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SPD · Thüringen. Unser Land gestalten!

Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz

Landtagswahl Thüringen 2009 · Original

Das Programm enthält 36 von 710 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.

Klima, Umwelt und Naturschutz 36
  1. Alle Möglichkeiten zur Energieeinsparung werden genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Das wird möglich, wenn wir regenerative Energieerzeugung vor Ort stärken und alle Möglichkeiten zur Energieeinsparung nutzen. Link zum Original
  2. Anreize sollen die Rekultivierung vorhandener Brachflächen fördern.

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    Wortlaut im Programm
    Insbesondere wollen wir Anreize dafür schaffen, flächenintensive Baumaßnahmen auf die zahlreichen bestehenden industriellen Brachflächen in Thüringen zu lenken bzw. vorhandene Brachflächen zu rekultivieren. Link zum Original
  3. Das öffentliche Beschaffungswesen wird nach ökologischen Kriterien geändert.

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    Wortlaut im Programm
    Änderung des Beschaffungswesens nach ökologischen Kriterien Link zum Original
  4. Ein Thüringer Klimaschutzfonds zur Unterstützung von Kommunen, Unternehmen und Privathaushalten wird eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Einrichtung eines Thüringer Klimaschutzfonds zur Unterstützung von Kommunen, Unternehmen und Privathaushalten Link zum Original
  5. Verbindliche Klimaziele für Thüringen werden vereinbart.

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    Wortlaut im Programm
    Damit vereinbaren wir verbindliche Klimaziele für Thüringen und stärken die erneuerbaren Energien. Link zum Original
  6. Bei Straßenbaumaßnahmen mit besonders gravierenden Eingriffen in die Natur wird der naturschutzfachliche Planungsauftrag akribisch abgearbeitet.

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    Wortlaut im Programm
    Bei Maßnahmen mit besonders gravierenden Eingriffen in die Natur bestehen wir auf der akribischen Abarbeitung des naturschutzfachlichen Planungsauftrages, um ein Höchstmaß an ökologischer Verträglichkeit zu gewährleisten. Link zum Original
  7. Dem Natur- und Umweltschutz wird mehr Gewicht beigemessen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden noch mehr Gewicht auf den Schutz unserer Natur und Umwelt legen. Link zum Original
  8. Der naturschutzfachliche Wert der Biotopverbundflächen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze wird dauerhaft gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Der Freistaat hat den größten Flächenanteil am etwa 1.400 km langen Biotopverbund, der sich entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze entwickelt hat. Wir werden den naturschutzfachlichen Wert der Flächen dauerhaft sichern und durch Biotopentwicklungsmaßnahmen aufwerten. Link zum Original
  9. Die Biotopverbundflächen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze werden durch Biotopentwicklungsmaßnahmen aufgewertet.

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    Wortlaut im Programm
    Der Freistaat hat den größten Flächenanteil am etwa 1.400 km langen Biotopverbund, der sich entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze entwickelt hat. Wir werden den naturschutzfachlichen Wert der Flächen dauerhaft sichern und durch Biotopentwicklungsmaßnahmen aufwerten. Link zum Original
  10. Der Biotopverbund in Thüringen wird erweitert, damit bedrohte Tierarten wie die Wildkatze überlebensfähige Populationen entwickeln können.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden den Biotopverbund in Thüringen erweitern, damit viele vom Aussterben bedrohte Tierarten, zum Beispiel die Wildkatze, langfristig überlebensfähige Populationen entwickeln können. Link zum Original
  11. Die Thüringer Gewässer und ihre Uferzonen werden als Bestandteile des Biotopverbundnetzes bewahrt.

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    Wortlaut im Programm
    Auch die Thüringer Gewässer und deren Uferzonen sind wichtige Bestandteile des Thüringer Biotopverbundnetzes – wir wollen sie als solche bewahren. Link zum Original
  12. Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden verstärkt für die Schaffung des Biotopverbunds eingesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden wir verstärkt für die Schaffung des Biotopverbunds einsetzen. Link zum Original
  13. Naturschutzvorhaben von überregionaler Bedeutung werden durch eine einheitliche Stelle gebündelt und koordiniert.

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    Wortlaut im Programm
    Vorhaben des Naturschutzes von überregionaler Bedeutung werden dazu durch eine einheitliche Stelle gebündelt und koordiniert. Link zum Original
  14. Die Netzwerke der Umweltbildung werden gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Netzwerke der Umweltbildung wollen wir wieder stärken. Link zum Original
  15. Der ehrenamtliche Naturschutz wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Den ehrenamtlichen Naturschutz werden wir unterstützen. Link zum Original
  16. Der Nationalpark Hainich wird durch Besucherangebote wie Nationalparkhaus und Freigehege weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen unseren Nationalpark Hainich durch attraktive Besucherangebote – Nationalparkhaus und Freigehege – zum Wohl der gesamten Region weiterentwickeln. Link zum Original
  17. Die Naturparke Eichsfeld/Hainich/Werratal, Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale und Kyffhäuser sowie das Biosphärenreservat Gipskarstlandschaft Südharz werden ausgewiesen, um dort eine nachhaltige Entwicklung einzuleiten.

