Linke · Perspektiven für Brandenburg. Gerecht - Solidarisch - Nachhaltig. Leitbild 2020 plus
Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung
Grundsatzprogramm · Landesverband Brandenburg · beschlossen 19.10.2013 · Original
Das Programm enthält 124 von 834 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.
- 124Forderungen zum Politikfeld
- 15 %des Programms
- 76Seiten im Original
- 2013Beschlussjahr
Keine Treffer.
Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 124
Regional und örtlich angepasste Entwicklungsstrategien sollen noch entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Noch offen ist die Entwicklung regional und örtlich angepasster Entwicklungsstrategien, die im Zentrum unserer Debatte über Regionalentwicklung standen. Link zum Original
Anerkannte Normen und Standards für gleichwertige Lebensverhältnisse sollen mit flexiblen Lösungen verbunden werden.
Wortlaut im Programm
Dabei wird es darum gehen, allgemein anerkannte bzw. notwendige Normen und Standards (Leitplanken für gleichwertige Lebensverhältnisse) mit flexiblen Lösungen zu verbinden. Link zum Original
Eine hochwertige Versorgung mit Leistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge ist in allen Landesteilen dauerhaft zu gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Eine hochwertige Versorgung mit wichtigen Dienstleistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge muss für die BrandenburgerInnen in allen Landesteilen dauerhaft gewährleistet sein. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für öffentliche Unternehmen und Kommunalwirtschaft werden weiter verbessert.
Wortlaut im Programm
Zur Stärkung der öffentlichen Unternehmen/Kommunalwirtschaft gilt es die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern und Entwicklungsräume weiter auszuweiten. Link zum Original
Die Entwicklungsräume der öffentlichen Unternehmen und Kommunalwirtschaft werden weiter ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Zur Stärkung der öffentlichen Unternehmen/Kommunalwirtschaft gilt es die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern und Entwicklungsräume weiter auszuweiten. Link zum Original
Eine Strukturpolitik soll Impulse für alle Regionen setzen und krasse Disparitäten verhindern.
Wortlaut im Programm
Andererseits geht es um eine Strukturpolitik, die Impulse für alle Regionen setzt und krasse Disparitäten verhindert. Link zum Original
Die Förderung der 15 Regionalen Wachstumskerne wird mit EU- und Landesmitteln fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die 15 Regionalen Wachstumskerne, die über besondere wirtschaftliche und wissenschaftliche Potenziale verfügen, sind über ganz Brandenburg verteilt. Die Förderung dieser Wachstumskerne wird durch EU- wie auch Landesmittel fortgesetzt, um die wirtschaftliche Entwicklung in der Breite zu unterstützen und somit die ökonomischen Grundlagen für gleichwertige Lebensverhältnissen im ganzen Land zu schaffen. Link zum Original
Für alle Regionen werden vor Ort entwickelte und getragene Strategien zur Bewältigung des energiebedingten Strukturwandels unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen deshalb für alle Regionen Strategien, die sich den neuen Bedingungen stellen und durch die AkteurInnen vor Ort selbst entwickelt und getragen werden. Link zum Original
In der Landesentwicklungsplanung sollen neben industriellen auch kulturelle Kerne benannt werden.
Wortlaut im Programm
Wenn es um Landesentwicklungsplanung geht, sollten wir nicht nur über industrielle Kerne reden, sondern auch die kulturellen Kerne benennen. Link zum Original
Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie Müllentsorgung sollen in öffentlicher Hand liegen.
Wortlaut im Programm
Wie auch andere Funktionen der Daseinsvorsorge gehören die Wasserver- und Entsorgung sowie die Müllentsorgung ohne Wenn und Aber in öffentliche Hand. Link zum Original
Die unterschiedlichen Landesteile sollen maßgeschneiderte statt einheitlicher Infrastrukturlösungen erhalten.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich gilt aber auch, dass unser Land angesichts der regionalen Diversität nicht mit einer Einheitsschablone werkeln kann, sondern maßgeschneiderte individuelle Lösungen für die unterschiedlichen Landesteile braucht. Link zum Original
In dünn besiedelten Räumen sollen Infrastrukturlösungen im Dialog mit Gemeinden und Öffentlichkeit nach größtem Effekt und geringster Kostenbelastung abgewogen werden.
Wortlaut im Programm
In dünner besiedelten ländlichen Räumen muss im Dialog mit Gemeinden und Öffentlichkeit sorgsam abgewogen werden, welche technische und organisatorische Lösung den jeweils größten Effekt und die geringste finanzielle Belastung für BewohnerInnen bzw. die Kommunen hat. Link zum Original
Wo zentrale Großstrukturen wenig sinnvoll sind, sollen dezentrale Einheiten und Selbstorganisation größere gesetzliche und administrative Spielräume erhalten.
Wortlaut im Programm
Je weniger sinnvoll eine zentralistische Großstruktur zu sein scheint, desto größer sollten die gesetzlichen und administrativen Spielräume für dezentrale Einheiten und autonome Selbstorganisation vor Ort werden. Link zum Original
Die Privatisierung öffentlicher Infrastruktureinrichtungen soll beendet werden.
Wortlaut im Programm
Nach den ernüchternden Erfahrungen mit den Folgen der Privatisierungsorgien öffentlicher Infrastruktureinrichtungen während der vergangenen zwei Jahrzehnte sollte dieser Irrweg, der auf Kosten von VerbraucherInnen und Kommunen ging, beendet werden. Link zum Original
Infrastruktur soll vorrangig dem Gemeinwohl dienen.
Wortlaut im Programm
Infrastruktur muss zuallererst dem Gemeinwohl dienen. Link zum Original
Die öffentliche Daseinsvorsorge soll auf wirtschaftlich stabile Grundlagen gestellt werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist, die öffentliche Daseinsvorsorge auf wirtschaftlich stabile Grundlagen zu stellen. Link zum Original
Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit der kommunalen Ver- und Entsorgungswirtschaft sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit der kommunalen Ver- und Entsorgungswirtschaft stärken. Link zum Original
Außerhalb der Ballungsräume sollen interkommunale Kooperation bis hin zu Verflechtung und Fusion kommunaler Versorgungsbetriebe geprüft werden.
Wortlaut im Programm
Um tragfähige Größenordnungen und Betriebsstrukturen zu erreichen, stehen außerhalb der Ballungsräume auch interkommunale Arbeitsteilung und Kooperation bis hin zu Verflechtung und Fusion auf der Agenda. Link zum Original
Langfristige Ver- und Entsorgungskonzepte sollen Kommunen bei nachhaltigen Struktur- und Vergabeentscheidungen unterstützen.
Wortlaut im Programm
Durch langfristige Ver- und Entsorgungskonzepte sollen die Kommunen in ihren Struktur- und Vergabeentscheidungen besser in die Lage versetzt werden, einen nachhaltigen Nutzen für das Gemeinwesen zu sichern. Link zum Original
Autonome Ver- und Entsorgung in dünn besiedelten Gebieten soll durch verbindliche technische Standards, Rechtssicherheit und angemessene Förderung unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Autonome Ver- und Entsorgung in dünn besiedelten Landstrichen soll durch Formulierung von verbindlichen technischen Standards, Schaffung von Rechtssicherheit und angemessene Förderung unterstützt werden. Link zum Original
Die Infrastruktur soll auf den demografischen Wandel eingestellt werden.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen wir unsere Infrastruktur auf den demografischen Wandel einstellen. Link zum Original
Nachhaltige und werthaltige Infrastruktur-Modellvorhaben sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Daher sollten nachhaltige und werthaltige Modellvorhaben gefördert werden. Link zum Original
Die Ansätze zur Aktivierung regionaler Entwicklungspotenziale werden in geeigneter Form fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Ansätze zur Aktivierung regionaler Entwicklungspotenziale sollten in geeigneter Form fortgesetzt werden. Hierfür braucht es einen dauerhaften, verlässlichen und zielgenauen Einsatz von Bundes- und Landesmitteln. Link zum Original
Für die Aktivierung regionaler Entwicklungspotenziale werden Bundes- und Landesmittel dauerhaft, verlässlich und zielgenau eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Ansätze zur Aktivierung regionaler Entwicklungspotenziale sollten in geeigneter Form fortgesetzt werden. Hierfür braucht es einen dauerhaften, verlässlichen und zielgenauen Einsatz von Bundes- und Landesmitteln. Link zum Original
Öffentliche Daseinsvorsorge wird nicht den Regeln des Marktes und dem Profitstreben unterworfen.
Wortlaut im Programm
Was öffentliche Daseinsvorsorge zu leisten hat, darf daher nicht von den Regeln des Marktes bestimmt und nicht den Gesetzen des Profitstrebens unterworfen werden. Link zum Original
Daseinsvorsorge ist staatliche Verantwortung und kommunale Pflicht.
Wortlaut im Programm
Daseinsvorsorge bedeutet staatliche Verantwortung und kommunale Pflicht. Link zum Original
Die Angleichung der Lebensverhältnisse berücksichtigt neben der räumlichen vor allem die soziale Differenzierung der Gesellschaft.
Wortlaut im Programm
Die Zielstellung der Angleichung der Lebensverhältnisse hat nicht nur eine räumliche Dimension, sie muss vor allem der sozialen Differenzierung in der Gesellschaft Rechnung tragen! Link zum Original
Gleichwertige Lebensverhältnisse nach Artikel 44 der Landesverfassung bleiben übergeordnetes Ziel der Landesentwicklung.
Wortlaut im Programm
Umso wichtiger ist es, dass gleichwertige Lebensverhältnisse, wie sie die brandenburgische Landesverfassung im Artikel 44 postuliert, das übergeordnete Ziel der Landesentwicklung bleiben. Link zum Original
Alle Brandenburgerinnen und Brandenburger haben Anspruch auf einen Grundkanon öffentlicher Leistungen, der gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land herstellt.
Wortlaut im Programm
Alle BrandenburgerInnen haben das Recht auf einen Grundkanon öffentlicher Leistungen, der eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse überall im Land herstellt. Link zum Original
Ein flächendeckendes Netz starker Zentren als wirtschaftliche, kulturelle und soziale Versorgungsmittelpunkte der Regionen wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Ein flächendeckendes Netz von starken Zentren, die als wirtschaftliche Lokomotiven, öffentliche DienstleisterInnen, kulturelle Mittelpunkte und soziale VersorgerInnen für ihre jeweiligen Regionen funktionieren, bleibt für unser Land unverzichtbar. Link zum Original
Durch Kooperation der Gemeinden werden mittelzentrale Verantwortungsgemeinschaften gebildet.
Wortlaut im Programm
Durch Kooperation und Koordinierung zwischen den Gemeinden sollten mittelzentrale Verantwortungsgemeinschaften gebildet werden. Es kommt nun darauf an, diese Verantwortungsgemeinschaften mit Leben zu erfüllen. Link zum Original
Die mittelzentralen Verantwortungsgemeinschaften werden mit Leben erfüllt.
Wortlaut im Programm
Durch Kooperation und Koordinierung zwischen den Gemeinden sollten mittelzentrale Verantwortungsgemeinschaften gebildet werden. Es kommt nun darauf an, diese Verantwortungsgemeinschaften mit Leben zu erfüllen. Link zum Original
Neue Ideen und Strategien sollen die regionale Vielfalt als Entwicklungspotenzial entfalten.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen neue Ideen und Strategien, um die regionale Vielfalt als Entwicklungspotenzial zu entfalten. Link zum Original
Die Daseinsvorsorge wird flächendeckend, aber regional differenziert organisiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Daseinsvorsorge flächendeckend, aber regional differenziert organisieren. Link zum Original
Zentrale Orte, mobile Dienste und lokale Selbstorganisation werden zu einem integrierten Netz verknüpft.
Wortlaut im Programm
Zentrale Orte, mobile Dienste und lokale Selbstorganisation müssen zu einem integrierten Netz verknüpft werden. Link zum Original
Unterschiedliche Regionen erhalten maßgeschneiderte, auf ihre Bedingungen abgestimmte Konzepte.
Wortlaut im Programm
Unterschiedliche Regionen brauchen maßgeschneiderte Konzepte, die auf die jeweiligen Bedingungen abgestimmt sind. Solche Konzepte entstehen am Besten in einem breiten gesellschaftlichen Diskurs vor Ort. Link zum Original
Regionale Entwicklungskonzepte entstehen in einem breiten gesellschaftlichen Diskurs vor Ort.
Wortlaut im Programm
Unterschiedliche Regionen brauchen maßgeschneiderte Konzepte, die auf die jeweiligen Bedingungen abgestimmt sind. Solche Konzepte entstehen am Besten in einem breiten gesellschaftlichen Diskurs vor Ort. Link zum Original
Soziale Ankerpunkte werden als Anlaufpunkte für Fürsorge, Unterstützung und Kommunikation gestaltet.
Wortlaut im Programm
Soziale Ankerpunkte sollen keine kalten Verwaltungsstuben sein, sondern Anlaufpunkte für Fürsorge und Unterstützung, für moderne Kommunikation nach außen und traditionelle Kommunikation miteinander. Link zum Original
Die Akteure vor Ort erhalten Handlungsfreiheit, um ihre Probleme mit eigenen Stärken zu lösen.
Wortlaut im Programm
Voraussetzung für den Erfolg all dieser Ansätze ist, dass die AkteurInnen vor Ort die Handlungsfreiheit bekommen, mit ihren eigenen Stärken die eigenen Probleme zu lösen. Das schließt ein, das Ehrenamt zu stärken und stärker anzuerkennen. Link zum Original
Im ländlichen Raum werden soziale Ankerpunkte eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Soziale Ankerpunkte im ländlichen Raum Link zum Original
Soziale Ankerpunkte werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
Wortlaut im Programm
Soziale Ankerpunkte könnten über Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden. Link zum Original
Die jeweiligen Stärken vor Ort werden weiter ausgeprägt.
Wortlaut im Programm
Es kommt darauf an, die jeweiligen Stärken vor Ort weiter auszuprägen. Link zum Original
In dünn besiedelten Regionen wird mehr in die Wachstumsbereiche der Daseinsvorsorge investiert.
Wortlaut im Programm
Nachhaltige Strukturpolitik in dünn besiedelten Regionen bedeutet mehr Investitionen in die Wachstumsbereiche der Daseinsvorsorge. Link zum Original
Öffentliche Investitionen für Bildung, Gesundheit und Verkehrsinfrastruktur werden stärker auf die regionalen Leistungszentren konzentriert.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Investitionen für Bildung, Gesundheit und Verkehrsinfrastruktur müssen noch konsequenter auf die regionalen Leistungszentren als Anker in der Region konzentriert werden. Link zum Original
Die Ober- und Mittelzentren in bevölkerungsschwachen Regionen werden stabilisiert und gestärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind besondere Anstrengungen für die Stabilisierung und Stärkung der Ober- und Mittelzentren in bevölkerungsschwachen Regionen zu unternehmen. Hierzu zählt auch die Verbesserung der Verkehrsverbindungen nach Berlin sowie in die Ballungszentren in den benachbarten Räumen außerhalb von Brandenburg, wie etwa nach Leipzig und Dresden. Link zum Original
Gemeinsame Strategien und Kooperationsprojekte mit benachbarten Metropolregionen werden in Energiewirtschaft, Tourismus, Industrieclustern, Umweltschutz, Wassermanagement und Landschaftspflege verfolgt.
Wortlaut im Programm
Handlungsfelder für gemeinsame Strategien und Kooperationsprojekte bieten sich in der Energiewirtschaft, im Kultur- und Naturtourismus, in der Entwicklung von industriellen Kompetenzclustern sowie in Umweltschutz, Wassermanagement und Landschaftspflege an. Link zum Original
Entlang der Landesgrenzen werden Strukturen der Daseinsvorsorge mit den Nachbarn abgestimmt und arbeitsteilig entwickelt und genutzt.
Wortlaut im Programm
Vor allem in den Räumen entlang der Landesgrenzen bietet es sich an, die NachbarInnen zu PartnerInnen zu machen, um vorhandene Strukturen und Funktionen der Daseinsvorsorge abgestimmt und arbeitsteilig zu entwickeln und zu nutzen. Link zum Original
In dünn besiedelten Räumen wird mehr Raum für selbstbestimmte bürgerschaftliche Organisation der Daseinsvorsorge geschaffen.
Wortlaut im Programm
In immer dünner besiedelten Räumen wird eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse künftig nur noch dann gewährleistet werden können, wenn für die Verwaltung und Versorgung neue Strukturen und kreative Verfahren gefunden werden, die flexibel auf die jeweiligen örtlichen Erfordernisse eingestellt werden können. Dort wollen wir mehr Raum für selbstbestimmte und selbst verantwortete bürgerInnenschaftliche Organisation der Daseinsvorsorge schaffen. Hierfür sind die nötigen rechtlichen und administrativen Voraussetzungen zu schaffen. Link zum Original
Die Städte erhalten mehr Gestaltungskompetenz.
Wortlaut im Programm
Damit die Städte in Brandenburg ihre Funktion als Ankerpunkte der Landesentwicklung wahrnehmen können, brauchen sie über ihre Funktion bei der Erfüllung staatlicher Pflichtaufgaben hinaus mehr Gestaltungskompetenz und finanzielle Handlungsfähigkeit. Link zum Original
Die Städte erhalten mehr finanzielle Handlungsfähigkeit.
Wortlaut im Programm
Damit die Städte in Brandenburg ihre Funktion als Ankerpunkte der Landesentwicklung wahrnehmen können, brauchen sie über ihre Funktion bei der Erfüllung staatlicher Pflichtaufgaben hinaus mehr Gestaltungskompetenz und finanzielle Handlungsfähigkeit. Link zum Original
Die strukturellen Ursachen der kommunalen Unterfinanzierung werden behoben.
Wortlaut im Programm
Letztlich geht es aber darum, die strukturellen Ursachen für die Unterfinanzierung zu beheben. Link zum Original
Die Finanzausstattung der Städte wird dauerhaft auf ein aufgabengerechtes Niveau gehoben.
Wortlaut im Programm
Die Finanzausstattung der Städte muss dauerhaft und verlässlich auf ein Niveau gehoben werden, das dem Umfang ihrer Verpflichtungen und Aufgaben entspricht. Link zum Original
Eine grundlegende Reform der föderalen Finanzarchitektur sichert den Kommunen größere, eigenständige und stabile Einnahmequellen.
Wortlaut im Programm
Ein wirklicher Wandel hin zu einer wirklich bedarfsgerechten Finanzausstattung der Kommunen ist jedoch nur über eine grundlegende Reform der föderalen Finanzarchitektur möglich, welche die Beziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen neu ordnet und den Kommunen größere, eigenständige und stabile Einkommensquellen sichert. Link zum Original
Die Förderung von Stadt und Land wird enger verzahnt.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Stadt und Land ist enger zu verzahnen. Insbesondere das Zusammenspiel von Stadt, ländlichem Raum und Wirtschaft muss dabei künftig stärker abgebildet werden. Link zum Original
Das Zusammenspiel von Stadt, ländlichem Raum und Wirtschaft wird in der Förderung stärker abgebildet.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Stadt und Land ist enger zu verzahnen. Insbesondere das Zusammenspiel von Stadt, ländlichem Raum und Wirtschaft muss dabei künftig stärker abgebildet werden. Link zum Original
Integrierte Stadtentwicklungskonzepte und ländliche Entwicklungskonzepte werden besser aufeinander abgestimmt.
Wortlaut im Programm
Die integrierten Stadtentwicklungskonzepte (INSEK) und Ländlichen Entwicklungskonzepte (ILEK) sowie die daraus hervorgehenden Ziele, Strategien und Maßnahmen müssen besser aufeinander abgestimmt werden. Link zum Original
Es wird mehr Raum für selbstbestimmte Organisation außerhalb der Versorgungsgroßstrukturen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus muss es einfach viel mehr Raum geben für selbstbestimmte Organisation außerhalb der Versorgungsgroßstrukturen. Link zum Original
Initiativen zur Schaffung von Dorfparlamenten werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen Initiativen zur Schaffung von sogenannten Dorfparlamenten. Link zum Original
Initiativen für lokale Selbstorganisation und ländliche Lebensqualität werden mit EU-, Bundes- und Landesprogrammen unterstützt, insbesondere durch Pilotprojekte, Kooperationsvorhaben und Erfahrungsaustausch.
Wortlaut im Programm
Durch den Einsatz von EU-Förderprogrammen und Programmen von Bund und Land können die Initiativen und Ansätze für lokale Selbstorganisation und Verbesserung ländlicher Lebensqualität zielgerichtet unterstützt werden, insbesondere durch die Förderung von Pilotprojekten, Kooperationsvorhaben und Erfahrungsaustausch. Link zum Original
Ein steuersubventionierter Wettbewerb zwischen Stadt und Dorf um dieselben Bewohner und Investoren wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Was wir vermeiden wollen, ist ein steuersubventioniertes Tauziehen zwischen Stadt und Dorf um dieselben BewohnerInnen und InvestorInnen, was aus volkswirtschaftlicher Sicht eine Fehlallokation öffentlicher Mittel und aus demografischem Blickwinkel ein Null-Summen-Spiel darstellt. Link zum Original
Das arbeitsteilige Miteinander von Stadt und Land wird optimiert.
Wortlaut im Programm
Vielmehr geht es darum, das arbeitsteilige Miteinander von Stadt und Land zu optimieren, in dem alle beteiligten PartnerInnen ihre jeweiligen Stärken einbringen und ausprägen. Hierzu sind die Rahmenbedingungen für interkommunale Kooperation zu verbessern, insbesondere, was die Ausstattung mit Planungs- und Regelungskompetenzen betrifft. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für interkommunale Kooperation werden verbessert, insbesondere bei Planungs- und Regelungskompetenzen.
Wortlaut im Programm
Vielmehr geht es darum, das arbeitsteilige Miteinander von Stadt und Land zu optimieren, in dem alle beteiligten PartnerInnen ihre jeweiligen Stärken einbringen und ausprägen. Hierzu sind die Rahmenbedingungen für interkommunale Kooperation zu verbessern, insbesondere, was die Ausstattung mit Planungs- und Regelungskompetenzen betrifft. Link zum Original
Kommunale Selbstverwaltung wird wieder zur Form, in der Bürgerinnen und Bürger ihre Angelegenheiten mit den nötigen Ressourcen gemeinsam regeln.
Wortlaut im Programm
Kommunale Selbstverwaltung wird dabei ihre eigentliche Bedeutung - zumindest teilweise - wieder erlangen: als die Art und Weise, wie BürgerInnen gemeinsam ihre Angelegenheiten in die Hand nehmen, dafür die notwendigen Ressourcen (materiell wie immateriell) in die Hand bekommen. Link zum Original
Für die kommunale Gestaltung der Daseinsvorsorge, Teilhabe und den Ausbau von Selbstverwaltung und Selbstorganisation werden die Voraussetzungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Sache der Kommunalpolitik ist es vor allem, auch unter veränderten Bedingungen und mit Blick auf die Zukunft Kernbereiche der Daseinsvorsorge zu gestalten, die Teilhabe der BürgerInnen zu gewährleisten, Selbstverwaltung und Selbstorganisation auszubauen. Dafür wollen wir die Voraussetzungen schaffen und die Ressourcen entsprechend ordnen und verteilen - finanziell, rechtlich, administrativ, kulturell. Link zum Original
Die Ressourcen werden dafür finanziell, rechtlich, administrativ und kulturell entsprechend geordnet und verteilt.
Wortlaut im Programm
Sache der Kommunalpolitik ist es vor allem, auch unter veränderten Bedingungen und mit Blick auf die Zukunft Kernbereiche der Daseinsvorsorge zu gestalten, die Teilhabe der BürgerInnen zu gewährleisten, Selbstverwaltung und Selbstorganisation auszubauen. Dafür wollen wir die Voraussetzungen schaffen und die Ressourcen entsprechend ordnen und verteilen - finanziell, rechtlich, administrativ, kulturell. Link zum Original
Kommunen werden so gestaltet, dass sie das Gemeinschaftsleben organisierbar machen, Blockaden aufbrechen und Ressourcen freisetzen.
Wortlaut im Programm
Kommunen sollen so gestaltet sein, dass sie das Leben der Gemeinschaft richtig erfassen, organisierbar und gestaltbar machen, Blockaden aufbrechen, Ressourcen freisetzen, Kräfte bündeln. Link zum Original
Die Kommunalreform wird von den Gemeinden her entwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die anstehende Kommunalreform von den Gemeinden her entwickeln und dort beginnend die kommunale Selbstverwaltung stärken. Dafür wäre auch eine Änderung der Kommunalverfassung nötig. Link zum Original
Die kommunale Selbstverwaltung wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die anstehende Kommunalreform von den Gemeinden her entwickeln und dort beginnend die kommunale Selbstverwaltung stärken. Dafür wäre auch eine Änderung der Kommunalverfassung nötig. Link zum Original
Die Kommunalverfassung wird geändert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die anstehende Kommunalreform von den Gemeinden her entwickeln und dort beginnend die kommunale Selbstverwaltung stärken. Dafür wäre auch eine Änderung der Kommunalverfassung nötig. Link zum Original
Für die Neugestaltung der kommunalen Verwaltung gelten Effektivität, Zukunftsfestigkeit, Bürgernähe und mehr Demokratie als Prämissen.
Wortlaut im Programm
Für die Neugestaltung der kommunalen Verwaltung gelten aus unserer Sicht vier Prämissen: Effektivität, Zukunftsfestigkeit, BürgerInnennähe und mehr Demokratie. Link zum Original
Die Kommunalreform zielt auf die Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung und nicht auf Einspareffekte.
Wortlaut im Programm
Die Reform muss eindeutig auf die Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung gerichtet sein – und nicht auf Einspareffekte. Link zum Original
Größenzuschnitt der Verwaltungseinheiten, Selbstverwaltungskompetenzen und deren Finanzierung werden aufeinander abgestimmt.
Wortlaut im Programm
Größenzuschnitt der Verwaltungseinheiten, Bestand an Selbstverwaltungskompetenzen und deren (Komplementär-)Finanzierung müssen miteinander korrespondieren. Link zum Original
Die Aufgaben zwischen Kommunen und Land werden neu verteilt.
Wortlaut im Programm
Es wird eine neue Aufgabenverteilung zwischen den Kommunen und dem Land geben. Link zum Original
Die Kommunalverwaltungen werden so gestärkt, dass sie staatliche Angebote vor Ort besser leisten.
Wortlaut im Programm
Einerseits geht es um hinreichend starke Kommunalverwaltungen, die staatliche Angebote im örtlichen Bereich nicht nur überflüssig, sondern besser machen – im Gegenzug wird es zu einer Effektivierung der staatlichen Verwaltungsstrukturen bei gleichzeitigem Steuerungsverzicht des Landes kommen. Link zum Original
Bei der Neuverteilung der Aufgaben hat die Kommunalisierung an Gemeinden Vorrang vor der an Kreise.
Wortlaut im Programm
Bei der Neuverteilung der Aufgaben wird die Kommunalisierung an Gemeinden Vorrang vor Kommunalisierung an die Kreise haben. Link zum Original
Landesaufgaben werden vorrangig als Selbstverwaltungsaufgaben übertragen.
Wortlaut im Programm
Landesaufgaben müssen in erster Linie als Selbstverwaltungsaufgaben übertragen werden. Link zum Original
Die Verwaltungsreform führt zu funktionsfähigen Größen und differenzierten Strukturen.
Wortlaut im Programm
Die Verwaltungsreform sollte einerseits zu funktionsfähigen Größen und gleichzeitig zu differenzierten Strukturen führen. Link zum Original
Jede neue Verwaltungsstruktur erhält eigene demokratische Legitimation und Mitwirkungsmöglichkeiten.
Wortlaut im Programm
Die neuen Strukturen dürfen nicht nur verwaltungstechnisch ausgerichtet und technokratisch begründet sein - jede von ihnen braucht ihre eigene demokratische Legitimation und ihre eigenen demokratischen Mitwirkungsmöglichkeiten. Link zum Original
Kommunale Aufgaben können in Zweckverbänden oder durch öffentlich-rechtliche Vereinbarungen arbeitsteilig erledigt werden.
Wortlaut im Programm
Nicht jede Gemeinde muss alles für sich allein machen - Aufgaben können in Zweckverbänden organisiert oder ihre Erledigung arbeitsteilig in öffentlich-rechtlichen Vereinbarungen geregelt werden. Link zum Original
Das Modell der Verbandsgemeinde wird an brandenburgische Erfordernisse angepasst.
Wortlaut im Programm
Eine geeignete Form für die Verbesserung der Verwaltungsstrukturen kann gefunden werden, indem das Modell der Verbandsgemeinde den brandenburgischen Erfordernissen angepasst wird. Link zum Original
Die Brandenburgische Amtsgemeinde wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
len Strukturen schlagen wir daher die Einführung der Brandenburgischen Amtsgemeinde vor. Link zum Original
Die Größe der Amtsgemeinden wird nicht zwingend gesetzlich vorgeschrieben, sondern kann von den Gemeinden ausgehandelt werden.
Wortlaut im Programm
Die Größenordnung der Amtsgemeinden muss nicht zwingend per Gesetz vorgeschrieben werden; es erscheint auch denkbar, dass dies die jeweiligen Gemeinden untereinander auf Augenhöhe aushandeln. Link zum Original
Es wird politisch entschieden, wie der solidarische Ausgleich zwischen finanzstarken und finanzschwächeren Regionen organisiert wird.
Wortlaut im Programm
Zugleich muss politisch entschieden werden, wie der notwendige solidarische Ausgleich zwischen finanzstarken und finanzschwächeren Regionen organisiert werden soll. Link zum Original
Normen und Regeln für den Solidarausgleich zwischen den Regionen werden festgelegt.
Wortlaut im Programm
Zugleich sind die Normen und Regeln für den Solidarausgleich festzulegen, um für eine ausgeglichenere Entwicklung zu sorgen, ohne die Umverteilungskompetenzen innerhalb der Landkreise zu überfordern. Link zum Original
Landkreise werden jenseits der heutigen Tortenstück-Zuschnitte sinnvoll neu zugeschnitten.
Wortlaut im Programm
Folglich können auch sinnvolle Zuschnitte von Landkreisen jenseits der heutigen Tortenstücke gefunden werden, die sich von der Stadtgrenze Berlins bis weit in ländliche Räume ziehen. Link zum Original
Eine neue Struktur mit etwa acht bis zwölf Landkreisen wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Eine neue Struktur mit etwa acht bis zwölf Landkreisen könnte Qualität und Effizienz des Verwaltungshandelns im Land deutlich verbessern. Voraussetzung für eine solche Entscheidung ist jedoch – auch nach der Rechtsprechung deutscher Landesverfassungsgerichte zu Kreisgebietsreformen – ein Leitbild des Landes, das den Veränderungen Sinn, Substanz und Richtung gibt. Link zum Original
Vor einer Kreisgebietsreform wird ein Leitbild des Landes erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Eine neue Struktur mit etwa acht bis zwölf Landkreisen könnte Qualität und Effizienz des Verwaltungshandelns im Land deutlich verbessern. Voraussetzung für eine solche Entscheidung ist jedoch – auch nach der Rechtsprechung deutscher Landesverfassungsgerichte zu Kreisgebietsreformen – ein Leitbild des Landes, das den Veränderungen Sinn, Substanz und Richtung gibt. Link zum Original
Es wird geprüft, ob die kreisfreien Städte in große kreisangehörige Städte umgewandelt werden.
Wortlaut im Programm
Auf der Grundlage der neuen Aufgabenverteilung ist zu prüfen, ob die derzeitigen kreisfreien Städte in große kreisangehörige Städte umgewandelt werden sollten. Link zum Original
Das Zusammenwirken von staatlichen Institutionen, regionalen Verbünden, kommunalen Einrichtungen und Zivilgesellschaft wird reorganisiert.
Wortlaut im Programm
Um die Herausforderung zu bewältigen, die durch die demografische Entwicklung, den verschärften Standortwettbewerb, die wachsende Komplexität der Daseinsvorsorge und die knappen Kassen entstehen, brauchen wir eine Reorganisation des Zusammenwirkens von staatlichen Institutionen, regionalen Verbünden, kommunalen Einrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Link zum Original
Ein integriertes Netz der Daseinsvorsorge aus Zentralen Orten, Gemeindezentren, sozialen Ankerpunkten, mobilen Diensten und Selbstorganisation wird aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein integriertes Netz der öffentlichen Daseinsvorsorge aufbauen, das Zentrale Orte, Versorgungsknoten, multifunktionale Gemeindezentren, soziale Ankerpunkte, mobile Dienste und lokale Selbstorganisation verknüpft. Link zum Original
Interkommunale Kooperation wird in Energieverbünden, Stoffkreisläufen, Schulentwicklung, Kinderbetreuung, Nahverkehr und touristischer Infrastruktur genutzt.
Wortlaut im Programm
Als Handlungsfelder bieten sich regionale Energieverbünde, der Aufbau geschlossener Stoffkreisläufe, die Kooperation und Arbeitsteilung im Bereich der Schulentwicklung und Kinderbetreuung, die Vernetzung des Öffentlichen Personenverkehrs oder der touristischen Infrastruktur an. Link zum Original
Gemeinsame gewerbliche Entwicklungsmaßnahmen von Kommunen werden in Abstimmung mit der Landesplanung unterstützt.
Wortlaut im Programm
In Abstimmung mit der Landesplanung sollten auch gemeinsame gewerbliche Entwicklungsmaßnahmen unterstützt werden. Link zum Original
Freiwillige Gemeindefusionen werden durch Erstattung fusionsbedingter Aufwendungen gefördert.
Wortlaut im Programm
Freiwillige Fusionen auf kommunaler Ebene sollen gefördert werden, indem den Kommunen fusionsbedingte Aufwendungen erstattet werden. Dies kann auch durch Teilentschuldungen der FusionspartnerInnen, Konzentration von Mittelzuweisungen für zentrale Funktionen der Daseinsvorsorge sowie vorrangige Förderung von Schlüsselvorgaben erfolgen. Link zum Original
Fusionen werden auch durch Teilentschuldungen, konzentrierte Mittelzuweisungen und vorrangige Förderung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Freiwillige Fusionen auf kommunaler Ebene sollen gefördert werden, indem den Kommunen fusionsbedingte Aufwendungen erstattet werden. Dies kann auch durch Teilentschuldungen der FusionspartnerInnen, Konzentration von Mittelzuweisungen für zentrale Funktionen der Daseinsvorsorge sowie vorrangige Förderung von Schlüsselvorgaben erfolgen. Link zum Original
Die gemeinsame Raumordnung von Berlin und Brandenburg wird weiter vertieft.
Wortlaut im Programm
Der Ansatz, die Entwicklung der beiden hoch vernetzten Länder auf allen Handlungsfeldern der Raumordnung in gemeinsamer Verantwortung zu gestalten, muss weiter vertieft werden. Link zum Original
Es werden Regeln und Instrumente für eine arbeitsteilige Integration der Metropolregion Berlin mit regionalen Zentren und dünn besiedelten Räumen aufgestellt.
Wortlaut im Programm
Ausgehend von den übergreifenden Entwicklungszielen kommt es darauf an, wirkungsvolle Regeln und Instrumente für eine komplementäre und arbeitsteilige Integration der Metropolregion Berlin mit den regionalen Zentren sowie den peripheren und dünn besiedelten Räumen in Brandenburg aufzustellen, von der alle Beteiligten gleichermaßen profitieren. Link zum Original
In der Landesentwicklungsplanung arbeiten Berlin und Brandenburg politisch und administrativ intensiver zusammen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen in der Landesentwicklungsplanung eine intensivere Zusammenarbeit sowohl auf politischer als auch auf administrativer Ebene, also ein engeres Zusammenwirken im gemeinsamen Interesse auf Augenhöhe. Link zum Original
Langfristig wird eine Fusion von Brandenburg und Berlin angestrebt.
Wortlaut im Programm
Eines Tages kann ganz von selbst die Überzeugung reifen, dass es an der Zeit wäre, aus der Lebenspartnerschaft zwischen Brandenburg und Berlin eine eingetragene Partnerschaft zu machen. Link zum Original
Ein Metropolenkonzept legt gemeinsame Vorhaben, Entwicklungsschwerpunkte, Raumplanung und öffentliche Investitionen fest.
Wortlaut im Programm
Ein wichtiger Schritt auf diesem Wege wäre ein Metropolenkonzept, das gemeinsame Vorhaben, arbeitsteilige Entwicklungsschwerpunkte, eine abgestimmte Raumplanung und vereinbarte öffentliche Investitionen festlegt. Nicht zuletzt sollten in diesem Konzept auch Verpflichtungen für die berlinferneren Räume enthalten sein. Link zum Original
Das Metropolenkonzept enthält Verpflichtungen für die berlinferneren Räume.
Wortlaut im Programm
Ein wichtiger Schritt auf diesem Wege wäre ein Metropolenkonzept, das gemeinsame Vorhaben, arbeitsteilige Entwicklungsschwerpunkte, eine abgestimmte Raumplanung und vereinbarte öffentliche Investitionen festlegt. Nicht zuletzt sollten in diesem Konzept auch Verpflichtungen für die berlinferneren Räume enthalten sein. Link zum Original
Die Suburbanisierung rund um Berlin wird koordiniert gesteuert.
Wortlaut im Programm
Zu den vorrangigen Themen des Konzepts sollten neben der Innovationsstrategie die gemeinsame Entwicklung des BER (Messegeschäft, Marketing, geordnete Entwicklung der Achse Schönefeld-Potsdam), der Aufbau eines gemeinsamen Energieverbunds mit dem Ziel einer vollständigen Versorgung durch Erneuerbare Energien bis 2030, ein abgestimmtes Wassermanagement sowie eine koordinierte Steuerung der Suburbanisierung rund um Berlin gehören. Link zum Original
Benachbarte Brandenburger Kommunen und Berliner Bezirke kooperieren vertieft und arbeitsteilig.
Wortlaut im Programm
Anzustreben wäre eine vertiefte Kooperation und Arbeitsteilung zwischen benachbarten Brandenburger Kommunen und Berliner Bezirken, die hierfür die nötigen Kompetenzen kommunaler Selbstverwaltung erhalten müssen. Link zum Original
Berliner Bezirke und Brandenburger Kommunen erhalten dafür die nötigen Kompetenzen kommunaler Selbstverwaltung.
Wortlaut im Programm
Anzustreben wäre eine vertiefte Kooperation und Arbeitsteilung zwischen benachbarten Brandenburger Kommunen und Berliner Bezirken, die hierfür die nötigen Kompetenzen kommunaler Selbstverwaltung erhalten müssen. Link zum Original
Eine breite öffentliche polnisch-deutsche Debatte über die Entwicklung der gemeinsamen Region an Oder und Neiße wird angestoßen.
Wortlaut im Programm
Jetzt rückt ein nächster Schritt auf die Tagesordnung: eine breite öffentliche polnisch-deutsche Debatte über die Entwicklungslinien für eine gemeinsame Region an Oder und Neiße in den nächsten zehn bis 20 Jahren. Dabei sollte es um gemeinsame Ziele und Schritte für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, für die wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Umstrukturierung der Energiepolitik, für den grenzüberschreitenden Tourismus und die gemeinsame Erschließung der kulturellen und natürlichen Potenziale der Region, um Kooperation in Bildung und Ausbildung sowie in der Arbeitsmarktpolitik gehen. Link zum Original
Gemeinsame Ziele für Verkehr, Wirtschaft, Energie, Tourismus, Kultur, Bildung und Arbeitsmarkt der Oder-Neiße-Region werden festgelegt.
Wortlaut im Programm
Jetzt rückt ein nächster Schritt auf die Tagesordnung: eine breite öffentliche polnisch-deutsche Debatte über die Entwicklungslinien für eine gemeinsame Region an Oder und Neiße in den nächsten zehn bis 20 Jahren. Dabei sollte es um gemeinsame Ziele und Schritte für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, für die wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Umstrukturierung der Energiepolitik, für den grenzüberschreitenden Tourismus und die gemeinsame Erschließung der kulturellen und natürlichen Potenziale der Region, um Kooperation in Bildung und Ausbildung sowie in der Arbeitsmarktpolitik gehen. Link zum Original
Das Einzugsgebiet der Oder wird zu einem wirtschaftlichen, kulturellen und ökologischen Innovationsraum.
Wortlaut im Programm
Das Einzugsgebiet der Oder in einen wirtschaftlichen, kulturellen und ökologischen Innovationsraum zu verwandeln, das ist unsere Vision. Link zum Original
Die finanzielle, personelle und rechtliche Ausstattung der kommunalen Vertretungskörperschaften wird weiter verbessert.
Wortlaut im Programm
Die bessere finanzielle, personelle und rechtliche Ausstattung des Parlaments gegenüber der mächtigen Ministerialbürokratie bleibt eine dauerhafte Aufgabe, der wir uns weiter stellen werden. Dies gilt auch für die Vertretungskörperschaften auf kommunaler Ebene. Link zum Original
Der Finanznot der Kommunen wird nach Kräften entgegengesteuert.
