes Investitionsprogramm "Schulen". Damit sollen in einem ersten Schritt Schulbauten saniert, weiterhin Um-und Ausbauten sowie Energiesparinvestitionen auf den Weg gebracht werden. Link zum Original
Die Zuweisungen für Schulen im Gemeindefinanzierungsgesetz werden dauerhaft deutlich erhöht.
Wortlaut im Programm
Dauerhaft sind die Zuweisungen für Schulen im Gemeindefinanzierungsgesetz deutlich zu erhöhen, Link zum Original
Gegen Unterrichtsausfall werden mehr Lehrerinnen und Lehrer eingestellt.
Wortlaut im Programm
- gezielte Maßnahmen zur Behebung des Unterrichtsausfalls durch Einstellung von mehr LehrerInnen und den Ausbau von Stellenreserven. Link zum Original
Die Stellenreserven für Lehrkräfte werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- gezielte Maßnahmen zur Behebung des Unterrichtsausfalls durch Einstellung von mehr LehrerInnen und den Ausbau von Stellenreserven. Link zum Original
Der verfrühte Einsatz von Lehramtsanwärtern im bedarfsdeckenden Unterricht wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Konzepte wie die verfrühte Heranziehung von Lehramtsanwärtern (sog. "bedarfsdeckender Unterricht") oder eine Erhöhung der Pflichtstundenzahl lehnen wir ab. Link zum Original
Eine Erhöhung der Pflichtstundenzahl der Lehrkräfte wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Konzepte wie die verfrühte Heranziehung von Lehramtsanwärtern (sog. "bedarfsdeckender Unterricht") oder eine Erhöhung der Pflichtstundenzahl lehnen wir ab. Link zum Original
Die jüngsten Pflichtstundenerhöhungen für Lehrkräfte werden zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Die Pflichtstundenerhöhungen der letzten Zeit sind zurückzunehmen. Link zum Original
Neue Lehrkräfte werden im Angestelltenverhältnis eingestellt.
Wortlaut im Programm
Neueinstellungen sind im Angestelltenverhältnis festzuschreiben, Link zum Original
Die Klassen werden verkleinert.
Wortlaut im Programm
- die Verkleinerung der Klassen. Link zum Original
Bis 2005 wird ein Verhältnis von 20 Schülerinnen und Schülern je Lehrkraft angestrebt.
Wortlaut im Programm
Bis zum Jahr 2005 ist ein SchülerInnen/LehrerInnen-Verhältnis von 20:1 anzustreben, Link zum Original
Die grundsätzliche Lehr- und Lernmittelfreiheit wird wiederhergestellt.
Wortlaut im Programm
- Wiederherstellung der grundsätzlichen Lehr- und Lernmittelfreiheit sowie die unentgeltliche Beförderung von SchülerInnen, Link zum Original
Schülerinnen und Schüler werden unentgeltlich befördert.
Wortlaut im Programm
- Wiederherstellung der grundsätzlichen Lehr- und Lernmittelfreiheit sowie die unentgeltliche Beförderung von SchülerInnen, Link zum Original
Für die Klassen 1 bis 9 gibt es eine kostenfreie verlässliche Schule von 8 bis 14 Uhr.
Wortlaut im Programm
- die kostenfreie "verlässliche Schule" von 8-14 Uhr für die Klassen 1-9, sowie mehr Ganztagsangebote an den Schulen, Link zum Original
Die Ganztagsangebote an Schulen werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
- die kostenfreie "verlässliche Schule" von 8-14 Uhr für die Klassen 1-9, sowie mehr Ganztagsangebote an den Schulen, Link zum Original
Schulen bleiben unabhängig und dürfen auch bei knappen Kassen nicht gesponsert werden.
Wortlaut im Programm
- die Unabhängigkeit der Schulen. Auch in Zeiten knapper Kassen dürfen Schulen nicht gesponsort werden, Link zum Original
Lehrerinnen und Lehrer ausländischer Herkunft werden eingestellt.
Wortlaut im Programm
- die Einstellung von LehrerInnen ausländischer Herkunft. Link zum Original
Chancengleichheit erfordert neben gleichem Zugang auch die gezielte Förderung Benachteiligter.
Wortlaut im Programm
Reale Chancengleichheit bedeutet nicht nur formal gleiche Zugangsberechtigung, sondern auch gezielte Förderung Benachteiligter. Link zum Original
Die Gesamtschule wird zur einzigen Schulform der Sekundarstufe I ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- den Ausbau der Gesamtschule zur einzigen Schulform in der Sekundarstufe I, Link zum Original
Die Durchlässigkeit zwischen den bestehenden Schulformen wird erhöht.
Wortlaut im Programm
- auf dem Weg dorthin eine erhöhte Durchlässigkeit zwischen den bestehenden Schulformen, Link zum Original
Berufskollegs werden zur Verbindung von schulischer und beruflicher Bildung ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- den Ausbau von Berufkollegs zur Integration von schulischer und beruflicher Bildung, Link zum Original
Die Sekundarstufe II umfasst weiterhin drei Jahre.
Wortlaut im Programm
- dass die Sekundarstufe II weiterhin drei Jahre umfassen soll, Wahl- und Orientierungsmöglichkeiten sollen erhalten und ausgebaut werden, Link zum Original
Wahl- und Orientierungsmöglichkeiten in der Sekundarstufe II werden erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- dass die Sekundarstufe II weiterhin drei Jahre umfassen soll, Wahl- und Orientierungsmöglichkeiten sollen erhalten und ausgebaut werden, Link zum Original
Noten werden durch zusätzliche Gutachten relativiert.
Wortlaut im Programm
- die Relativierung von Noten durch zusätzliche Gutachten. Link zum Original
Die Abschaffung der Noten beginnt sofort in der Grundschule und erfasst längerfristig alle Schulformen.
Wortlaut im Programm
Die Abschaffung der Noten soll in der Grundschule sofort beginnen und längerfristig alle Schulformen umfassen, der "Drittelerlass" beibehalten werden, Link zum Original
Der Drittelerlass wird beibehalten.
Wortlaut im Programm
Die Abschaffung der Noten soll in der Grundschule sofort beginnen und längerfristig alle Schulformen umfassen, der "Drittelerlass" beibehalten werden, Link zum Original
Das Sitzenbleiben wird durch Fördermaßnahmen und stärkere Binnendifferenzierung verringert.
Wortlaut im Programm
- die Reduzierung des "Sitzenbleibens" durch Fördermaßnahmen und verstärkte Binnendifferenzierung, Link zum Original
In allen Schulstufen werden Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen.
Wortlaut im Programm
- Maßnahmen zur Gewaltprävention in allen Schulstufen. Link zum Original
Die öffentliche Auseinandersetzung mit den Ursachen rassistischer und sexualisierter Gewalt wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
- eine verstärkte öffentliche Auseinandersetzung mit den Ursachen rassistischer und sexualisierter Gewalt, umfangreiche Präventionsmaßnahmen in der Erziehung und die Förderung von Konzepten zur antifaschistischen Bildung und Erziehung, Link zum Original
In der Erziehung werden umfangreiche Präventionsmaßnahmen gegen rassistische und sexualisierte Gewalt ergriffen.
Wortlaut im Programm
- eine verstärkte öffentliche Auseinandersetzung mit den Ursachen rassistischer und sexualisierter Gewalt, umfangreiche Präventionsmaßnahmen in der Erziehung und die Förderung von Konzepten zur antifaschistischen Bildung und Erziehung, Link zum Original
Konzepte zur antifaschistischen Bildung und Erziehung werden gefördert.
Wortlaut im Programm
- eine verstärkte öffentliche Auseinandersetzung mit den Ursachen rassistischer und sexualisierter Gewalt, umfangreiche Präventionsmaßnahmen in der Erziehung und die Förderung von Konzepten zur antifaschistischen Bildung und Erziehung, Link zum Original
Schulen klären über gleichgeschlechtliche Lebensweisen auf und fördern Akzeptanz und Coming-out bei Jugendlichen unter Einbeziehung lesbischer und schwuler Organisationen.
Wortlaut im Programm
- Konzepte zur Aufklärung über gleichgeschlechtliche Lebensweisen und zur Förderung von Akzeptanz und coming-out-Prozessen bei Jugendlichen unter Einbeziehung von Arbeitsgruppen aus den lesbischen und schwulen Organisationen, Link zum Original
Gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung wird verstärkt ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- den verstärkten Ausbau integrativen Lernens Behinderter und Nichtbehinderter, Link zum Original
Mädchen und junge Frauen werden in Neuen Medien sowie technischen Fächern und Berufen gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
- die gezielte Förderung von Mädchen und jungen Frauen im Bereich Neuer Medien und technischen Fächern und Berufen, Link zum Original
Schülerinnen und Schüler ausländischer Herkunft und anderer Muttersprache werden sprachlich und fachlich gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
- die gezielte Förderung von AusländerInnen, Menschen anderer Muttersprache und anderem kulturellem Hintergrund, sowohl sprachlich als auch fachlich, Link zum Original
Eine Fremdsprache wird bereits in der Grundschule unterrichtet.
Wortlaut im Programm
- die Einbeziehung einer Fremdsprache schon in der Grundschule, Link zum Original
Berufsorientierung, Berufswahlberatung und das Fach Arbeitslehre werden ab Klasse 8 in allen Schulformen eingeführt.
Wortlaut im Programm
- die Aufnahme von Berufsorientierung, Berufswahlberatung und des Fachs Arbeitslehre ab Klasse 8 in allen Schulformen, dazu soll es für alle SchülerInnen verpflichtende Betriebspraktika geben, Link zum Original
Für alle Schülerinnen und Schüler werden Betriebspraktika verpflichtend.
Wortlaut im Programm
- die Aufnahme von Berufsorientierung, Berufswahlberatung und des Fachs Arbeitslehre ab Klasse 8 in allen Schulformen, dazu soll es für alle SchülerInnen verpflichtende Betriebspraktika geben, Link zum Original
Das Land bringt eine Bundesratsinitiative für ein elternunabhängiges Schüler-BAföG ein.
Wortlaut im Programm
- eine Bundesratsinitiative zum Ausbau des SchülerInnen-BAföG, das elternunabhängig gewährt werden soll. Ziel ist eine deutliche Erweiterung des EmpfängerInnenkreises, Link zum Original
Der Kreis der Empfängerinnen und Empfänger von Schüler-BAföG wird deutlich erweitert.
Wortlaut im Programm
- eine Bundesratsinitiative zum Ausbau des SchülerInnen-BAföG, das elternunabhängig gewährt werden soll. Ziel ist eine deutliche Erweiterung des EmpfängerInnenkreises, Link zum Original
Die Lehrerausbildung wird so neu gestaltet, dass Theorie und Praxis von Anfang an verbunden sind.
Wortlaut im Programm
- die Verbesserung und Neugestaltung der LehrerInnenausbildung, um Theorie und Praxis von Anfang an zu kombinieren. Link zum Original
Fortbildungen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen werden für alle Lehrkräfte innerhalb der Arbeitszeit verpflichtend.
Wortlaut im Programm
Aus- und Fortbildungsmaßnahmen in aktuellen gesellschaftlich relevanten Themenbereichen sollen für alle LehrerInnen im Rahmen ihrer normalen Arbeitszeit verpflichtend sein, Link zum Original
Schülerinnen und Schüler erhalten bessere rechtliche Grundlagen zum Schutz gegen Übergriffe, Beleidigungen und Herabsetzung im Schulalltag.
Wortlaut im Programm
- Schaffung von besseren rechtlichen Grundlagen von SchülerInnen zum Schutz gegen Übergriffe, Beleidigungen, Herabsetzung und Zynismus im Schulalltag. Link zum Original
Die Verjährungsfrist für Übergriffe im Schulalltag beginnt erst mit dem Verlassen der Schule.
Wortlaut im Programm
Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Verlassen der Schule. Link zum Original
Schule wird vorbildlich demokratisch organisiert.
Wortlaut im Programm
Wenn Schule Lernort der Demokratie ist, dann muss sie in vorbildlicher Weise demokratisch organisiert werden, um glaubwürdig zu sein. Link zum Original
Die rechtliche Stellung der Schülervertretungen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
- SchülerInnenvertretungen müssen in ihrer rechtlichen Stellung gestärkt werden. Insbesondere muss ihnen gesetzlich ein eigener Etat, das politische Mandat und der Charakter eines Interessenvertretungsorgans verbrieft werden. Gleiches gilt für Bezirks-und Landes- Schülervertretungen. Link zum Original
Schülervertretungen auf Schul-, Bezirks- und Landesebene erhalten gesetzlich einen eigenen Etat.
Wortlaut im Programm
- SchülerInnenvertretungen müssen in ihrer rechtlichen Stellung gestärkt werden. Insbesondere muss ihnen gesetzlich ein eigener Etat, das politische Mandat und der Charakter eines Interessenvertretungsorgans verbrieft werden. Gleiches gilt für Bezirks-und Landes- Schülervertretungen. Link zum Original
Schülervertretungen erhalten gesetzlich das politische Mandat und den Status eines Interessenvertretungsorgans.
Wortlaut im Programm
- SchülerInnenvertretungen müssen in ihrer rechtlichen Stellung gestärkt werden. Insbesondere muss ihnen gesetzlich ein eigener Etat, das politische Mandat und der Charakter eines Interessenvertretungsorgans verbrieft werden. Gleiches gilt für Bezirks-und Landes- Schülervertretungen. Link zum Original
Das Schulmitwirkungsgesetz wird reformiert.
Wortlaut im Programm
- Das Schulmitwirkungsgesetz muss reformiert werden. Link zum Original
Das Stimmrecht in Fach- und Schulkonferenzen wird im Verhältnis 3:2:1 auf Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern verteilt.
Wortlaut im Programm
Anzustreben ist unter anderem eine Verteilung des Stimmrechts in Fach - und Schulkonferenzen im Verhältnis 3:2:1 auf SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern. Link zum Original
Schulleitungen werden von der Schulkonferenz gewählt und abgewählt.
Wortlaut im Programm
Die Wahl und Abwahl von Schulleitungen muss auf die Schulkonferenzen verlagert werden. Link zum Original
Schul- und Lehrerkonferenzen sind grundsätzlich schulöffentlich.
Wortlaut im Programm
Schul- und LehrerInnenkonferenzen sollen grundsätzlich schulöffentlich sein. Link zum Original
Bezirksschülervertretungen erhalten einen Sitz in den kommunalen Schulausschüssen.
Wortlaut im Programm
- Die BezirksschülerInnenvertretungen müssen, wie bislang die Kirchen, ein Anrecht auf einen Sitz in den kommunalen Schulausschüssen haben. Link zum Original
Ein Zentralabitur wird verhindert.
Wortlaut im Programm
- Landesweit einheitliche Abiturprüfungen (Zentralabitur) müssen verhindert werden. Link zum Original
Kopfnoten wie Fleiß und Betragen werden grundsätzlich abgelehnt.
Wortlaut im Programm
- Die Einführung von Kopfnoten, wie z.B. Fleiß und Betragen, lehnen wir grundsätzlich ab. Link zum Original
Die ausreichende Finanzierung der Schulen wird nicht auf die einzelnen Schulen verlagert und ohne Sponsoring gesichert.
