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Linke BB · Perspektiven für Brandenburg. Gerecht - Solidarisch - Nachhaltig. Leitbild 2020 plus

Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung

Grundsatzprogramm · Landesverband Brandenburg · beschlossen 19.10.2013 · Original

Das Programm enthält 30 von 834 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.

Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 30
  1. Land und Kommunen übernehmen Verantwortung für den Erhalt von Niedersorbisch, Niederdeutsch und Romanes.

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    Wortlaut im Programm
    Landes- und Kommunalpolitik müssen sich ihrer Verantwortung für den Erhalt der in Brandenburg gesprochenen und europarechtlich geschützten Sprachen Niedersorbisch, Niederdeutsch und Romanes stellen. Link zum Original
  2. Eine integrative Minderheitenpolitik betrachtet Kulturen und Sprachen der Minderheiten und Regionalsprachen als Bereicherung.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE seht sich in der Verantwortung für eine integrative Minderheitenpolitik, die die Kulturen und Sprachen der ethnischen Minderheiten wie die Regionalsprachen als Bereicherung im Zusammenleben von Menschen in unserem Land betrachtet. Link zum Original
  3. Niedersorbisch gehört dauerhaft zum Land.

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    Wortlaut im Programm
    Denn Niedersorbisch gehört zu unserem Land – dauerhaft! Link zum Original
  4. Eine umfassende Teilhabe am kulturellen Leben ohne physische und soziale Barrieren wird angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Daher liegt eine umfassende Teilhabe am kulturellen Leben ohne physische und soziale Barrieren im Interesse aller DemokratInnen und der gesamten Gesellschaft. Link zum Original
  5. Eine breite gesellschaftliche Debatte über Stellenwert, Trägerschaft und Finanzierung der Kultur wird geführt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, welchen Stellenwert Kultur in unserem Leben künftig haben soll, welche Kultur wir brauchen, wer TrägerIn dieser Kultur sein soll und wie Kultur finanziert werden kann. Leitmotiv dieser Debatte sollte die Nachhaltigkeit sein. Link zum Original
  6. Leitmotiv der Kulturdebatte ist die Nachhaltigkeit.

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    Wortlaut im Programm
    Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, welchen Stellenwert Kultur in unserem Leben künftig haben soll, welche Kultur wir brauchen, wer TrägerIn dieser Kultur sein soll und wie Kultur finanziert werden kann. Leitmotiv dieser Debatte sollte die Nachhaltigkeit sein. Link zum Original
  7. Kulturnetzwerke aus Einrichtungen, Ensembles, Künstlern, Laien und Ehrenamtlichen gelten als besonders nachhaltig.

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    Wortlaut im Programm
    Nachhaltig sind vor allem solche Netzwerke, die stabile Kultureinrichtungen, feste Ensembles, freischaffende KünstlerInnen, LaiInnen und Ehrenamtliche, Lernende und Kulturinteressierte integrieren und somit für ein „selbstgemachtes“ Kulturleben vor Ort sorgen, das auf das ganze Gemeinwesen ausstrahlt, aktiviert und Identität stiftet. Link zum Original
  8. Musik- und Kunstschulen, Chöre und Laiengruppen gelten als nachhaltige Kulturträger.

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    Wortlaut im Programm
    Musik- und Kunstschulen, Chöre und Kantoreien, Malzirkel und Jugendtheatergruppen wirken nachhaltig, da sie selbsttätige Kultur in einem breiten sozialen Spektrum von Generation zu Generation weitertragen. Link zum Original
  9. Eventkultur gilt als nachhaltig, wenn sie periodisch, kunstfördernd und regional verankert ist.

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    Wortlaut im Programm
    Eventkultur kann nachhaltig sein, wenn sie in periodischer Form organisiert wird, wenn sie der Förderung von Kunst bzw. künstlerischer Ausbildung dient und wenn sie lokal oder regional fest im gesellschaftlichen Leben verankert ist. Link zum Original
  10. Die Kultur wird durch finanzielle Verpflichtung und Gestaltungswillen des Landes sowie bürgerschaftliches Engagement verankert.

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    Wortlaut im Programm
    Um die Kultur nachhaltig in unserer Gesellschaft zu verankern, braucht es die finanzielle Verpflichtung und den inhaltlichen Gestaltungswillen des Landes ebenso wie das eigenverantwortliche Engagement der BürgerInnen. Link zum Original
  11. Für eine nachhaltige Verankerung der Kultur braucht es die finanzielle Verpflichtung und den Gestaltungswillen des Landes sowie das Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

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    Wortlaut im Programm
    Um die Kultur nachhaltig in unserer Gesellschaft zu verankern, braucht es die finanzielle Verpflichtung und den inhaltlichen Gestaltungswillen des Landes ebenso wie das eigenverantwortliche Engagement der BürgerInnen. Link zum Original
  12. Die Kulturförderung des Landes soll vor allem das Zusammenwirken möglichst vieler Kulturakteure unterstützen.

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    Wortlaut im Programm
    Das finanzielle Engagement des Landes ist dort am besten eingesetzt, wo das Zusammenwirken möglichst vieler KulturakteurInnen unterstützt wird. Link zum Original
  13. Künstlerische Innovation soll besonders gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Besonders gefördert werden sollten künstlerische Innovation, die Pflege unseres kulturellen Erbes, die Verbreitung kultureller Kompetenz und der internationale Kulturaustausch. Link zum Original
  14. Die Pflege des kulturellen Erbes soll besonders gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Besonders gefördert werden sollten künstlerische Innovation, die Pflege unseres kulturellen Erbes, die Verbreitung kultureller Kompetenz und der internationale Kulturaustausch. Link zum Original
  15. Die Verbreitung kultureller Kompetenz soll besonders gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Besonders gefördert werden sollten künstlerische Innovation, die Pflege unseres kulturellen Erbes, die Verbreitung kultureller Kompetenz und der internationale Kulturaustausch. Link zum Original
  16. Der internationale Kulturaustausch soll besonders gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Besonders gefördert werden sollten künstlerische Innovation, die Pflege unseres kulturellen Erbes, die Verbreitung kultureller Kompetenz und der internationale Kulturaustausch. Link zum Original
  17. Projekte zur kulturtouristischen Entwicklung der Regionen, vor allem im ländlichen Raum, sollen unterstützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Unterstützung verdienen auch Projekte, die zur kulturtouristischen Entwicklung der Regionen beitragen, insbesondere im ländlichen Raum. Link zum Original
  18. Institutionelle Kulturträger und freie Strukturen sollen in angemessener Gewichtung öffentlich gefördert werden, ohne eine Seite zu benachteiligen.

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    Wortlaut im Programm
    Die öffentliche Finanzausstattung bzw. Förderung institutioneller Kulturträger und freier Strukturen sollte in einer angemessenen Gewichtung erfolgen, die keine Seite benachteiligt. Link zum Original
  19. Die Kulturaufgaben zwischen Land und Kommunen sollen klar abgegrenzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Noch immer steht auf der Tagesordnung eine klare Abgrenzung der Kulturaufgaben zwischen Land und Kommunen. Link zum Original
  20. Verantwortlichkeiten und Trägerschaften für regionale Kultureinrichtungen und lokale Projekte sollen auf Landkreise, Städte und Gemeinden verlagert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist sinnvoll, die Verantwortlichkeiten bzw. Trägerschaften für regionale Einrichtungen oder lokale Projekte auf die Landkreise, Städte oder Gemeinden zu verlagern. Link zum Original
  21. Kultur soll eine pflichtige Selbstverwaltungsaufgabe werden.

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    Wortlaut im Programm
    Kultur sollte zu einer pflichtigen Selbstverwaltungsaufgabe werden. Link zum Original
  22. Das Land soll die Verantwortung für die kulturelle Infrastruktur tragen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 28 ·

    Wortlaut im Programm
    Kultur als pflichtige Selbstverwaltungsaufgabe der Kommunen – Land verantwortet kulturelle Infrastruktur Link zum Original
  23. Die Kultur der Sorben/Wenden soll verlässlich öffentlich gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine tragende Säule der kulturellen Vielfalt im Land Brandenburg ist die Kultur der Sorben/Wenden. Die Bewahrung, Pflege und Entwicklung dieser Kultur ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die eine verlässliche öffentliche Förderung verdient. Link zum Original
  24. Die sorbische/wendische Minderheit soll eine stabile Kultur- und Bildungsautonomie erhalten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 29 ·

    Wortlaut im Programm
    Damit die Minderheit ihre Interessen wirksam vertreten kann, braucht sie eine stabile, im Alltag funktionierende Kultur- und Bildungsautonomie sowie einen starken Rat für sorbische/wendische Angelegenheiten beim Landtag. Link zum Original
  25. Der Rat für sorbische/wendische Angelegenheiten beim Landtag soll gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Damit die Minderheit ihre Interessen wirksam vertreten kann, braucht sie eine stabile, im Alltag funktionierende Kultur- und Bildungsautonomie sowie einen starken Rat für sorbische/wendische Angelegenheiten beim Landtag. Link zum Original
  26. Die Regelungen über die Rechte der Sorben/Wenden sollen an die jeweiligen Aufgaben angepasst werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 29 ·

    Wortlaut im Programm
    Vor diesem Hintergrund bleibt die Anpassung der Regelungen über die Rechte der Sorben/Wenden im Land Brandenburg an die jeweils zu lösenden Aufgaben ebenso eine wichtige Aufgabe wie die Sicherung einer angemessenen finanziellen Ausstattung der Stiftung für das sorbische Volk. Link zum Original
  27. Die Stiftung für das sorbische Volk soll angemessen finanziell ausgestattet werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 29 ·

    Wortlaut im Programm
    Vor diesem Hintergrund bleibt die Anpassung der Regelungen über die Rechte der Sorben/Wenden im Land Brandenburg an die jeweils zu lösenden Aufgaben ebenso eine wichtige Aufgabe wie die Sicherung einer angemessenen finanziellen Ausstattung der Stiftung für das sorbische Volk. Link zum Original
  28. Die Potenziale kultureller Zusammenarbeit sollen durch Vereinbarungen besser genutzt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 29 ·

    Wortlaut im Programm
    Durch Vereinbarungen über kulturelle Zusammenarbeit sind die bestehenden Potenziale noch besser zu nutzen. Link zum Original
  29. Zweisprachigkeit soll in den deutsch-polnischen Grenzregionen und darüber hinaus auf beiden Seiten zunehmend Normalität werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 29 ·

    Wortlaut im Programm
    Zweisprachigkeit sollte in den deutsch-polnischen Grenzregionen sowie darüber hinaus auf beiden Seiten mehr und mehr Normalität werden. Hierfür müssen in den Schulen wie auch in den Fortbildungseinrichtungen attraktivere und praktikablere Angebote unterbreitet werden. Link zum Original
  30. Lokale Traditionsfeste und Kulturevents erhalten verlässliche bürgerschaftliche und öffentliche Förderung.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 44 ·

    Wortlaut im Programm
    Lokale Traditionsfeste und Kulturevents haben auch eine wichtige touristische Funktion und verdienen daher verlässliche bürgerInnenschaftliche und öffentliche Förderung. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Wie das entsteht

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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