Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Sachsen 2004 · beschlossen 30.10.2003 · Original
Das Programm enthält 25 von 856 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 25Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 84Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 25
Alternative Heimkonzepte mit Klein- und Wohngruppen unter Einbeziehung von Angehörigen und Ehrenamtlichen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
- Förderung alternativer Heimkonzepte, die Klein- und Wohngruppenansätzen folgen und die Einbeziehung von Angehörigen und bürgerschaftlich Engagierten vorsehen Link zum Original
Ergebnisse der Altersforschung werden in die Standardausbildung von Medizinern und Pflegekräften einbezogen.
Wortlaut im Programm
- Angesichts der demographischen Entwicklung muss die Altersforschung vorangetrieben und ihre Ergebnisse in der Standardausbildung der Mediziner und Pflege einbezogen werden. Link zum Original
Anlauf- und Beratungsstellen für Demenzkranke und ihre Angehörige werden unter Beteiligung der Pflegeversicherung gefördert.
Wortlaut im Programm
- Förderung der Einrichtungen von Anlauf- und Beratungsstellen für Demente und deren Angehörige unter Beteiligung der Pflegeversicherung Link zum Original
Im Mittelpunkt der Gesundheitsreformen soll der Patient stehen.
Wortlaut im Programm
Die FDP Sachsen setzt sich dafür ein, das im Mittelpunkt aller Reformbemühungen des Gesundheitswesens der Patient steht, der medizinische Hilfe benötigt. Link zum Original
Das Gesundheitssystem soll leistungsfähig und bezahlbar sein und medizinische Leistungen in jeder Region bereitstellen.
Wortlaut im Programm
Die sächsischen Liberalen wollen ein leistungsfähiges und dennoch bezahlbares Gesundheitssystem, das medizinische Leistungen für jeden Bürger in jeder Region zur Verfügung stellt. Link zum Original
Die Kopplung der Krankenversicherung an das Arbeitsverhältnis wird langfristig aufgegeben.
Wortlaut im Programm
Die Kopplung der Krankenversicherung an das Erwerbsverhältnis - weder gerecht noch produktiv - muss langfristig aufgegeben und der bisherige Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung als Lohn ausbezahlt werden. Link zum Original
Der Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung wird als Lohn ausgezahlt.
Wortlaut im Programm
Die Kopplung der Krankenversicherung an das Erwerbsverhältnis - weder gerecht noch produktiv - muss langfristig aufgegeben und der bisherige Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung als Lohn ausbezahlt werden. Link zum Original
Die Gesundheitskosten für Kinder werden aus Steuern finanziert.
Wortlaut im Programm
Die Gesundheitskosten für Kinder müssen steuerfinanziert werden. Link zum Original
Wettbewerb ist die Voraussetzung für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen.
Wortlaut im Programm
Wenn angesichts der demografischen Entwicklung das Gesundheitswesen zukunftsfähig sein soll, dann ist Wettbewerb die Voraussetzung jeder Lösung. Link zum Original
Eine Einheitsversicherung wird abgelehnt, das Krankenversicherungssystem soll größtmöglich geöffnet werden.
Wortlaut im Programm
Nicht in der Einheitsversicherung liegt der Schlüssel zur Lösung der Probleme im „System“, sondern in einer größtmöglichen Öffnung. Link zum Original
Die private Krankenversicherung bleibt erhalten, Elemente gesetzlicher und privater Versicherung werden kombiniert.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen keine Verdrängung der privaten Krankenversicherung, sondern die Kombination von Elementen der gesetzlichen mit solchen der privaten Krankenversicherung. Link zum Original
Die Beitragsbemessungsgrenze als Zugangskriterium zur privaten Krankenversicherung entfällt.
Wortlaut im Programm
Um dem Ziel der Absenkung von Lohnnebenkosten gerecht zu werden, tritt die FDP Sachsen dafür ein, dass die Beitragsbemessungsgrenze als Zugangskriterium zur privaten Krankenversicherung entfällt. Link zum Original
Freie Arztwahl, Therapiefreiheit, freie Kassenwahl und Freiberuflichkeit sind Grundpfeiler des Gesundheitssystems.
Wortlaut im Programm
Grundpfeiler eines freiheitlichen Gesundheitssystems sind freie Arztwahl, Therapiefreiheit, die freie Wahl des Krankenversicherers, genauso wie die Freiberuflichkeit vieler Leistungserbringer. Link zum Original
Über den Bundesrat wird die weitere Verstaatlichung des Gesundheitswesens gestoppt und dessen Entstaatlichung vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Eine von der FDP Sachsen mitgetragene Landesregierung wird alle Möglichkeiten über den Bundesrat ausschöpfen, die weitere Verstaatlichung des Gesundheitswesens zu stoppen und die dringend gebotene Entstaatlichung und die Reform der Systeme voranzutreiben. Link zum Original
Für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker gilt freiwillige Weiterbildung statt staatlicher Fortbildungspflicht.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir auf freiwillige Weiterbildung statt staatlich verordneter Fortbildungspflicht. Link zum Original
Für bestimmte Tätigkeitsschwerpunkte von Kassenärzten legen die Fachverbände strukturierte Fortbildungsmaßnahmen vor.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus sind bei bestimmten Tätigkeitsschwerpunkten von Kassenärzten, -zahnärzten strukturierte Fortbildungsmaßnahmen zum Erwerb und zum Erhalt des Tätigkeitsschwerpunktes von den jeweiligen Fachverbänden vorzulegen. Link zum Original
Die Kosten im Gesundheitswesen werden transparenter gemacht.
Wortlaut im Programm
Für mehr Wirtschaftlichkeit fordert die sächsische FDP eine größere Transparenz der Kosten. Link zum Original
Statt des Sachleistungsprinzips wird das Kostenerstattungsprinzip ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Statt des undurchsichtigen Sachleistungsprinzips stehen wir für den Ausbau des Kostenerstattungsprinzips. Link zum Original
Beitragsmindernde Eigenbeteiligungen von 10 Prozent der Kosten bis höchstens 300 Euro jährlich mit wählbarer höherer Selbstbeteiligung werden eingeführt.
Wortlaut im Programm
- beitragsmindernde Eigenbeteiligungen (z.B. 10 Prozent der Kosten jedoch max. 300,- Euro pro Jahr) mit Wahlmöglichkeit einer höheren Selbstbeteiligung eingeführt werden, dies umfasst auch freiwillige Höherversicherungen in allen Kassenformen. Link zum Original
Krankenversicherer bieten festgeschriebene Leistungspakete zur Absicherung schwerwiegender Gesundheitsrisiken an.
Wortlaut im Programm
- festgeschriebene Leistungspakete der Krankenversicherer, die Absicherung gegen schwerwiegende Gesundheitsrisiken bieten Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für Krankenhäuser sichern die Versorgung durch wirtschaftlich arbeitende und leistungsfähige Häuser.
Wortlaut im Programm
Die Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser müssen so gestaltet werden, dass die Sicherheit der Versorgung durch wirtschaftlich arbeitende und leistungsfähige Krankenhäuser gewährleistet wird. Link zum Original
Die medizinische Versorgung wird überall im Land gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die medizinische Versorgung überall im Land sichern. Link zum Original
Verträge zwischen Kassenärztlicher Vereinigung und Lehrkrankenhäusern sichern Ausbildungsmöglichkeiten für Hausärzte.
Wortlaut im Programm
Deshalb sollen Verträge zwischen der kassenärztlichen Vereinigung und den Lehrkrankenhäusern die Bereitstellung von Ausbildungsmöglichkeiten für Hausärzte sichern. Link zum Original
Chroniker-Programme zur Senkung der Komplikationsrate chronischer Krankheiten werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns außerdem für sogenannte Chroniker-Programme aus, mit deren Hilfe die Komplikationsrate chronischer Krankheiten deutlich gesenkt werden kann. Link zum Original
Ambulante und stationäre Versorgung werden zusammengeführt, auch indem Fachärzte Behandlungsmöglichkeiten in Krankenhäusern erhalten.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir die Zusammenführung von ambulanter und stationärer Versorgung sowohl in Krankenhäusern wie durch Fachärzte, denen Behandlungsmöglichkeiten in Krankenhäusern zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.