Grüne · Wahlprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2000
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2000 · Original
Das Programm enthält 30 von 898 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 30Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 67Seiten im Original
- 2000Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 30
Die Trennung von Wohnen und Arbeiten soll verringert werden, um Wege zu vermeiden und Orte lebendig zu halten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die meist starke Trennung von Wohnen und Arbeiten zurückführen, um unnötige Wege zu vermeiden und um lebendige Städte und Ortschaften zu erhalten. Link zum Original
Städtebauförderung und Dorfentwicklung sollen sich am Erhalt und an der Aufwertung innerörtlicher Zentren und des öffentlichen Nahverkehrs orientieren.
Wortlaut im Programm
Städtebauförderung und Förderung der Dorfentwicklung durch öffentliche Mittel orientieren sich am Erhalt und an der Aufwertung innerörtlicher Zentren und des öffentlichen Nahverkehrs. Link zum Original
Große militärische Liegenschaften sollen für neuen Wohnraum und soziale Infrastruktur umgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Der Umbau der großen militärischen Liegenschaften muss weiterhin für die Entstehung neuen Wohnraums und neuer sozialer Infrastruktur genutzt werden. Link zum Original
In den Verfahren der Bauleitplanung sollen Regelungen zum Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen aufgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Zu deren Nutzung ist der Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen (vorrangig in Neubaugebieten) erforderlich. Hierzu sollen in den Verfahren der Bauleitplanung entsprechende Regelungen aufgenommen werden. Link zum Original
Baunormen und Vorschriften, die den Einsatz von Holz gegenüber Kunststoff, Beton oder Metall behindern, werden geändert.
Wortlaut im Programm
Um den Absatz des Rohstoffes Holz systematisch zu fördern, wollen wir alle bestehenden Baunormen und Vorschriften ändern, die den Einsatz von Holz gegenüber Kunststoff, Beton oder Metallen behindern. Link zum Original
Die Umsetzung des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ in Schleswig-Holstein wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Landesregierung hat schon erfolgreich begonnen, das von Bund-, Land- und Kommunen gemeinsam getragene Finanzprogramm "Soziale Stadt" (Sanierung armer Stadtviertel mit umfassender BewohnerInnenbeteiligung, mit dem Ziel, vor Ort auch Arbeitsplätze zu schaffen) in Schleswig-Holstein umzusetzen, und wird dies auch fortsetzen. Link zum Original
Über öffentliche Gebäude hinaus wird Aufklärungsarbeit für barrierefreies Bauen geleistet.
Wortlaut im Programm
+Barrierefreies Bauen+ wurde in Schleswig-Holstein zumindest für öffentliche Gebäude zum Grundsatz erklärt. Aufklärungsarbeit über diese Bereiche hinaus ist allerdings notwendig. Link zum Original
Soziale Stadt- und Dorfentwicklung wird ressortübergreifend und unter Beteiligung der Betroffenen betrieben.
Wortlaut im Programm
Durch Zusammenwirken von Stadtplanung, Wirtschaftsförderung, Arbeits- und Sozialpolitik soll die soziale Stadt und Dorfentwicklung ressortübergreifend und mit Beteiligung der Betroffenen entwickelt werden. Die Bedürfnisse älterer BürgerInnen, Kinder, Jugendlicher und Frauen sowie die Integration von MigrantInnen ist dabei mehr als bisher zu berücksichtigen. Link zum Original
Bei der Stadt- und Dorfentwicklung werden die Bedürfnisse älterer Menschen, Kinder, Jugendlicher und Frauen sowie die Integration von Migranten stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Durch Zusammenwirken von Stadtplanung, Wirtschaftsförderung, Arbeits- und Sozialpolitik soll die soziale Stadt und Dorfentwicklung ressortübergreifend und mit Beteiligung der Betroffenen entwickelt werden. Die Bedürfnisse älterer BürgerInnen, Kinder, Jugendlicher und Frauen sowie die Integration von MigrantInnen ist dabei mehr als bisher zu berücksichtigen. Link zum Original
Nutzungsmischung, Verkehrsvermeidung und die Nutzung vorhandener Gebäude und Restflächen prägen die künftige Stadtentwicklung.
Wortlaut im Programm
Nutzungsmischung, Verkehrsvermeidung, die Nutzung des vorhandenen Gebäudebestandes sowie von Restbauflächen müssen die zukünftige städtebauliche Entwicklung prägen. Link zum Original
Sozialen Monostrukturen wird frühzeitig begegnet.
Wortlaut im Programm
Sozialen Monostrukturen ist frühzeitig zu begegnen. Link zum Original
Das Programm „Soziale Stadt“ wird Leitgedanke der gesamten Stadt- und Dorfentwicklung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dieses Programm der „Sozialen Stadt“ als Leitgedanken für die gesamte Stadt- und Dorfentwicklung praktizieren. Link zum Original
Öffentliche Wohnungsunternehmen dienen als Instrument zur Steuerung der Stadtentwicklung.
Wortlaut im Programm
Wohnungsunternehmen in öffentlicher Hand sind ein wichtiges Instrument zur Steuerung der städtischen Entwicklung. Link zum Original
Bodenwertsteigerungen durch öffentliche Planung werden zur Finanzierung der Stadt- und Dorfentwicklung herangezogen, um Bodenpreise und Flächenverbrauch zu dämpfen.