Wortlaut im Programm
- Die Sicherung einer ausreichenden Finanzierung darf nicht auf die einzelnen Schulen verlagert werden und muss auch ohne Sponsoring gesichert sein. Link zum Original
Schulautonomie, insbesondere finanzielle Schulautonomie, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Schulautonomie, insbesondere finanzielle Schulautonomie lehnen wir ab. Link zum Original
Schülerinnen, Schüler und Eltern werden von Anfang an gleichberechtigt an der Entwicklung des Schulprogramms beteiligt.
Wortlaut im Programm
Mit Nachdruck muss dafür Sorge getragen werden, dass SchülerInnen und Eltern an der Entwicklung ihres Schulprogramms von Anfang an gleichberechtigt beteiligt werden. An Schulen, wo dies nicht der Fall war, ist das Programm neu zu erarbeiten. Link zum Original
Schulprogramme, die ohne gleichberechtigte Beteiligung von Schülern und Eltern entstanden sind, werden neu erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Mit Nachdruck muss dafür Sorge getragen werden, dass SchülerInnen und Eltern an der Entwicklung ihres Schulprogramms von Anfang an gleichberechtigt beteiligt werden. An Schulen, wo dies nicht der Fall war, ist das Programm neu zu erarbeiten. Link zum Original
Die konfessionelle Bindung von Schulen wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
- Die konfessionelle Bindung von Schulen ist abzuschaffen. Link zum Original
Alle Formen von Privatschulen werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
- Alle Formen von Privatschulen sind abzuschaffen, um eine finanzielle Chancengleichheit zu gewährleisten. Link zum Original
Statt des verpflichtenden konfessionellen Religionsunterrichts wird ein Fach Lebensgestaltung, Ethik und Religionskunde eingeführt.
Wortlaut im Programm
- Ein Unterrichtsfach zu Lebensgestaltung, Ethik und Religionskunde ist anstelle des verpflichtenden, konfessionell gebundenen Religionsunterrichts einzuführen. Link zum Original
Im Vordergrund steht das Recht auf eine qualifizierte Berufsausbildung.
Wortlaut im Programm
Für die PDS dagegen steht das Recht auf eine qualifizierte Berufsausbildung im Vordergrund. Link zum Original
Das duale System der beruflichen Bildung wird dauerhaft abgesichert.
Wortlaut im Programm
- die dauerhafte Absicherung des dualen Systems der beruflichen Bildung, Link zum Original
Auszubildende erhalten das Recht auf zwei arbeitsfreie Berufsschultage.
Wortlaut im Programm
- das Recht auf zwei arbeitsfreie Berufschultage, Link zum Original
Die berufliche Bildung wird materiell so abgesichert, dass nach dem Stand der Technik ausgebildet wird.
Wortlaut im Programm
- die berufliche Bildung materiell so abzusichern, dass auf dem Stand der Technik ausgebildet wird. Link zum Original
Für Lehrkräfte in der beruflichen Bildung werden entsprechende Fortbildungen verpflichtend.
Wortlaut im Programm
Auch für die Lehrkräfte müssen entsprechende Fortbildungen verpflichtend sein, Link zum Original
Ein Ausbildungsplatz wird durch Ausbildungszentren in kommunaler Trägerschaft garantiert.
Wortlaut im Programm
- eine Garantie eines Ausbildungsplatzes durch Ausbildungszentren in kommunaler Trägerschaft, Link zum Original
Berufliche und allgemeine Bildung werden etwa in Kollegschulen zusammengeführt und gleichberechtigt.
Wortlaut im Programm
- die Integration und die Gleichberechtigung von beruflicher und allgemeiner Bildung, z.B. durch die Zusammenführung in Kollegschulen; die Gleichberechtigung von beruflicher und allgemeiner Bildung, z.B. die Gleichwertigkeit des Abiturs und des Facha biturs, Link zum Original
Abitur und Fachabitur werden als gleichwertig anerkannt.
Wortlaut im Programm
- die Integration und die Gleichberechtigung von beruflicher und allgemeiner Bildung, z.B. durch die Zusammenführung in Kollegschulen; die Gleichberechtigung von beruflicher und allgemeiner Bildung, z.B. die Gleichwertigkeit des Abiturs und des Facha biturs, Link zum Original
Die Prüfungshoheit in der beruflichen Bildung geht an staatliche Stellen über.
Wortlaut im Programm
- die Übertragung der Prüfungshoheit in der beruflichen Bildung an staatliche Stellen. Link zum Original
Wissenschaft wird ihrer politisch-gesellschaftlichen Dimension gerecht.
Wortlaut im Programm
- Wissenschaft, die ihrer politisch -gesellschaftlichen Dimension gerecht wird, Link zum Original
Wissen gilt nicht als Ware, sondern als Kulturgut, das allen gehört.
Wortlaut im Programm
- einen Begriff von Wissen, der dieses nicht als Ware, sondern als Kulturgut versteht, das allen gehört, Link zum Original
Die Strukturen des Wissenschaftsbetriebs werden demokratisch gestaltet.
Wortlaut im Programm
- die demokratische Gestaltung der Strukturen des Wissenschaftsbetriebs, Link zum Original
Die Hochschulen öffnen sich für die Gesellschaft.
