Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Thüringen 2009 · beschlossen 19.04.2009 · Original
Das Programm enthält 32 von 562 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 32Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 66Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 32
Thüringen vertritt auf europäischer Ebene gemeinsam mit den anderen ostdeutschen Ländern intensiver die Interessen der einheimischen Landwirte.
Wortlaut im Programm
Insbesondere auf europäischer Ebene muss Thüringen gemeinsam mit den anderen ostdeutschen Bundesländern intensiver die Interessen der einheimischen Bauern vertreten, um so eine leistungsfähige Marktwirtschaft im Agrarsektor zu ermöglichen. Link zum Original
Die Landwirtschaft wird als gewichtiger Wirtschaftsfaktor ernst genommen.
Wortlaut im Programm
Die Thüringer Liberalen nehmen die Landwirtschaft als einen gewichtigen Wirtschaftsfaktor ernst. Link zum Original
Landwirtschaftspolitik umfasst auch vor- und nachgelagerte Bereiche wie Futtermittelindustrie, Landtechnik, Ernährungswirtschaft und nachwachsende Rohstoffe.
Wortlaut im Programm
Landwirtschaftspolitik begreifen wir als Einheit mit den dazu gehörigen vor- und nachgelagerten Bereichen, wie der Futtermittelindustrie, der landt echnischen Industrie und dem zugehörigen Handwerk, der Ernährungswirtschaft und der Nutzung der nachwachsenden Rohstoffe (u. a. durch Biogas- oder Biodiesel-Produktion). Link zum Original
Erhalt und Förderung der heimischen Landwirtschaft haben Priorität.
Wortlaut im Programm
Der Erhalt und die Förderung der heimischen Landwirtschaft hat bei der Thüringer FDP Priorität. Link zum Original
Marktwirtschaftliche Strukturen in der Landwirtschaft werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
für die Stärkung marktwirtschaftlicher Strukturen und den Schutz vor subventionierten Einfuhren; liberale Agrarpolitik will die schrittweise Verringerung der Eingriffe in den Markt. Link zum Original
Die Landwirtschaft wird vor subventionierten Einfuhren geschützt.
Wortlaut im Programm
für die Stärkung marktwirtschaftlicher Strukturen und den Schutz vor subventionierten Einfuhren; liberale Agrarpolitik will die schrittweise Verringerung der Eingriffe in den Markt. Link zum Original
Eingriffe in den Agrarmarkt werden schrittweise verringert.
Wortlaut im Programm
für die Stärkung marktwirtschaftlicher Strukturen und den Schutz vor subventionierten Einfuhren; liberale Agrarpolitik will die schrittweise Verringerung der Eingriffe in den Markt. Link zum Original
Agrarprämien werden von der Produktion entkoppelt.
Wortlaut im Programm
für den Grundgedanken der Entkopplung der Prämien von der Produktion und die Abschaffung von Quoten und Marktordnungen und gegen Förderobergrenzen; die FDP steht für eine unternehmerische und nachhaltige Landwirtschaft mit deutlich weniger Bürokratie. Link zum Original
Quoten und Marktordnungen in der Landwirtschaft werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
für den Grundgedanken der Entkopplung der Prämien von der Produktion und die Abschaffung von Quoten und Marktordnungen und gegen Förderobergrenzen; die FDP steht für eine unternehmerische und nachhaltige Landwirtschaft mit deutlich weniger Bürokratie. Link zum Original
Förderobergrenzen für landwirtschaftliche Betriebe werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
für den Grundgedanken der Entkopplung der Prämien von der Produktion und die Abschaffung von Quoten und Marktordnungen und gegen Förderobergrenzen; die FDP steht für eine unternehmerische und nachhaltige Landwirtschaft mit deutlich weniger Bürokratie. Link zum Original
Eine unternehmerische und nachhaltige Landwirtschaft mit deutlich weniger Bürokratie wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
für den Grundgedanken der Entkopplung der Prämien von der Produktion und die Abschaffung von Quoten und Marktordnungen und gegen Förderobergrenzen; die FDP steht für eine unternehmerische und nachhaltige Landwirtschaft mit deutlich weniger Bürokratie. Link zum Original
EU-Standards im Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz werden in allen Mitgliedstaaten gleichmäßig 1:1 umgesetzt.
Wortlaut im Programm
für eine gleichmäßige 1:1 Umsetzung der EU-Standards im Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutzbereich in allen EU-Mitgliedstaaten. Link zum Original
Mit wertvollen Böden und Flächen wird bei der Landesentwicklung zurückhaltend umgegangen.
Wortlaut im Programm
für einen zurückhaltenden Umgang mit wertvollen Böden und Flächen bei der weiteren Entwicklung des Landes, insbesondere die gezielte Abstimmung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen mit den betroffenen Landwirten. Link zum Original
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden gezielt mit den betroffenen Landwirten abgestimmt.
Wortlaut im Programm
für einen zurückhaltenden Umgang mit wertvollen Böden und Flächen bei der weiteren Entwicklung des Landes, insbesondere die gezielte Abstimmung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen mit den betroffenen Landwirten. Link zum Original
Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
für die Fortsetzung der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“. Link zum Original
Ausgleichszahlungen für die Landwirtschaft werden beibehalten.
