Forderungen zu Verkehr und Infrastruktur
Landtagswahl Schleswig-Holstein 1992 · beschlossen 17.11.1991 · Original
Das Programm enthält 47 von 668 Forderungen zu „Verkehr und Infrastruktur“.
- 47Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 67Seiten im Original
- 1992Wahljahr
Keine Treffer.
Verkehr und Infrastruktur 47
Die Verkehrspolitik des Landes wird deutlich aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Die bisher in Schleswig-Holstein stark vernachlässigte Verkehrspolitik muß deutlich aufgewertet werden. Link zum Original
Die Verkehrsinfrastruktur im norddeutschen Wirtschaftsraum wird auf die Lage nach dem Wegfall der innerdeutschen Grenze eingestellt.
Wortlaut im Programm
Im norddeutschen Wirtschaftsraum muß die Verkehrsinfrastruktur auf die neuen Gegebenheiten eingestellt werden. Link zum Original
Für die Wirtschaft des Landes werden bessere Verkehrsverbindungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wer die Wirtschaft Schleswig-Holsteins erhalten und stärken will, muß sich auch für bessere Verkehrsverbindungen einsetzen. Link zum Original
Die Verkehrspolitik richtet sich stärker an Umweltverträglichkeit aus.
Wortlaut im Programm
Die Verkehrspolitik der Zukunft mufS sich verstärkt an einer besseren Umweltverträglichkeit orientieren. Link zum Original
Der Schiene wird im Güter- und Personenverkehr mehr Bedeutung beigemessen.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist es erforderlich, im Güterund Personenverkehr dem Verkehrsträger Schiene mehr. Bedeutung beizumessen. Link zum Original
Eine zweite Elbquerung zwischen Brunsbüttel und Glückstadt wird mit höchster Priorität gebaut.
Wortlaut im Programm
Bau einer 2. Elbquerung im Bereich Brunsbüttel-Glückstadt und einer 4. Elbtunnelröhre Link zum Original
Eine vierte Elbtunnelröhre wird mit höchster Priorität gebaut.
Wortlaut im Programm
Bau einer 2. Elbquerung im Bereich Brunsbüttel-Glückstadt und einer 4. Elbtunnelröhre Link zum Original
Eine Ostseeautobahn von Rostock nach Lübeck mit Weiterführung nördlich Hamburgs über die zweite Elbquerung nach Niedersachsen wird gebaut.
Wortlaut im Programm
Ostseeautobahn von Rostock nach Lübeck (mit direkter Anbindung an die Al nördlich von Lübeck) mit der Weiterführung nördl. Hamburg über die 2. Elbquerung nach Niedersachsen Link zum Original
Die B 404 wird bis zur A 24 vierspurig ausgebaut.
Wortlaut im Programm
vierspuriger Ausbau der B 404 bis an die Autobahn A 24 sowie der B 206 von Lübeck über Bad Segeberg und Bad Bramstedt nach Itzehoe Link zum Original
Die B 206 wird von Lübeck über Bad Segeberg und Bad Bramstedt nach Itzehoe vierspurig ausgebaut.
Wortlaut im Programm
vierspuriger Ausbau der B 404 bis an die Autobahn A 24 sowie der B 206 von Lübeck über Bad Segeberg und Bad Bramstedt nach Itzehoe Link zum Original
Eine leistungsfähige Straßenverbindung als Umgehung im Norden Hamburgs wird gebaut.
Wortlaut im Programm
Bau einer leistungsfähigen Straßenverbindung als Umgehung im Norden Hamburgs sowie von Rendsburg nach Heide Link zum Original
Eine leistungsfähige Straßenverbindung von Rendsburg nach Heide wird gebaut.
Wortlaut im Programm
Bau einer leistungsfähigen Straßenverbindung als Umgehung im Norden Hamburgs sowie von Rendsburg nach Heide Link zum Original
Bei Lauenburg wird eine neue Elbbrücke errichtet.