Wortlaut im Programm
- die Öffnung der Hochschulen für die Gesellschaft. Link zum Original
Das neue Landeshochschulgesetz wird abgelehnt, weil es den eigenen Grundorientierungen in allen Punkten widerspricht.
Wortlaut im Programm
Das im Februar beschlossene neue Landeshochschulgesetz (LHG) widerspricht unseren Grundorientierungen in allen Punkten und stellt eine tiefgehende Veränderung der hochschulpolitischen Entwicklung in NRW dar. Link zum Original
Allen Studierwilligen wird die Chance auf ein Studium entsprechend ihren Lebensentwürfen eröffnet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen prinzipiell allen Studierwilligen die Chance eröffnen, ein Studium entsprechend der Vielfalt ihrer Lebensentwürfe aufzunehmen. Link zum Original
Studierende können Studienfach und Hochschule selbst wählen.
Wortlaut im Programm
- dass sich die Studierenden Studienfach und Hochschule selbst aussuchen können. Link zum Original
Numerus clausus, Verteilungsverfahren und Auswahlgespräche werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Numerus clausus, Verteilungsverfahren und Auswahlgespräche lehnen wir ab, Link zum Original
Hochschulen öffnen sich stärker für Menschen ohne Abitur, etwa mit abgeschlossener Berufsausbildung oder Meisterbrief.
Wortlaut im Programm
- die verstärkte Öffnung der Hochschulen für Menschen mit anderen Qualifikationen als dem Abitur, etwa einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einem Meisterbrief, Link zum Original
Alle Hochschulstudiengänge und sonstigen Hochschulangebote bleiben gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
- Studiengebührenfreiheit für alle Hochschulstudiengänge und alle anderen Hochschulangebote (wie z.B. Sprachkurse, Hochschulsport). Dies ist im LHG festzuschreiben und als Bundesratsinitiative von NRW einzubringen, Link zum Original
Die Studiengebührenfreiheit wird im Landeshochschulgesetz festgeschrieben.
Wortlaut im Programm
- Studiengebührenfreiheit für alle Hochschulstudiengänge und alle anderen Hochschulangebote (wie z.B. Sprachkurse, Hochschulsport). Dies ist im LHG festzuschreiben und als Bundesratsinitiative von NRW einzubringen, Link zum Original
Das Land bringt eine Bundesratsinitiative für Studiengebührenfreiheit ein.
Wortlaut im Programm
- Studiengebührenfreiheit für alle Hochschulstudiengänge und alle anderen Hochschulangebote (wie z.B. Sprachkurse, Hochschulsport). Dies ist im LHG festzuschreiben und als Bundesratsinitiative von NRW einzubringen, Link zum Original
Jede Hochschule erhält Mittel für den behinderungsbedingten Mehrbedarf.
Wortlaut im Programm
- die Bereitstellung von Mitteln für den behinderungsbedingten Mehrbedarf an jeder Hochschule. Link zum Original
Auch behinderten Studierenden wird die freie Studienfachwahl ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Die freie Studienfachwahl muss auch behinderten Studierenden ermöglicht werden, Link zum Original
Studierende werden langfristig in die soziale Grundsicherung einbezogen.
Wortlaut im Programm
- die langfristige Einbeziehung der Studierenden in die soziale Grundsicherung, bis dahin eine soziale BAFöG-Reform und die Streichung aller BAFöG-Schulden sowie entsprechende Bundesratsinitiativen von NRW, Link zum Original
Bis dahin wird das BAföG sozial reformiert, unterstützt durch Bundesratsinitiativen des Landes.
Wortlaut im Programm
- die langfristige Einbeziehung der Studierenden in die soziale Grundsicherung, bis dahin eine soziale BAFöG-Reform und die Streichung aller BAFöG-Schulden sowie entsprechende Bundesratsinitiativen von NRW, Link zum Original
Alle BAföG-Schulden werden gestrichen.
Wortlaut im Programm
- die langfristige Einbeziehung der Studierenden in die soziale Grundsicherung, bis dahin eine soziale BAFöG-Reform und die Streichung aller BAFöG-Schulden sowie entsprechende Bundesratsinitiativen von NRW, Link zum Original
Materielle und personelle Bedingungen sowie Studienordnungen ermöglichen den Abschluss in angemessener Zeit.
Wortlaut im Programm
- materielle und personelle Bedingungen, sowie Studienordnungen, die es den Studierenden ermöglichen, den gewünschten Abschluss in angemessener Zeit tatsächlich zu erreichen. Link zum Original
Eine durch Studienzeitbegrenzung, Strafgebühren oder Zwangsexmatrikulation erzwungene Regelstudienzeit wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Regelstudienzeit, die durch Sanktionen wie Studienzeitbegrenzung, Strafgebühren oder Zwangsexmatrikulation erzwungen wird, lehnen wir prinzipiell ab, Link zum Original
Studierende werden nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht.
Wortlaut im Programm
- dass Studierende nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden. Deshalb dürfen Pflichtpraktika im Grund- und Hauptstudium maximal zwei Monate betragen, außer es gibt eine tarifliche Regelung für ein Entgelt. Link zum Original
Pflichtpraktika im Grund- und Hauptstudium dauern höchstens zwei Monate, sofern keine tarifliche Vergütung besteht.