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    Wortlaut im Programm
    Mit der Ausweisung der Naturparke Eichsfeld/Hainich/Werratal, dem Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale und dem Kyffhäuser sowie dem länderübergreifenden Biosphärenreservat Gipskarstlandschaft im Südharz soll auch dort eine nachhaltige Entwicklung eingeleitet werden. Link zum Original
  18. Die bestehenden Biosphärenreservate wie Vessertal und Rhön sowie der Naturpark Thüringer Wald werden weiter gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Bereits bestehende Biosphärenreservate – wie das Vessertal oder die Rhön – und den Naturpark Thüringer Wald wollen wir weiter fördern. Link zum Original
  19. Die Waldgebiete der Hohen Schrecke werden geschützt.

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    Wortlaut im Programm
    Die wertvollen Waldgebiete der Hohen Schrecke müssen geschützt werden. Link zum Original
  20. Technische Maßnahmen des Hochwasserschutzes werden besser finanziert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden den Hochwasserschutz durch eine bessere Finanzierung von technischen Maßnahmen und durch die Verbesserung der Rückhaltefunktion der Flussauen verstärken. Link zum Original
  21. Die Rückhaltefunktion der Flussauen wird zum Hochwasserschutz verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden den Hochwasserschutz durch eine bessere Finanzierung von technischen Maßnahmen und durch die Verbesserung der Rückhaltefunktion der Flussauen verstärken. Link zum Original
  22. Der Bau einer Werra-Pipeline zur dauerhaften Einleitung weiterer Kaliabwässer in die Werra wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir lehnen den Bau einer Werra-Pipeline ab, mit der dauerhaft weitere Kaliabwässer in die Werra gepumpt werden sollen. Link zum Original
  23. Alternativen zur Einleitung von Kaliabwässern in die Werra, etwa eine Nordseepipeline, werden vorangetrieben.

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    Wortlaut im Programm
    In Regierungsverantwortung werden wir Alternativen zur Einleitung von Kaliabwässern in die Werra – wie z. B. eine Nordseepipeline – vorantreiben, um die Produktion und die Arbeitsplätze in der Region langfristig zu sichern und die Werra zu entlasten. Link zum Original
  24. Eine deutliche Absenkung der Grenzwerte für die Einleitung von Salzabwässern in die Werra wird gefordert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden eine deutliche Absenkung der Grenzwerte für die Einleitung von Salzabwässern in die Werra einfordern. Link zum Original
  25. Eine weitere Versenkung von Kaliabwässern in der Gerstunger Mulde wird nicht zugelassen.

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    Wortlaut im Programm
    Eine weitere Versenkung von Kaliabwässern in der Gerstunger Mulde werden wir nicht zulassen. Link zum Original
  26. Abfallzweckverbände erhalten die Möglichkeit, zusätzliche Aufgaben wie die Überwachung und Rekultivierung von Altdeponien zu übernehmen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Zweckverbände zusätzliche Aufgaben, wie z. B. die Überwachung und Rekultivierung von Altdeponien, übernehmen können. Link zum Original
  27. Initiativen zur Gründung eines gemeinsamen Abfallzweckverbands Mittelthüringen werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir unterstützen Initiativen zur Gründung eines gemeinsamen Abfallzweckverbands Mittelthüringen, wie er in allen anderen Thüringer Planungsregionen auch existiert. Link zum Original
  28. Das Land nimmt in der Abfallwirtschaft eine moderierende Rolle wahr.

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    Wortlaut im Programm
    Im Bereich der Abfallwirtschaft muss das Land in Zukunft seine moderierende Rolle wahrnehmen. Link zum Original
  29. Die vorhandenen Abfallbehandlungs- und Deponiekapazitäten in Thüringen werden sinnvoll ausgelastet, um Gebührenzahler nicht unverhältnismäßig zu belasten.

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    Wortlaut im Programm
    Unser Ziel ist es, die in Thüringen vorhandenen Abfallbehandlungs- und Deponiekapazitäten sinnvoll auszulasten, um die Gebührenzahler nicht unverhältnismäßig zu belasten. Link zum Original
  30. Ein Konzept zur Beräumung gefährlicher Abfalllagerungen wie in Gösen oder Weira wird erarbeitet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir erarbeiten ein Konzept zur Beräumung von Abfalllagerungen, wie in Gösen oder Weira, die eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen können. Link zum Original
  31. Genehmigungsauflagen für Abfalllagerungen werden durchgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden dafür Sorge tragen, dass Genehmigungsauflagen durchgesetzt werden und die Kosten den Verursachern und nicht der Allgemeinheit aufgebürdet werden. Link zum Original
  32. Die Kosten der Beräumung von Abfalllagerungen werden den Verursachern und nicht der Allgemeinheit auferlegt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden dafür Sorge tragen, dass Genehmigungsauflagen durchgesetzt werden und die Kosten den Verursachern und nicht der Allgemeinheit aufgebürdet werden. Link zum Original
  33. Eine nachhaltige Entwicklung wird befürwortet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir sind für eine nachhaltige Entwicklung. Link zum Original
  34. In allen Kommunen wird eine eigene lokale Agenda erarbeitet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass in allen Kommunen eine eigene lokale Agenda erarbeitet wird und werden entsprechende Fördermöglichkeiten initiieren. Link zum Original
  35. Für die Erarbeitung lokaler Agenden in den Kommunen werden Fördermöglichkeiten geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass in allen Kommunen eine eigene lokale Agenda erarbeitet wird und werden entsprechende Fördermöglichkeiten initiieren. Link zum Original
  36. Alle Maßnahmen werden unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit geprüft.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden alle Maßnahmen unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit prüfen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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