AfD · Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2019
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Bürgerschaftswahl Bremen 2019 · beschlossen 24.02.2019 · Original
Das Programm enthält 48 von 262 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 48Forderungen zum Politikfeld
- 18 %des Programms
- 27Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 48
Ausreisepflichtige, vorübergehend untergebrachte Personen sollen nicht an deutschen Schulen unterrichtet werden.
Wortlaut im Programm
Temporär untergebrachte Personen, die ausreisepflichtig sind, müssen nicht an deutschen Schulen unterrichtet werden. Link zum Original
Ausreisepflichtige Kinder können in ihrer Heimatsprache unterrichtet werden.
Wortlaut im Programm
Unterricht kann in der Heimatsprac he erfolgen, der Wohnungsmarkt entlastet werden durch die Nutzung besonders im ländlichen Bereich leerstehenden Wohnraums. Link zum Original
Migranten sollen erst mit ausreichenden Deutschkenntnissen in reguläre Schulklassen aufgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Aufnahme von Migranten in die regulären Schulklassen erst dann, wenn ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache vorhanden sind und nur für die, die eine wirkliche Bleibeperspektive haben. Link zum Original
In reguläre Schulklassen sollen nur Migranten mit echter Bleibeperspektive aufgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Aufnahme von Migranten in die regulären Schulklassen erst dann, wenn ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache vorhanden sind und nur für die, die eine wirkliche Bleibeperspektive haben. Link zum Original
Bildung liegt in gemeinsamer Verantwortung von Schule und Elternhaus.
Wortlaut im Programm
Bildung erfolgt in einem grundgesetzlich legitimierten Schulsystem und steht in gemeinsamer Verantwortung von Schule und Elternhaus. Link zum Original
Die Vermittlung von Werten wie Pünktlichkeit, Höflichkeit, Fleiß, Ordnung und Verbindlichkeit soll wieder zentrales Erziehungsziel sein.
Wortlaut im Programm
Die Vermittlung von Werten wie Pünktlichkeit, Höflichkeit, Fleiß, Ordnung und Verbindlichkeit müssen wieder zentrales erzieherisches Anliegen sein. Link zum Original
Eine zu frühe Sexualerziehung in Kindertagesstätten und Schulen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen ferner eine zu frühe Sexualerziehung an Kindertagesstätten und Schulen ab. Link zum Original
In die Lehrerausbildung soll mehr investiert werden.
Wortlaut im Programm
In die Lehrerausbildung, sowie in die personelle und in die sächliche Ausstattung von Schule und Hochschule muss daher mehr investiert werden. Link zum Original
In die personelle und sächliche Ausstattung von Schulen und Hochschulen soll mehr investiert werden.
Wortlaut im Programm
In die Lehrerausbildung, sowie in die personelle und in die sächliche Ausstattung von Schule und Hochschule muss daher mehr investiert werden. Link zum Original
Frühkindliche Bildung soll sichergestellt werden, um Defiziten früh entgegenzuwirken.
Wortlaut im Programm
Die AfD fordert die Sicherstellung frühkindlicher Bildung, um Fehlentwicklungen und Defiziten möglichst früh entgegenzuwirken. Link zum Original
Kinder sollen vor der Einschulung mindestens ein Jahr täglich eine Kindergruppe besucht haben.
Wortlaut im Programm
Kinder sollen deshalb vor der Einschulung mindestens ein Jahr täglich an einer Kindergruppe teilgenommen haben. Link zum Original
Bei Defiziten in der deutschen Sprache soll der Kindergartenbesuch verpflichtend sein.
Wortlaut im Programm
Insbesondere bei Defiziten im Erwerb deutscher Sprachkenntnisse soll der Kindergartenbesuch verpflichtend sein. Link zum Original
Erziehungs- und Bildungsaufgaben sollen nicht einseitig an staatliche Einrichtungen delegiert werden.
Wortlaut im Programm
Ein einseitiges Delegieren von Erziehungs - und Bildungsaufgaben an die staatlichen Einrichtungen ist daher nicht sinnvoll. Link zum Original
Vandalismus, Schulverweigerung, Disziplinlosigkeit, Mobbing und Gewalt an Schulen sollen unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten sanktioniert werden.
Wortlaut im Programm
Missachtung von Gemeinschaftsinteressen, wie Vandalismus, sowie Schulverweigerung, Disziplinlosigkeit, Mobbing und Gewalt an der Schule, sind nicht zu tolerieren und unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten angemessen zu sanktionieren. Link zum Original
Lehrer sollen wirksame pädagogische Mittel erhalten, um Unterrichtsstörungen zu unterbinden.
Wortlaut im Programm
Hierzu müssen Lehrer wieder in die Lage versetzt werden, durch effiziente pädagogische Maßnahmen, Unterrichtsstörungen wirksam zu unterbinden. Link zum Original
Lehrer sollen stärkere Rückendeckung von Schulleitungen und Schulaufsicht erhalten.
