Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 1992 · beschlossen 17.11.1991 · Original
Das Programm enthält 27 von 668 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 27Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 67Seiten im Original
- 1992Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 27
Kulturpolitik setzt auf stärkere Anerkennung geistiger Kräfte und schöpferischer Möglichkeiten des Einzelnen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt dabei auf die stärkere Anerkennung geistiger Kräfte und schöpferischer Möglichkeiten, denn die Entwicklung unserer freiheitlichen Gesellschaft hängt wesentlich davon ab, in welchem Maße der Einzelne seine Kreativität entfalten kann. Link zum Original
Staatliche Kulturförderung wird nicht an Wohlverhalten geknüpft.
Wortlaut im Programm
Staatliche Kulturförderung darf daher auch nicht zum Wohlverhalten veranlassen. Link zum Original
Das Land nimmt seine kulturpolitischen Aufgaben arbeitsteilig neben kommunalen Trägern und privaten Initiativen wahr.
Wortlaut im Programm
Das Land muß seine Aufgaben in der Kulturpolitik arbeitsteilig neben den kommunalen Trägern und privaten Initiativen wahrnehmen und Schwerpunkte setzen. Link zum Original
Das Land setzt in der Kulturpolitik Schwerpunkte.
Wortlaut im Programm
Das Land muß seine Aufgaben in der Kulturpolitik arbeitsteilig neben den kommunalen Trägern und privaten Initiativen wahrnehmen und Schwerpunkte setzen. Link zum Original
Die Kulturpolitik des Landes ist offen für Beiträge privater Initiativen und Mäzene.
Wortlaut im Programm
Die Kulturpolitik des Landes mulS offen sein für die Beiträge privater Initiativen und Mäzene. Link zum Original
Die Kulturstiftung des Landes wirbt auch private Spenden und Stiftungsgelder ein.
Wortlaut im Programm
Die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein soll nach Möglichkeit auch private Spenden und Stiftungsgelder gewinnen. Link zum Original
Beim Einsatz der Kulturmittel werden Schwerpunkte gebildet.
Wortlaut im Programm
Außerdem sehen die Liheralen auch die Notwendigkeit, beim Einsatz der Mittel Schwerpunkte zu hilden und eine Förderung ,.nach dem Gießkannenprinzip" zu vermeiden. Link zum Original
Eine Kulturförderung nach dem Gießkannenprinzip wird vermieden.
Wortlaut im Programm
Außerdem sehen die Liheralen auch die Notwendigkeit, beim Einsatz der Mittel Schwerpunkte zu hilden und eine Förderung ,.nach dem Gießkannenprinzip" zu vermeiden. Link zum Original
Das Land fördert vorrangig Kulturinitiativen mit überregionaler Ausstrahlung.
Wortlaut im Programm
Aspekt dieser Schwerpunktsetzung soll darin bestehen, daß das Land primär solche Initiativen fördert, die auch überregionale Ausstrahlungskraft besitzen (wie etw;l die Husumer Filmtage und die Nordischen Filmtage in Lübeck, die Ratzehurger Dom-Musiken und die Eutiner Sommerspiele - um nur wenige Beispiele zu nennen). Link zum Original
Kulturelle Angebote an einzelnen Standorten werden so gefördert, dass sie landesweit exemplarische Bedeutung erhalten.
Wortlaut im Programm
Ein weiterer Ansatzpunkt für eine sinnvolle Konzentraion der Mittel ist das Bestreben, bestimmte kulturelle Angebote an einzelnen Standorten so zu fördern, daß diese für das gesamte Land exemplarische und repräsentative Bedeutung erhalten. Link zum Original
Flensburg wird als Ort des kulturellen Austauschs mit Dänemark besonders unterstützt.
Wortlaut im Programm
Flensburg ist als Ort des Austausches mit dem Nachharland Dänemark besonders zu unterstützen. Link zum Original
Kiel wird mit Muthesius-Schule und Kunsthalle Schwerpunkt der bildenden Kunst.
Wortlaut im Programm
In der Landeshauptstadt Kiel bieten Muthesius-Schule und Kunsthalle gute Voraussetzungen für eine Schwerpunktsetzung im Bereich der bildenden Kunst. Link zum Original
Das Land fördert die landesgeschichtlichen Museen in Schleswig besonders.
Wortlaut im Programm
In Schleswig müssen die landesgeschichtlichen Museen, an der Westküste das regionale Kulturerbe und Themen der Agrar- und Alltagsgeschichte (nordfriesische Geschichte und Kultur, Landwirtschaftsmuseum in MeldorO besonders vom Land gefördert werden. Link zum Original
Das Land fördert an der Westküste das regionale Kulturerbe sowie Agrar- und Alltagsgeschichte besonders.
