Ungewollt Schwangere
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
CDU00
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
AfD 16
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Für ungewollt Schwangere wird eine breit aufgestellte Unterstützungsstruktur geschaffen.
- In der Schwangerschaftskonfliktberatung werden Schwangeren und werdenden Vätern verpflichtend Ultraschalluntersuchungen des ungeborenen Kindes angeboten.
- Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen werden gesetzlich verpflichtet, ein schriftliches Verzeichnis individuell möglicher organisatorischer und finanzieller Unterstützungsleistungen auszuhändigen.
- Opfern von Vergewaltigung oder Missbrauch soll ein reibungsloser Zugang zum Schwangerschaftsabbruch gewährt werden.
- Schwangere in sozialen Konfliktsituationen sollen unbürokratisch über Alternativen zum Schwangerschaftsabbruch beraten werden.
- Beratende Ärzte und Institutionen sowie Frauen, die diese Leistungen nutzen, sollen nicht diskriminiert werden.
Weniger Rechte oder Angebote 1
SPD 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Möglichkeiten zum Schwangerschaftsabbruch und zur Konfliktberatung gehören zur wohnortnahen Versorgung.
- Frauen in Hessen sollen innerhalb einer Stunde mit dem ÖPNV eine Praxis oder Klinik für Schwangerschaftsabbrüche erreichen können.
- Staatlich anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sollen innerhalb einer Stunde mit dem ÖPNV erreichbar sein.
Grüne 15
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Jede Frau soll sich wohnortnah über Methoden des Schwangerschaftsabbruchs informieren und ihn mit frei gewählter Methode vornehmen lassen können.
- Auf Bundesebene soll eine rechtssichere Regelung gegen Gehsteigbelästigung geschaffen werden.
- Ein flächendeckendes Versorgungsnetz aus Kliniken und Praxen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, soll aufgebaut werden.
- Bundesvorhaben zur Stärkung der Selbstbestimmung Schwangerer und zur Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen werden unterstützt.
- In Schulen und öffentlichen Einrichtungen sollen Informationen zu Anlaufstellen bei Schwangerschaftskonflikten, Gewalt und Seelsorge ausliegen.
Weniger Pflichten 1
FDP 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
- Es wird geprüft, ob Versammlungen an Orten, die stets Rechtsgüter anderer erheblich gefährden, etwa auf Autobahnen oder vor Schwangerschaftskonfliktberatungen, gesetzlich verhindert werden können.
- Das Angebot an Schwangerschaftskonfliktberatung wird vergrößert, damit Ratsuchende unkompliziert und niedrigschwellig Zugang erhalten.
Linke 8
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Kommunale und Landeskrankenhäuser werden gesetzlich verpflichtet, Schwangerschaftsabbrüche nach Beratungsregelung durchzuführen.
- Beratungsstellen für körperliche Selbstbestimmung und Ärztinnen und Ärzte für Schwangerschaftsabbrüche sollen für alle innerhalb einer Stunde erreichbar sein.
- Paragraf 218 StGB wird abgeschafft, damit Schwangere selbstbestimmt über einen Abbruch entscheiden können.
- Beratungsangebote für ungewollt Schwangere werden deutlich ausgebaut und besser finanziert und bleiben freiwillig.
- Es gibt wohnortnahe Beratungsangebote und Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen.
- Fundamentalistische Aufmärsche vor Beratungsstellen und Praxen werden verhindert.
- Öffentliche Kliniken werden im Rahmen der Krankenhausplanung verpflichtet, Schwangerschaftsabbrüche auch nach der Beratungsregelung durchzuführen.
- Schwangerschaftsabbrüche werden als normale kassenärztliche Leistung abgerechnet.
Koalitionsvertrag 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Das Selbstbestimmungsrecht der Frau wird respektiert und Frauen in Notsituationen soll die Entscheidung für ein Kind erleichtert werden.
- Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen werden bedarfsgerecht finanziert und sollen ungehindert erreichbar sein.
- Landesweit sollen Praxen oder Kliniken für sichere Schwangerschaftsabbrüche erreichbar sein.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht