Linke · Perspektiven für Brandenburg. Gerecht - Solidarisch - Nachhaltig. Leitbild 2020 plus
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Grundsatzprogramm · Landesverband Brandenburg · beschlossen 19.10.2013 · Original
Das Programm enthält 30 von 834 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 30Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 76Seiten im Original
- 2013Beschlussjahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 30
Der sozialen Dimension von Energiewende und Klimaschutz soll Rechnung getragen werden.
Wortlaut im Programm
Energiewende und Klimaschutz haben nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale Dimension, der wir uns stellen müssen. Link zum Original
Im Mittelpunkt der EU-Förderung steht die schonende und effiziente Ressourcennutzung.
Wortlaut im Programm
Im Mittelpunkt muss künftig die Förderung der Kompetenzcluster und Regionalen Wachstumskerne, der Innovationsverbund mit Berlin, die Fachkräftesicherung sowie die schonende und effiziente Ressourcennutzung und der Ausbau Erneuerbarer Energien liegen. Link zum Original
Die unterirdische Verpressung von CO2 (CCS) wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen sowohl die unterirdische Verpressung von CO₂ (CCS) als auch die Erdgasförderung mittels Verpressung giftiger Chemikalien in den Untergrund (Fracking) ab. Link zum Original
Der ökologische Umbau soll solidarisch und sozial gerecht erfolgen.
Wortlaut im Programm
Konzept und Handeln der LINKEN werden von der Überzeugung bestimmt, dass ein ökologischer Umbau nur dann wirklich tiefgreifend und nachhaltig gerät, wenn er solidarisch und sozial gerecht erfolgt. Link zum Original
Pioniere der ökologischen Erneuerung sollen gute Startbedingungen und Freiräume erhalten.
Wortlaut im Programm
Die PionierInnen der Erneuerung brauchen gute Startbedingungen und den Freiraum, um das neue auf den Weg bringen zu können. Link zum Original
Anreize sollen erfolgreiche Modellprojekte massentauglich machen.
Wortlaut im Programm
Anreize können helfen, erfolgreiche Modellprojekte massentauglich zu machen. Link zum Original
Die wirtschaftliche, soziale und regionale Dimension des ökologischen Umbaus sollen in Einklang gebracht werden.
Wortlaut im Programm
Die wirtschaftliche, die soziale und die regionale Dimension des anstehenden Umbaus müssen in Gleichklang gebracht werden. Link zum Original
Nutzen und Lasten des sozial-ökologischen Umbaus sollen gerecht zwischen sozialen Gruppen und Generationen verteilt werden.
Wortlaut im Programm
Der sozial-ökologische Umbau gelingt nur, wenn alle gewinnen, wenn Nutzen und Lasten zwischen den sozialen Gruppen wie auch zwischen den Generationen gerecht verteilt werden. Link zum Original
Nachhaltigkeit soll ein Grundprinzip brandenburgischer Politik werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will dafür sorgen, dass Nachhaltigkeit ein Grundprinzip brandenburgischer Politik wird. Link zum Original
Die CO2-Emissionen in Brandenburg sollen bis 2030 um 72 Prozent gegenüber 1990 sinken.
Wortlaut im Programm
Brandenburg will sich seiner internationalen Verantwortung stellen und durch eine Minderung der CO₂-Emmissionen um 72 Prozent bis 2030 gegenüber 1990 zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen, wobei der Anteil Erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch auf 32 Prozent gesteigert wird. Link zum Original
Ressourcenschonung erfordert geschlossene Stoffkreisläufe.
Wortlaut im Programm
Wer Ressourcen schonen und die Umwelt schützen will, kommt angeschlossenen Stoffkreisläufen nicht vorbei. Link zum Original
Konzepte und Technologien für geschlossene Stoffkreisläufe, die Beseitigung von Mülldeponien und die Biomasseverwertung sollen ein neuer Förderschwerpunkt in Wissenschaft und Wirtschaft werden.
