Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Schleswig-Holstein 1992 · beschlossen 17.11.1991 · Original
Das Programm enthält 47 von 668 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 47Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 67Seiten im Original
- 1992Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 47
Ältere Menschen können auf Wunsch möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben.
Wortlaut im Programm
Ältere Menschen sollen, sofern sie es wünschen, möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Link zum Original
Sozialstationen werden ausgebaut, um Heimunterbringung möglichst lange zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
Durch Ausbau von Sozialstationen, Kurzzeitpt1ege auch in stationären Einrichtungen sowie durch die Förderung von Nachsorgeeinrichtungen zwischen Krankenhaus und Pt1egeheim soll Heimunterbringung möglichst lange vermieden werden können. Link zum Original
Kurzzeitpflege wird auch in stationären Einrichtungen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Durch Ausbau von Sozialstationen, Kurzzeitpt1ege auch in stationären Einrichtungen sowie durch die Förderung von Nachsorgeeinrichtungen zwischen Krankenhaus und Pt1egeheim soll Heimunterbringung möglichst lange vermieden werden können. Link zum Original
Nachsorgeeinrichtungen zwischen Krankenhaus und Pflegeheim werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Durch Ausbau von Sozialstationen, Kurzzeitpt1ege auch in stationären Einrichtungen sowie durch die Förderung von Nachsorgeeinrichtungen zwischen Krankenhaus und Pt1egeheim soll Heimunterbringung möglichst lange vermieden werden können. Link zum Original
Alternative Heimangebote wie Wohnanlagen mit Pflegeangeboten werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus sind alternative Heimangebote zu fördern, z.B. Wohnanlagen mit Pt1egeangeboten. Link zum Original
Die Förderbeträge für häusliche Pflege werden erhöht.
Wortlaut im Programm
Um aber die häusliche Pflege für breite Kreise durchführbar und attraktiv zu machen, sind die Förderbeträge zu erhöhen. Link zum Original
Die häusliche Pflege wird durch flankierende Maßnahmen in der Wohnungsbau- und Mietrechtspolitik unterstützt.
Wortlaut im Programm
Ferner sind flankierende Magnahmen vor allem in der Wohnungsbau- und Mietrechtspolitik erforderlich. Link zum Original
Behinderte Menschen in Landeskrankenhäusern werden so gefördert, dass sie in Einrichtungen vor Ort umziehen können.
Wortlaut im Programm
Auch behinderte Menschen in Landeskrankenhäusern sind so zu fördern, dag sie in Einrichtungen vor Ort umziehen können. Link zum Original
Behinderte Menschen werden in den Leistungskatalog der geplanten Pflegeversicherung einbezogen.
Wortlaut im Programm
Bei der geplanten Pflegeversicherung müssen die behinderten Menschen in den Leistungskatalog einbezogen werden, ohne dag die Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem BSHG deshalb gekürzt werden. Link zum Original
Eine Pflichtversicherung für den Pflegefall wird als unausweichliche Notwendigkeit eingeführt.
Wortlaut im Programm
Eine Pflichtversicherung für den Pflegefall ist aus Sicht der schleswig-holsteinischen FD.P. eine unausweichliche sozial- und gesellschaftspolitische Notwendigkeit. Link zum Original
Die stationäre Grund- und Regelversorgung erfolgt ortsnah, wo dies wirtschaftlich vertretbar ist.
Wortlaut im Programm
Wo immer dies ökonomisch zu vertreten ist, sollte die stationäre Gnl11dund Regclversorgung ortsnah erfolgen. Link zum Original
Nur Spezialabteilungen werden in den Zentralkliniken der Mittel- und Oberzentren zusammengefasst.
Wortlaut im Programm
Lediglich Spezialabteilungen sollten in den Zentralkliniken der Mittel- und Oberzentren zusammengefaßt werden. Link zum Original
In Schleswig-Holstein wird ein Perinatalzentrum zur Versorgung von Frühgeborenen und Risikokindern eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Hierzu gehört u.a. die Einrichtung eines Perinatalzentrums (Neugeborenenintensivstation in Verbindung mit Entbindungsstation) in Schleswig-Holstein, welches die optimale Behandlung und Betreuung von Frühgehorenen und Risikokindern gewährleistet. Link zum Original
Ortsnahe Krankenhäuser behalten eine eigene Krankenhausverwaltung.
