Forderungen zu Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie
Landtagswahl Schleswig-Holstein 1992 · beschlossen 17.11.1991 · Original
Das Programm enthält 23 von 668 Forderungen zu „Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie“.
- 23Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 67Seiten im Original
- 1992Wahljahr
Keine Treffer.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie 23
Eine aktive Wirtschafts- und Verkehrspolitik soll neue Chancen eröffnen und dabei soziale und ökologische Probleme berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Deshalb steht die FD.P. für eine aktive Wirtschafts- und Verkehrspolitik, die den Bürgerinnen und Bürgern zwischen Nord- und Ostsee neue Chancen eröffnet und dabei die sozialen und ökologischen Probleme berücksichtigt. Link zum Original
Wirtschaftspolitik wird als Ordnungspolitik und Ausbau der Infrastruktur verstanden.
Wortlaut im Programm
Wirtschaftspolitik bedeutet für die FD.P. Ordnungspolitik und Ausbau der Infrastruktur. Link zum Original
Der Staat sorgt für Rahmenbedingungen, die die wirtschaftliche Entwicklung erleichtern und ihr neue Impulse geben.
Wortlaut im Programm
Der Staat muß für Rahmenbedingungen sorgen, die die wirtschaftliche Entwicklung erleichtern und ihr neue Impulse geben. Link zum Original
Ein direktes Eingreifen des Staates in die Wirtschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ein direktes Eingreifen des Staates in die Wirtschaft lehnt die FD.P. ab. Link zum Original
Die Infrastruktur wird ausgebaut, etwa Verkehrswege, Kommunikationssysteme, Forschungsförderung, Technologietransfer, Aus- und Weiterbildung und ausreichende Gewerbeflächen.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen liberaler Wirtschaftspolitik sind daher insbesondere: Infrastrukturmaßnahmen (Verkehrswege, Kommunikationssysteme, Forschungsförderung, Technologietransfer, Verbesserung von Aus- und Weiterbildung, Sicherung ausreichender Gewerbeflächen) sowie der Abbau von Behinderungen der freien Wirtschaftsentfaltung (Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, Deregulienmgen, Privatisierung öffentlicher Aufgaben, Subventionsabbau). Link zum Original
Öffentliche Aufgaben werden privatisiert.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen liberaler Wirtschaftspolitik sind daher insbesondere: Infrastrukturmaßnahmen (Verkehrswege, Kommunikationssysteme, Forschungsförderung, Technologietransfer, Verbesserung von Aus- und Weiterbildung, Sicherung ausreichender Gewerbeflächen) sowie der Abbau von Behinderungen der freien Wirtschaftsentfaltung (Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, Deregulienmgen, Privatisierung öffentlicher Aufgaben, Subventionsabbau). Link zum Original
Durch Landesgesetzgebung und praktische Politik wird die ökologische und soziale Marktwirtschaft weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
[m Rahmen der landespolitischen Gesetzgebung und durch praktische Politik setzt sich die FD.P. in Schleswig-Holstein für die Entwicklung der ökologischen und sozialen Marktwirtschaft ein. Link zum Original
Die Außenwirtschaftsbeziehungen und die Zusammenarbeit mit Skandinavien und Osteuropa werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Besondere Bedeutung kommt dabei der Förderung der aufSenwirtschaftlichen Beziehungen und der Zusammenarbeit mit Skandinavien sowie mit dem sich öffnenden Osteuropa zu. Link zum Original
Attraktive Gewerbegrundstücke werden in verkehrsgünstigen Lagen unter Beachtung notwendiger Umweltauflagen angeboten.
Wortlaut im Programm
Attraktive Grundstücke müssen in verkehrsgünstigen Lagen unter Berücksichtigung notwendiger Umweltautlagen angeboten werden. Kommunen, die diesen Anforderungen zuwiderhandeln. aber vom Land ständig neue Finanzhilfen wollen, müssen vor die Alternative gestellt werden, entweder ihren wirtschaftsfeindlichen Kurs zu ändern oder auf unverdientes Entgegenkommen des Landes zu verzichten. Link zum Original
Die Wirtschaftspolitik des Landes fördert die Bestandsentwicklung ansässiger Unternehmen.
Wortlaut im Programm
Neben der Ansiedlung neuer Betriebe muß die Wirtschaftspolitik des Landes ebenso die Bestandsentwicklung der ansässigen Unternehmen sowie Existenzgründungen fördern. Link zum Original
Die Wirtschaftspolitik des Landes fördert Existenzgründungen.