Wortlaut im Programm
- dass Studierende nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden. Deshalb dürfen Pflichtpraktika im Grund- und Hauptstudium maximal zwei Monate betragen, außer es gibt eine tarifliche Regelung für ein Entgelt. Link zum Original
Die Verlagerung von Entscheidungskompetenzen vom Staat auf die Hochschulen wird grundsätzlich begrüßt.
Wortlaut im Programm
Die Verlagerung von Entscheidungskompetenzen vom Staat an die Hochschulen ist grundsätzlich begrüßenswert. Link zum Original
Eine Zentralisierung und Machtverschiebung hin zu Dekanaten und Rektorat wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wenden wir uns entschieden gegen die Zentralisierung und Machtverschiebung hin zu DekanInnen und Rektorat. Link zum Original
Die verfasste Studierendenschaft erhält das politische Mandat.
Wortlaut im Programm
- das politische Mandat für die verfasste Studierendenschaft und die Besetzung aller Hochschulgremien nach Viertelparität. Die Abwahl von Rektorat und Dekanat soll jederzeit durch konstruktive Misstrauensvoten möglich sein, Link zum Original
Alle Hochschulgremien werden viertelparitätisch besetzt.
Wortlaut im Programm
- das politische Mandat für die verfasste Studierendenschaft und die Besetzung aller Hochschulgremien nach Viertelparität. Die Abwahl von Rektorat und Dekanat soll jederzeit durch konstruktive Misstrauensvoten möglich sein, Link zum Original
Rektorat und Dekanat können jederzeit durch konstruktive Misstrauensvoten abgewählt werden.
Wortlaut im Programm
- das politische Mandat für die verfasste Studierendenschaft und die Besetzung aller Hochschulgremien nach Viertelparität. Die Abwahl von Rektorat und Dekanat soll jederzeit durch konstruktive Misstrauensvoten möglich sein, Link zum Original
Gleichstellungs-, Ausländer- und Behindertenbeauftragte erhalten volles Stimmrecht in allen Hochschulgremien.
Wortlaut im Programm
- Gleichstellungs-, AusländerInnen- und Enthinderungsbeauftragte mit vollem Stimmrecht in allen Hochschulgremien, Link zum Original
Hochschulbeiräte werden eingerichtet, die gesellschaftliche Ansprüche und Aufgaben der Hochschulen verbindlich formulieren.
Wortlaut im Programm
- die Einrichtung von Hochschulbeiräten, durch die gesellschaftliche Ansprüche und Aufgaben der Hochschulen verbindlich formuliert werden können. Sie sollen Mitwirkungsrechte etwa bei Haushalt, Hochschulentwicklungsplänen, Strukturfragen und Schwerpunktsetzung in Forschung und Lehre erhalten. Link zum Original
Hochschulbeiräte erhalten Mitwirkungsrechte bei Haushalt, Hochschulentwicklungsplänen, Strukturfragen und Schwerpunkten in Forschung und Lehre.
Wortlaut im Programm
- die Einrichtung von Hochschulbeiräten, durch die gesellschaftliche Ansprüche und Aufgaben der Hochschulen verbindlich formuliert werden können. Sie sollen Mitwirkungsrechte etwa bei Haushalt, Hochschulentwicklungsplänen, Strukturfragen und Schwerpunktsetzung in Forschung und Lehre erhalten. Link zum Original
In den Hochschulbeiräten sind neben den Hochschulen die Parlamente, Gewerkschaften sowie Wirtschafts-, Umwelt- und Frauenverbände vertreten.
Wortlaut im Programm
In den Beiräten sollen neben den Hochschulen selbst die zuständigen Parlamente, die verschiedenen gesellschaftlichen Interessengruppen wie Gewerkschaften, Wirtschafts-, Umwelt- und Frauenverbände vertreten sein, Link zum Original
Flächendeckend werden Transfer- und Kooperationsstellen eingeführt, die Gewerkschaften, Verbänden und Initiativen den Zugang zur Forschung erleichtern.
Wortlaut im Programm
- die flächendeckende Einführung von Transfer- und Kooperationsstellen, die den Forschungszugang für Gewerkschaften, Verbände und Initiativen verbessern, Link zum Original
Das Land fördert die Studierendenwerke weiterhin.
Wortlaut im Programm
- die Beibehaltung der Förderung der Studierendenwerke durch das Land NRW. Link zum Original
Wissenschaftlichkeit und Praxisorientierung werden in allen Studiengängen und Studienphasen verwirklicht.
Wortlaut im Programm
Deswegen müssen Wissenschaftlichkeit und Praxisorientierung als Dimensionen in allen Studiengängen und -phasen realisiert sein. Link zum Original
Eine weitere Differenzierung der Hochschulabschlüsse wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Eine weitere Differenzierung der Hochschulabschlüsse ist zu begrüßen. Link zum Original
Teilzeit- und berufsbegleitende Studiengänge sowie Weiterbildung werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Teilzeit- oder berufsbegleitende Studien und Weiterbildung sollen ausgeweitet werden. Link zum Original
Studien- und Prüfungsordnungen werden so geändert, dass Projektstudien möglich sind.