Wortlaut im Programm
Zur kostengünstigen ortsnahen Krankenhausversorgung gehört auch die eigene Krankenhausvelwaltung. Link zum Original
Versuche, Krankenhäuser als eigenständige Gesellschaften zu betreiben, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die FD.P. unterstützt Versuche, Krankenhäuser als eigenständige Gesellschaften zu betreiben. Link zum Original
Krankenhäuser in privater Trägerschaft werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Sie befürwortet Krankenhäuser in privater Trägerschaft und fördert die Privatisierung bestehender Einrichtungen unter der Voraussetzung, daß eine qualifizierte Behandlung und Betreuung der Patienten sichergestellt ist. Link zum Original
Bestehende Krankenhäuser werden privatisiert, sofern eine qualifizierte Behandlung und Betreuung der Patienten gesichert ist.
Wortlaut im Programm
Sie befürwortet Krankenhäuser in privater Trägerschaft und fördert die Privatisierung bestehender Einrichtungen unter der Voraussetzung, daß eine qualifizierte Behandlung und Betreuung der Patienten sichergestellt ist. Link zum Original
Die Lage des Pflegepersonals wird strukturell und finanziell verbessert.
Wortlaut im Programm
Die FD.P. setzt sich für eine strukturelle und finanzielle Verbesserung für das Pt1egepersonal ein. Link zum Original
Die ortsnahe psychiatrische Versorgung wird angemessen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Nach angemessenem Ausbau der ortsnahen psychiatrischen Versorgung strebt sie einen entsprechenden Bettenabbau in den Landeskrankenhäusern an. Link zum Original
Nach dem Ausbau der ortsnahen Versorgung werden Betten in den Landeskrankenhäusern abgebaut.
Wortlaut im Programm
Nach angemessenem Ausbau der ortsnahen psychiatrischen Versorgung strebt sie einen entsprechenden Bettenabbau in den Landeskrankenhäusern an. Link zum Original
Teilstationäre Einrichtungen an ortsnahen Krankenhäusern werden für psychisch Kranke und Suchtkranke als wirksam angesehen.
Wortlaut im Programm
Für einen Teil der psychisch Kranken und der suchtkranken Patienten können ortsnahen Krankenhäusern angegliederte teilstationäre Einrichtungen ein wirksamer Beitrag zur Gesundung bzw. zur Linderung ihrer Krankheiten sein. Link zum Original
Vor einer Verharmlosung von AIDS wird gewarnt.
Wortlaut im Programm
Die schleswig-holsteinische F.D.P. warnt eindringlich vor einer Verharmlosung der Immunschwäche AIDS. Die ständig wachsende Zahl der AIDS-Fälle bedarf einer intensiven Bekämpfung und Aufklärung. Link zum Original
AIDS wird intensiv bekämpft und durch Aufklärung eingedämmt.
Wortlaut im Programm
Die schleswig-holsteinische F.D.P. warnt eindringlich vor einer Verharmlosung der Immunschwäche AIDS. Die ständig wachsende Zahl der AIDS-Fälle bedarf einer intensiven Bekämpfung und Aufklärung. Link zum Original
Die AIDS-Arbeit in Schleswig-Holstein wird mit kompetenter fachlicher Anleitung und Begleitung fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich daher für eine Fortführung der AIDS-Arbeit durch eine kompetente fachliche Anleitung und Begleitung in Schleswig-Holstein ein. Dies bedeutet Beibehaltung bereits bestehender formaler Strukturen durch die Pflegeprojekte der Wohlfahrtsverbände bei gleichzeitiger Integration in die Regelversorgung durch die Sozialstationen. Link zum Original
Die Pflegeprojekte der Wohlfahrtsverbände für AIDS-Kranke werden beibehalten.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich daher für eine Fortführung der AIDS-Arbeit durch eine kompetente fachliche Anleitung und Begleitung in Schleswig-Holstein ein. Dies bedeutet Beibehaltung bereits bestehender formaler Strukturen durch die Pflegeprojekte der Wohlfahrtsverbände bei gleichzeitiger Integration in die Regelversorgung durch die Sozialstationen. Link zum Original
Die AIDS-Pflege wird über die Sozialstationen in die Regelversorgung integriert.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich daher für eine Fortführung der AIDS-Arbeit durch eine kompetente fachliche Anleitung und Begleitung in Schleswig-Holstein ein. Dies bedeutet Beibehaltung bereits bestehender formaler Strukturen durch die Pflegeprojekte der Wohlfahrtsverbände bei gleichzeitiger Integration in die Regelversorgung durch die Sozialstationen. Link zum Original
Psychisch Kranke werden teilstationär und ortsnah, möglichst im gewohnten Umfeld, betreut.