Wortlaut im Programm
Errichtung einer neuen Elbbrücke bei Lauenburg Link zum Original
Die A 1 wird über Oldenburg hinaus als feste Verbindung nach Skandinavien einschließlich einer Eisenbahntrasse ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Ausbau der A 1 über Oldenburg hinaus nach Skandinavien im Wege einer landfesten Verbindung einschließlich einer Eisenbahntrasse Link zum Original
Die A 7 wird zwischen Stellingen und Bad Bramstedt sechsspurig ausgebaut.
Wortlaut im Programm
sechsspuriger Ausbau der BAB 7 vom Anschluß Stellingen bis zum Anschluß Bad Bramstedt (Anschluß an B 206). Link zum Original
Nach strenger ökologischer Prüfung wird im Einzelfall der Bau neuer Ortsumgehungen vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Nach Anlage strenger ökologischer Maßstäbe soll im Einzelfall auch der Bau neuer Ortsumgehungen vorangetrieben werden. Link zum Original
Der Bund übernimmt wie beim Autobahnbau die Kosten des Schienennetzes.
Wortlaut im Programm
In der Übernahme der Kosten des Schienennetzes durch den Bund - entsprechend der Finanzierung des Autobahnbaus - liegt eine wesentliche Voraussetzung für die langfristige Sicherung der Bundesbahn als alternativer Verkehrsträger neben der Straße. Link zum Original
Die Bahnstrecke Hamburg–Flensburg mit Abzweig nach Kiel wird elektrifiziert.
Wortlaut im Programm
Wesentliches Ziel muß für Schleswig-Holstein die Elektrifizierung der großen Bahnstrecken von Hamburg nach Flensburg (mit Abzweigung nach Kiel) sowie von Hamburg nach Puttgarden sein. Solange dies nicht bzw. nicht vollständig erreicht werden kann, soll der Einsatz moderner dieselelektrischer Lokomotiven angestrebt werden. Link zum Original
Die Bahnstrecke Hamburg–Puttgarden wird elektrifiziert.
Wortlaut im Programm
Wesentliches Ziel muß für Schleswig-Holstein die Elektrifizierung der großen Bahnstrecken von Hamburg nach Flensburg (mit Abzweigung nach Kiel) sowie von Hamburg nach Puttgarden sein. Solange dies nicht bzw. nicht vollständig erreicht werden kann, soll der Einsatz moderner dieselelektrischer Lokomotiven angestrebt werden. Link zum Original
Bis zur Elektrifizierung werden moderne dieselelektrische Lokomotiven eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Wesentliches Ziel muß für Schleswig-Holstein die Elektrifizierung der großen Bahnstrecken von Hamburg nach Flensburg (mit Abzweigung nach Kiel) sowie von Hamburg nach Puttgarden sein. Solange dies nicht bzw. nicht vollständig erreicht werden kann, soll der Einsatz moderner dieselelektrischer Lokomotiven angestrebt werden. Link zum Original
Die Schienenverbindungen werden verbessert, um schnelleren Zugverkehr auf wichtigen Linien zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wesentliche Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang auch der Verbesserung der Schienenverbindungen zu, damit auf den wichtigen Bahnlinien ein schnellerer Zugverkehr möglich wird. Link zum Original
Der IC-Verkehr wird mindestens bis Kiel weitergeführt.
Wortlaut im Programm
Der leE-Verkehr soll künftig mindestens bis zur Landeshauptstadt Kiel weitergeführt werden. Link zum Original
Mittelfristig wird die Strecke Hamburg–Lübeck–Rostock vollständig elektrifiziert.
Wortlaut im Programm
Mittelfristig ist ferner eine vollständige Elektrifizierung der Strecke Hamburg-Lübeck-Rostock anzustreben. Link zum Original
Stillgelegte Ost-West-Bahnverbindungen wie Ratzeburg–Hagenow werden reaktiviert.
