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Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Grundsatzprogramm · Landesverband Brandenburg · beschlossen 19.10.2013 · Original
Das Programm enthält 26 von 834 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 26Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 76Seiten im Original
- 2013Beschlussjahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 26
Regionale Kreisläufe und nachhaltige Landwirtschaft werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wichtig ist es zudem, die Kreativwirtschaft als Mittlerin zwischen Forschung und Verwertung zu ertüchtigen, die Potenziale für eine Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft mit hoher Wertschöpfung zu aktivieren (speziell in Gesundheit und Pflege) sowie regionaler Kreisläufe und nachhaltige Landwirtschaft zu unterstützen. Link zum Original
Für die Flächennutzungskonkurrenz durch erneuerbare Energien werden vernünftige Kriterien und Rahmen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die Wende hin zu den Erneuerbaren Energien trägt mit zu einer Flächennutzungskonkurrenz bei, für die es vernünftige Kriterien und Rahmen braucht. Link zum Original
Erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe mit hohem regionalem Verarbeitungsgrad sind fester Bestandteil der Entwicklung im ländlichen Raum.
Wortlaut im Programm
Erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe, die einen hohen regionalen Verarbeitungsgrad haben, sind dennoch zu Recht fester Bestandteil künftiger Entwicklung im ländlichen Raum. Link zum Original
Das Dorf erhält als Lebensmittelproduzent, Landschaftspfleger und Hersteller nachwachsender Rohstoffe eine Perspektive.
Wortlaut im Programm
Das Dorf muss aber sowohl in seiner traditionellen Rolle als Lebensmittelproduzent als auch in den neuen Funktionen als Landschaftspfleger und Hersteller nachwachsender Rohstoffe eine Perspektive erhalten. Link zum Original
Die wirtschaftliche Kompetenz landwirtschaftlicher Großbetriebe wird stärker für regionale Wirtschaftskreisläufe und eine regenerative Energie- und Rohstoffwirtschaft genutzt.
Wortlaut im Programm
Manche sind aus früheren Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) hervorgegangen, aber landwirtschaftliche Großbetriebe hat es in Brandenburg schon immer gegeben, sie waren Teil der märkischen Agrikultur. Ihre wirtschaftliche Kompetenz sollte künftig noch wirksamer für den Aufbau regionaler Wirtschaftskreisläufe und für die Entwicklung einer regenerativen Energie- und Rohstoffwirtschaft genutzt werden. Link zum Original
Zwischen Agrarbetrieben und Bauernhöfen besteht kein Gegensatz.
Wortlaut im Programm
Es gibt Unterschiede, aber keinen Gegensatz zwischen Agrarbetrieben und Bauernhöfen. Link zum Original
Alle landwirtschaftlichen Produzenten halten unabhängig von der Betriebsgröße hohe qualitative und ökologische Anforderungen ein.
Wortlaut im Programm
Eine verantwortliche Agrarpolitik wird dafür sorgen, dass die hohen qualitativen und ökologischen Anforderungen an Produkt und Herstellungsverfahren von allen landwirtschaftlichen Produzenten zu jeder Zeit eingehalten werden unabhängig von der Betriebsgröße. Hierzu bedarf es auch einer kontinuierlichen Evaluierung und Erneuerung der Prüf- und Kontrollverfahren. Link zum Original
Die landwirtschaftlichen Prüf- und Kontrollverfahren werden kontinuierlich evaluiert und erneuert.
Wortlaut im Programm
Eine verantwortliche Agrarpolitik wird dafür sorgen, dass die hohen qualitativen und ökologischen Anforderungen an Produkt und Herstellungsverfahren von allen landwirtschaftlichen Produzenten zu jeder Zeit eingehalten werden unabhängig von der Betriebsgröße. Hierzu bedarf es auch einer kontinuierlichen Evaluierung und Erneuerung der Prüf- und Kontrollverfahren. Link zum Original
Die gegenseitige Ergänzung größerer Agrarbetriebe und kleinbäuerlicher Wirtschaftsformen bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Die gegenseitige Ergänzung von größeren Agrarbetrieben und kleinteiligen bäuerlichen Wirtschaftsformen zählt zu den Grundpfeilern einer stabilen und nachhaltigen Landwirtschaft in Brandenburg. Das soll auch so bleiben. Link zum Original
Die Agrarpolitik wirkt stärker als Strukturpolitik, stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe und entfaltet örtliche Potenziale.
Wortlaut im Programm
Die Agrarpolitik sollte so ausgestaltet werden, dass sie stärker als Strukturpolitik wirkt, regionale Wirtschaftskreisläufe stärkt und kreative örtliche Potenziale entfaltet, Link zum Original
Der Aufbau regionaler Verwertungs- und Vermarktungsstrukturen wird durch bessere Infrastruktur und Förderung von Pilotprojekten unterstützt.
Wortlaut im Programm
Der Aufbau regionaler Verwertungs- und Vermarktungsstrukturen soll durch verbesserte Infrastruktur und Förderung von Pilotprojekten unterstützt werden. Link zum Original
Regionale Potenziale zur Vernetzung von Landwirtschaft, Handwerk, Gemeinwesen und Tourismus erhalten mehr Entfaltungsraum.