Wortlaut im Programm
Neben einer teilstationären ortsnahen Betreuung - möglichst im gewohnten Umfeld - sollen "Krisenbetten" eingerichtet werden, die jederzeit von Patienten in Anspruch genommen werden können, die ansonsten ambulant betreut werden. Link zum Original
Für ambulant betreute psychisch Kranke werden jederzeit nutzbare Krisenbetten eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Neben einer teilstationären ortsnahen Betreuung - möglichst im gewohnten Umfeld - sollen "Krisenbetten" eingerichtet werden, die jederzeit von Patienten in Anspruch genommen werden können, die ansonsten ambulant betreut werden. Link zum Original
Lokale oder regionale Notdienste von Fachärzten und Sozialpädagogen für psychisch Kranke werden eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Einrichtung von lokalen bzw. regionalen Notdiensten von Fachärzten und Sozialpädagogen zur Betreuung psychisch Kranker ist unbedingt erforderlich. Link zum Original
Nach einem Aufenthalt im Landeskrankenhaus wird eine ausreichende Nachbetreuung gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Eine ausreichende Nachbetreuung nach einem Aufenthalt in einem Landeskrankenhaus ist ebenso erforderlich wie I-Iilfen bei der Eingliederung/Wiedereingliederung in das Berufsleben. Link zum Original
Selbsthilfegruppen psychisch Kranker werden finanziell besser unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Selbsthilfegruppen müssen ebenso wie die Angehörigen psychisch Kranker finanziell besser unterstützt werden. Link zum Original
Angehörige psychisch Kranker werden finanziell besser unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Selbsthilfegruppen müssen ebenso wie die Angehörigen psychisch Kranker finanziell besser unterstützt werden. Link zum Original
In Schleswig-Holstein wird ein berufliches Bildungszentrum für psychisch Kranke eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Augerdem fordert die F.D.P. die Einrichtung eines beruflichen Bildungszentrums für psychisch Kranke in Schleswig-Holstein. Dieses Zentrum könnte auch in Zusammenarbeit mit den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg eingerichtet werden. Link zum Original
Das Bildungszentrum für psychisch Kranke kann gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Augerdem fordert die F.D.P. die Einrichtung eines beruflichen Bildungszentrums für psychisch Kranke in Schleswig-Holstein. Dieses Zentrum könnte auch in Zusammenarbeit mit den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg eingerichtet werden. Link zum Original
Süchtige und Suchtgefährdete erhalten besondere Hilfen auf Landes- und Kreisebene.
Wortlaut im Programm
Besonderer Hilfen auf Landes- und Kreisebene bedürfen insbesondere Süchtige und Gefährdete. Link zum Original
Ein integrativer Suchthilfeplan wird aufgestellt, der die Arbeit der Selbsthilfegruppen einbezieht.
Wortlaut im Programm
Gefordert wird ein integrativer Suchthilfeplan. der auch die Arbeit der Selbsthilfegruppen einbezieht. Link zum Original
Prävention wird eine wesentliche Aufgabe der Suchtberatungsstellen.