Wortlaut im Programm
Konzepte und Technologien für geschlossene Stoffkreisläufe, für eine nachnutzende Beseitigung von Mülldeponien sowie für die Verwertung von Biomasse sollten einen neuen Förderschwerpunkt in Wissenschaft und Wirtschaft bilden. Link zum Original
Wasser und Boden sollen sparsam genutzt und vor Verunreinigung geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Wasser und Boden sind als Lebensgrundlage und Gemeingut unverzichtbar. Der sparsame Umgang mit ihnen und ihr Schutz vor Verunreinigungen muss deshalb das Ziel ressourcenschonender Politik sein. Link zum Original
Ökologischer Umbau und Energiewende sollen am Ende als Gewinn für Land, Wirtschaft und Lebensqualität gelten.
Wortlaut im Programm
Es muss uns gelingen, dass der ökologische Umbau und die Energiewende trotz aller Probleme, Hürden und Belastungen am Ende des Tages als Gewinn für die Zukunftsfähigkeit des Landes und seiner Wirtschaft wie auch für Wohlstand und Lebensqualität jeder und jedes Einzelnen verbucht werden können! Link zum Original
Die gesundheitlichen Auswirkungen von Verkehrslärm sollen stärker beachtet werden.
Wortlaut im Programm
Zunehmend müssen auch die gesundheitlichen Auswirkungen durch Lärm mehr Beachtung finden. Link zum Original
Die Kulturlandschaften werden in ihrer Einzigartigkeit weiter ausgeprägt, um ihre Potenziale für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Natur zu nutzen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Kulturlandschaften in ihrer jeweiligen Einzigartigkeit weiter ausprägen, um ihre Potenziale für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Natur besser auszuschöpfen. Link zum Original
Die Schutzgebiete werden in ihrer jetzigen Größe bewahrt.
Wortlaut im Programm
Die Schutzgebiete sollen in ihren jetzigen Größenordnungen bewahrt und strukturell weiterentwickelt werden, um ihre Funktionen noch besser erfüllen zu können. Link zum Original
Die Schutzgebiete werden strukturell weiterentwickelt, damit sie ihre Funktionen besser erfüllen.
Wortlaut im Programm
Die Schutzgebiete sollen in ihren jetzigen Größenordnungen bewahrt und strukturell weiterentwickelt werden, um ihre Funktionen noch besser erfüllen zu können. Link zum Original
Die Nationale Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt wird in Brandenburg umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir streben die Umsetzung der Nationalen Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Brandenburg an. Dazu gehört es, Wildnisgebiete der natürlichen Entwicklung zu überlassen. Link zum Original
Wildnisgebiete werden der natürlichen Entwicklung überlassen.
Wortlaut im Programm
Wir streben die Umsetzung der Nationalen Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Brandenburg an. Dazu gehört es, Wildnisgebiete der natürlichen Entwicklung zu überlassen. Link zum Original
Bei der Nutzung der Kulturlandschaft durch Land- und Forstwirtschaft, Gesundheit, Tourismus, Forschung und Bildung wird der Erhalt der biologischen Vielfalt berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
In der Kulturlandschaft mit umweltverträglicher Nutzung für Land- und Forstwirtschaft, Gesundheit und Tourismus, Forschung und Bildung soll dem Erhalt der biologischen Vielfalt Rechnung getragen werden. Link zum Original
Die Schutzgebiete werden zu Modellregionen für ein vorbildliches Zusammenleben von Mensch und Natur entwickelt.
