Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Thüringen 2009 · beschlossen 19.04.2009 · Original
Das Programm enthält 28 von 562 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 28Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 66Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 28
Wer arbeitet, soll vom Lohn seiner Arbeit sich und seine Familie ernähren können.
Wortlaut im Programm
Wer arbeiten geht, muss vom Lohns einer Arbeit sich und seine Familie ernähren können. Link zum Original
Menschen, die sich nicht selbst helfen können, erhalten Hilfe.
Wortlaut im Programm
Es ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit denen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können. Link zum Original
Thüringer Hochschulabsolventen sollen eine Chance auf einen angemessenen Arbeitsplatz in Thüringen erhalten.
Wortlaut im Programm
Dafür zu sorgen, dass Thüringer Hochschulabsolventen auch eine Chance auf einen adäquaten Arbeitsplatz in Thüringen haben, ist eine der wesentlichen Herausforderungen für die nächsten Jahre. Link zum Original
Die Rückkehr abgewanderter Thüringerinnen und Thüringer als Fachkräfte wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Thüringengerechte Politik hat die Fachkräfterückgewinnung, also die Rückkehr abgewand erter Thüringerinnen und Thüringer zum Ziel. Link zum Original
Ein liberales Bürgergeld wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Einführung des Liberalen Bürgergeldes mit dem Ziel, die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder in Kraft zu setzen - für mehr Wachstum und Beschäftigung in Deutschland. Link zum Original
Der Sozialstaat sichert nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe jedem die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben aus eigener Kraft.
Wortlaut im Programm
Nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe soll der Sozialstaat jedem Bürger die Chance sichern, so weit wie möglich aus eigener Kraft ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Link zum Original
Das Bürgergeld orientiert sich strikt an der Bedürftigkeit.
Wortlaut im Programm
Nur ein Bürgergeld, welches sich strikt an der Bedürftigkeit orientiert, erhält das Leistungsprinzip und sorgt so für Gerechtigkeit. Link zum Original
Eine Regelung, die Arbeitslose nur finanziell ruhigstellt und vom Erwerbsleben aussondert, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die FDP lehnt eine Regelung ab, die Arbeitslose lediglich finanziell ruhig stellt, sie aus dem Erwerbsleben aussondert und ihnen so die Chance auf eine Rückkehr in den Arbeitsprozess verbaut. Link zum Original
Steuerfinanzierte Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Sozialhilfe, Kinderzuschlag und Wohngeld werden im Bürgergeld zusammengefasst.
Wortlaut im Programm
Mit dem liberalen Bürgergeld sollen möglichst viele steuerfinanzierte Sozialleistungen (Arbeitslosengeld II (einschl. Leistungen für Wohnen und Heizen, Sozialgeld, Grundsicherung, Sozialhilfe (ohne Sozialhilfe in besonderen Lebenslagen), Kinderzuschlag und Wohngeld) in einen Universaltransfer zusammengefasst werden. Link zum Original
Das Bürgergeld wird vom Finanzamt berechnet und ausgezahlt.
Wortlaut im Programm
Das Bürgergeld wird vom Finanzamt berechnet und ausgezahlt. Link zum Original
Voraussetzung für das Bürgergeld sind Bedürftigkeit und Bereitschaft zur Arbeitsaufnahme.
Wortlaut im Programm
Voraussetzung für das Bürgergeld sind Bedürftigkeit und Bereitschaft zur Arbeitsaufnahme. Link zum Original
Bei Ablehnung zumutbarer Arbeit wird das Bürgergeld gekürzt.
Wortlaut im Programm
Daher wird bei Ablehnung einer zumutbaren angebotenen Arbeit das Bürgergeld gekürzt. Link zum Original
Bei der Berechnung des Bürgergeldes wird die gesamte Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Bei der Berechnung des Bürgergeldanspruches werden alle Erwachsenen und Kinder einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt. Link zum Original
Kinder erhalten einen eigenen Bürgergeldanspruch in der Bedarfsgemeinschaft.
Wortlaut im Programm
Kinder erhalten dabei einen eigenen Bürgergeldanspruch im Rahmen der Bedarfsgemeinschaft. Link zum Original
Beim Bürgergeld gibt es Zusatzpauschalen bei Nichterwerbsfähigkeit, Ausbildung oder Behinderung.
