Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 1992 · beschlossen 17.11.1991 · Original
Das Programm enthält 21 von 668 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 21Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 67Seiten im Original
- 1992Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 21
Wohnungsbau erfolgt vorrangig durch Schließung vorhandener Baulücken.
Wortlaut im Programm
Vorrangig soll dieser Wohnungsbau aus ökologischer und ökonomischer Sicht durch konsequente Schliegung der vorhandenen Baulücken realisiert werden. Link zum Original
Neue Baugebiete werden nur ausgewiesen, wo darüber hinaus Bauflächen erforderlich sind.
Wortlaut im Programm
Nur dort, wo darüber hinaus Bauflächen erforderlich sind, sollen neue Baugebiete ausgewiesen werden. Link zum Original
In neuen Baugebieten wird auf eine gute Mischung von Miet- und Eigentumswohnungen geachtet.
Wortlaut im Programm
Bei der Ausweisung von neuen Baugebieten ist auf eine gute Mischung von Miet- und Eigentumsbau zu achten. Link zum Original
In bestehenden Wohnquartieren haben Sanierung und Modernisierung Vorrang vor Neubau und Abriss.
Wortlaut im Programm
In den vorhandenen Wohnquartieren soll die Sanierung und Modernisierung den Bestand sichern und Vorrang vor Neubau und Abbruch haben. Link zum Original
Jungen Familien wird durch gezielte Erleichterungen der Zugang zu Sozialwohnungen ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Jungen Familien ist durch gezielte Erleichterungen der Zugang zu den Sozialwohnungen zu ermöglichen. Link zum Original
Junge Familien werden bei der Bildung von Wohneigentum gefördert, etwa durch Landesbürgschaften für fehlendes Eigenkapital.
Wortlaut im Programm
Die leistungs bereiten jungen Familien sind bei der Bildung von Wohneigentum zu fördern, z.B. durch Landesbürgschaften, die fehlendes Eigengeld durch eine Kaufmiete überbrücken. Link zum Original
Mieter und Eigentümer mit Einkommen über den Förderrichtlinien erhalten keine staatlichen Wohnungsbausubventionen mehr.
Wortlaut im Programm
Andererseits sollen diejenigen Mieter/Eigentümer, deren Einkommen über den Förderungsrichtlinien liegt, nicht mehr in den Vorteil von staatlichen Wohnungsbau-Subventionen gelangen. Von diesen Mietern ist eine Fehlbelegungsabgabe zu erheben. Link zum Original
Von Mietern mit zu hohem Einkommen wird eine Fehlbelegungsabgabe erhoben.
Wortlaut im Programm
Andererseits sollen diejenigen Mieter/Eigentümer, deren Einkommen über den Förderungsrichtlinien liegt, nicht mehr in den Vorteil von staatlichen Wohnungsbau-Subventionen gelangen. Von diesen Mietern ist eine Fehlbelegungsabgabe zu erheben. Link zum Original
Mieter von Sozialwohnungen aller Förderjahrgänge müssen etwa alle zwei Jahre ihre Berechtigung nachweisen, sonst wird die Fehlbelegungsabgabe fällig.
Wortlaut im Programm
Für Sozialwohnungen aller Förderjahrgänge sind gesetzliche Regelungen zu treffen, wonach die Mieter in z.B. zweijährigem Rhythmus ihre Berechtigung nachweisen oder aber automatisch die Fehlbelegungsabgabe zu entrichten ist. Link zum Original
Das Land verhandelt mit dem Bund unverzüglich über die Freigabe geeigneter Kasernen, ihre Überführung in privates oder kommunales Eigentum und die Altlastenbeseitigung.
Wortlaut im Programm
Das Land ist daher gefordert, mit der Bundesregierung, dem Verteidigungsministerium sowie der Bundesvermögensvelwaltung unverzüglich Verhandlungen über die Freigabe geeigneter Kasernen, die Modalitäten ihrer Überführung in privates oder kommunales Eigentum und die Frage der Altlastenbeseitigung zu führen. Link zum Original
Ein besonderes Wohnraumprogramm fördert Frauen aus Frauenhäusern und Alleinerziehende.
Wortlaut im Programm
Durch ein besonderes Wohnraumprogramm sollen speziell Frauen aus Frauenhäusern und Alleinerziehende gefördert werden, z.B. auch durch eine bevorzugte Behandlung bei der Zuweisung von Sozialwohnungen. Link zum Original
Frauen aus Frauenhäusern und Alleinerziehende werden bei der Zuweisung von Sozialwohnungen bevorzugt behandelt.
Wortlaut im Programm
Durch ein besonderes Wohnraumprogramm sollen speziell Frauen aus Frauenhäusern und Alleinerziehende gefördert werden, z.B. auch durch eine bevorzugte Behandlung bei der Zuweisung von Sozialwohnungen. Link zum Original
Bei der Wohnraumförderung für Frauen wird eine Ghettobildung vermieden.
Wortlaut im Programm
Eine Ghettobildung muß unbedingt vermieden werden. Link zum Original
Für behinderte Menschen werden ausreichend bedarfsgerechte Wohnplätze geschaffen.
Wortlaut im Programm
Es sind auch für behinderte Menschen ausreichend Wohnplätze zu schaffen, die ihren Bedürfnissen gerecht werden. Link zum Original
Sparsamkeit bei öffentlichen Bauten führt nicht zu standardisierten Zweckbauten.
Wortlaut im Programm
Der Zwang zu sparsamer Haushaltsführung darf bei öffentlichen Bauten nicht zu standardisierten "Beamtensilos" führen. Link zum Original
Der staatliche Bauherr prägt durch anspruchsvolle Architektur das Bild der Städte mit.
Wortlaut im Programm
Der staatliche Bauherr sollte vielmehr ebenso wie seine historischen Vorgänger durch eine architektonisch anspruchsvolle Baugestaltung das Bild unserer Städte mitprägen. Link zum Original
Der Einbau von Wohnungswasserzählern wird über die Landesbauordnung zur Pflicht gemacht.
Wortlaut im Programm
Außerdem fordert die FD.P., daß der Anbau von Wohnungswasserzählern über die Landesbauordnung zur Pflicht gemacht wird. Link zum Original
Bei der Aufstellung von Bebauungsplänen wird geprüft, ob Boden und Grundwasserstand für die Versickerung von Niederschlagswasser geeignet sind.
Wortlaut im Programm
Bei der Aufstellung von Bebauungsplänen soll geprüft werden, ob die Bodenverhältnisse und Grundwasserst~inde für Sickeranlagen des Niederschlagswassers geeignet sind. Link zum Original
Die Kommunen überprüfen bestehende Bebauungspläne, um ohne neues Bauland mehr Wohnraum zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Die Kommunen sind aufgefordert, durch Überprüfung bestehender Bebauungspläne die Schaffung von mehr Wohnraum zu ermöglichen, ohne dabei unbedingt neues Bauland ausweisen zu müssen. Link zum Original
Grundflächen- und Geschossflächenzahlen werden heraufgesetzt, um preiswerten Wohnraum auf bestehenden Grundstücken zu schaffen.
Wortlaut im Programm
Durch Heraufsetzung der Grundflächen- und GescholSflächenzahlen und durch den vermehrten Ausbau von Dachgeschossen kann preiswerter Wohnraum auf bestehenden Baugrundstücken geschaffen und gleichzeitig Natur und Landschaft geschont werden. Link zum Original
Der Ausbau von Dachgeschossen wird vermehrt, um preiswerten Wohnraum zu schaffen.
Wortlaut im Programm
Durch Heraufsetzung der Grundflächen- und GescholSflächenzahlen und durch den vermehrten Ausbau von Dachgeschossen kann preiswerter Wohnraum auf bestehenden Baugrundstücken geschaffen und gleichzeitig Natur und Landschaft geschont werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.