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BIW · Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2007

Forderungen zu Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie

Bürgerschaftswahl Bremen 2007 · Original

Das Programm enthält 58 von 1.028 Forderungen zu „Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie“.

Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie 58
  1. Ausschreibungsverfahren werden stärker auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Aus-schreibungsverfahren sind zugunsten der Anbieter zu vereinfachen und stärker auf die Bedürf-nisse klein- und mittelständischer Unternehmen zuzuschneiden. Link zum Original
  2. Die Wirtschaftspolitik folgt dem Konzept einer Fairen Marktwirtschaft als drittem Weg zwischen freier Marktwirtschaft und Planwirtschaft.

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    Wortlaut im Programm
    Die BIW vertreten das Konzept der Fairen Marktwirtschaft. Link zum Original
  3. Unternehmer und Beschäftigte gelten als gleichwertige Partner, die im gemeinsamen Interesse kooperieren.

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    Wortlaut im Programm
    In einer Fairen Marktwirtschaft sind Unternehmer und abhängig Beschäftigte nicht Gegner, sondern gleichwertige Partner, die im gemeinsamen Interesse kooperieren müssen. Link zum Original
  4. Marktbeherrschende Monopole und Kartelle werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Marktbeherrschende Monopole und Kartelle als Ergebnis eines von neoliberaler Seite propagierten schrankenlosen Wettbewerbs haben in einer Fairen Marktwirtschaft keinen Platz. Link zum Original
  5. Ordnungspolitische Eingriffe des Staates zum Erhalt eines pluralistischen Wettbewerbs gelten als notwendig.

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    Wortlaut im Programm
    Zum Erhalt und zur Förderung eines pluralistischen Wettbewerbs sind deshalb ordnungspolitische Eingriffe des Staates richtig und notwendig. Link zum Original
  6. Ein Klima für Leistungsbereitschaft, Eigeninitiative und Unternehmensgründungen wird angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Faire Marktwirtschaft will ein positives Klima für Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative in Deutschland schaffen, das selbständiges Handeln fördert und damit auch die Gründung neuer Unter-nehmen begünstigt. Link zum Original
  7. Wirtschaftspolitische Entscheidungen dürfen sich nicht allein an der Marktlogik orientieren.

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    Wortlaut im Programm
    Ausgehend vom Primat der Politik als unverzichtbare Grundlage für den Erhalt von Demokratie und Rechtsstaat vertreten die BIW die Auffassung, daß sich wirtschaftspolitische Entscheidungen nicht allein an den Gesetzen der Marktlogik orientieren dürfen. Link zum Original
  8. Der internationale Austausch von Waren und Dienstleistungen wird befürwortet.

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    Wortlaut im Programm
    Die BIW befürworten den internationalen Austausch von Waren und Dienstleistungen, der gerade für eine exportorientierte Nation wie Deutschland unverzichtbar ist. Link zum Original
  9. Ein schrankenloser Freihandel ohne Regeln wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Einen schrankenlosen Freihandel ohne Regeln, der im Ergebnis zu einem Lohn- und Sozialdumping vor allem auf Kosten der Arbeitnehmer in den entwickelten Industriestaaten führte, lehnen wir dagegen ab. Link zum Original
  10. Internationale Mindeststandards im Handel werden vor allem auf EU-Ebene festgelegt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für die Festlegung internationaler Mindeststandards vor allem auf EU-Ebene ein. Link zum Original
  11. Wo internationale Vereinbarungen nicht ausreichen, treten ergänzende nationale Regelungen hinzu.

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    Wortlaut im Programm
    Wo internationale Vereinbarungen nicht ausreichend oder möglich sind, müssen ergänzende Regelungen auf nationaler Ebene hinzutre-ten. Link zum Original
  12. Tiefgreifende, sozial ausgewogene Wirtschaftsreformen sollen sich vorrangig an den Bedürfnissen kleiner und mittlerer Unternehmen orientieren.

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    Wortlaut im Programm
    Will Deutschland seine ökonomischen Probleme überwinden, sind tiefgreifende Reformen aus einem Guß erforderlich, die aber auch sozial ausgewogen sein müssen. Diese Reformen haben sich in erster Linie an den Bedürfnissen der klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu orientieren, die das Gros der Arbeits- und Ausbildungsplätze in Deutschland stellen. Link zum Original
  13. Die Kapitalausstattung kleiner und mittlerer Unternehmen wird verbessert, um Investitionen zu ermöglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Im Ergebnis muß die Kapitalaus-stattung der KMU verbessert werden, um diesen Unternehmen Spielräume für mehr Investitionen zu eröffnen, die gesamtwirtschaftlich zu mehr Wachstum und neuen Arbeitsplätzen führen. Link zum Original
  14. Die Anforderungen an Gründung und Betrieb einer GmbH werden verringert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Anforderungen für die Gründung und den Betrieb von GmbHs sind deshalb zu ver-ringern, um diese Unternehmensform für den Mittelstand attraktiver zu machen. Link zum Original
  15. Das Mindeststammkapital einer GmbH wird von 25.000 auf 5.000 Euro gesenkt.

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    Wortlaut im Programm
    Absenkung des Mindeststammkapitals gemäß § 5 (1) GmbHG von heute 25.000 € auf 5.000 € . Link zum Original
  16. Für kleine GmbHs bis 100.000 Euro Jahresumsatz werden die Anforderungen an die Rechnungslegung gesenkt.

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    Wortlaut im Programm
    Bei kleinen GmbHs mit einem Umsatz bis 100.000 Euro pro Jahr sind die Anforderungen an die Rechnungslegung zu senken. Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschuß-Rechnung und Abgabe einer verkürzten Bilanz. Link zum Original
  17. Die Notarpflicht bei Gründung, Anteilsübertragung, Satzungsänderung und Liquidation von Kapitalgesellschaften wird abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    Abschaffung der Notarpflicht bei Gründung, der Übertragung von Geschäftsanteilen, Sat-zungsänderungen oder der Liquidation einer Kapitalgesellschaft. Link zum Original
  18. Die Kreditvergabekriterien nach Basel II werden geändert, um die Kreditversorgung kleiner und mittlerer Unternehmen zu sichern.

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    Wortlaut im Programm
    Änderung der Vergabekriterien für Kredite nach Basel II, um die Kreditversorgung der KMU zu angemessenen Konditionen sicherzustellen und einen „Investitionsstreik“ zu verhin-dern. Link zum Original
  19. Eine staatliche Mittelstandsbank vergibt Förderkredite direkt an Mittelständler und Existenzgründer.

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    Wortlaut im Programm
    Gründung einer staatlichen Mittelstandsbank, die Förderkredite ohne Einbeziehung der Hausbanken direkt an KMU und Existenzgründer ausbezahlt. Link zum Original
  20. Die staatliche Mittelstandsbank stellt bei der Kreditvergabe nicht allein auf die Eigenmittel ab.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der Gewährung dieser Kredite hat die staatliche Mittelstandsbank nicht allein auf die Höhe der Eigenmittel eines Unternehmens abzustellen, wie das bei privaten Banken üblich ist. Link zum Original
  21. Der Meisterbrief wird generell beibehalten.

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    Wortlaut im Programm
    Generelle Beibehaltung des Meisterbriefes, der Garant für den hohen Qualitätsstandard deut-scher Handwerksleistungen und Voraussetzung für ein breites Lehrstellenangebot im Hand-werk ist. Link zum Original
  22. Der Meisterzwang wird auf alle haushaltsnahen Handwerke ausgedehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 29 ·

    Wortlaut im Programm
    Ausdehnung des Meisterzwangs auf alle haushaltsnahen Handwerke (z.B. Fliesen-leger, Parkettleger), auch um den ruinösen Preiskampf mit ausländischen Billiganbietern zu unterbinden. Link zum Original
  23. Die Rahmenbedingungen für Gesellen, die den Meistertitel erwerben wollen, werden verbessert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 29 ·

    Wortlaut im Programm
    Verbesserung der Rahmenbedingungen für Gesellen, die den Meistertitel erwer-ben wollen. Link zum Original
  24. Gebühren- und Honorarordnungen für freie Berufe außerhalb des Gesundheitswesens werden abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    Abschaffung der Gebühren- und Honorarverordnungen für Angehörige freier Berufe außer-halb des Gesundheitswesens. Link zum Original
  25. Die Zwangsmitgliedschaft von Unternehmen in IHK, Handwerkskammern und ähnlichen Vereinigungen wird sofort aufgehoben.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Sofortige Aufhebung der Zwangsmitgliedschaften von Unternehmen in IHK, Handwerkskammern und ähnlichen Vereinigungen. Link zum Original
  26. Kammern und Verbände werden auf ihre Kernaufgaben beschränkt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Kammern und Verbände sind auf ihre Kernaufgaben zu beschränken und grundsätzlich durch freiwillige Mitgliedschaft zu bilden. Link zum Original
  27. Der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung wird wieder eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Wiedereinführung des von der schwarz-roten Bundesregierung abgeschafften Mittelstandsbeauftragten, dessen Rolle zu stärken ist. Link zum Original
  28. Die Rolle des Mittelstandsbeauftragten wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Wiedereinführung des von der schwarz-roten Bundesregierung abgeschafften Mittelstandsbeauftragten, dessen Rolle zu stärken ist. Link zum Original
  29. Der Mittelstandsbeauftragte soll als Anwalt des Mittelstands mittelstandsfeindliche Regelungen und Hindernisse abbauen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Mittelstandsbeauftragte muß als Anwalt der KMU fungieren und sich bemühen, mittelstandsfeindliche Regelungen und behördliche Hindernisse abzubauen. Bei Gesetzesvorhaben der Regierung, die direkte Aus-wirkungen auf die Situation der KMU haben, ist ihm ein erweitertes Mitspracherecht einzu-räumen. Link zum Original
  30. Der Mittelstandsbeauftragte erhält bei mittelstandsrelevanten Gesetzesvorhaben ein erweitertes Mitspracherecht.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Der Mittelstandsbeauftragte muß als Anwalt der KMU fungieren und sich bemühen, mittelstandsfeindliche Regelungen und behördliche Hindernisse abzubauen. Bei Gesetzesvorhaben der Regierung, die direkte Aus-wirkungen auf die Situation der KMU haben, ist ihm ein erweitertes Mitspracherecht einzu-räumen. Link zum Original
  31. Mittelstandsbeauftragte werden zusätzlich auf Landes- und Kreisebene eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Position des Mittelstandsbeauftragten ist zusätzlich auf Landes- und Kreisebene einzurichten. Link zum Original
  32. Existenzgründungen und die Gründungsbereitschaft junger Menschen werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Förderung von Existenzgründungen. Die Bereitschaft vor allem junger Menschen, sich selb-ständig zu machen und ein eigenes Unternehmen ins Leben zu rufen, ist zu stärken. Link zum Original
  33. Die Zahl der Insolvenzen in den ersten Jahren nach der Gründung wird durch geeignete Maßnahmen gesenkt.

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    Wortlaut im Programm
    Gleich-zeitig muß die immer noch hohe Zahl von Insolvenzen in den ersten Jahren nach Gründung eines Unternehmens durch geeignete Maßnahmen reduziert werden. Link zum Original
  34. Existenzgründerdarlehen werden über eine staatliche Mittelstandsbank vergeben.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Vergabe von Existenzgründerdarlehen über eine staatliche Mittelstandsbank. Link zum Original
  35. Kriterien für Gründerdarlehen sind allein Erfolgschancen der Idee, Businessplan und unternehmerische Qualifikation.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Vergabekriterien sind allein die Erfolgschancen der Geschäftsidee, die Tragfähigkeit des Businessplans und die unternehmerische Qualifikation des Antragsstellers. Link zum Original
  36. Der Markt für Risikokapital wird ausgebaut.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Ausbau des in Deutschland unterentwickelten Marktes für Risikokapital, um privates Kapital zur Unterstützung von Firmengründungen zu mobilisieren Link zum Original
  37. Monopole und Kartelle werden national und international konsequent bekämpft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Monopole und Kartelle sind deshalb sowohl national als auch international konsequent zu bekämpfen. Link zum Original
  38. Die Kompetenzen des Bundeskartellamts gegen marktbeherrschende Unternehmen werden erweitert.

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    Wortlaut im Programm
    Erweiterung der Kompetenzen des Bundeskartellamtes, um gegen marktbeherrschende Unternehmen vorzugehen. Link zum Original
  39. Unternehmen, die Marktmacht missbrauchen, werden mit Zwangsmaßnahmen bis zu Preiskontrollen und Gewinnabschöpfung belegt.

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    Wortlaut im Programm
    Firmen, die ihre Marktmacht mißbrauchen, sind mit Zwangs-maßnahmen bis hin zu Preiskontrollen und Gewinnabschöpfungen zu belegen. Link zum Original
  40. Ein Europäisches Kartellamt wird geschaffen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Ergänzend zum Bundeskartellamt ist ein Europäisches Kartellamt auf EU-Ebene zu schaffen. Link zum Original
  41. Für wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen gilt wieder eine Anmeldepflicht.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    b) Rückkehr zur Anmeldepflicht für wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Die im EU-Recht vorgesehene „Legalausnahme“ ist abzuschaffen. Link zum Original
  42. Die im EU-Recht vorgesehene Legalausnahme wird abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    b) Rückkehr zur Anmeldepflicht für wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Die im EU-Recht vorgesehene „Legalausnahme“ ist abzuschaffen. Link zum Original
  43. Horizontale Unternehmensabsprachen werden ausdrücklich als unzulässig klargestellt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Es muß klargestellt werden, daß auch horizontale Unternehmensabsprachen den Wettbewerb beeinträchtigen und daher unzulässig sind. Link zum Original
  44. Das Depotstimmrecht der Banken wird abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    Abschaffung des Depotstimmrechtes der Banken. Link zum Original
  45. Die Interessen von Kleinaktionären werden von unabhängigen, gewählten Wirtschaftsprüfern wahrgenommen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Interessen der Kleinaktionäre sind zukünftig durch unabhängige, gewählte Wirtschaftsprüfer wahrzunehmen. Link zum Original
  46. Eine Privatperson darf höchstens fünf Aufsichtsratsmandate innehaben.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Die zulässige Zahl der Aufsichtsratsmandate, die eine Privatperson innehaben darf, ist auf 5 zu senken. Link zum Original
  47. Die Liberalisierung des Welthandels muss neben ökonomischen auch gesellschaftliche, soziale und ökologische Belange berücksichtigen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Die vor allem von weltweit operierenden Kon-zernen und den angelsächsischen Staaten seit den 70er Jahren forciert betriebene Liberalisie-rung des Welthandels und der Abbau von Handelshemmnissen dürfen allerdings nicht allein ökonomischen Kriterien folgen, sondern haben gleichermaßen auch gesellschaftliche, soziale und ökologische Belange zu berücksichtigen. Link zum Original
  48. Verhandlungen über Welthandelsverträge werden offen und transparent geführt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Verhandlungen über die entsprechenden Verträge sind stets offen und transparent zu führen, und müssen der öffentlichen Meinungs-bildung zugänglich sein. Link zum Original
  49. Die Ergebnisse von Welthandelsverhandlungen unterliegen der vollen Kontrolle der Parlamente.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Ihre Ergebnisse haben jedenfalls in den demokratischen Industrie-staaten und damit auch in Deutschland der vollen Kontrolle durch die Parlamente zu unterlie-gen. Link zum Original
  50. Handelsabkommen dürfen nicht in existentielle Hoheitsrechte der Nationalstaaten eingreifen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Abkommen dürfen nicht in existentielle Hoheitsrechte der Nationalstaaten eingreifen oder das Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip in Frage stellen. Link zum Original
  51. Einrichtungen der Daseinsvorsorge werden vor einer vollständigen Liberalisierung nach dem GATS geschützt.