Wortlaut im Programm
Lehrer sollten hierfür stärkere Rückendeckung von Schulleitern und Schulaufsichtsbehörden erhalten. Link zum Original
Schulleiter sollen frühzeitig und unbürokratisch vom Hausrecht Gebrauch machen dürfen.
Wortlaut im Programm
Im Interesse der Schulgemeinschaft sollten Schulleiter frühzeitig und unbürokratisch vom Hausrecht Gebrauch machen dürfen. Link zum Original
Ein mehrgliedriges Schulsystem wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir treten für ein mehrgliedriges Schulsystem und für eine bessere Bildungsdurchlässigkeit zwischen den Schulformen ein. Link zum Original
Die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten für ein mehrgliedriges Schulsystem und für eine bessere Bildungsdurchlässigkeit zwischen den Schulformen ein. Link zum Original
Das neunjährige Gymnasium (G9) soll wieder eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums (G9). Link zum Original
Bremer Schüler sollen in bundesweiten und internationalen Vergleichsstudien besser abschneiden.
Wortlaut im Programm
Schüler aus Bremen sollen bei bundesweiten oder internationalen Vergleichsstudien wieder besser abschneiden. Link zum Original
Die verbindlichen Leistungsstandards an Schulen sollen angehoben werden.
Wortlaut im Programm
Dazu müssen die verbindlichen Leistungsstandards dringend angehoben werden. Link zum Original
In jeder Schulform soll optimale individuelle Förderung möglich sein und Schüler sollen gefordert werden.
Wortlaut im Programm
Für alle Schüler muss in jeder Schulform eine optimale individuelle Förderung möglich sein, aber Schüler müssen auch gefordert werden. Link zum Original
Vermittlung der Bildungsinhalte und Erreichen der Bildungsziele sollen in allen Jahrgangsstufen überprüft werden.
Wortlaut im Programm
Die Vermittlung der Bildungsinhalte sowie das Er reichen der Bildungsziele müssen in allen Jahrgangsstufen überprüft werden. Link zum Original
Schulen gleicher Schulform sollen nach einheitlichen Lehrplänen arbeiten.
Wortlaut im Programm
Dazu müssen Schulen gleicher Schulform auch nach einheitlichen Lehrplänen arbeiten. Link zum Original
An Schulen soll es Zensuren geben, damit Zeugnisse aussagekräftiger werden.
Wortlaut im Programm
Zur Vergleichbarkeit der Leistungen der Schüler muss es Zensuren geben, damit Zeugnisse wieder aussagekräftiger werden. Link zum Original
Regelschüler sollen ein Schuljahr wiederholen, wenn sie die geforderten Leistungen nicht erreichen.
Wortlaut im Programm
Ebenso muss es möglich sein, dass Regelschüler ein Schuljahr auf jeden Fall dann wiederholen, wenn die geforderten Leistungen am Ende des Schuljahres nicht er reicht worden sind. Link zum Original
Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sollen in speziellen Förderklassen an Regelschulen unterrichtet werden, die mit Partnerklassen kooperieren.
Wortlaut im Programm
Die Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf sollte deshalb in speziellen Förderklassen erfolgen, die an den Regelschulen geschaffen werden und im Sinne der Kooperation mit Partnerklassen zusammenarbeiten. Link zum Original
Auch Kinder ohne Beeinträchtigungen haben ein Recht auf bestmögliche Förderung.
Wortlaut im Programm
Andererseits haben aber auch Kinder ohne Beeinträchtigungen ein Recht auf bestmögliche Förderung. Link zum Original
An Schulen soll Religionskunde unterrichtet werden.
Wortlaut im Programm
Religionskunde – ja, Religionsunterricht – nein. Link zum Original
Konfessioneller Religionsunterricht an Schulen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Religionskunde – ja, Religionsunterricht – nein. Link zum Original
Schüler sollen Kenntnisse über die Weltreligionen erwerben, um sie wertungsfrei vergleichen zu können.
Wortlaut im Programm
Das heißt, dass die Schüler Kenntnisse über die verschiedenen Weltreligionen erlangen sollen, um diese wertungsfrei in ihren Gemeinsamkeiten oder Besonderheiten vergleichen zu können. Link zum Original
An Schulen soll eine Werterziehung ohne einseitige ideologische Beeinflussung stattfinden.
Wortlaut im Programm
Ebenso sollte eine Werterziehung stattfinden, die frei von einseitiger, ideologischer Beeinflussung der Kinder ist. Link zum Original
Der Abwärtstrend des Bildungsniveaus an allgemeinbildenden Schulen soll gestoppt werden, um Jugendlichen den Einstieg in eine Berufsausbildung zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Um möglichst vielen Jugendlichen in Bremen den Einstieg in eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen, muss der Abwärtstrend des Bildungsniveaus an den Allgemeinbildenden Schulen gestoppt werden. Link zum Original
Die Autonomie der Hochschulen als Stätten freier Lehre und Forschung soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Für uns sind Universitäten Stätten freier Lehre und Forschung. Deshalb muss ihre Autonomie gefördert werden. Link zum Original
Hochschulen sollen neben Bachelor- und Masterstudiengängen wieder Diplom- und Magisterstudiengänge anbieten dürfen.
Wortlaut im Programm
Neben Bachelor- und Masterstudiengängen muss den Hochschulen wieder das Recht zugestanden werden, Diplom - und Magisterstudiengänge anzubieten. Link zum Original
Hochschulen sollen eigene Auswahl- und Aufnahmeprüfungen durchführen dürfen.
Wortlaut im Programm
Zur Autonomie der Hochschulen muss auch gehören, dass sie in eigener Regie Auswahl - und Aufnahmeprüfungen durchführen können, wie dies in vielen Ländern üblich ist. Link zum Original
Leistungsorientierte Auswahlverfahren sind quoten- oder losbasierten Verfahren beim Hochschulzugang vorzuziehen.
Wortlaut im Programm
Ein am Leistungsprinzip orientiertes Auswahlverfahren ist allen zentralistischen quoten - oder losbasierten Verfahren vorzuziehen. Link zum Original
Die BAföG-Förderung als Mischung aus Stipendium und rückzahlbarem Kredit wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die BAföG -Förderung mit einer Mischung aus Stipendium und rückzahlbarem Kredit ist der richtige Weg, um die Studien- und Berufswahl zu steuern. Link zum Original
Eine weitere staatliche Finanzierung der Genderforschung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Gendertheorien haben sich als unwissenschaftlich erwiesen, daher lehnen wir eine weitere staatliche Finanzierung ab. Link zum Original
Ordnungsmaßnahmen nach dem Bremer Schulgesetz sollen gegen Schulpflichtige durchgesetzt werden, die sich nicht einordnen.
Wortlaut im Programm
Wir treten außerdem ein für: Sicherheitskonzepte für Schulen und Schüler sowie Kindertagesstätten, die Durchsetzung von Ordnungsmaßnahmen nach dem Bremer Schulgesetz bei Schulpflichtigen, die sich in den Schulbetrieb nicht einordnen oder integrieren wollen oder können, die unverzügliche Anzeige aller Straftaten, die von Schülern während der Dauer der Aufsichtspflicht der Schulen verübt werden durch die Schulleitung und deren statistische Erfassung. Link zum Original
Schulleitungen sollen alle Straftaten von Schülern während der Aufsichtspflicht unverzüglich anzeigen.
Wortlaut im Programm
Wir treten außerdem ein für: Sicherheitskonzepte für Schulen und Schüler sowie Kindertagesstätten, die Durchsetzung von Ordnungsmaßnahmen nach dem Bremer Schulgesetz bei Schulpflichtigen, die sich in den Schulbetrieb nicht einordnen oder integrieren wollen oder können, die unverzügliche Anzeige aller Straftaten, die von Schülern während der Dauer der Aufsichtspflicht der Schulen verübt werden durch die Schulleitung und deren statistische Erfassung. Link zum Original
Straftaten von Schülern während der Aufsichtspflicht sollen statistisch erfasst werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten außerdem ein für: Sicherheitskonzepte für Schulen und Schüler sowie Kindertagesstätten, die Durchsetzung von Ordnungsmaßnahmen nach dem Bremer Schulgesetz bei Schulpflichtigen, die sich in den Schulbetrieb nicht einordnen oder integrieren wollen oder können, die unverzügliche Anzeige aller Straftaten, die von Schülern während der Dauer der Aufsichtspflicht der Schulen verübt werden durch die Schulleitung und deren statistische Erfassung. Link zum Original
Lehrerinnen an staatlichen Bildungseinrichtungen sollen kein Kopftuch tragen.
Wortlaut im Programm
In staatlichen Bildungseinrichtungen soll das Kopftuch, ein religiös-politisches Zeichen der Unterordnung von Musliminnen unter den Mann, weder von Lehrerinnen noch von Schülerinnen getragen werden in Anlehnung an das französische Modell. Link zum Original
Schülerinnen an staatlichen Bildungseinrichtungen sollen kein Kopftuch tragen.
Wortlaut im Programm
In staatlichen Bildungseinrichtungen soll das Kopftuch, ein religiös-politisches Zeichen der Unterordnung von Musliminnen unter den Mann, weder von Lehrerinnen noch von Schülerinnen getragen werden in Anlehnung an das französische Modell. Link zum Original
Förderschulklassen an den Regelschulen werden für Menschen mit Behinderungen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir möchten für Menschen mit Behinderungen die bestmögliche Schulbildung erreichen und fordern daher den Ausbau von Förderschulklassen an den Regelschulen. Link zum Original
Inklusion an Schulen findet nur dort statt, wo für kein Kind Nachteile entstehen.
Wortlaut im Programm
Das bisher in Bremen in überstürzter Form eingeführte Inklusionssystem muss als gescheitert angesehen werden. Inklusion nur dort, wo für kein Kind Nachteile entstehen. Link zum Original
An Bremer Schulen weicht die deutsche Sprache nicht vor Einwanderersprachen zurück.
Wortlaut im Programm
An Bremer Schulen darf es kein Zurückweichen des Deutschen vor Einwanderersprachen geben. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.