Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Thüringen 2009 · beschlossen 19.04.2009 · Original
Das Programm enthält 28 von 562 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 28Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 66Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 28
Beim Ausbau der Trassen über den Thüringer Wald wird auf Natur- und Landschaftsschutz geachtet.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird die vorhandenen Trassenführungen auf B undesstraßenniveau ausbauen, damit der als natürliche Hürde wirkende Thüringer Wald im Interesse von Tourismus und Wirtschaft schnell und problemlos überwunden werden kann. Dabei ist auf Natur- und Landschaftsschutz zu achten. Link zum Original
Vertragsnaturschutz wird dem administrativen Naturschutz gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
für die Gleichberechtigung des Vertragsnaturschutzes mit dem administrativen Naturschutz und notwendige Entschädigungsregelungen für dadurch entstehende zusätzliche Auflagen. Link zum Original
Für zusätzliche Naturschutzauflagen werden Entschädigungsregelungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
für die Gleichberechtigung des Vertragsnaturschutzes mit dem administrativen Naturschutz und notwendige Entschädigungsregelungen für dadurch entstehende zusätzliche Auflagen. Link zum Original
Geeignete Standorte werden zur Verbesserung des örtlichen Klimas, gegen Erosion und für den Grundwasserschutz aufgeforstet.
Wortlaut im Programm
Der Waldumbau ist, soweit möglich, zu beschleunigen, geeignete Standorte sind im Hinblick auf die Verbesserung des örtlichen Klimas, der Verhinderung von Erosion und der Verbesserung des Grundwasserschutzes und der Grundwasserhaltung aufzuforsten. Link zum Original
Der ländliche Raum wird vor Zersiedelung, Versiegelung und Verlust wertvoller Böden durch Ausgleichsmaßnahmen für Großprojekte geschützt.
Wortlaut im Programm
soll vor Zersiedelung, Versiegelung und Verlusten wertvoller Bodenflächen durch Ausgleichsmaßnahmen für urbane oder verkehrstechnische Großprojekte ebenso geschützt werden wie vor einer Entstellung der Land schaft durch großtechnische Bauten, wie z.B. Windkraftanlagen (WKA). Link zum Original
Umweltschutz setzt auf Motivation statt auf Verbote und Vorschriften.
Wortlaut im Programm
Motivieren statt gängeln ist Erfolg versprechender für die Umwelt, als eine Politik besserwisserischer Verbote und Vorschriften. Link zum Original
Umweltschutz wird wissensbasiert und realitätsorientiert umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Umweltschutz muss wissensbasiert und realitätsorientiert, nicht einseitig ideologisch ve rblendet umgesetzt werden. Link zum Original
Investitionen in Klimaschutz erfolgen vor allem dort, wo sie Bürger und Unternehmen nicht einseitig belasten und einen Mehrwert erbringen.
Wortlaut im Programm
Investitionen in Klimaschutz sind besonders sinnvoll, wo Bürger und Unternehmen nicht nur einseitig belastet werden, sondern der Schutz auch einen Mehrwert erbringt. Link zum Original
Energieeffizienz wird dort verlangt, wo sie für die Mehrheit bezahlbar ist und sich bezahlt macht.
Wortlaut im Programm
Die Forderung nach Energieeffizienz ist da angebracht, wo sie von der Mehrheit der Bürger bezahlbar ist und sich vor allem bezahlt macht. Link zum Original
Die Übertragung von Umweltaufgaben auf Landkreise und kreisfreie Städte darf den Hochwasserschutz nicht beeinträchtigen.
Wortlaut im Programm
Die aktuelle Übertragung von Umweltaufgaben auf die Landkreise und kreisfreien Städte darf den Hochwasserschutz für die Bürger des Landes nicht beeinträchtigen. Die für den Hochwasserschutz und die Gefahrenabwehr notwendigen Verwaltungseinrichtungen und finanziellen Mittel sind bereitzustellen. Link zum Original
Für Hochwasserschutz und Gefahrenabwehr werden die notwendigen Verwaltungseinrichtungen und Mittel bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Die aktuelle Übertragung von Umweltaufgaben auf die Landkreise und kreisfreien Städte darf den Hochwasserschutz für die Bürger des Landes nicht beeinträchtigen. Die für den Hochwasserschutz und die Gefahrenabwehr notwendigen Verwaltungseinrichtungen und finanziellen Mittel sind bereitzustellen. Link zum Original
Maßnahmen zur Gewässerrenaturierung werden immer auch unter dem Gesichtspunkt eines besseren Hochwasserschutzes betrachtet.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen zur Gewässerrenaturierung/Gewässerentwicklung sind immer auch unter den Gesichtspunkten eines zu verbessernden Hochwasserschutzes zu betrachten. Link zum Original
Rückhalteräume in den Hochwasserentstehungsgebieten von Thüringer Wald, Schiefergebirge und Südharz werden erhalten, reaktiviert oder neu geschaffen.