Wortlaut im Programm
Zusätzliche Pauschalen werden bei Nichterwerbsfähigkeit, für Ausbildung oder bei Behinderungen gewährt. Link zum Original
Regionale Unterschiede bei Wohnkosten können beim Bürgergeld durch Zuschläge berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Regionale Besonderheiten bei den Wohnkosten können mit Zuschlägen berücksichtigt werden. Link zum Original
In das Bürgergeld werden Steuer- und Kindergeldansprüche sowie Zuschüsse zur Kranken- oder Pflegeversicherung einbezogen.
Wortlaut im Programm
In die Berechnung einbezogen werden auch Steueransprüche, Kindergeldansprüche und gegebenenfalls Zuschüsse zur Kranken- oder Pflegeversicherung. Link zum Original
Das Bürgergeld soll die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit stärker fördern als bisher.
Wortlaut im Programm
Durch das Bürgergeld soll die Aufnahme einer eigenen Erwerbstätigkeit stärker gefördert und anerkannt werden, als bisher. Link zum Original
Erwerbsfähige Alleinstehende ohne Mehrbedarf erhalten beim Bürgergeld einen Freibetrag von 100 Euro auf Arbeitseinkommen.
Wortlaut im Programm
Für den erwerbsfähigen Alleinstehenden ohne Mehrbedarf wird ein Freibetrag von 100 Euro gewährt. Link zum Original
Vom Arbeitseinkommen bleiben bis 600 Euro 40 Prozent und darüber bis zum Höchstbetrag des Bürgergeldes 60 Prozent anrechnungsfrei.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus bleiben von eigenem Einkommen bis 600 Euro 40 Prozent des Bruttoarbeitseinkommens anrechnungsfrei; von 600 Euro bis zum Höchstbetrag des Bürgergeldes 60 Prozent des Bruttoarbeitseinkommens. Link zum Original
Sonstiges Vermögen bis 250 Euro je Lebensjahr bleibt beim Bürgergeld anrechnungsfrei.
Wortlaut im Programm
Zusätzlich bleibt sonstiges Vermögen bis zu 250 Euro je Lebensjahr bei der Berechnung des Bürgergeldes anrechnungsfrei. Link zum Original
Erwerbstätigkeit wird gegenüber dem Bezug von Transferleistungen bessergestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen jede Erwerbstätigkeit fördern und sie gegenüber dem Erhalt von Transferleistungen besser stellen. Link zum Original
Die abgabenfreie Einkommensgrenze für Minijobs wird von 400 auf 600 Euro erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Einkommensgrenze für Minijobs ohne Abgaben von bisher 400 auf 600 Euro erhöhen. Link zum Original
Zwischen 600 und 1.000 Euro Einkommen steigen die Sozialabgaben gleitend, darüber werden volle Beiträge fällig.
Wortlaut im Programm
Bei Einkommen zwischen 600 und 1.000 Euro zahlt der Arbeitgeber gleitend ansteigende Sozialabgaben. Volle Sozialversicherungsbeiträge sind bei Einkommen über 1.000 Euro zu entrichten. Link zum Original
Die Aufnahme einer Arbeit lohnt sich immer, auch bei geringer Bezahlung.
Wortlaut im Programm
In Verbindung mit unserem Steuerkonzept wird sichergestellt, dass sich die Aufnahme einer Arbeit immer lohnt – auch bei Aufnahme einer gering bezahlten Tätigkeit. Link zum Original
Flächendeckende gesetzliche Mindestlöhne werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die FDP ist gegen die Einführung von flächendeckenden gesetzlichen Mindestlöhnen. Link zum Original
Reichen geringe Löhne nicht zum Lebensunterhalt, sichert das Bürgergeld das Mindesteinkommen.
Wortlaut im Programm
Reichen geringe Löhne nicht aus um den Lebensunterhalt zu gewährleisten, greift unterstützend das Bürgergeld und sichert so jedem Betroffenen das nötige Mindesteinkommen. Link zum Original
Frauen und Männer erhalten bei gleichwertiger Arbeit den gleichen Lohn.
Wortlaut im Programm
Frauen und Männer sind bei gleichwertiger Arbeit auch in gleicher Höhe zu entlohnen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.