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    Wortlaut im Programm
    Einrichtungen der elementaren Daseinsvorsorge wie die Wasserversorgung, die Abwasserbeseitigung, Krankenhäuser, Bildung- und Kultureinrichtungen sind vor einer vollständigen Liberalisierung zu schützen, wie sie das General Agreement on Trade in Services (GATS) vorsieht. Die Qualität der Erbringung solcher Dienste und die Versor-gungssicherheit müssen durch nationale gesetzliche Vorgaben auch nach einer Privatisie-rung orientiert an heutigen Standards gewährleistet sein. Link zum Original
  52. Qualität und Versorgungssicherheit der Daseinsvorsorge werden auch nach Privatisierungen gesetzlich gewährleistet.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Einrichtungen der elementaren Daseinsvorsorge wie die Wasserversorgung, die Abwasserbeseitigung, Krankenhäuser, Bildung- und Kultureinrichtungen sind vor einer vollständigen Liberalisierung zu schützen, wie sie das General Agreement on Trade in Services (GATS) vorsieht. Die Qualität der Erbringung solcher Dienste und die Versor-gungssicherheit müssen durch nationale gesetzliche Vorgaben auch nach einer Privatisie-rung orientiert an heutigen Standards gewährleistet sein. Link zum Original
  53. Das Multilaterale Abkommen über Investitionen (MAI) wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die BIW lehnen die Inhalte des vorerst gescheiterten Multilateralen Abkommens über Investitionen (MAI), das in Teilen Eingang in den EU-Verfassungsentwurf gefunden hat, mit Nachdruck ab. Link zum Original
  54. Rationalisierungsinvestitionen vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen werden gefördert, um Personalmangel auszugleichen.

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    Wortlaut im Programm
    Förderung von Rationalisierungsinvestitionen vor allem bei klein- und mittelständischen Unternehmen, um menschliche Arbeit durch moderne Technik zu ersetzen und damit den absehbaren Mangel von Personal in Deutschland zu kompensieren. Link zum Original
  55. Mit Kammern und Wirtschaftsverbänden wird ein bundesweites Netzwerk ehrenamtlicher Seniorberater für Existenzgründer aufgebaut.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 59 ·

    Wortlaut im Programm
    Um dieses Potential im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes zu mobi-lisieren, ist in Zusammenarbeit mit den Kammern und Wirtschaftsverbänden ein Netzwerk von ehrenamtlichen Seniorberatern in ganz Deutschland aufzubauen. Link zum Original
  56. Eine schlagkräftige EU-Kartellpolitik soll wettbewerbsfeindliche Monopole in Europa verhindern.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 61 ·

    Wortlaut im Programm
    Zweitens fordern wir eine schlagkräftige EU-Kartellpolitik, um die Herausbildung wettbewerbsfeindlicher Monopol-strukturen in Europa zu verhindern. Link zum Original
  57. Das europäische Kartellrecht wird für eine effektive Fusionskontrolle verschärft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 61 ·

    Wortlaut im Programm
    Zu diesem Zweck muß das europäische Kartellrecht mit dem Ziel einer effektiven Fusionskontrolle verschärft und eine unabhängige EU-Kartell-behörde eingerichtet werden. Link zum Original
  58. Eine unabhängige EU-Kartellbehörde wird eingerichtet.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 61 ·

    Wortlaut im Programm
    Zu diesem Zweck muß das europäische Kartellrecht mit dem Ziel einer effektiven Fusionskontrolle verschärft und eine unabhängige EU-Kartell-behörde eingerichtet werden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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