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BIW · Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2007

Forderungen zu Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit

Bürgerschaftswahl Bremen 2007 · Original

Das Programm enthält 57 von 1.028 Forderungen zu „Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit“.

Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit 57
  1. In den internationalen Beziehungen gilt die Gleichwertigkeit aller Völker und Nationen.

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    Wortlaut im Programm
    Außenpolitische Maxime der BIW ist die Gleichwertigkeit aller Völker und Nationen in den inter-nationalen Beziehungen. Link zum Original
  2. Jedes Volk hat das Recht, seine kulturelle Identität auf seinem angestammten Territorium zu erhalten und zu pflegen.

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    Wortlaut im Programm
    Jedem Volk muß das Recht zugestanden werden, die eigene kulturelle Iden-tität auf seinem angestammten Territorium zu erhalten und zu pflegen. Link zum Original
  3. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker wird anerkannt, findet aber seine Grenze bei der Verletzung von Menschenrechten oder der Gefährdung anderer Staaten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bekennen uns zum Selbst-bestimmungsrecht der Völker, das jedoch dort seine Grenzen findet, wo fundamentale Menschen-rechte verletzt oder die Sicherheit bzw. die territoriale Integrität anderer Staaten in Frage gestellt wer-den. Link zum Original
  4. Nationalismus als Überhöhung der eigenen Nation wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Einem wie auch immer gearteten Nationalismus, also die Überhöhung der eigenen Nation gegenüber anderen Völkern, der in der Vergangenheit maßgebliche Ursache für Kriege und Konflikte gerade in Europa war, erteilen wir dagegen eine klare Absage. Link zum Original
  5. Die Völker leben auf der Basis souveräner und gleichberechtigter Staaten friedlich zusammen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns statt dessen für das friedliche Zusammenleben der Völker auf der Basis souveräner und gleichberechtigter Staaten ein. Link zum Original
  6. Sicherheitsbehörden in Ländern der Dritten Welt, die beliebte Reiseziele deutscher Urlauber sind, werden beratend, logistisch und materiell unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    2.4.6 Beratende, logistische und materielle Unterstützung der Sicherheitsbehörden von Staaten in der 3. Welt, die bevorzugte Reiseziele speziell deutscher Urlauber sind, um Anschlägen und Entführungen von Touristen vorzubeugen.. Link zum Original
  7. Eine koordinierte EU-Entwicklungspolitik eröffnet potenziellen Armutsflüchtlingen Perspektiven in ihren Herkunftsländern.

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    Wortlaut im Programm
    3.2.6. Bekämpfung der illegalen Zuwanderung durch den konsequenten Schutz der EU-Außengrenzen und eine koordinierte Entwicklungspolitik der EU zugunsten der 3. Welt, um potentiellen Armutsflüchtlingen langfristige ökonomische Perspektiven zum Verbleib in ihren Herkunftsländern zu eröffnen. Link zum Original
  8. Herkunftsländer von Armutsflüchtlingen werden nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ gezielt und kontrolliert in produktiven Schlüsselbereichen gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    d) Unterstützung der Herkunftsländer von Armutsflüchtlingen nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Rahmen einer strategischen und kontrollierten Entwicklungsförderung in produktiven Schlüsselbereichen. Link zum Original
  9. Die europäischen Märkte werden für Produkte aus der Dritten Welt geöffnet.

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    Wortlaut im Programm
    Öffnung der europäischen Märkte für Produkte aus der 3. Welt. Link zum Original
  10. Freie und unabhängige Nationalstaaten sollen bewahrt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die BIW setzen sich für die Bewahrung freier und unabhängiger Nationalstaaten ein, geleitet von der Überzeugung, daß Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Bürgernähe in angemessener Form nur im nationalen Rahmen zu verwirklichen sind. Link zum Original
  11. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker bleibt als fundamentales Rechtsprinzip erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Das Selbstbestimmungsrecht der Völker muß deshalb als fundamentales Rechtsprinzip erhalten bleiben. Es darf aber nicht als Vorwand mißbraucht werden, um die elementaren Rechte anderer Nationen etwa durch militärische Aggression oder das Existenz ethni-scher bzw. religiöser Minderheiten zu bedrohen. In diesen Fällen ist die internationale Staatengemein-schaft zur Intervention verpflichtet. Link zum Original
  12. Die internationale Staatengemeinschaft ist zur Intervention verpflichtet, wenn das Selbstbestimmungsrecht für Aggression oder die Bedrohung von Minderheiten missbraucht wird.

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    Wortlaut im Programm
    Das Selbstbestimmungsrecht der Völker muß deshalb als fundamentales Rechtsprinzip erhalten bleiben. Es darf aber nicht als Vorwand mißbraucht werden, um die elementaren Rechte anderer Nationen etwa durch militärische Aggression oder das Existenz ethni-scher bzw. religiöser Minderheiten zu bedrohen. In diesen Fällen ist die internationale Staatengemein-schaft zur Intervention verpflichtet. Link zum Original
  13. Die zwischenstaatliche Kooperation wird auch institutionell intensiviert.