Wortlaut im Programm
Prävention sollte eine wesentliche Aufgabe der Suchtberatungsstellen sein. Link zum Original
An Schulen beginnt eine systematische, nicht kriminalisierende Suchtaufklärung, um die Zahl der Suchteinsteiger zu verringern.
Wortlaut im Programm
Bereits an Schulen muß systematische, nicht kriminalisierende Autklärung beginnen, mit dem Ziel, die Zahl der Suchteinsteiger zu verringern. Link zum Original
Staatliche Maßnahmen lösen Drogensüchtige aus dem Kreislauf von Abhängigkeit und Beschaffungskriminalität.
Wortlaut im Programm
Alle weiteren staatlichen Maßnahmen müssen das Ziel haben, Drogensüchtige aus dem Kreislauf von Abhängigkeit und Beschaffungskriminalität ZlJ lösen, kurz- und langfristig Ausstiegs- d.h. Therapiemöglichkeiten zu eröffnen und dadurch - möglichst vielen Menschen ein drogenfreies Leben zu eröffnen. Link zum Original
Staatliche Maßnahmen eröffnen kurz- und langfristig Ausstiegs- und Therapiemöglichkeiten.
Wortlaut im Programm
Alle weiteren staatlichen Maßnahmen müssen das Ziel haben, Drogensüchtige aus dem Kreislauf von Abhängigkeit und Beschaffungskriminalität ZlJ lösen, kurz- und langfristig Ausstiegs- d.h. Therapiemöglichkeiten zu eröffnen und dadurch - möglichst vielen Menschen ein drogenfreies Leben zu eröffnen. Link zum Original
Möglichst vielen Menschen wird ein drogenfreies Leben ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Alle weiteren staatlichen Maßnahmen müssen das Ziel haben, Drogensüchtige aus dem Kreislauf von Abhängigkeit und Beschaffungskriminalität ZlJ lösen, kurz- und langfristig Ausstiegs- d.h. Therapiemöglichkeiten zu eröffnen und dadurch - möglichst vielen Menschen ein drogenfreies Leben zu eröffnen. Link zum Original
Eine ausreichende Zahl von Therapieplätzen wird bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Neben einer ausreichenden Anzahl von Therapieplätzen sind in Gemeinden und Kreisen insbesondere solche Einrichtungen und Gruppen zu unterstützen, die therapiewilligen Abhängigen Hilfen bis zum Beginn der Therapie ermöglichen. Link zum Original
Einrichtungen und Gruppen in Gemeinden und Kreisen, die therapiewilligen Abhängigen bis zum Therapiebeginn helfen, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Neben einer ausreichenden Anzahl von Therapieplätzen sind in Gemeinden und Kreisen insbesondere solche Einrichtungen und Gruppen zu unterstützen, die therapiewilligen Abhängigen Hilfen bis zum Beginn der Therapie ermöglichen. Link zum Original
Ambulante Drogenberatungsstellen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Ambulante Beratungsstellen sind ebenso zu fördern wie teilstationäre Unterbringungs- und Betreuungsmöglichkeiten, um Rückfälligkeit vor Therapiebeginn zu vermeiden. Link zum Original
Teilstationäre Unterbringungs- und Betreuungsmöglichkeiten werden gefördert, um Rückfälle vor Therapiebeginn zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
Ambulante Beratungsstellen sind ebenso zu fördern wie teilstationäre Unterbringungs- und Betreuungsmöglichkeiten, um Rückfälligkeit vor Therapiebeginn zu vermeiden. Link zum Original
Die Plätze für ärztlich überwachte Substitutionstherapie werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Aufgrund der absehbar auch mittelfristig unzureichenden Therapiemöglichkeiten hält die F.D.P. eine Ausweitung der Plätze im Rahmen ärztlich überwachter Substitutionstherapie für erforderlich. Link zum Original
Die Substitutionstherapie wird als Langzeitbehandlung ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Außerdem setzt sich die F.D.P. für Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes ein. um den Strafverfolgungsdruck zu mindern, das Zeugnisverweigerungsrecht zu erweitern und die Substitutionstherapie als Langzeitbehandlung zu ermöglichen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.