Grüne · Wahlprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2000
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2000 · Original
Das Programm enthält 88 von 898 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 88Forderungen zum Politikfeld
- 10 %des Programms
- 67Seiten im Original
- 2000Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 88
Umweltschutz soll auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Vorrang haben.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss der Schutz der Umwelt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Priorität haben. Link zum Original
Die Folgekosten umweltschädigender Produktion sollen drastisch reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Zusätzlich müssen die enormen Folgekosten einer umweltschädigenden Produktion, die heute überwiegend die Erwerbstätigen und KonsumentInnen tragen, drastisch reduziert werden. Link zum Original
Modellprojekte zu integriertem Umweltschutz, Ökoaudit, ökologischer Landwirtschaft, Wohnungsbau und Energiepolitik sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört die Förderung von Modellprojekten in den Bereichen des integrierten Umweltschutzes, des Ökoaudit, der ökologischen Landwirtschaft, im Wohnungsbau und auf vielen Feldern der Energiepolitik. Link zum Original
Ökologische Investitionen im Sinne der Agenda 21 sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen ökologische Investitionen im Sinne der Agenda 21 fördern. Link zum Original
Die Baltic 21, die Agenda 21 für den Ostseeraum, soll umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Dazu gehören die Erstellung eines Konzeptes „Entwicklungszentrum südliche Ostseele (gemeinsam mit Hamburg und der Öresund-Region) und eine nachhaltige, umweltverträgliche Entwicklung durch die Umsetzung der Baltic 21, d.h. der Agenda 21 für den Ostseeraum. Link zum Original
Die Agenda „Baltic 21“ soll nach dem Leitbild einer nachhaltigen, naturverträglichen Entwicklung der Ostseeregion umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für die Umsetzung der ‚Baltic 21™ nach dem Leitbild der nachhaltigen, naturverträglichen Entwicklung der Ostseeregion, und für die zügige EU-Osterweiterung sowie der entsprechenden Unterstützung der Beitrittskandidaten (Polen, Estland, Lettland, Litauen). Link zum Original
Der Schutz von Umwelt und Klima soll heute und künftig gewährleistet sein, um die Lebensgrundlagen langfristig zu sichern.
Wortlaut im Programm
Der Schutz unserer Umwelt und unseres Klimas muß heute und auch zukünftig gewährleistet sein, damit unsere Lebensgrundlagen langfristig gesichert sind. Link zum Original
Klimaschutz und Nachhaltigkeit sollen in allen künftigen Planungen und Entscheidungen auf Landesebene berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Klimaschutz und Nachhaltigkeit sollen in allen zukünftigen Planungen und Entscheidungen auf Landesebene berücksichtigt werden. Link zum Original
Weitere 20 Naturschutzgebiete werden ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
• Seit 1996 wurden 7 Naturschutzgebiete (NSG) mit zusammen rund 1422 Hektar ausgewiesen, 4 NSG sichergestellt, und weitere 20 NSG-Ausweisungen befinden sich in der Vorbereitung. Link zum Original
Die zweite Tranche der FFH- und Vogelschutzgebiete wird nachgemeldet.
Wortlaut im Programm
• Die erste Tranche der EU-FFH- und Vogelschutzgebiete mit insgesamt 96 Naturschutzgebieten sowie dem Nationalpark ist nach Berlin gemeldet worden, die zweite Tranche wird in Kürze nachgemeldet. Link zum Original
In der Geltinger Birk wird eine weitere Naturschutzstation eingerichtet.
Wortlaut im Programm
• Naturschutzstationen wurde im Eider-Treene-Sorge-Gebiet und im Holmer Siel eingerichtet, eine weitere ist in der Geltinger Birk geplant. Link zum Original
Vier weitere Wasserschutzgebiete werden ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
• Wir haben nach 10 Jahren erstmals 8 Wasserschutzgebiete (WSG) ausgewiesen; weitere 4 WSG sollen bis Anfang 2000 ausgewiesen werden. Link zum Original
Die Natur und Landschaft Schleswig-Holsteins soll umfassend geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Eine vielfältige, schöne Natur und Landschaft sind ein Markenzeichen für Schleswig- Holstein. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich für einen umfassenden Schutz dieser einmaligen Natur ein. Link zum Original
Die Wirtschaft soll ökologisiert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist unser Ziel die Ökologisierung der Wirtschaft sowie eine natur- und landschaftsschonende Siedlungs- und Verkehrspolitik. Link zum Original
Die Siedlungs- und Verkehrspolitik soll natur- und landschaftsschonend gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist unser Ziel die Ökologisierung der Wirtschaft sowie eine natur- und landschaftsschonende Siedlungs- und Verkehrspolitik. Link zum Original
Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 21 soll zentrales Leitbild aller Politikbereiche werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dafür ein, dass Nachhaltigkeit im Sinne dieser Agenda 21 zum zentralen Leitbild für alle Politikbereiche wird. Link zum Original
Natur- und Umweltschutz soll zur Querschnittsaufgabe politischen und administrativen Handelns werden, die bei allen Entscheidungen zu beachten ist.
Wortlaut im Programm
Der Schutz von Natur und Umwelt soll zu einer Querschnittsaufgabe im politischen und administrativen Handeln entwickelt werden, die bei allen Entscheidungen zu beachten ist. Link zum Original
Projekte im Natur- und Umweltschutz sollen gemeinsam mit Bürgerinnen, Bürgern und gesellschaftlichen Akteuren geplant, entwickelt und umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Agenda 21 bedeutet auch, Projekte und Vorhaben im Natur- und Umweltschutz mit Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren gesellschaftlichen Akteuren in einem gemeinsamen Prozess zu planen, zu entwickeln und umzusetzen. Link zum Original
Politische Entscheidungen sollen sich an Gemeinwohlinteressen und längerfristigen Zeiträumen statt an kurzfristigen Interessen einzelner Nutzergruppen orientieren.
Wortlaut im Programm
Entsprechend dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung haben sich politische Entscheidungen an Gemeinwohlinteressen und längerfristigen Zeiträumen, nicht aber vorrangig an kurzfristigen betriebswirtschaftlichen Interessen einzelner Nutzergruppen oder Wirtschaftszweige zu orientieren. Link zum Original
Wirtschaftliche Entwicklungen zulasten von Natur und Umwelt sollen einen naturschutzfachlich begründeten Ausgleich erfahren.
Wortlaut im Programm
Ökonomische Entwicklungen, die zu Lasten von Natur und Umwelt gehen, müssen einen naturschutzfachlich begründeten Ausgleich erfahren. Link zum Original
Für die einzelnen Bereiche des Natur- und Umweltschutzes sollen Qualitätskriterien aufgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Für die einzelnen Bereiche des Natur- und Umweltschutzes sind Qualitätskriterien aufzustellen. Link zum Original
Politische Entscheidungen sollen die verbliebenen naturnahen Restflächen in ihrer Qualität bewahren und langfristig sichern.
Wortlaut im Programm
Jede politische Entscheidung hat dem Tatbestand Rechnung zu tragen, dass in Schleswig-Holstein die naturnahen Lebensräume in der Vergangenheit weitgehend dezimiert wurden und es jetzt darum geht, die wenigen noch verbliebenen Restflächen in ihrer Qualität zu bewahren und langfristig zu sichern. Link zum Original
Wertvolle und unersetzliche Natur- und Landschaftsräume sollen unter besonderen Schutz gestellt werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dafür ein, wertvolle und unersetzliche Natur- und Landschaftsräume unter besonderen Schutz zu stellen. Link zum Original
Schützenswerte Flächen und Landschaftsräume sollen nach Einmaligkeit und Bedeutung für Pflanzen- und Tierwelt klassifiziert werden.
Wortlaut im Programm
Die noch vorhandenen wertvollen und schützenswerten Flächen und Landschaftsräume sind nach ihrer Einmaligkeit und ihrer Bedeutung für die Pflanzen- und Tierwelt zu klassifizieren. Link zum Original
Eingriffe, die ein einmaliges und unersetzliches Biotop bedrohen, sollen verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Alle Eingriffe sind zu verhindern, die ein Biotop bedrohen, das einmalig und unersetzlich ist. Link zum Original
Durch Bautätigkeit oder wirtschaftliche Nutzung soll nicht mehr Natur zerstört werden, als an anderer Stelle neu geschaffen werden kann.
Wortlaut im Programm
Durch Bautätigkeiten oder wirtschaftliche Nutzung darf nicht mehr zerstört werden, als an anderer Stelle neu geschaffen werden kann. Link zum Original
Die Liste der in Schleswig-Holstein vom Aussterben bedrohten Pflanzen, Tierarten und Biotoptypen soll verkürzt werden.
Wortlaut im Programm
Das Ziel solcher naturschützender Maßnahmen ist es, die Liste der in Schleswig-Holstein vom Aussterben bedrohten Pflanzen, Tierarten und Biotop- Typen zu verkürzen. Link zum Original
Die naturschutzfachlich begründete Biotopverbund- und Schutzgebietsplanung soll umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die auf naturschutzfachlichen Grundlagen beruhende Biotopverbund und Schutzgebietsplanung muss umgesetzt werden. Link zum Original
Das Landesnaturschutzgesetz soll zügig umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Das Landesnaturschutzgesetz muss zügig umgesetzt werden. Link zum Original
15 Prozent der Landesfläche sollen als ökologische Vorrangflächen gesichert werden.
Wortlaut im Programm
15% der Landesfläche müssen als ökologische Vorrangflächen gesichert werden und im Rahmen eines Verbundsystems (z.B. Natura 2000) vernetzt werden. Link zum Original
Die ökologischen Vorrangflächen sollen in einem Verbundsystem wie Natura 2000 vernetzt werden.
Wortlaut im Programm
15% der Landesfläche müssen als ökologische Vorrangflächen gesichert werden und im Rahmen eines Verbundsystems (z.B. Natura 2000) vernetzt werden. Link zum Original
Das Umweltrecht soll genutzt und unter Berücksichtigung der technischen Möglichkeiten fortlaufend weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns dafür aus, das Umweltrecht zu nutzen und unter Berücksichtigung der technischen Möglichkeiten fortlaufend weiterzuentwickeln. Link zum Original
Das zersplitterte Umweltrecht soll in einem umfassenden Umweltgesetz zusammengefasst und reformiert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu ist es dringend erforderlich, das zersplitterte Recht in einem umfassenden Umweltgesetz zusammenzufassen und zu reformieren. Link zum Original
Besondere betriebswirtschaftliche Belastungen oder soziale Härten durch Umweltrecht sollen bei Bedarf durch begleitende Maßnahmen, Fristen- oder Einzelfallregelungen ausgeglichen werden.
Wortlaut im Programm
Wenn es für soziale und wirtschaftliche Ausgewogenheit erforderlich ist, sollen besondere betriebswirtschaftliche Belastungen oder soziale Härten durch begleitende Maßnahmen, Fristen- oder Einzelfallregelungen ausgeglichen werden. Link zum Original
Die Zusammenarbeit mit den Umweltverbänden soll intensiviert werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dafür ein, die Zusammenarbeit mit den Umweltverbänden zu intensivieren und das Wissen und die Erfahrung der Umweltverbände vermehrt in umweltrelevante Entscheidungen in Politik und Verwaltung einzubeziehen. Link zum Original
Wissen und Erfahrung der Umweltverbände sollen vermehrt in umweltrelevante Entscheidungen von Politik und Verwaltung einbezogen werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dafür ein, die Zusammenarbeit mit den Umweltverbänden zu intensivieren und das Wissen und die Erfahrung der Umweltverbände vermehrt in umweltrelevante Entscheidungen in Politik und Verwaltung einzubeziehen. Link zum Original
Die Natur- und Umweltverbände sollen weiterhin durch Projektmittel und institutionelle Förderung unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Die Natur- und Umweltverbände sollen weiterhin durch Projektmittel und institutionell Förderung in ihrer Arbeit unterstützt werden. Link zum Original
Die Ökologisierung aller gesellschaftlichen Bereiche soll vorangetrieben werden.