Wortlaut im Programm
- für die Änderung von Studien- und Prüfungsordnungen zur Ermöglichung von Projektstudien, Link zum Original
Fachhochschulen und Gesamthochschulen werden Universitäten vollständig gleichgestellt, einschließlich Forschungsauftrag.
Wortlaut im Programm
- für eine vollständige Gleichberechtigung von Universitäten und Fach- und Gesamthochschulen einschließlich Forschungsauftrag und Promotionsrecht, Link zum Original
Fachhochschulen und Gesamthochschulen erhalten das Promotionsrecht.
Wortlaut im Programm
- für eine vollständige Gleichberechtigung von Universitäten und Fach- und Gesamthochschulen einschließlich Forschungsauftrag und Promotionsrecht, Link zum Original
Die Habilitation wird als einziger Zugang zur selbständigen Lehrberechtigung abgeschafft.
Wortlaut im Programm
- für die Abschaffung der Habilitation als einziger Zugangsberechtigung zur selbständigen Lehrberechtigung, Link zum Original
Gentechnologische Forschung an Hochschulen wird verboten.
Wortlaut im Programm
- für das Verbot von Gentechnologie- und Rüstungsforschung an den Hochschulen, Link zum Original
Rüstungsforschung an Hochschulen wird verboten.
Wortlaut im Programm
- für das Verbot von Gentechnologie- und Rüstungsforschung an den Hochschulen, Link zum Original
Ein Zweiklassensystem aus berufsqualifizierendem Studium für die Masse und wissenschaftsorientiertem Studium für eine Elite wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
- gegen ein Zweiklassensystem von Studium in Form eines berufsqualifizierenden Zweigs für die Masse und eines wissenschaftsorientierten Zweigs für eine Elite. Link zum Original
Lehramtsstudiengänge behalten ihren wissenschaftlichen Anspruch.
Wortlaut im Programm
Auch für die Lehramtsstudiengänge muss der Anspruch auf Wissenschaftlichkeit beibehalten werden. Link zum Original
Eine Leistungskontrolle und -bewertung durch die Hochschulleitungen nach dem Landeshochschulgesetz wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine "Evaluation", d. h. Leistungskontrolle und -bewertung im Sinne des LHG durch die Hochschulleitungen ist undemokratisch und daher abzulehnen. Link zum Original
Die Studienplätze werden entsprechend der Zahl der Studieninteressierten ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- den Ausbau der Studienplätze auf den Stand der Studieninteressierten, deshalb Rücknahme des sogenannten Qualitätspaktes, Link zum Original
Der sogenannte Qualitätspakt wird zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
- den Ausbau der Studienplätze auf den Stand der Studieninteressierten, deshalb Rücknahme des sogenannten Qualitätspaktes, Link zum Original
Die Hochschulfinanzierung ist eine staatliche Aufgabe und richtet sich am Bedarf der Lehre aus.
Wortlaut im Programm
- die Finanzierung der Hochschulen als staatliche Aufgabe, orientiert am Bedarf für die Lehre. Sie muss den freien Zugang zum Studium und die bedarfsgerechte Durchführung des Studiums garantieren sowie der Stärkung der gesellschaftlichen Steuerung dienen, darf aber nicht an marktwirtschaftliche Leistungskriterien gekoppelt sein. Link zum Original
Die Hochschulfinanzierung wird nicht an marktwirtschaftliche Leistungskriterien gekoppelt.
Wortlaut im Programm
- die Finanzierung der Hochschulen als staatliche Aufgabe, orientiert am Bedarf für die Lehre. Sie muss den freien Zugang zum Studium und die bedarfsgerechte Durchführung des Studiums garantieren sowie der Stärkung der gesellschaftlichen Steuerung dienen, darf aber nicht an marktwirtschaftliche Leistungskriterien gekoppelt sein. Link zum Original
Die Kriterien für die staatliche Hochschulfinanzierung werden um Maßnahmen zur Frauenförderung erweitert.
Wortlaut im Programm
- die Erweiterung der Kriterien für die staatliche Finanzierung der Hochschulen um Maßnahmen zur Frauenförderung, Link zum Original
Die staatliche Finanzierung kirchlicher und privater Hochschulen wird eingestellt.
Wortlaut im Programm
- die Einstellung der staatlichen Finanzierung kirchlicher und privater Hochschulen. Link zum Original
Bildung ist eine öffentliche Aufgabe, die nicht allein privaten Trägern überlassen wird.
Wortlaut im Programm
Bildung dient auch der Entfaltung der Persönlichkeit und ist eine öffentliche Aufgabe, die nicht allein privaten Trägern überlassen werden darf. Link zum Original
In der Weiterbildung wird ein inhaltlich breit gefächertes Angebot angestrebt.
Wortlaut im Programm
Im Bereich der Weiterbildung strebt die PDS eine inhaltlich breit gefächerte Palette an Angeboten an. Link zum Original
Neben Volkshochschulen, kirchlichen und gewerkschaftlichen Trägern werden auch kleine Bildungseinrichtungen gesichert und gefördert.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind neben den Volkshochschulen, den kirchlichen und gewerkschaftlichen Trägern auch kleine Bildungseinrichtungen in ihrem Bestand zu sichern und zu fördern. Link zum Original
Die Zuschüsse nach dem Weiterbildungsgesetz werden dynamisiert.