Wortlaut im Programm
Außerdem soll sich das Land für die Reaktivierung stillgelegter Ost-West-Verbindungen (Ratzeburg-Hagenow als Teilstrecke der Linie Kiel-Berlin) sowie für den Ausbau des S-Bahn-Verkehrs von Hamburg bis nach Geesthacht einsetzen. Link zum Original
Der S-Bahn-Verkehr von Hamburg wird bis Geesthacht ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Außerdem soll sich das Land für die Reaktivierung stillgelegter Ost-West-Verbindungen (Ratzeburg-Hagenow als Teilstrecke der Linie Kiel-Berlin) sowie für den Ausbau des S-Bahn-Verkehrs von Hamburg bis nach Geesthacht einsetzen. Link zum Original
Private Initiativen der Hafenwirtschaft und private Fährprojekte werden vom Land voll unterstützt.
Wortlaut im Programm
Privatwirtschaftliche Initiativen der Hafenwirtschaft und neue Fährprojekte von privater Seite verdienen deshalb gerade in der heutigen Situation die volle Unterstützung des Landes. Link zum Original
Häfen, Fähren, Nord-Ostsee-Kanal und Transportketten werden zügig weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Die moderne Fähr- und Küstenschiffahrt kann fast alle wichtigen Aufgaben des Güter- und Personentransports lösen. Voraussetzung dafür ist aber die zügige Weiterentwicklung der Häfen, der Fähren, eies Nord-Ostsee-Kanals und der Transportketten. Link zum Original
Die Entwicklung von Hochgeschwindigkeitsschiffen sowie weitere Eisenbahnfähren und Ro-Ro-Verkehre werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang ist die Neuentwicklung von Hochgeschwindigkeitsschiffen ebenso von Bedeutung wie auch der Einsatz weiterer Eisenbahnfähren und Ro-Ro-Verkehre. Link zum Original
Das Land wird gut an den Flugverkehr angebunden.
Wortlaut im Programm
Schleswig-Holstein braucht eine gute Anknüpfung an den Flugverkehr. Link zum Original
Von den Wirtschaftszentren des Landes aus sollen wichtige deutsche Großstädte und europäische Hauptstädte mit Rückkehr am selben Tag erreichbar sein.
Wortlaut im Programm
Es muß möglich sein, aus den Wirtschaftszentren des Landes die wichtigsten deutschen Großstädte und europäischen Hauptstädte zu erreichen und am selben Tag zurückzukehren. Link zum Original
Ein Großflughafen in Kaltenkirchen wird nicht mehr verfolgt.
Wortlaut im Programm
Das Projekt eines Großflughafens in Kaltenkirchen ist nicht mehr realisierbar. Link zum Original
Der Bund öffnet militärische Flugplätze für die zivile Nutzung.
Wortlaut im Programm
Der Bund wird aufgefordert, militärische Flugplätze für eine zivile Nutzung zu öffnen. Link zum Original
Ein ÖPNV-Konzept wird entwickelt, das den Bedürfnissen von Ballungsräumen, Randzonen und ländlichen Gebieten gerecht wird.
Wortlaut im Programm
Für den Öffentlichen Personennahverkehr muß ein Konzept entwickelt werden, das den spezifischen Bedürfnissen der Ballungsräume (Hamburger Umland, Kiel, Lübeck, Flensburg, Neumünster), ihrer Randzonen und der ländlichen Gebiete gerecht wird. Link zum Original
Eine zunächst landeseigene Gesellschaft übernimmt sämtliche ÖPNV-Aktivitäten des Landes.
Wortlaut im Programm
Das Land Schleswig-Holstein soll in einer zunächst landeseigenen Gesellschaft sämtliche ÖPNV-Aktivitäten übernehmen, in die auch die vorhandenen Eisenbahnverbindungen eingebracht werden können, sofern der Bund Anpassungszahlungen leistet. Link zum Original
Vorhandene Eisenbahnverbindungen werden in die ÖPNV-Landesgesellschaft eingebracht, sofern der Bund Anpassungszahlungen leistet.