Wortlaut im Programm
Wir sehen zunehmenden Handlungsbedarf, die Ökologisierung aller gesellschaftlichen Bereiche voranzutreiben. Link zum Original
Direkte und indirekte Schad- und Nährstoffeinträge in Boden und Wasser sollen dauerhaft reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Zum langfristigen Erhalt der Ressourcen Boden und Wasser ist es vor allem notwendig, die direkten und indirekten Schad- und Nährstoffeinträge dauerhaft zu reduzieren. Link zum Original
Ein Landesbodenschutzgesetz soll den landesgesetzlich möglichen Rahmen voll ausschöpfen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns deshalb für ein Landesbodenschutzgesetz ein, das den landesgesetzlich möglichen Rahmen voll ausschöpft. Link zum Original
Das schleswig-holsteinische Bodenschutzprogramm soll schnell und konsequent umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem muss das schleswig-holsteinische Bodenschutzprogramm schnell und konsequent umgesetzt werden. Link zum Original
Die Ausweisung von Wasserschutzgebieten soll fortgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die Ausweisung von Wasserschutzgebieten muss fortgeführt und mit Auflagen versehen werden, die eine messbare Reduzierung der Schadstoffeinträge bewirken. Link zum Original
Wasserschutzgebiete sollen mit Auflagen versehen werden, die eine messbare Reduzierung der Schadstoffeinträge bewirken.
Wortlaut im Programm
Die Ausweisung von Wasserschutzgebieten muss fortgeführt und mit Auflagen versehen werden, die eine messbare Reduzierung der Schadstoffeinträge bewirken. Link zum Original
Langfristig soll ein flächendeckender Grundwasserschutz erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Langfristiges Ziel ist der flächendeckende Grundwasserschutz. Link zum Original
Internationale Vereinbarungen zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung von Nord- und Ostsee sollen ausgebaut und in Schleswig-Holstein konsequent umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen internationale Vereinbarungen zum Schutz von Nord- und Ostsee und zu ihrer nachhaltigen Nutzung weiter ausgebaut und in Schleswig-Holstein konsequent umgesetzt werden: Die Verringerung der größten Belastung für die Meere, der Schad- und Nährstoffeinträge und die grundsätzliche Neuorientierung in der Verkehrs- und Agrarpolitik auf Landes- und Bundesebene müssen weiter vorangetrieben werden. Link zum Original
Die Schad- und Nährstoffeinträge in die Meere sollen verringert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen internationale Vereinbarungen zum Schutz von Nord- und Ostsee und zu ihrer nachhaltigen Nutzung weiter ausgebaut und in Schleswig-Holstein konsequent umgesetzt werden: Die Verringerung der größten Belastung für die Meere, der Schad- und Nährstoffeinträge und die grundsätzliche Neuorientierung in der Verkehrs- und Agrarpolitik auf Landes- und Bundesebene müssen weiter vorangetrieben werden. Link zum Original
Die Verkehrs- und Agrarpolitik auf Landes- und Bundesebene soll zum Schutz der Meere grundsätzlich neu ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen internationale Vereinbarungen zum Schutz von Nord- und Ostsee und zu ihrer nachhaltigen Nutzung weiter ausgebaut und in Schleswig-Holstein konsequent umgesetzt werden: Die Verringerung der größten Belastung für die Meere, der Schad- und Nährstoffeinträge und die grundsätzliche Neuorientierung in der Verkehrs- und Agrarpolitik auf Landes- und Bundesebene müssen weiter vorangetrieben werden. Link zum Original
Das Wattenmeer und das angrenzende Seegebiet sollen als besonders empfindliches Seegebiet ausgewiesen werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus muss das Wattenmeer und das angrenzende Seegebiet als besonders empfindliches Seegebiet ausgewiesen werden. Link zum Original
Die Anstrengungen des Landes zum Meeresschutz in Land- und Tourismuswirtschaft sowie in der Verkehrspolitik sollen intensiviert werden.