Wortlaut im Programm
Es bedarf verstärkter Anstrengungen zur Erhaltung, Reaktivierung bzw. Neuschaffung von Rückhalteräumen in den Hochwasserentstehungsgeb ieten des Thüringer Waldes, des Schiefergebirges und des Süd-Harzes. Link zum Original
Das Volumen der Retentionsräume in den Hochwasserabflussgebieten des Thüringer Beckens wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Das Volumen der tatsächlichen Retentionsräume in den Hochwasserabflussgebieten des Thüringer Beckens ist zu erhöhen. Link zum Original
Kommunaler Hochwasserschutz wird durch Abflussvermeidung und weiteren Ausbau von Schutzmaßnahmen fortgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Kommunaler Hochwasserschutz soll vor allem durch Kombination von Abflussvermei dung (Entsiegelung, intelligente Regenwasserbewirtschaftung, Gewinnung und Schutz natürlicher Retensionsflächen, Gewässerrenaturierung) mit weiterem Ausbau von Hochwasserschutzmaßnahmen fortgeschrieben werden. Link zum Original
Die Landespolitik verfolgt einen integrativen Ansatz zur Verbesserung des Klimaschutzes.
Wortlaut im Programm
Angesichts der Klimaveränderungen bedarf es eines integrativen Ansatzes der Landespolitik, um den Klimaschutz zu verbessern. Link zum Original
Das Aufkommen an Treibhausgasen wird weiter vermindert.
Wortlaut im Programm
Neben den Maßnahmen in der Forst- und Landwirtschaft gilt es u.a. das Aufkommen an Treibhausgasen weiter zu vermindern. Dies darf jedoch nicht zu mehr Bürokratie und kontraproduktiven Ergebnissen führen. Link zum Original
Klimaschutzmaßnahmen dürfen nicht zu mehr Bürokratie führen.
Wortlaut im Programm
Neben den Maßnahmen in der Forst- und Landwirtschaft gilt es u.a. das Aufkommen an Treibhausgasen weiter zu vermindern. Dies darf jedoch nicht zu mehr Bürokratie und kontraproduktiven Ergebnissen führen. Link zum Original
Alle sinnvollen Möglichkeiten zur Energieeinsparung und zum Ersatz fossiler Brennstoffe werden genutzt.
Wortlaut im Programm
In Thüringen muss alternative und CO 2-sparende Technik zur Energieerzeugung durch Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergienutzung, Erdwärme und Wärmetauscher weiter verbessert und parallel dazu sämtliche sinnvollen Möglichkeiten zur Energieeinsparung und zum Ersatz von fossilen Brennstoffen genutzt werden. Link zum Original
Energieeffizienz gilt als wichtigste Klimaschutz-Technologie.
Wortlaut im Programm
Energieeffizienz ist die wichtigste Klimaschutz-Technologie. Link zum Original
Beim Klimaschutz haben marktwirtschaftliche Instrumente und bessere Verbraucherinformation Vorrang vor Verboten und Vorschriften.
Wortlaut im Programm
Statt dirigistischer Verbote und Vorschriften ist marktwirtschaftlichen Instrumenten und besserer Verbraucherinformation klar der Vorzug zu geben. Link zum Original
Die Stärke Thüringens in der Solarindustrie wird für den Klimaschutz eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Zudem muss die Stärke gerade Thüringens auf dem Gebiet der Solarindustrie für den Klimaschutz eingesetzt werden. Link zum Original
Die Umweltverträglichkeitsprüfungen für Müllverbrennungsanlagen werden deutlich intensiviert.
Wortlaut im Programm
Die Thüringer Liberalen setzen sich, angesichts der stetig wachsenden Zahl von Müllverbrennungsanlagen bzw. Anlagen zur Gewinnung von Energie aus der thermischen Verwertung von Abfällen, für eine länderübergreifende Koordinierung der Raumordnungs- und Flächennutzungsplanung sowie einer deutlichen Intensivierung der Prüfungen im Rahmen der notwendigen Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) ein. Link zum Original
Der Schutz des Landschaftsbildes vor großtechnischen Anlagen wie Hochspannungsleitungen, Windkraftanlagen und Sendemasten wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Der Schutz des Landschaftsbildes ist auf Grund der zunehmenden Inanspruchnahme der offenen Landschaft durch großtechnische Einrichtung en wie Hochspannungsleitungen, Windkraftanlagen und Sendemasten zu stärken, um den Charakter der Thüringer Landschaften nicht unnötig zu verunstalten. Link zum Original
Das Netz der Naturschutzflächen wird dauerhaft gepflegt und entwickelt.
Wortlaut im Programm
Das vorhandene Netz an Flächen die dem vielfach abgestuften Schutzmechanismen des Naturschutzrechtes unterliegen ist im Hinblick auf seine Dauerhaftigkeit zu pflegen und zu entwickeln. Link zum Original
Ein Übermaß an konservierendem Naturschutz zulasten anderer Nutzungen von Natur und Landschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ein zuviel an konservatorischem Naturschutz zu Lasten anderer Nutzungsformen von Natur und Landschaft lehnen die Liberalen jedoch ab. Link zum Original
Mittel aus der Abwasserabgabe werden für Investitionen in kommunale Abwasserbehandlung und Kanalsanierung eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Die FDP fordert zielstrebig vor allem die Mittel aus der Abwasserabgabe entsprechend den Bestimmungen des Abwasserabgabengesetzes dafür einzusetzen, dass die dringend nötigen Investitionen für die zeitgemäße kommunale Abwasserbehandlung sowie die Sanierung von Kanalisationen vorangetrieben werden. Link zum Original
Für die Umweltbelastungen werden zeitnahe, rechtskonforme Lösungen gemäß der europäischen Wasserrahmenrichtlinie verlangt.
Wortlaut im Programm
Die Thüringer Liberalen werden auf zeitnahe und rechtskonforme Lösungen, insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie fordern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.