Wortlaut im Programm
In Schleswig müssen die landesgeschichtlichen Museen, an der Westküste das regionale Kulturerbe und Themen der Agrar- und Alltagsgeschichte (nordfriesische Geschichte und Kultur, Landwirtschaftsmuseum in MeldorO besonders vom Land gefördert werden. Link zum Original
Die Förderung lokaler Kulturvereine und Initiativen ist grundsätzlich Aufgabe der Gemeinden, Städte und Kreise.
Wortlaut im Programm
Die Förderung der zahlreichen lokalen Kulturvereine und kulturellen Initiativen obliegt grunds~itzlich den Gemeinden, Städten und Kreisen. Link zum Original
Das Land fördert Austausch und Kommunikation lokaler Kulturinitiativen, etwa durch Foren und Landeswettbewerbe.
Wortlaut im Programm
Aufgabe des Landes ist es darüher hinaus, den Austausch und die Kommunikation zwischen den "vor Ort" arbeitenden Initiativen zu fördern und hierfür geeignete Foren zu schaffen bzw. zu unterstützen (z.B. durch Landeswettbewerbe ). Link zum Original
Museen werden für ihre Besucher verständlicher.
Wortlaut im Programm
Die Museen müssen für ihre Besucher "zugänglicher" d.h. verständlicher werden. Dies erfordert den Einsatz von mehr hauptamtlichen Museumspädagogen. Link zum Original
Museen setzen mehr hauptamtliche Museumspädagogen ein.
Wortlaut im Programm
Die Museen müssen für ihre Besucher "zugänglicher" d.h. verständlicher werden. Dies erfordert den Einsatz von mehr hauptamtlichen Museumspädagogen. Link zum Original
Jugendkunstschulen werden eingerichtet und gefördert.
Wortlaut im Programm
Die schleswig-holsteinische F.D.P. setzt sich für die Einrichtung und Förderung von Jugendkunstschulen ein. Link zum Original
Jugendkunstschulen wecken und fördern eigenständige künstlerische Kreativität und Phantasie.
Wortlaut im Programm
In erster Linie sollen Kunstschulen dazu dienen, eigenständige künstlerische Kreativität und Phantasie zu wecken und zu fördern. Link zum Original
Das Land unterstützt Musikschulen unabhängig von ihrer Trägerschaft.
Wortlaut im Programm
Musikschulen sind unabhängig von ihrer Trägerschaft durch das Land zu unterstützen. Link zum Original
Das Schleswig-Holstein-Musik-Festival erhält bei möglichst weitgehender Eigenfinanzierung weiter Landesunterstützung.
Wortlaut im Programm
Das Schleswig-Ho\ stein-Musik-Festival bietet den Bürgern und Gästen des Landes ein breites Spektrum musikalischer Darbietungen. Es trägt auch dazu bei, die AnZiehungskraft des Standorts Schleswig-Holstein zu verbessern, unter anderem etwa für den Fremdenverkehr. Deshalb verdient das Festival bei möglichst weitgehender Eigenfinanzierung auch in Zukunft die Unterstützung des Landes. Link zum Original
Kommunale Träger und Land suchen bei Sanierung oder Neubau der drei überregionalen Bühnen gemeinsam nach finanzierbaren Lösungen.
Wortlaut im Programm
In Schleswig-Holstein bestehen drei Bühnen, die über das lokale Umfeld hinaus Bedeutung besitzen: das Schleswig-Holsteinische Landestheater, die Bühnen der Landeshauptstadt Kiel und die Bühnen der Hansestadt Lübeck. Bei notwendigen Sanierungs- bzw. Neubauvorhaben müssen die kommunalen Träger und das Land gemeinsam nach finanziell machbaren Lösungen suchen. Link zum Original
In Schleswig-Holstein wird ein Theatersterben verhindert.
Wortlaut im Programm
Ein Theatersterben darf es in Schleswig-Holstein nicht geben! Link zum Original
Das Lübecker und das Kieler Orchester werden durch gemeinsame Anstrengungen von Kommunen und Land zu A-Orchestern aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Die von den Liberalen angestrebte Aufstockung des Lübecker und des Kieler Orchesters zu "A-Orchestern" bedarf ebenfalls gemeinsamer Anstrengungen von Kommunen und Land. Link zum Original
Die niederdeutschen Bühnen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Die FD.P. setzt sich außerdem für die Förderung der niederdeutschen Bühnen ein, die einen wichtigen Beitrag zur Pflege der Landeskultur leisten. Link zum Original
Die Mittel für Kunst am Bau werden flexibler und gegebenenfalls gebündelt eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Mittel für künstlerische Arbeiten ("Kunst am Bau") sind künftig flexibler, das heißt eventuell auch gebündelt, einzusetzen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.