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FDP · Wir gestalten Sachsen

Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz

Landtagswahl Sachsen 2004 · beschlossen 30.10.2003 · Original

Das Programm enthält 35 von 856 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.

Klima, Umwelt und Naturschutz 35
  1. Umweltschutz und ressourcensparendes Wirtschaften sollen mit den Bürgern statt gegen sie erreicht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale Umweltpolitik will den nachhaltigen Schutz der Umwelt und ressourcensparendes Wirtschaften nicht gegen den Bürger, sondern mit ihm den Erhalt seines gesunden Lebensraumes. Link zum Original
  2. Ge- und Verbote im Umweltschutz sollen durch marktwirtschaftliche Instrumente ergänzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen das klassische Instrumentarium des Umweltschutzes, um staatliche Eingriffe mit Geboten und Verboten mit neuen marktwirtschaftlichen Instrumenten zu ergänzen. Link zum Original
  3. Im Umweltschutz soll die Eigenverantwortung der Handelnden gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Vor allem die Eigenverantwortung der Handelnden soll gestärkt werden. Link zum Original
  4. Die Einführung von Umweltzertifikaten wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Sachsen unterstützt die Einführung von Umweltzertifikaten. Link zum Original
  5. Die natürlichen Wasservorkommen, insbesondere das Grundwasser, sollen flächendeckend geschützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. Dies erfordert einen flächendeckenden Schutz der natürlichen Wasservorkommen, insbesondere des Grundwassers. Link zum Original
  6. Schadstoffeinträge ins Grundwasser, etwa durch Überdüngung, sollen weiter begrenzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Negative Einflüsse auf das Grundwasser durch eine intensive Nutzung, großflächige oder lokale Schadstoffeinträge, z.B. durch Überdüngung in der Landwirtschaft, sind weiter zu begrenzen. Link zum Original
  7. Die Erfassung von Schadstoffen im Grundwasser soll durch weitere Messstellen verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Erfassung von Schadstoffen im Grundwasser ist zu verbessern, insbesondere durch die Einrichtung weiterer Messstellen, zu deren Finanzierung verstärkt Einleiter herangezogen werden sollen. Link zum Original
  8. Einleiter sollen verstärkt zur Finanzierung der Messstellen herangezogen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Erfassung von Schadstoffen im Grundwasser ist zu verbessern, insbesondere durch die Einrichtung weiterer Messstellen, zu deren Finanzierung verstärkt Einleiter herangezogen werden sollen. Link zum Original
  9. Die sächsischen Böden sollen nachhaltig vor Kontamination und Versiegelung geschützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir sprechen uns für einen nachhaltigen Schutz der sächsischen Böden aus. Dies betrifft nicht nur deren Schutz vor Kontamination, sondern auch vor Versiegelung. Link zum Original
  10. Die Arbeitsfähigkeit der Landesbehörden für Gewässerbau und Gewässerunterhaltung, besonders der Landestalsperrenverwaltung, soll verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Arbeitsfähigkeit der Landesbehörden im Bereich des Gewässerbaus und der Gewässerunterhaltung, insbesondere der Landestalsperrenverwaltung, ist zu verbessern. Link zum Original
  11. Rückhalteflächen für den Hochwasserschutz sollen geschützt und ausgeweitet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ferner gilt es durch den Schutz und die Ausweitung von Rückhalteflächen die Auswirkungen der Besiedelung von Hochwassergebieten auf Hochwasserereignisse besser zu kompensieren und das Entstehen neuer Gefährdungen zu verhindern. Link zum Original
  12. Die Bebauung von Rückhalteflächen soll nicht mehr zugelassen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bebauung von Rückhalteflächen darf nicht mehr zugelassen werden. Ihre landwirtschaftliche Nutzung darf nur insoweit möglich sein, als die Funktion dieser Flächen für den Hochwasserschutz nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Link zum Original
  13. Die landwirtschaftliche Nutzung von Rückhalteflächen ist nur zulässig, soweit ihre Hochwasserschutzfunktion nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bebauung von Rückhalteflächen darf nicht mehr zugelassen werden. Ihre landwirtschaftliche Nutzung darf nur insoweit möglich sein, als die Funktion dieser Flächen für den Hochwasserschutz nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Link zum Original
  14. In besonders hochwassergefährdeten Bereichen soll ein Bauverbot gelten.

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    Wortlaut im Programm
    Neben einem Bauverbot in besonders gefährdeten Bereichen müssen die Flüsse wieder mehr Ausdehnungsflächen in der Landschaft erhalten. Link zum Original
  15. Flüsse sollen wieder mehr Ausdehnungsflächen erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Neben einem Bauverbot in besonders gefährdeten Bereichen müssen die Flüsse wieder mehr Ausdehnungsflächen in der Landschaft erhalten. Link zum Original
  16. Die Versiegelung großer Flächen soll vermieden oder verringert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Versiegelung großer Flächen soll vermieden oder zumindest verringert werden. Link zum Original
  17. Flussausbauten sollen nur restriktiv zugelassen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen Flussausbauten nur restriktiv zulassen. Link zum Original
  18. Der Ausstoß von Treibhausgasen soll mit möglichst niedrigen Kosten verringert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Mit Blick auf die sächsischen Energiestandorte wollen wir den Ausstoß von Treibhausgasen mit möglichst niedrigen Kosten verringern, um im regionalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Link zum Original
  19. Handelbare Zertifikate für Schadstoffemissionen sollen bald eingeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ebenso sprechen wir uns für die baldige Einführung handelbarer Zertifikate im Bereich der Schadstoffemissionen aus. Link zum Original
  20. Luftverschmutzung und Treibhausgasausstoß sollen weiter reduziert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die weitere Reduzierung der Luftverschmutzung und des Ausstoßes von Treibhausgasen ist eine der wichtigen Aufgaben der Umweltpolitik. Hier sind auch zukünftig Vereinbarungen mit der Tschechischen Republik nötig. Link zum Original
  21. Zur Luftreinhaltung sollen weitere Vereinbarungen mit der Tschechischen Republik geschlossen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die weitere Reduzierung der Luftverschmutzung und des Ausstoßes von Treibhausgasen ist eine der wichtigen Aufgaben der Umweltpolitik. Hier sind auch zukünftig Vereinbarungen mit der Tschechischen Republik nötig. Link zum Original
  22. Feinstaubbelastungen aus Industrie und Verkehr sollen reduziert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Besondere Bedeutung haben hier die Reduzierung der Feinstaubbelastungen aus der industriellen Produktion und dem stetig wachsenden Verkehrsaufkommen. Link zum Original
  23. Die Vermeidung von Abfall hat in der Abfallpolitik Vorrang.