Wortlaut im Programm
für die Beibehaltung von Ausgleichszahlungen sowie des Thüringer Kulturlandschaftspflegeprogramms (KULAP ). Link zum Original
Das Thüringer Kulturlandschaftspflegeprogramm KULAP wird beibehalten.
Wortlaut im Programm
für die Beibehaltung von Ausgleichszahlungen sowie des Thüringer Kulturlandschaftspflegeprogramms (KULAP ). Link zum Original
Ein ausreichender wissenschaftlicher Vorlauf zur Abwägung von Chancen und Risiken der Gentechnik wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
für die Schaffung eines wirklich ausreichenden wissenschaftlichen Vorlaufes zur Feststellung und Abwägung von Chancen und Risiken der Gentechnik. Link zum Original
Der qualifizierte Nachwuchs in der Landwirtschaft wird durch Werbung und möglichst heimatnahe Ausbildung gesichert.
Wortlaut im Programm
für die Sicherung des qualifizierten Nachwuchses durch Werbung und qualifizierte, möglichst heimatnahe Ausbildung. Link zum Original
Ziel der Forstpolitik ist naturnaher Waldbau.
Wortlaut im Programm
Das forstliche Ziel heißt „naturnaher Waldbau“, was nicht nur der Klimaentwicklung geschuldet ist. Link zum Original
Der Waldumbau wird soweit möglich beschleunigt.
Wortlaut im Programm
Der Waldumbau ist, soweit möglich, zu beschleunigen, geeignete Standorte sind im Hinblick auf die Verbesserung des örtlichen Klimas, der Verhinderung von Erosion und der Verbesserung des Grundwasserschutzes und der Grundwasserhaltung aufzuforsten. Link zum Original
Fördermittel für Erstaufforstungen werden weiterhin ausgereicht.
Wortlaut im Programm
Fördermittel für Erstaufforstungen werden generell weiterhin ausgereicht. Link zum Original
Die Verwertung von heimischem Holz, etwa als Energieträger, wird ökonomisch und ökologisch optimiert.
Wortlaut im Programm
Die Verwertung des heimischen Rohstoffes Holz ist unter ökonomischen, aber auch unter ökologischen Gesichtspunkten z.B. als Energieträger zu optimieren. Link zum Original
Der uneingeschränkte Zugang zum Wald für Erholung, Tourismus, Wandern und Reitsport bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Das Land muss sich den uneingeschränkten Zugang zum Wald als charakteristischem Landschaftselement, als Ressource und wichtigem Umw eltfaktor, als Ort für Tourismus, Wanderung, Reitsport – also zur Erholung der Bürger innen und Bürger Thüringens unbedingt erhalten. Link zum Original
Die Jagd dient neben der Nutzung des Wildes auch dem Tier-, Arten- und Seuchenschutz.
Wortlaut im Programm
Neben der Nutzung des Wildes muss Jagd auch weiterhin dem Tier- und Artenschutz und dem Seuchenschutz die nen. Link zum Original
Bei der Wildbewirtschaftung werden die Interessen der Land- und Forstwirtschaft berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Bei verständiger Wildbewirtschaftung ist zugleich den Interessen der Land- und Forstwirtschaft zu entsprechen. Link zum Original
Die Koppelung des Jagdrechts an das Grundeigentum bleibt unangetastet.
Wortlaut im Programm
Die Koppelung des Jagdrechts an das Grundeigentum muss unangetastet bleiben. Link zum Original
Drückjagden sind nur auf Schwarzwild zulässig, Bewegungsjagden auf anderes Schalenwild sind verboten.
Wortlaut im Programm
Drückjagden sind nur noch auf Schwarzwild zulässig. Auf anderes Schalenwild sind Bewegungsjagden verboten. Link zum Original
Der ländliche Raum in Thüringen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Thüringen tritt konsequent für eine Stärkung des Ländlichen Raumes in Thüringen ein. Link zum Original
Der ländliche Raum soll lebens- und liebenswert sein.
Wortlaut im Programm
Thüringens Ländlicher Raum soll lebens- und liebenswert sein. Link zum Original
Der ländliche Raum wird neben EU-Programm ELER und Gemeinschaftsaufgabe auch vom Land weiter gefördert, etwa bei Dorferneuerung und integrierter Entwicklung.
Wortlaut im Programm
soll neben den Fördermaßnahmen des aktuellen EU-Programms ELER und der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ für Land-, Forst und Fischereiwirtschaft auch landesseitig im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten weiterhin gefördert werden (z.B. Dorferneuerung, integriertes ländliches Entwicklungskonzept, integrierte regionale Wirtschaftspolitik). Vorrangig sind Anreizmechanismen, um Hilfe zur Selbsthilfe zu gewährleisten. Link zum Original
Bei der Förderung des ländlichen Raums haben Anreize zur Hilfe zur Selbsthilfe Vorrang.
Wortlaut im Programm
soll neben den Fördermaßnahmen des aktuellen EU-Programms ELER und der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ für Land-, Forst und Fischereiwirtschaft auch landesseitig im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten weiterhin gefördert werden (z.B. Dorferneuerung, integriertes ländliches Entwicklungskonzept, integrierte regionale Wirtschaftspolitik). Vorrangig sind Anreizmechanismen, um Hilfe zur Selbsthilfe zu gewährleisten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.