Ungewollt Schwangere
Personen: was die Programme zur Bundestagswahl und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Bundestag
CDU und CSU00
CSU00
Ohne Einzug ins Parlament
BSW00
AfD 221
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 2
SPD 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
Grüne 110
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Jede Frau soll Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen erhalten.
- Zur Selbstbestimmung über den eigenen Körper gehört das Recht auf Zugang zu sicheren und legalen Schwangerschaftsabbrüchen.
- Selbstbestimmte Schwangerschaftsabbrüche werden aus § 218 StGB herausgenommen und grundsätzlich außerhalb des Strafrechts geregelt.
- Der Schwangerschaftsabbruch in der Frühphase wird rechtmäßig.
- Eine freiwillige Schwangerschaftskonfliktberatung wird durch ein Recht auf Beratung garantiert.
- Ein abgesichertes Angebot von Beratungsstellen in vielfältiger Trägerschaft wird garantiert.
- Eine verpflichtende Wartefrist zwischen Beratung und Schwangerschaftsabbruch wird abgelehnt.
- Es muss genügend Einrichtungen geben, die Schwangerschaftsabbrüche wohnortnah mit der gewünschten Methode vornehmen.
- Die Kosten von Schwangerschaftsabbrüchen werden von den Krankenkassen übernommen.
- Die telemedizinische Betreuung bei Schwangerschaftsabbrüchen wird ausgebaut.
Weniger Pflichten 4
- Selbstbestimmte Schwangerschaftsabbrüche werden aus § 218 StGB herausgenommen und grundsätzlich außerhalb des Strafrechts geregelt.
- Der Schwangerschaftsabbruch in der Frühphase wird rechtmäßig.
- Eine freiwillige Schwangerschaftskonfliktberatung wird durch ein Recht auf Beratung garantiert.
- Eine verpflichtende Wartefrist zwischen Beratung und Schwangerschaftsabbruch wird abgelehnt.
Linke 5
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die Entscheidung gegen eine Schwangerschaft ist frei von Zwängen, Hindernissen und Stigmatisierung möglich.
- Paragraf 218 StGB wird ersatzlos gestrichen.
- Die Versorgung ungewollt Schwangerer wird bundesweit verbessert.
- Die Schwangerschaftskonfliktberatung wird freiwillig statt verpflichtend.
- Der Schwangerschaftsabbruch gilt als medizinischer Eingriff der gesundheitlichen Versorgung.
SSW 7
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Der Schwangerschaftsabbruch wird entkriminalisiert.
- Statt einer bloßen Straffreiheit unter bestimmten Umständen gibt es ein generelles Recht auf Schwangerschaftsabbruch.
- Der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen wird sicher und diskriminierungsfrei gestaltet.
- Die Pflichtberatung vor einem Schwangerschaftsabbruch wird durch ein freiwilliges, unkompliziertes Beratungsangebot ersetzt.
- Quantität und Qualität der medizinischen Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen werden verbessert.
- Bei Schwangerschaftsabbrüchen werden freier Zugang zu Informationen und freie Methodenwahl gewährleistet.
- Für Schwangerschaftsabbrüche gibt es wohnortnahe Versorgungsangebote.
Weniger Pflichten 3
FDP 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Ungewollt Schwangeren soll bestmöglich geholfen und ihre unzureichende Versorgungslage verbessert werden.
- Allen Frauen soll die Kostenübernahme eines Schwangerschaftsabbruchs ermöglicht werden.
- Medikamentöse Abbruchmethoden sollen Schwangeren besser zugänglich gemacht und etwa von medizinischem Personal und Hebammen begleitet werden können.
FW 12
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Koalitionsvertrag 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Ungewollt schwangere Frauen werden umfassend unterstützt, um das ungeborene Leben bestmöglich zu schützen.
- Frauen in Konfliktsituationen soll der Zugang zu medizinisch sicherer und wohnortnaher Versorgung ermöglicht werden.
- Die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung wird dabei über die heutigen Regelungen hinaus erweitert.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht