FDP · Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Landtagswahl Niedersachsen 2022 · beschlossen 26.03.2022 · Original
Das Programm enthält 37 von 1.045 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 37Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 101Seiten im Original
- 2022Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 37
Die Schaffung von Wohneigentum wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Schaffung von Wohneigentum unterstützen. Link zum Original
Eine gute Durchlüftung von Quartieren wird selbstverständlicher Teil der städtebaulichen Planung.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört etwa eine gute Durchlüftung von Quartieren als selbstverständlicher Teil der städtebaulichen Planung. Link zum Original
In versiegelten Innenstädten werden die Folgen von Hitzeperioden und Starkregen in der Planung berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Gerade in versiegelten und verdichteten Innenstädten sind die Folgen von Hitzeperioden und Starkregen-Ereignissen mitzudenken. Link zum Original
Verstärkte Dach- und Fassadenbegrünung sowie Versickerungs- und Stauflächen für Regenwasser gelten als Antworten auf Hitze und Starkregen.
Wortlaut im Programm
Mögliche Antworten sind eine verstärkte Gebäudebegrünung an Dach und Fassade sowie Versickerungs- und Stauflächen für Regenwasser. Link zum Original
Die Schaffung neuen Wohnraums hat Priorität.
Wortlaut im Programm
Die Schaffung neuen Wohnraums hat Priorität, um die aktuell schwierige Situation zu entspannen. Link zum Original
Zur Stärkung des Bauens werden Bürokratieabbau, Vereinfachung und Beschleunigung von Bauvorhaben sowie mehr Transparenz in der Förderlandschaft verfolgt.
Wortlaut im Programm
Für eine Stärkung der Bauvorhaben setzen die Freien Demokraten nicht auf Verbote und kleinteilige Vorgaben, sondern auf Bürokratieabbau, Vereinfachungen und Beschleunigungen von Bauvorhaben und mehr Transparenz in der Förderlandschaft. Link zum Original
Verbote und kleinteilige Vorgaben zur Stärkung des Bauens werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Für eine Stärkung der Bauvorhaben setzen die Freien Demokraten nicht auf Verbote und kleinteilige Vorgaben, sondern auf Bürokratieabbau, Vereinfachungen und Beschleunigungen von Bauvorhaben und mehr Transparenz in der Förderlandschaft. Link zum Original
Studentische Wohnheime werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Neben der Förderung der studentischen Wohnheime setzen wir uns für die Schaffung neuer Azubi-Wohnheime ein. Link zum Original
Neue Wohnheime für Auszubildende werden geschaffen, auf Grundlage eines gemeinsam mit der Unternehmerschaft entwickelten Konzepts.
Wortlaut im Programm
Neben der Förderung der studentischen Wohnheime setzen wir uns für die Schaffung neuer Azubi-Wohnheime ein. Ein Konzept dafür soll gemeinsam mit der Unternehmerschaft entwickelt werden. Link zum Original
Eine digitale „Fördermatrix Bau & Klima“ mit einer Übersicht über alle Fördermöglichkeiten von EU, Bund und Land wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir treten für die Schaffung einer „Fördermatrix Bau & Klima“ ein. Link zum Original
Rahmenbedingungen für die schnellere Bereitstellung von Wohnraum werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir möchten die Rahmenbedingungen für alle schaffen, schneller benötigten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Die Umnutzung bereits vorhandener Flächen wird erleichtert.
Wortlaut im Programm
Wir möchten die Umnutzung bereits vorhandener Flächen erleichtern. Link zum Original
Alte Bebauungspläne werden überprüft.
Wortlaut im Programm
Alte Bebauungspläne müssen auf den Prüfstand und Änderungsverfahren, die derzeit zwei Jahre oder länger dauern, deutlich beschleunigt werden. Link zum Original
Nutzungsänderungen bestehender Gebäude, etwa die Umwandlung von Gewerbebauten in Wohnraum, werden erleichtert.
Wortlaut im Programm
Auch Nutzungsänderungen bestehender Gebäude möchten wir erleichtern, etwa um geeignete Gewerbebauten auch in Wohnraum umwandeln zu können und eine größere Flexibilität der Nutzung vorhandener Gebäude zu ermöglichen. Link zum Original
Die Landeszuschüsse für den sozialen Wohnungsbau werden besser genutzt, um mehr Investitionen und Wohnungen auszulösen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Zuschüsse des Landes für den Sozialen Wohnungsbau besser nutzen, um deutlich mehr Investitionen auszulösen und mehr Wohnungen zu schaffen. Link zum Original
Das Land unterstützt Kommunen dabei, eigene Flächen als Erbbaugrundstücke für günstigen Wohnraum bereitzustellen.
Wortlaut im Programm
Um günstigen Wohnraum langfristig zu sichern, sollte das Land die Kommunen darin unterstüt- DAFÜR SETZEN WIR UNS EIN: zen, geeignete eigene Flächen als Erbbaugrundstücke zur Verfügung stellen zu können und mit Anbietern günstigen Wohnraumes dadurch günstigere Belastungen auch über längere Zeiträume als die Förderdauer hinweg aushandeln zu können. Link zum Original
In Modellprojekten werden Empfehlungen erarbeitet, welche Bauauflagen für günstiges Bauen entbehrlich sind.
Wortlaut im Programm
Anhand praktischer Erprobung in Modellprojekten sollen Empfehlungen entwickelt werden, welche Auflagen im Sinne günstigen Bauens entbehrlich sind, wo geschickte Baugestaltung zu Materialersparnis oder geringerem Energiebedarf führen können. Link zum Original
Es wird mehr bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für mehr bezahlbaren Wohnraum und damit Rückzugsmöglichkeiten für junge Menschen ein. Link zum Original
Der Aus- und Umbau von auf junge Menschen zugeschnittenen Wohnungen wird stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Aus- und Umbau von Wohnungen, die auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten sind muss deshalb stärker gefördert werden. Link zum Original
Bauland darf weiterhin für unterschiedliche Wohnformen genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Bauland soll auch zukünftig für unterschiedliche Wohnformen genutzt werden dürfen, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden. Link zum Original
Einseitige Verbote wie ein Verbot neuer Einfamilienhäuser werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Einseitige Verbote, wie beispielsweise zum Bau neuer Einfamilienhäuser, lehnen wir ab. Link zum Original
Neue Baugebiete sollen vor allem entlang bestehender Verkehrsachsen und Schienentrassen entstehen.
Wortlaut im Programm
Neue Baugebiete könnten insbesondere entlang bestehender Verkehrsachsen entstehen, insbesondere entlang vorhandener Schienentrassen. Link zum Original
Die Gründung einer Landeswohnungsbaugesellschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns gegen die Schaffung einer Landeswohnungsgesellschaft aus. Link zum Original
Prüfingenieure für Brandschutz werden eingeführt, insbesondere für komplexe Bauvorhaben.
Wortlaut im Programm
Wir fordern zudem die Einführung von Prüfingenieuren für Brandschutz insbesondere für komplexe Bauvorhaben. Link zum Original
Die Niedersächsische Bauordnung wird weiter an die Musterbauordnung der Länder angenähert.
Wortlaut im Programm
Um bundeslandübergreifende Standards zu stärken, fordern wir eine weitere Annäherung der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) an die Musterbauordung der Länder (MBO). Link zum Original
Die gesetzlichen Regelungen für Umbauten werden vereinfacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die gesetzlichen Regelungen für Umbauten vereinfachten und Verfahren beschleunigen. Link zum Original
Modellprojekte alternativer Beheizung wie Wärmepumpen und Biowärme werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Modellprojekte alternativer Beheizung, wie beispielweise Wärmepumpen und Biowärme sowie das Recycling von Baustoffen fördern und setzen bei der Energieversorgung von Gebäuden auf Technologieoffenheit. Link zum Original
Das Recycling von Baustoffen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Modellprojekte alternativer Beheizung, wie beispielweise Wärmepumpen und Biowärme sowie das Recycling von Baustoffen fördern und setzen bei der Energieversorgung von Gebäuden auf Technologieoffenheit. Link zum Original
Bei der Energieversorgung von Gebäuden gilt Technologieoffenheit.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Modellprojekte alternativer Beheizung, wie beispielweise Wärmepumpen und Biowärme sowie das Recycling von Baustoffen fördern und setzen bei der Energieversorgung von Gebäuden auf Technologieoffenheit. Link zum Original
Die Anreize für energetische Sanierungen bestehender Gebäude werden erhöht.
Wortlaut im Programm
Bei bestehenden Gebäuden wollen wir die Anreize für energetische Sanierungen erhöhen. Link zum Original
Energieberatungen und energetische Sanierungen werden vollständig steuerlich absetzbar.
Wortlaut im Programm
Energieberatungen und energetische Sanierungen müssen vollständig steuerlich absetzbar sein und letztere mit günstigen Krediten durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert werden. Link zum Original
Energetische Sanierungen werden mit günstigen KfW-Krediten gefördert.
Wortlaut im Programm
Energieberatungen und energetische Sanierungen müssen vollständig steuerlich absetzbar sein und letztere mit günstigen Krediten durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert werden. Link zum Original
Der Gebäudebestand soll bis 2045 nahezu klimaneutral sein.
Wortlaut im Programm
Bis zum Jahr 2045 soll der Gebäudebestand nahezu klimaneutral sein. Link zum Original
Die KfW-Förderung von Wärmedämm-Verbundsystemen soll durch eine Förderung alternativer Baustoffe ersetzt werden.
Wortlaut im Programm
Niedersachsen soll sich dafür einsetzen, die Förderung von Wärmedämm-Verbundsystemen aus dem Programm der KFW Bank durch die Förderung alternativer Baustoffe ersetzt wird. Link zum Original
Das Land fördert die Umgestaltung von Städten zu attraktiven Lebensräumen für alle Generationen.
Wortlaut im Programm
Für Städte der Zukunft soll das Land die Umgestaltung von Städten hin zu einem sinnvollen und attraktiven Lebensraum für alle Generationen fördern. Link zum Original
Altersgerechte und barrierefreie Wohnungen werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Es müssen sowohl altersgerechte und barrierefreie Wohnungen geschaffen werden als auch neue Wohn- und Arbeitsformen wie etwa Micro-Appartements, gemeinschaftliche genutzte Funktionsflächen, Tiny Houses oder Co-Working-Spaces einfacher ermöglicht werden. Link zum Original
Neue Wohn- und Arbeitsformen wie Micro-Appartements, Tiny Houses oder Co-Working-Spaces werden einfacher ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Es müssen sowohl altersgerechte und barrierefreie Wohnungen geschaffen werden als auch neue Wohn- und Arbeitsformen wie etwa Micro-Appartements, gemeinschaftliche genutzte Funktionsflächen, Tiny Houses oder Co-Working-Spaces einfacher ermöglicht werden. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Niedersachsen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.