Wortlaut im Programm
Das Land Schleswig-Holstein soll in einer zunächst landeseigenen Gesellschaft sämtliche ÖPNV-Aktivitäten übernehmen, in die auch die vorhandenen Eisenbahnverbindungen eingebracht werden können, sofern der Bund Anpassungszahlungen leistet. Link zum Original
Das Land unterstützt die Einrichtung von Verkehrsverbünden in Städten und Gemeinden.
Wortlaut im Programm
Das Land soll die Einrichtung von Verbundorganisationen in Städten und Gemeinden unterstützen. Link zum Original
Benachbarte Verkehrsverbünde stimmen ihre Tarifstrukturen ab.
Wortlaut im Programm
Zur Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV sollen benachbarte Verbundorganisationen möglichst eng zusammenarbeiten, und zwar durch eine abgestimmte Tarifstruktur, durch gegenseitige Anerkennung von Fahrscheinen sowie durch eine Abstimmung der jeweiligen Fahrpläne (zur Verringerung von Wartezeiten beim Umsteigen). Link zum Original
Benachbarte Verkehrsverbünde erkennen Fahrscheine gegenseitig an.
Wortlaut im Programm
Zur Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV sollen benachbarte Verbundorganisationen möglichst eng zusammenarbeiten, und zwar durch eine abgestimmte Tarifstruktur, durch gegenseitige Anerkennung von Fahrscheinen sowie durch eine Abstimmung der jeweiligen Fahrpläne (zur Verringerung von Wartezeiten beim Umsteigen). Link zum Original
Benachbarte Verkehrsverbünde stimmen ihre Fahrpläne ab, um Umsteigezeiten zu verringern.
Wortlaut im Programm
Zur Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV sollen benachbarte Verbundorganisationen möglichst eng zusammenarbeiten, und zwar durch eine abgestimmte Tarifstruktur, durch gegenseitige Anerkennung von Fahrscheinen sowie durch eine Abstimmung der jeweiligen Fahrpläne (zur Verringerung von Wartezeiten beim Umsteigen). Link zum Original
Landeshilfen für den ÖPNV werden an eine verbesserte Zusammenarbeit der Verkehrsverbünde geknüpft.
Wortlaut im Programm
Eine derartige verbesserte Zusammenarbeit im ÖPNV-Bereich soll auch für Hilfen des Landes zur Vorbedingung gemacht werden. Link zum Original
Der Schulbusverkehr wird für andere Fahrgäste geöffnet.
Wortlaut im Programm
Durch Öffnung des Schulbusverkehrs für andere Benutzer kann in Teilbereichen ein neues ÖPNV-Angebot geschaffen werden. Link zum Original
Versuche mit Selbstbedienungskleinbussen und regionalen Mitfahrorganisationen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Versuche mit Selbstbedienungskleinbussen und regionalen Mitfahrorganisationen sollten gefördert werden. Link zum Original
Ein Verzicht auf den Individualverkehr wird auch bei stärkerer ÖPNV-Förderung abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Für die FD.P. ist auch bei verstärkter Förderung des ÖPNV ein Verzicht auf den Individualverkehr nicht möglich. Link zum Original
Der Individualverkehr wird so umweltfreundlich wie möglich gestaltet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns jedoch dafür ein, den verbleibenden Individualverkehr so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Link zum Original
Projekte mit Solar-, Elektro- und Wasserstoffantrieben werden besonders gefördert.
Wortlaut im Programm
Um die Abgasbelastung in unseren Städten zu vermindern, wollen wir erreichen, dag Projekte mit solar-, elektro- und wasserstoffgetriebenen Antriebsaggregaten besonders gefördert werden. Link zum Original
Forschungsprojekte zu weiteren alternativen Antrieben werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Forschungsprojekte zur Entwicklung weiterer Alternativen müssen nach Ansicht der FD.P. unterstützt werden. Link zum Original
Die Schiene wird im Langstrecken- und Güterverkehr als landschaftsschonender Verkehrsträger gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Verkehrsträger Schiene schont im Langstrecken- und Güterverkehr die Landschaft und ist zu fördern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.