Wortlaut im Programm
Daneben müssen die Anstrengungen des Landes zum Meeresschutz in den Bereichen Land- und Tourismuswirtschaft sowie der Verkehrspolitik intensiviert werden. Link zum Original
Großräumige Schutzkonzepte für sensible Küstenbereiche sollen im Rahmen einer fachübergreifenden Raumplanung umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Dabei ist die Umsetzung großräumiger Schutzkonzepte im Rahmen einer fachübergreifenden Raumplanung für sensible Küstenbereiche zugleich Grundlage für eine ökologisch und ökonomisch tragfähige, zukunftssichere Entwicklung und Nutzung. Link zum Original
Im Nationalpark Wattenmeer soll ein größtmöglicher Naturschutz gelten.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten für einen größtmöglichen Naturschutz im Nationalpark Wattenmeer ein, der gleichzeitig als Urlaubsmagnet ein entscheidendes Standbein des Tourismus an der Westküste darstellt. Link zum Original
Der Nationalpark-Service soll dauerhaft finanziell abgesichert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns daher für eine dauerhafte finanzielle Absicherung des von uns mit etablierten NationalparkServices ein. Link zum Original
Es soll eine anspruchsvolle Nachhaltigkeitsstrategie mit konkreten Zielen geben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine anspruchsvolle Nachhaltigkeitsstrategie mit konkreten Zielen. Link zum Original
Die Luftreinhaltung soll durch Anpassung des Standes der Technik an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Durch die Anpassung des Standes der Technik an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt soll die Luftreinhaltung verbessert werden. Link zum Original
Die Zuständigkeiten der staatlichen Umweltämter für den Immissionsschutz sollen zielgerichtet erweitert werden.
Wortlaut im Programm
Den staatlichen Umweltämtern als Fachbehörden für den Immissionsschutz kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Wir werden uns daher für eine zielgerichtete Zuständigkeitserweiterung dieser Ämter einsetzen. Link zum Original
Gesundheitsbeeinträchtigende Lärmbelästigungen sollen vermieden und Lärmbelästigung verringert werden.
Wortlaut im Programm
Vorrangiges Ziel der Lärmbekämpfungsstrategie muss es sein, gesundheitsbeeinträchtigende Lärmbelästigungen zu vermeiden, die Lärmbelästigung zu verringern und eine effektive Lärmvorsorge sicherzustellen. Link zum Original
Eine effektive Lärmvorsorge soll sichergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Vorrangiges Ziel der Lärmbekämpfungsstrategie muss es sein, gesundheitsbeeinträchtigende Lärmbelästigungen zu vermeiden, die Lärmbelästigung zu verringern und eine effektive Lärmvorsorge sicherzustellen. Link zum Original
Die Lärmbekämpfung soll vorrangig beim Straßenverkehr ansetzen.
Wortlaut im Programm
Priorität der Lärmbekämpfung muss im Bereich des Straßenverkehrs liegen. Link zum Original
Die zulässigen Lärmimmissionsgrenzwerte sollen gesenkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Herabsetzung der zulässigen Lärmimmissionsgrenzwerte. Link zum Original
Lärmsanierungsmaßnahmen sollen ausgeweitet werden, insbesondere durch flächendeckende und lokale Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Wortlaut im Programm
Die Lärmsanierungsmaßnahmen müssen ausgeweitet werden, insbesondere durch flächendeckende und lokale, Geschwindigkeitsbegrenzungen. Link zum Original
Wo erforderlich, sollen ortsbild- und landschaftsbildschonende passive Lärmschutzmaßnahmen durchgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Dort, wo es erforderlich ist, sind ortsbild- und landschaftsbildschonende passive Lärmschutzmaßnahmen durchzuführen. Link zum Original
Naturparks, Naturerlebnisräume und Einrichtungen zur Wissensvermittlung über Natur und Landschaft sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Erleben von Natur und Landschaft ermöglichen, indem wir Naturparks, Naturerlebnisräume und Einrichtungen zur Wissensvermittlung über natürliche und landschaftskulturelle Zusammenhänge ausbauen. Link zum Original
Die Waldfläche des Landes wird auf 15 bis 17 Prozent vergrößert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Landeswaldfläche auf 15 - 17 % vergrößern, um so einen wesentlichen Beitrag für die Stabilität des Klimas und die Qualität von Luft, Wasser und Boden zu leisten. Link zum Original
Das Jagdsystem wird auf eine naturnahe Jagd umgestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Änderung des bisherigen Jagdsystems hin zu einer naturnahen Jagd. Link zum Original
Die Schalenwilddichte soll so weit sinken, dass sich die Vegetation ohne künstlichen Schutz natürlich verjüngen kann.