Wortlaut im Programm
Wir steuern der Finanzmisere der Kommunen nach Kräften entgegen. Link zum Original
Eine grundlegende bundesweite Reform der Kommunalfinanzierung wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir treten deshalb vor allem für eine grundlegende bundesweite Reform der Kommunalfinanzierung ein – im Interesse der Stärkung der Demokratie, im Interesse angemessener Lebensbedingungen für die BürgerInnen. Link zum Original
Die Kompetenzen der kommunalen Selbstverwaltung werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Ebenso gilt es, die Kompetenzen für die kommunale Selbstverwaltung zu stärken. Link zum Original
Lokale Fragen werden grundsätzlich vor Ort entschieden, umgesetzt und finanziert.
Wortlaut im Programm
Lokale Fragen sollen im Grundsatz vor Ort entschieden, umgesetzt und finanziert werden. Link zum Original
Öffentliche Daseinsvorsorge, Gemeinwesen und Kultur erhalten in der EU-Strukturförderung 2014 bis 2020 eine höhere Wertigkeit.
Wortlaut im Programm
Nun, wo die soziale Verfasstheit der Union als Kernfrage der europäischen Einigung noch stärker in den Vordergrund getreten ist, sollten öffentliche Daseinsvorsorge, Gemeinwesen und Kultur in der Programmgestaltung eine entschieden höhere Wertigkeit erhalten, das bleibt trotz abnehmender Mittel auch in der Förderperiode 2014 - 2020 weiter eine Forderung linker Politik. Link zum Original
Der solidarische Länderfinanzausgleich wird gegen Angriffe der Geberländer verteidigt.
Wortlaut im Programm
Schließlich geht es darum, den solidarischen Länderfinanzausgleich gegen die immer wiederkehrenden Attacken vor allem der unionsgeführten Geberländer zu verteidigen. Link zum Original
Oberstes Ziel des bundesstaatlichen Ausgleichssystems bleibt die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse.
Wortlaut im Programm
Oberste Zielsetzung des bundesstaatlichen Ausgleichssystems muss die Herstellung und Wahrung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet bleiben. Link zum Original
Auch nach 2019 wird die finanzielle Handlungsfähigkeit aller Länder durch eine aufgabengerechte Finanzausstattung abgesichert.
Wortlaut im Programm
Auch nach 2019 ist es notwendig, die finanzielle Handlungsfähigkeit aller Länder durch eine aufgabengerechte Finanzausstattung abzusichern. Link zum Original
Ausgaben und Einnahmen werden zwischen Bund und Ländern neu verteilt.
Wortlaut im Programm
Ausgaben und Einnahmen sind zwischen Bund und Ländern neu zu verteilen: Bundeseinheitlich geregelte Transferzahlungen sollte der Bund vollständig übernehmen, dem im Gegenzug ein höherer Anteil am Umsatzsteueraufkommen zugestanden werden könnte. Link zum Original
Der Bund übernimmt bundeseinheitlich geregelte Transferzahlungen vollständig und erhält dafür einen höheren Umsatzsteueranteil.
Wortlaut im Programm
Ausgaben und Einnahmen sind zwischen Bund und Ländern neu zu verteilen: Bundeseinheitlich geregelte Transferzahlungen sollte der Bund vollständig übernehmen, dem im Gegenzug ein höherer Anteil am Umsatzsteueraufkommen zugestanden werden könnte. Link zum Original
Bei der Finanzverteilung werden alle Steuereinnahmen berücksichtigt statt nur knapp zwei Drittel.
Wortlaut im Programm
Alle Steuereinnahmen sind zu berücksichtigen - und nicht nur, wie bislang, knapp zwei Drittel. Link zum Original
Die Steuereinnahmen werden gerechter verteilt.
Wortlaut im Programm
Die Steuereinnahmen selbst sind gerechter zu verteilen. Ein Soziallastenfaktor könnte ein Ansatz für ein Korrekturmaß sein. Link zum Original
Ein Soziallastenfaktor wird als Korrekturmaß bei der Steuerverteilung erwogen.
Wortlaut im Programm
Die Steuereinnahmen selbst sind gerechter zu verteilen. Ein Soziallastenfaktor könnte ein Ansatz für ein Korrekturmaß sein. Link zum Original
Ein sozialer und solidarischer Föderalismus mit einem entsprechenden Länderfinanzausgleich wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen sozialen und solidarischen Föderalismus und einen Länderfinanzausgleich, der dies abbildet und zugleich dafür die Grundlagen schafft. Link zum Original
Eine Verständigung über einen Solidarpakt III für strukturschwache Regionen in Ost und West wird angeregt.
Wortlaut im Programm
Wir regen in Brandenburg und über Brandenburg hinaus eine Verständigung zwischen den politischen Parteien und in der Öffentlichkeit darüber an, ob zur Bewältigung der Probleme solcher Regionen eine neue gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung, ein Solidarpakt III für strukturschwache Regionen in Ost und West oder die verfassungsrechtliche Verankerung einer Gemeinschaftsaufgabe sozial-ökologische Strukturentwicklung im Grundgesetz möglich und durchsetzbar sind. Link zum Original
Eine Verständigung über eine Gemeinschaftsaufgabe sozial-ökologische Strukturentwicklung im Grundgesetz wird angeregt.
Wortlaut im Programm
Wir regen in Brandenburg und über Brandenburg hinaus eine Verständigung zwischen den politischen Parteien und in der Öffentlichkeit darüber an, ob zur Bewältigung der Probleme solcher Regionen eine neue gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung, ein Solidarpakt III für strukturschwache Regionen in Ost und West oder die verfassungsrechtliche Verankerung einer Gemeinschaftsaufgabe sozial-ökologische Strukturentwicklung im Grundgesetz möglich und durchsetzbar sind. Link zum Original
Nachhaltige Strukturentwicklung verbindet soziale und ökologische mit demokratischer Modernisierung und selbsttragender Entwicklung statt Transferabhängigkeit.
Wortlaut im Programm
Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Strukturentwicklung, die nicht mit dem Ziel verfolgt wird, dauerhafte Transferabhängigkeit und Alimentierung „abgehängter Regionen“ zu vertiefen, sondern soziale und ökologische Modernisierung mit demokratischer Modernisierung und ökonomisch selbst tragender Entwicklung zu verbinden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.