Wortlaut im Programm
Neben der Ansiedlung neuer Betriebe muß die Wirtschaftspolitik des Landes ebenso die Bestandsentwicklung der ansässigen Unternehmen sowie Existenzgründungen fördern. Link zum Original
Vorhandene Gewerbeflächen werden laufend modernisiert und bei Bedarf saniert.
Wortlaut im Programm
Vorhandene Gewerbeflächen müssen fortlaufend an den aktuellen wirtschaftlichen und technischen Standard angepaßt und gegebenenfalls saniert werden (sogenanntes "Gewerbeflächen-Recycling"). Link zum Original
Umsiedlungswilligen Hamburger Unternehmen werden geeignete Flächen im Umland angeboten.
Wortlaut im Programm
Umsiedlungsentschlossenen Unternehmen aus der Hansestadt müssen geeignete Flächen im Umland angeboten werden. Link zum Original
Eine Abwanderung von Unternehmen in süddeutsche Ballungsgebiete wird verhindert.
Wortlaut im Programm
Eine Abwanderung in die süddeutschen Ballungsgebiete muß unter allen Umständen verhindert werden. Link zum Original
Die verbliebenen Wirtschaftsbeteiligungen des Landes werden privatisiert.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert die Privatisierung der noch verbliebenen Wirtschaftsbeteiligungen des Landes. Die Erlöse sollen gezielt für die rasche Realisierung besonders wirtschaftsrelevanter Infrastrukturprojekte eingesetzt werden. Link zum Original
Öffentliche Vorsorgeleistungen werden privatisiert, wo Private kostengünstiger anbieten, und das Land schafft dafür die rechtlichen Voraussetzungen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert die Privatisierung bisher öffentlicher Vorsorgeleistungen, wo Private kostengünstiger anbieten können. Das Land muß die rechtlichen Voraussetzungen hierfür schaffen. Link zum Original
Neue Konzepte für Technologietransfer und Gründungsberatung werden ohne bürokratische Zentralisierung vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Die FD.P. wird die Realisierung neuer Konzepte für den Technologietransfer und die Beratung junger Unternehmer in Gründung vorantreiben, ohne dabei eine bürokratische Zentralisierung vorzunehmen. Link zum Original
Neue Konzepte wie die von den Kammern vorgeschlagene Technologie- und Management-GmbH werden vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. wird außerdem die Realisierung neuer Konzepte wie Z.B. der von den schleswig-holsteinischen Kammern vorgeschlagenen Technologie- und Management-GmbH vorantreiben. Link zum Original
Das Ladenschlussgesetz wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich für die Abschaffung des Ladenschlußgesetzes ein. Link zum Original
In Fährhäfen, an Tankstellen, an der Bundesgrenze und in Kurgebieten wird eine wirtschaftsfreundliche Genehmigungspraxis für Ladenöffnungen angewandt.
Wortlaut im Programm
Sie will vor allem in jenen Betrieben, in denen bereits heute eine flexible Handhabung des Ladenschlußgesetzes möglich ist - in Fährhäfen, an Tankstellen, an der Bundesgrenze und in Kurgebieten - für eine wirtschaftsfreundliche Genehmigungspraxis Sorge tragen. Link zum Original
Der Fremdenverkehr wird zu einem Förderschwerpunkt der Landesregierung.
Wortlaut im Programm
In Schleswig-Holstein ist der Fremdenverkehr ein Wirtschaftsfaktor von zunehmender Bedeutung, insbesondere für die in sonstiger Hinsicht strukturschwachen Landesteile. Deshalb muß dieser Bereich ein Förderungsschwerpunkt der Landesregierung sein. Link zum Original
Die Fremdenverkehrswerbung wird stärker auf die kulturellen Angebote des Landes ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Fremdenverkehrswerbung ist stärker als bisher auf die vielfältigen kulturellen Angebote im Lande auszurichten. Link zum Original
Ein sanfter, naturverträglicher Fremdenverkehr wird als Schwerpunkt der Entwicklung der Westküste aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. sieht im Aufbau eines sanften Fremdenverkehrs, bei dem die natürliche Umgebung mit den wirtschaftlichen Erfordernissen in Einklang gebracht werden soll, einen notwendigen Schwerpunkt in der Entwicklung der Westküste. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.