Wortlaut im Programm
Vorrangig wollen wir ökologisch tragbare Schalenwilddichten erreichen, die eine natürliche Verjüngung der Vegetation ohne künstlichen Schutz ermöglicht. Link zum Original
Abschusszahlen richten sich künftig nach dem zuvor ermittelten Zustand der Vegetation.
Wortlaut im Programm
Die Abschusszahlen müssen sich künftig am Zustand der Vegetation orientieren, der vorher genau zu ermitteln ist. Link zum Original
Die Beunruhigung der Tiere und Störungen des Ökosystems durch die Jagd sollen verringert werden.
Wortlaut im Programm
Die Beunruhigung der Tiere und die Störungen des Ökosystems sollen dabei insgesamt verringert werden. Link zum Original
Die Jagdzeiten für alle Wildarten werden verkürzt.
Wortlaut im Programm
Dies erfordert effizientere Jagdmethoden und die Verkürzung der Jagdzeiten für alle Wildarten. Link zum Original
Es werden effizientere Jagdmethoden eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Dies erfordert effizientere Jagdmethoden und die Verkürzung der Jagdzeiten für alle Wildarten. Link zum Original
Eine Bejagung ohne ökologische Notwendigkeit wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns auch weiterhin konsequent gegen eine Bejagung einsetzen, für die es keine ökologische Notwendigkeit gibt. Link zum Original
Deponierung und Verbrennung von Abfällen sollen minimiert werden.
Wortlaut im Programm
Die Deponierung bzw. Verbrennung soll in Zukunft minimiert werden. Link zum Original
Unvermeidbare Abfälle werden, soweit technisch möglich und finanziell vertretbar, verwertet.
Wortlaut im Programm
Unvermeidbare Abfälle müssen, so weit technisch möglich und finanziell vertretbar, verwertet werden. Link zum Original
Die Vermeidung von Haus- und Gewerbemüll wird deutlich verstärkt.
Wortlaut im Programm
Für den Haus- und Gewerbemüll müssen noch erhebliche Anstrengungen zur Vermeidung unternommen werden. Link zum Original
Anreize zur Abfallvermeidung werden auf allen Ebenen verbindlich vorgeschrieben, etwa im Landesabfallgesetz.
Wortlaut im Programm
Abfallvermeidung soll in Zukunft nicht nur als Anspruch formuliert werden, sondern auf allen Ebenen soll die Gewährung von Anreizen zur Abfallvermeidung verbindlich vorgeschrieben werden (z.B. in den Zielen des Landesabfallgesetzes). Link zum Original
Erneuerung, Sanierung und Neubau großer Müllverbrennungs- und Abfallanlagen werden verhindert.
Wortlaut im Programm
An rein ökonomischen Kriterien orientierte Müllverbrennungsanlagen sowie andere Großanlagen erzeugen einen "Müllsog" und stehen damit einer Müllvermeidung entgegen. Die Erneuerung, Sanierung oder gar der Neubau entsprechender Großanlagen muss verhindert werden. Link zum Original
Abfallanlagen dürfen nur nach dem Minimum der zu erwartenden Mengen bemessen und klein und flexibel gebaut werden.