Wortlaut im Programm
Zur Dämpfung von Boden- und Baulandpreisen sowie Baulandverbrauch ist eine Regelung zu entwickeln, die sicherstellt, dass Bodenwertsteigerungen durch öffentliche Planungen zur Finanzierung von Aufgaben der Stadt- und Dorfentwicklung eingesetzt werden können. Link zum Original
Der Verbrauch neuer Baulandflächen wird durch Flächenrecycling, Lückenbebauung und Brachennutzung begrenzt.
Wortlaut im Programm
Der Verbrauch von neuen Baulandflächen ist durch Recycling, Lückenerschließung und Brachennutzung zu begrenzen. Link zum Original
Ein Katalog sozialer, ökologischer und städtebaulicher Ziele der Wohnungsbauförderung wird aufgestellt und fortgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Ein Katalog mit sozialen, ökologischen und städtebaulichen Zielen der Wohnungsbauförderung muss aufgestellt und fortgeschrieben werden. Link zum Original
Der soziale Wohnungsbau wird auf den Gebäudebestand ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Der soziale Wohnungsbau ist auf den Gebäudebestand auszurichten. Link zum Original
Belegrechte werden langfristig gesichert.
Wortlaut im Programm
Belegrechte müssen langfristig gesichert werden. Link zum Original
Wohnungszuschnitte werden durch nutzungsoffene Grundrisse allen Formen des Zusammenlebens angepasst.
Wortlaut im Programm
Unter dem Begriff „nutzungsoffene Grundrisse“ sind die Bemühungen fortzuführen, Wohnungszuschnitte allen Formen menschlichen Zusammenlebens anzupassen. Link zum Original
Barrierefreie Grundrisse werden auch im freifinanzierten Wohnungsbau Standard.
Wortlaut im Programm
Auch barrierefreie Grundrisse müssen nicht nur im sozialen, sondern auch im freifinanzierten Wohnungsbau zum Standard werden. Link zum Original
Die Neugründung von Mietergenossenschaften wird weiter unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Neugründung von Mietergenossenschaften weiterhin unterstützen und auch Menschen mit kleinem Geldbeutel die Wege zu Haus- oder Siedlungsgemeinschaften als InvestorInnen eröffnen. Link zum Original
Menschen mit geringem Einkommen wird der Weg zu Haus- oder Siedlungsgemeinschaften als Investoren eröffnet.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Neugründung von Mietergenossenschaften weiterhin unterstützen und auch Menschen mit kleinem Geldbeutel die Wege zu Haus- oder Siedlungsgemeinschaften als InvestorInnen eröffnen. Link zum Original
Die Initiativen und die Fachkommission „Frauen planen Wohnen“ werden fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die hierzu ergriffenen Initiativen, insbesondere der durch die Landesregierung berufenen und sie beratenden Fachkommission „Frauen planen Wohnen“, sind fortzusetzen. Link zum Original
Ökologische Aspekte der Bauleitplanung werden weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
In der Bauleitplanung müssen ökologische Aspekte weiterentwickelt werden. Die Landesverwaltung soll die planenden Gemeinden in dieser Aufgabe unterstützen. Link zum Original
Die Landesverwaltung unterstützt die Gemeinden bei ökologischer Bauleitplanung.
Wortlaut im Programm
In der Bauleitplanung müssen ökologische Aspekte weiterentwickelt werden. Die Landesverwaltung soll die planenden Gemeinden in dieser Aufgabe unterstützen. Link zum Original
Baumaßnahmen an Wohn-, Gewerbe- und öffentlichen Gebäuden werden vorrangig nach ökologischen Gesichtspunkten bewertet.
Wortlaut im Programm
Baumaßnahmen an neuen und bestehenden Wohn-, Gewerbe- und öffentlichen Gebäuden sind vor allem unter ökologischen Gesichtspunkten zu bewerten. Link zum Original
Für Gebäude werden ökologische Gesamtbilanzen über die gesamte Nutzungsdauer einschließlich Energie aufgestellt.
Wortlaut im Programm
Es müssen ökologische Gesamtbilanzen über die gesamte Nutzungsdauer einschließlich des energetischen Teiles aufgestellt werden. Link zum Original
Neue Siedlungsprojekte werden ausschließlich an bestehenden Verkehrsachsen entwickelt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nehmen darauf Einfluss, dass neue Siedlungsprojekte ausschließlich an den bestehenden Verkehrsachsen entwickelt werden. Link zum Original
Das Wissen über energiesparende, ressourcenschonende und nachhaltige Bauweisen wird Bauherren und Nutzern zugänglich gemacht.
Wortlaut im Programm
Das bestehende und dokumentierte Wissen über energiesparende, ressourcenschonende, nachhaltige Bauweisen und die Nutzung von Gebäuden muss den ErbauerInnen und NutzerInnen zugänglich gemacht werden. Link zum Original
Das Land wirkt darauf hin, dass naturnahe Freiflächengestaltung in wohnraumnahen Bereichen fester Bestandteil der Stadt- und Wohnungsplanung wird.
Wortlaut im Programm
Das Land soll darauf hinwirken, dass in wohnraumnahen Bereichen die naturnahe Gestaltung von Freiflächen fester Bestandteil von Stadt- und Wohnungsplanung wird. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.