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    Wortlaut im Programm
    Die fortschreitende Globalisierung der Wirtschaft, die rasante Entwicklung der Kommunikations- und Informationstechnologien sowie die wachsende Zahl grenzüberschreitender Probleme machen eine Intensivierung der zwischenstaatlichen Kooperation auch in institutionalisierter Form unumgänglich. Link zum Original
  14. Die Überwindung der Nationalstaaten mit dem Ziel eines Weltstaats wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Dagegen ist die Überwindung der Nationalstaaten mit dem Endziel eines Weltstaates nachdrücklich abzulehnen, da ein solches Gebilde wegen der großen Heterogenität seiner Mitglieder letztlich nur mit autoritären Mitteln zusammen-gehalten werden kann, jedenfalls aber die latente Gefahr eines überzogenen und damit demokratie-feindlichen Zentralismus‘ in sich birgt. Link zum Original
  15. Das Bündnis mit den Vereinigten Staaten wird bejaht.

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    Wortlaut im Programm
    Die BIW bekennen sich zum Bündnis mit den Vereinigten Staaten von Amerika, lehnen aber eine transatlantische Zentrierung deutscher Außenpolitik ab, wie sie zu Zeiten des Kalten Krieges unver-zichtbar war. Link zum Original
  16. Eine transatlantische Zentrierung der deutschen Außenpolitik wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die BIW bekennen sich zum Bündnis mit den Vereinigten Staaten von Amerika, lehnen aber eine transatlantische Zentrierung deutscher Außenpolitik ab, wie sie zu Zeiten des Kalten Krieges unver-zichtbar war. Link zum Original
  17. Das Verhältnis zu den USA wird in einem konstruktiv-kritischen Dialog gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Das Verhältnis zu den USA ist auf Basis eines konstruktiv-kritischen Dialogs zu gestal-ten. Link zum Original
  18. Eine gegen die Vereinigten Staaten gerichtete deutsche oder europäische Außenpolitik wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine deutsche oder europäische Außenpolitik, die sich gegen die Vereinigten Staaten richtet, ist abzulehnen. Link zum Original
  19. Die Beziehungen zu Russland werden verbessert, ohne Defizite bei Demokratie und Menschenrechten auszublenden.

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    Wortlaut im Programm
    Die BIW machen sich für eine Verbesserung der Beziehungen zu Rußland stark, wobei bestehende Defizite bei Demokratie und Menschenrechten im größten Land der Welt aber nicht aus-geblendet werden dürfen. Link zum Original
  20. Eine neue Eiszeit zwischen dem Westen und Russland wird verhindert.

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    Wortlaut im Programm
    Eine neue Eiszeit im Verhältnis zwischen dem Westen und Rußland als Ergebnis unterschiedlicher sicherheitspolitischer Interessen muß unbedingt verhindert werden. Link zum Original
  21. Eine neue Eiszeit im Verhältnis zwischen dem Westen und Russland soll verhindert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine neue Eiszeit im Verhältnis zwischen dem Westen und Rußland als Ergebnis unterschiedlicher sicherheitspolitischer Interessen muß unbedingt verhindert werden. Link zum Original
  22. Druck der USA auf die EU zugunsten eines Türkei-Beitritts wird als Einmischung zurückgewiesen.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Versuche der USA, Druck auf die EU zugunsten einer Mitgliedschaft der Türkei in der Union auszuüben, sind als Einmischung in innereuropäische Angelegenheiten mit allem Nachdruck zurückzuweisen. Link zum Original
  23. Friedenserhalt und Verminderung der weltweiten Waffenarsenale gelten als wichtigste Aufgaben der Außenpolitik.

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    Wortlaut im Programm
    Der Erhalt des globalen Friedens und die Verminderung der weltweiten Waffenarsenale gehören nach wie vor zu den wichtigsten Aufgaben einer modernen Außenpolitik. Link zum Original
  24. Angestrebt werden ein friedliches Zusammenleben der Völker und eine möglichst gewaltlose Konfliktbeilegung.

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    Wortlaut im Programm
    Die BIW setzen sich für ein friedliches Zusammenleben der Völker und die möglichst gewaltlose Beilegung zwischen- und innerstaatlicher Konflikte ein. Link zum Original
  25. Die glaubwürdige Androhung militärischer Gewalt gilt als unverzichtbar zur Sicherung des Weltfriedens.

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    Wortlaut im Programm
    Auf absehbare Zeit bleibt die glaubwürdige Androhung des Einsatzes von Streitkräften ein unverzichtbares Instrument zur Sicherung des Weltfriedens. Link zum Original
  26. Die weltweite Rüstung wird rasch und umfassend durch internationale Abkommen verringert.

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    Wortlaut im Programm
    Die BIW setzen sich für eine rasche und umfassende Verringerung der weltweiten Militär-rüstung ein, die durch internationale Abkommen abzusichern ist. Link zum Original
  27. Die Staatengemeinschaft geht entschlossen gegen den internationalen Terrorismus vor.

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    Wortlaut im Programm
    Wir befürworten ein entschlossenes Vorgehen der Staatengemeinschaft gegen den internationalen Terrorismus. Link zum Original
  28. Der Kampf gegen den Terror darf kein Vorwand für machtpolitisch motivierte Militäraktionen sein.

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    Wortlaut im Programm
    Der Kampf gegen den Terror darf allerdings nicht als ein Vorwand mißbraucht werden, um aus rein machtpolitischen Erwägungen militärische Maßnahmen gegen andere Staaten zu ergreifen. Link zum Original
  29. Der Einsatz von NATO-Bodentruppen in Afghanistan wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Den Einsatz von NATO-Bodentruppen in Afghanistan lehnen wir ab Link zum Original
  30. Pläne für einen mittelfristigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan werden entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Es sind deshalb Pläne für einen mittelfristigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan zu entwik-keln. Link zum Original
  31. Ein Einsatz deutscher Streitkräfte im Irak wird ausgeschlossen.

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    Wortlaut im Programm
    Ein Einsatz deutscher Streitkräfte im Irak ist auszuschließen. Link zum Original
  32. Die Völkergemeinschaft geht konsequent gegen Staaten vor, die den Frieden durch Aggression gefährden oder Minderheitenrechte verletzen.

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    Wortlaut im Programm
    Die internationale Völkergemeinschaft muß sich konsequent gegen Staaten wenden, die den Weltfrieden durch militärische Aggression gefährden oder die Menschenrechte von Min-derheiten im eigenen Land erheblich verletzten. Link zum Original
  33. Massenvernichtungswaffen totalitärer oder terroristischer Regime werden präventiv militärisch ausgeschaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Massenvernichtungswaffen in der Hand totalitärer bzw. terroristischer Regime, die andere Nationen offensiv bedrohen, sind durch gezielte militärische Maßnahmen präventiv auszuschalten. Link zum Original
  34. Deutschland erhält einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern einen ständigen Sitz Deutschlands im UN-Sicherheitsrat. Link zum Original
  35. Die Feindstaatenklausel der UN-Charta wird gestrichen.

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    Wortlaut im Programm
    Die auch gegen Deutschland gerichtete Feindstaatenklausel der UNO-Charta ist zu streichen. Link zum Original
  36. Die Bundeswehr bleibt für die äußere Sicherheit unverzichtbar und muss neuen Anforderungen gerecht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bundeswehr ist auch nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes für die dauerhafte Bewahrung der äußeren Sicherheit unseres Landes unverzichtbar, muß aber in einer veränderten sicherheitspolitischen Weltlage neuen Anforderungen gerecht werden. Link zum Original
  37. Ein bündnisvertraglicher Automatismus, der dem Bundestag Entscheidungsrechte über Auslandseinsätze entzieht, wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Es darf keinen aus Bündnisverträgen abgeleiteten Automatismus geben, der dem Deutschen Bundestag seine souveränen Entscheidungsrechte entzieht. Link zum Original
  38. Die Bundeswehr darf nicht als Hilfspolizei für Weltmachtambitionen dritter Staaten missbraucht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist dafür Sorge zu tragen, daß die Bundeswehr und ihre Soldaten nicht als global agierende Hilfspolizei zur Durchsetzung von Weltmachtambitionen dritter Staaten mißbraucht werden. Link zum Original
  39. Die Bundeswehr bleibt jederzeit zur Landesverteidigung fähig.

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    Wortlaut im Programm
    Trotz eines aktuell veränderten Aufgabenspektrums muß die Bundeswehr auch in Zukunft ihrer tradi-tionellen Rolle als Instrument der Landesverteidigung jederzeit gerecht werden können. Link zum Original
  40. Eine Umwandlung der Bundeswehr in eine Berufsarmee wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die BIW lehnen die Umwandlung der Bundeswehr in eine Berufsarmee ab, die schon mit Blick auf die ungünstige demographische Entwicklung nicht finanzierbar wäre. Link zum Original
  41. Der Anteil der Zeit- und Berufssoldaten in der Bundeswehr wird schrittweise erhöht.

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    Wortlaut im Programm
    Wir sprechen uns aber auch mit Blick auf die veränderten Anforderungen, denen sich die Streitkräfte vor allem mit Blick auf Auslandseinsätze gegenübersehen, für eine schrittweise Erhöhung des Anteils von Zeit- und Berufssoldaten in der Bundeswehr aus. Link zum Original
  42. Eine allgemeine Dienstpflicht für Männer und Frauen ab 18 Jahren wird eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Um die Wehrgerechtigkeit wieder herzustellen und den für unser Gemeinwesen so wichtigen Zivildienst zu erhalten, fordern die BIW die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht für Männer und Frauen ab dem 18. Lebensjahr. Link zum Original
  43. Die allgemeine Dienstpflicht ersetzt die Wehrpflicht.

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    Wortlaut im Programm
    Die allgemeine Dienstpflicht tritt an die Stelle der heutigen Wehrpflicht. Link zum Original
  44. Die Arbeits- und Einkommensbedingungen von Zeit- und Berufssoldaten werden verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Die BIW setzen sich für eine Verbesserung der Arbeits- und Einkommensbedingungen von Zeit- und Berufssoldaten ein. Link zum Original
  45. Bei Versetzungen werden die persönlichen Belange der Soldaten berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Bei Versetzungsentscheidungen sind die persönlichen Belange der betroffenen Soldaten hinreichend zu berücksichtigen. Link zum Original
  46. Das veraltete Material der Bundeswehr wird modernisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Damit die Bundeswehr den militärischen Anforderungen der Zukunft gewachsen ist, bedarf es dringend der Modernisierung ihres zum Teil völlig veralteten Materials. Link zum Original
  47. Der Personalumfang der Streitkräfte wird verringert, um Mittel für bessere Ausrüstung freizumachen.

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    Wortlaut im Programm
    Die erforderlichen Mittel für eine verbesserte technische Ausstattung der Truppe sind durch eine Verringerung des Personalumfangs der Streitkräfte und den Einsatz moderner Finanzierungsinstrumente wie z.B. Leasing freizumachen. Link zum Original
  48. Moderne Finanzierungsinstrumente wie Leasing werden für die Ausrüstung der Bundeswehr genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die erforderlichen Mittel für eine verbesserte technische Ausstattung der Truppe sind durch eine Verringerung des Personalumfangs der Streitkräfte und den Einsatz moderner Finanzierungsinstrumente wie z.B. Leasing freizumachen. Link zum Original
  49. Die Bundeswehr wird zu einer kleinen, hocheffizienten und schlagkräftigen Streitmacht weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Im Ergebnis muß die Bundeswehr zu einer kleinen, aber hocheffizienten und schlagkräftigen Streitmacht weiterentwickelt werden. Link zum Original
  50. Die Wehrdienstzeit wird auf zehn Monate festgelegt und optimal für die Ausbildung genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Zugunsten einer möglichst hohen Ausbildungsqualität bedarf es einer optimalen Nutzung der von uns geforderten zehnmonatigen Wehrdienstzeit. Link zum Original
  51. Die Ausbildung der Wehrdienstleistenden wird gestrafft.

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    Wortlaut im Programm
    Die Ausbildung ist zu straffen und gefechtsnah zu gestalten. Link zum Original
  52. Die Ausbildung der Wehrdienstleistenden wird gefechtsnah gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Ausbildung ist zu straffen und gefechtsnah zu gestalten. Link zum Original
  53. Leerlaufzeiten im Wehrdienst werden möglichst vermieden.

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    Wortlaut im Programm
    Leerlaufzeiten sind soweit als möglich zu vermeiden. Link zum Original
  54. Grundausbildungseinheiten werden möglichst geschlossen in die Stammtruppe übernommen.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Förderung von Kampfkraft und Truppendisziplin fordern wir außerdem, Grundausbildungseinheiten möglichst geschlossen in die Stammtruppe zu übernehmen. Link zum Original
  55. Eine vollständige Integration der Bundeswehr in internationale Truppenverbände wie das Eurocorps wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die BIW lehnen eine vollständige Integration der Bundeswehr in internationale Truppenkon-tingente wie z.B. dem Eurocorps ab. Link zum Original
  56. Mindestens die Hälfte der Streitkräfte bleibt unter deutschem Oberbefehl.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 65 ·

    Wortlaut im Programm
    Aus diesem Grund müssen mindestens 50% der Streitkräfte auch weiterhin unter deutschem Oberbefehl stehen. Link zum Original
  57. Art. 87a GG wird erweitert, um Einsätze der Bundeswehr im Inneren bei Unruhen, zur Terrorabwehr und bei Naturkatastrophen zu ermöglichen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 66 ·

    Wortlaut im Programm
    Der BIW befürworten den Einsatz der Bundeswehr im Innern bei Unruhen, im Rahmen der Terrorismusbekämpfung sowie zur Hilfeleistung bei Naturkatastrophen. Wir fordern daher eine entsprechende Erweiterung von Art. 87a GG. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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