Wortlaut im Programm
Regionalen und lokalen Kreativitätspotenzialen für die Vernetzung von landwirtschaftlicher Produktion, Handwerk, Gemeinwesenstrukturen und Tourismus muss mehr Raum zur Entfaltung gegeben werden. Link zum Original
Projekte zur Verarbeitung und Vermarktung ökologischer Erzeugnisse werden besser unterstützt.
Wortlaut im Programm
Im Land müssen Projekte zur Verarbeitung und Vermarktung von Erzeugnissen des ökologischen Landbaus besser unterstützt werden. Link zum Original
Der Ökolandbau wird durch Umstellungs- und Beibehaltungsprämien gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Ökolandbau ist durch die Umstellungs- und Beibehaltungsprämie zu fördern. Link zum Original
Die Qualitätsmarke Brandenburg wird überregional stärker platziert.
Wortlaut im Programm
Die Qualitätsmarke Brandenburg muss über Region und Land hinaus massiver und wirkungsvoller platziert werden. Link zum Original
Gentechnik in der Landwirtschaft wird grundsätzlich abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE lehnt Gentechnik in der Landwirtschaft grundsätzlich ab und spricht sich gegen Biopatente aus, denn Gentechnik in landwirtschaftlichen Produkten widerspricht den Interessen der VerbraucherInnen, ist mit nicht abschätzbaren Risiken verbunden und nicht mehr rückholbar. Link zum Original
Biopatente werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE lehnt Gentechnik in der Landwirtschaft grundsätzlich ab und spricht sich gegen Biopatente aus, denn Gentechnik in landwirtschaftlichen Produkten widerspricht den Interessen der VerbraucherInnen, ist mit nicht abschätzbaren Risiken verbunden und nicht mehr rückholbar. Link zum Original
Initiativen zur Bewahrung gentechnikfreier Räume erhalten landespolitische Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Für den ökologischen Landbau zählt die Bewahrung von gentechnikfreien Räumen zu den unabdingbaren Voraussetzungen. Solche Initiativen brauchen angesichts komplizierter rechtlicher Aspekte und vielfältiger Interessenlagen von Beteiligten und Betroffenen eine engagierte landespolitische Unterstützung mit Rat und Tat. Link zum Original
Für den ländlichen Raum und die Nahrungsmittel- und Energieproduktion werden auch künftig erhebliche Fördermittel aus dem EU-Haushalt eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Sicherung der Daseinsvorsorge durch Nahrungsmittel- und Energieproduktion sowie die Bedeutung des ländlichen Raums für Mensch, Landschaft und Wirtschaft rechtfertigen auch zukünftig einen erheblichen Fördermitteleinsatz aus dem EU-Haushalt. Link zum Original
Die Förderung von Arbeitsplätzen und Guter Arbeit erhält in der Agrarförderung besonderen Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Der Förderung von Arbeitsplätzen und Guter Arbeit muss ein besonderer Stellenwert beigemessen werden. Link zum Original
Die Kapitalausstattung landwirtschaftlicher Arbeitsplätze wird weiterhin durch Investitionszuschüsse unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die hierfür notwendige Kapitalausstattung landwirtschaftlicher Arbeitsplätze sollte weiterhin über Investitionszuschüsse unterstützt werden. Link zum Original
Die GAP-Reform von 2013 mit gerechterer Verteilung und ökologischer Bindung der Direktzahlungen wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Die im Juni 2013 beschlossene Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik zielt auf gerechtere Verteilung der EU-Gelder an die LandwirtInnen sowie auf mehr Nachhaltigkeit durch Bindung der Direktzahlungen an ökologische Kriterien ab. Diese Beschlüsse sind die Antwort der EU auf die Herausforderungen der Ernährungssicherheit, des Klimawandels, des Wachstums und der Beschäftigungssituation in ländlichen Gebieten. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Link zum Original
Der Staat treibt durch Privatisierung keinen Boden und keine Betriebe in die Hände landwirtschaftsfremder Investoren.
Wortlaut im Programm
Der Staat darf durch seine Privatisierungspolitik nicht Boden und Betriebe in die Hände landwirtschaftsfremder Investoren treiben, sondern muss vielmehr eine gesunde Landwirtschaftsstruktur und den Verbleib von Wertschöpfung in der Region sichern. Link zum Original
Der Staat sichert eine gesunde Landwirtschaftsstruktur und den Verbleib der Wertschöpfung in der Region.
Wortlaut im Programm
Der Staat darf durch seine Privatisierungspolitik nicht Boden und Betriebe in die Hände landwirtschaftsfremder Investoren treiben, sondern muss vielmehr eine gesunde Landwirtschaftsstruktur und den Verbleib von Wertschöpfung in der Region sichern. Link zum Original
Naturnahe Produktionsweisen, die zum Natur- und Grundwasserschutz und zur Gesundheit der Bevölkerung beitragen, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Zu unterstützen sind naturnahe Produktionsweisen, die zum Natur- und Grundwasserschutz sowie für die Gesunderhaltung der Bevölkerung beitragen. Auf diesem Wege sollen die Schutzgebiete zu Modellregionen entwickelt werden, die das Zusammenleben von Mensch und Natur vorbildhaft gestalten. Link zum Original
Spekulationen mit landwirtschaftlichen Nutzflächen, Agrarrohstoffen und Wasser werden verboten.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich zu verbieten sind Spekulationen mit landwirtschaftlichen Nutzflächen und Agrarrohstoffen jeglicher Art einschließlich Wasser. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.