Wortlaut im Programm
Zu unterstützen sind naturnahe Produktionsweisen, die zum Natur- und Grundwasserschutz sowie für die Gesunderhaltung der Bevölkerung beitragen. Auf diesem Wege sollen die Schutzgebiete zu Modellregionen entwickelt werden, die das Zusammenleben von Mensch und Natur vorbildhaft gestalten. Link zum Original
Die EU-Naturschutzrichtlinien und NATURA 2000 werden nicht auf möglichst niedrigem Niveau, sondern als Chance für Artenvielfalt und regionale Entwicklung umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien mit der Ausgestaltung des Schutzgebietssystems NATURA 2000 ist eine wichtige Aufgabe der Naturschutzpolitik. Für DIE LINKE sind sie keine Belastung und auf möglichst niedrigem Niveau umzusetzen, sondern eine Chance nicht nur für den Erhalt der biologischen Vielfalt, sondern auch für die regionale Entwicklung in Brandenburg und die Menschen in der Region. Link zum Original
Die Renaturierung der Bergbaufolgelandschaften bleibt langfristig eine wichtige Aufgabe der Umweltpolitik in Brandenburg.
Wortlaut im Programm
Die Renaturierung der verbleibenden Bergbaufolgelandschaften wird auf lange Frist eine wichtige Aufgabe der Umweltpolitik in Brandenburg bleiben. Für die Finanzierung der Maßnahmen stehen jene WirtschaftsakteurInnen in der Pflicht, die vom Rohstoffabbau profitiert haben. Link zum Original
Die vom Rohstoffabbau profitierenden Wirtschaftsakteure werden zur Finanzierung der Renaturierung herangezogen.
Wortlaut im Programm
Die Renaturierung der verbleibenden Bergbaufolgelandschaften wird auf lange Frist eine wichtige Aufgabe der Umweltpolitik in Brandenburg bleiben. Für die Finanzierung der Maßnahmen stehen jene WirtschaftsakteurInnen in der Pflicht, die vom Rohstoffabbau profitiert haben. Link zum Original
Im Umgang mit den Bergbaufolgen wird ein selbst regulierender Wasserhaushalt wiederhergestellt.
Wortlaut im Programm
Ein Kernthema im Umgang mit den Bergbaufolgen ist die Wiederherstellung eines selbst regulierenden Wasserhaushalts. Link zum Original
Beim Hochwasserschutz und Wassermanagement wird enger mit Sachsen sowie den polnischen und tschechischen Nachbarn zusammengearbeitet.
Wortlaut im Programm
und Wassermanagement sind zudem grenzüberschreitende Themen, die eine engere Kooperation mit Sachsen wie auch mit den polnischen und tschechischen Nachbarn erfordern. Für solche grenzüberschreitende Projekte an Oder und Neiße sollten auch EU-Strukturfonds nutzbar gemacht werden. Link zum Original
Für grenzüberschreitende Projekte des Hochwasserschutzes und Wassermanagements an Oder und Neiße werden EU-Strukturfonds nutzbar gemacht.
Wortlaut im Programm
und Wassermanagement sind zudem grenzüberschreitende Themen, die eine engere Kooperation mit Sachsen wie auch mit den polnischen und tschechischen Nachbarn erfordern. Für solche grenzüberschreitende Projekte an Oder und Neiße sollten auch EU-Strukturfonds nutzbar gemacht werden. Link zum Original
Ein Wassermanagement wird eingerichtet, das auf Basis von Langzeitkonzepten für ausgeglichenen Wasserhaushalt, sichere Trinkwasserversorgung und umweltverträgliche Abwasserbehandlung sorgt.
Wortlaut im Programm
Einrichtung eines Wassermanagements, das auf Basis von Langzeitkonzepten kontinuierlich für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt, eine sichere Trinkwasserversorgung und eine umweltverträgliche Abwasserbehandlung sorgt Link zum Original
Das Wassermanagement wird abgestimmt.
Wortlaut im Programm
Zu den vorrangigen Themen des Konzepts sollten neben der Innovationsstrategie die gemeinsame Entwicklung des BER (Messegeschäft, Marketing, geordnete Entwicklung der Achse Schönefeld-Potsdam), der Aufbau eines gemeinsamen Energieverbunds mit dem Ziel einer vollständigen Versorgung durch Erneuerbare Energien bis 2030, ein abgestimmtes Wassermanagement sowie eine koordinierte Steuerung der Suburbanisierung rund um Berlin gehören. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.