Wortlaut im Programm
Statt dessen dürfen nur solche Anlagen gebaut werden, die am Minimum der zu erwartenden Mengen orientiert sind. Sie müssen klein und flexibel sein, und die erzeugten Reste müssen gefahrlos deponiert werden können. Link zum Original
Reste aus Abfallanlagen müssen gefahrlos deponiert werden können.
Wortlaut im Programm
Statt dessen dürfen nur solche Anlagen gebaut werden, die am Minimum der zu erwartenden Mengen orientiert sind. Sie müssen klein und flexibel sein, und die erzeugten Reste müssen gefahrlos deponiert werden können. Link zum Original
Die Verantwortung für Müll geht von den Grundstücksbesitzern auf die Abfallbesitzer über.
Wortlaut im Programm
Die Verantwortung für den Müll muss von den GrundstücksbesitzerInnen auf die AbfallbesitzerInnen übergehen. Link zum Original
Die getrennte Erfassung von Verpackungsmüll erfolgt landesweit nach ökologischen Gesichtspunkten statt nach Gewinninteressen des Dualen Systems.
Wortlaut im Programm
Die getrennte Erfassung des Verpackungsmülls muss in ganz Schleswig-Holstein nach ökologischen Gesichtspunkten und nicht nach dem größtmöglichen Gewinn für das Duale System Deutschland (DSD) erfolgen. Link zum Original
Bioabfälle werden kompostiert oder je nach Qualität vergoren und energetisch genutzt.
Wortlaut im Programm
Bioabfälle sollen stofflich als Kompost, je nach Qualität vergoren und somit energetisch nutzbar gemacht werden. Link zum Original
Für Althölzer wird ein stoffspezifisches Verwertungskonzept entwickelt.
Wortlaut im Programm
Für die Verwertung von Althölzern ist ein stoffspezifisches Verwertungskonzept zu entwickeln. Link zum Original
Baggergut und Hafenschlick werden nicht mehr verklappt oder deponiert, sondern gereinigt und stofflich verwertet.
Wortlaut im Programm
Baggergut und Hafenschlick sollen nicht mehr verklappt oder deponiert, sondern von Schadstoffen befreit und stofflich verwertet werden. Link zum Original
Für alle Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Organismen gilt ein Moratorium.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Moratorium für alle Freisetzungsversuche mit gentechnisch manipulierten Organismen, eine strenge Kontrolle der schon bestehenden Versuche, eine zügige Auswertung der Ergebnisse nach ökologischen, ethischen, arbeitsmarktpolitischen Kriterien sowie die öffentliche Bekanntmachung der durchgeführten gentechnologischen Begleitforschungen. Link zum Original
Bestehende Freisetzungsversuche werden streng kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Moratorium für alle Freisetzungsversuche mit gentechnisch manipulierten Organismen, eine strenge Kontrolle der schon bestehenden Versuche, eine zügige Auswertung der Ergebnisse nach ökologischen, ethischen, arbeitsmarktpolitischen Kriterien sowie die öffentliche Bekanntmachung der durchgeführten gentechnologischen Begleitforschungen. Link zum Original
Mit den Sportfachverbänden werden Naturschutz-Übereinkünfte geschlossen.
Wortlaut im Programm
Sport in der Natur muss die aus naturschutzfachlicher Sicht gebotene Rücksicht nehmen. Mit den Fachverbänden sind entsprechende Übereinkünfte zu treffen - wie bereits für den Kanu-Sport vorbildlich geschehen. Link zum Original
Lebensräume wildlebender Tiere werden in Brut- und Aufzuchtzeiten besonders geschützt.
Wortlaut im Programm
Lebensräume wildlebender Tiere sind in den Brut- und Aufzuchtzeiten besonders zu schützen. Link zum Original
Die Verringerung des CO2-Ausstoßes ist eine der wichtigsten politischen Aufgaben.
Wortlaut im Programm
Die Reduzierung des CO2-Aus-stoßes ist mit Blick auf die Agenda 21 eine der wichtigsten Aufgaben der Politik. Link zum Original
Öffentliche Grünflächen werden kontinuierlich naturnah umgestaltet.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Grünflächen sollen in einem kontinuierlichen Prozess naturnah umgestaltet werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.