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    Wortlaut im Programm
    An erster Stelle steht für die sächsischen Liberalen hier die Vermeidung von Abfall. Link zum Original
  24. Entstehender Abfall soll stofflich wiederverwertet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Soweit Abfall entsteht, soll er der stofflichen Wiederverwertung zugeführt werden. Um dies effizienter als bisher zu erreichen, sollen vorhandene Verwertungssysteme überprüft und neue Möglichkeiten durch eine Entmonopolisierung gefördert werden. Link zum Original
  25. Vorhandene Verwertungssysteme sollen überprüft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Soweit Abfall entsteht, soll er der stofflichen Wiederverwertung zugeführt werden. Um dies effizienter als bisher zu erreichen, sollen vorhandene Verwertungssysteme überprüft und neue Möglichkeiten durch eine Entmonopolisierung gefördert werden. Link zum Original
  26. Neue Verwertungsmöglichkeiten sollen durch Entmonopolisierung gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Soweit Abfall entsteht, soll er der stofflichen Wiederverwertung zugeführt werden. Um dies effizienter als bisher zu erreichen, sollen vorhandene Verwertungssysteme überprüft und neue Möglichkeiten durch eine Entmonopolisierung gefördert werden. Link zum Original
  27. Statt des Dualen Systems sollen dezentrale Systeme entstehen, in denen die Abfallwirtschaft selbst über die günstigste Verwertung entscheidet.

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    Wortlaut im Programm
    Das Duale System hat sich dabei inzwischen mit seinen wettbewerbsfeindlichen Strukturen als Hemmschunh für eine marktwirtschaftliche, nachhaltige und effiziente Abfallwirtschaft erwiesen. Wir wollen statt dessen dezentrale Systeme, bei denen die Abfallwirtschaft selbst über die günstigste Form der Abfallverwertung im Rahmen vorgegebener Ziele entscheidet. Link zum Original
  28. Die Aufgaben der Abfallwirtschaft sollen konsequent privatisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Auch hier setzen wir auf eine konsequente Privatisierung der Aufgabenerledigung in der Abfallwirtschaft. Link zum Original
  29. Hausmüll soll gemeinsam eingesammelt und anschließend sortiert statt getrennt gesammelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist heute ökologisch sinnvoller, die verschiedenen Fraktionen des Hausmüll gemeinsam einzusammeln und anschießend zu sortieren als die Haushalte mehrfach anzufahren und die verschiedenen Tonnen getrennt zu entleeren, da auch der getrennt eingesammelte Abfall nochmals sortiert wird. Link zum Original
  30. Die Aufforstung von Brachflächen und nicht mehr genutzten landwirtschaftlichen Flächen wird befürwortet.

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    Wortlaut im Programm
    Sachsen ist ein waldarmes Bundesland, wir begrüßen die Aufforstung von Brachflächen und nicht mehr genutzten landwirtschaftlichen Flächen. Link zum Original
  31. Naturschutz soll flächenhaft in die Kulturlandschaft integriert statt auf Reservate beschränkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Naturschutz findet für Liberale nicht nur in umzäunten Reservaten statt, sondern flächenhaft integriert in die Kulturlandschaft. Link zum Original
  32. Biotope sollen durch grüne Korridore mit Pufferzonen vernetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Biotope sind durch „grüne Adern“ in der Landschaft miteinander zu vernetzen, wobei angemessene Pufferzonen einzurichten sind. Link zum Original
  33. Land- und Forstwirte sollen für aktive Naturschutzmaßnahmen wie die Pflege von Schutzgebieten angemessen vergütet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Beim Schutz der Natur kommt den Land- und Forstwirten eine besondere Verantwortung zu. Sie sollen zunehmend zu Pflegern der Kulturlandschaft werden und müssen für aktive Naturschutzmaßnahmen, wie etwa die Pflege von Schutzgebieten, eine angemessene Vergütung erhalten. Link zum Original
  34. Naturschutz durch Verträge und Zielvereinbarungen hat Vorrang vor Verordnungen und Sanktionen.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale geben einem Naturschutz, der auf Verträge und Zielvereinbarungen setzt, den Vorrang vor einem Naturschutz, der auf Verordnungen und Sanktionen beruht. Link zum Original
  35. Der Naturschutz soll entbürokratisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der Naturschutz ist zu entbürokratisieren, um seine Akzeptanz bei den Bürgern zu erhöhen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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