Wortlaut im Programm
Die Zuschüsse nach dem Weiterbildungsgesetz sollen dynamisiert werden, um Kostensteigerungen aufzufangen. Link zum Original
Die Personalstruktur in der Weiterbildung wird professionalisiert.
Wortlaut im Programm
Die Personalstruktur in der Weiterbildung muss professionalisiert werden. Link zum Original
Prekäre Beschäftigungsverhältnisse in der Weiterbildung werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind abzuschaffen. Link zum Original
Nebenamtliche Arbeitsverhältnisse in der Weiterbildung werden sozialverträglich gestaltet.
Wortlaut im Programm
Nebenamtliche Arbeitsverhältnisse sind sozialverträglich zu gestalten. Link zum Original
Das Land bietet den Gewerkschaften Tarifverträge für die Beschäftigten in der Weiterbildung an.
Wortlaut im Programm
Das Land soll den zuständigen Gewerkschaften den Abschluss von entsprechenden Tarifverträgen anbieten. Link zum Original
Das Recht auf Bildungsurlaub wird in der Gesetzesnovelle voll auch für Beschäftigte in Kleinbetrieben gesichert.
Wortlaut im Programm
Das Recht auf Bildungsurlaub ist in der anstehenden Gesetzesnovelle in vollem Umfang auch für Beschäftigte in Kleinbetrieben zu sichern. Link zum Original
Eine zeitliche oder inhaltliche Beschneidung des Bildungsurlaubs wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Bestrebungen, den Umfang des Bildungsurlaubs zeitlich und inhaltlich zu beschneiden, lehnt die PDS NRW strikt ab. Link zum Original
Der Zweite Bildungsweg wird besonders gefördert.
Wortlaut im Programm
Der "Zweite Bildungsweg" ist auf Grund seiner besonderen gesellschaftlichen und sozialen Bedeutung besonders zu fördern. Link zum Original
Kindergärten und Kindertagesstätten bieten Kindern Raum für Erfahrungen, gemeinschaftliches Lernen und Beziehungen.
Wortlaut im Programm
Kindergärten und Kindertagesstätten sollen Kindern Lebensräume öffnen. Dort sollen sie Erfahrungen machen, gemeinschaftliches Verhalten und Handeln lernen, Beziehungen anbahnen, gestalten und aufrecht erhalten können. Link zum Original
Der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz wird konsequent umgesetzt.
Wortlaut im Programm
- die konsequente Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz und Ausweitung auch auf den Nachmittagsbereich von mindestens einem Drittel der Plätze, Link zum Original
Mindestens ein Drittel der Kindergartenplätze wird auf den Nachmittag ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
- die konsequente Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz und Ausweitung auch auf den Nachmittagsbereich von mindestens einem Drittel der Plätze, Link zum Original
Der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz gilt für alle hier lebenden Kinder, auch bei ungeklärtem Aufenthaltsstatus.
Wortlaut im Programm
- einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für alle hier lebenden Kinder, auch für Kinder ausländischer Herkunft, deren aufenthaltsrechtlicher Status noch nicht geklärt ist, Link zum Original
Gruppen umfassen höchstens 25 Kinder im Kindergarten und 20 in Tagesstätten.
Wortlaut im Programm
- begrenzte Gruppengrößen (max. 25 Kinder in Kindergärten und 20 in Tagesstätten), Link zum Original
Jede Kita-Gruppe wird von mindestens zwei Fachkräften betreut.
Wortlaut im Programm
- mindestens zwei Fachkräfte pro Gruppe und die verbindliche Einrichtung einer Vertretungsreserve, Link zum Original
Eine Vertretungsreserve für Kitas wird verbindlich eingerichtet.
Wortlaut im Programm
- mindestens zwei Fachkräfte pro Gruppe und die verbindliche Einrichtung einer Vertretungsreserve, Link zum Original
In Kitas werden verstärkt ausländische Fachkräfte eingestellt, um Sprachbarrieren abzubauen und interkulturelle Erziehung zu fördern.
Wortlaut im Programm
- die verstärkte und damit bedarfsorientierte Einstellung ausländischer Fachkräfte, um Sprachbarrieren innerhalb der Kindergärten und -tagesstätten abzubauen und eine interkulturelle Erziehung zu fördern, Link zum Original
Kitas erhalten funktionelle Räume und Außenanlagen mit vielfältigen altersgerechten Materialien und Spielgeräten.
Wortlaut im Programm
- funktionelle Räume und Außenanlagen mit vielfältigen altersgerechten Materialien und Spielgeräten. Link zum Original
Der muttersprachliche Unterricht wird ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
- die Ausweitung des muttersprachlichen Unterrichts, Link zum Original
An den Hochschulen werden Institute und Projekte zur Friedensforschung eingerichtet.
Wortlaut im Programm
- die Einrichtung von Instituten und Projekten zur Friedensforschung an den Hochschulen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.