Sportvereine und -verbände
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke 4418
Mehr Geld 5
- Beschlossene Kürzungen bei kulturellen und sportlichen Angeboten werden zurückgenommen.
- Die Fördervereinbarung mit dem Landessportbund wird fortgeschrieben.
- Das Vereinsinvestitionsprogramm wird finanziell aufgestockt.
- Mit dem Landessportbund wird ein ergänzender Fonds für den Breitensport aufgelegt, insbesondere zur Sicherung von Personal und Instandhaltung der Infrastruktur.
- Ein personenzentrierter Fonds für Assistenz im Sport wird als zentraler Personal-Pool aufgebaut, auf den Vereine unbürokratisch zugreifen können.
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Die Kooperation der Jugendarbeit mit Stadtteilzentren sowie Kultur- und Sportvereinen wird gestärkt.
- Die Rahmenbedingungen für kulturelle und sportliche Angebote werden ausgebaut und verbessert.
- Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen werden gestärkt.
- Dem Sport wird der Zugang zu Schulen im Sinne der Mehrfachnutzung weitestgehend ermöglicht.
- Der Unterwanderung von Vereinen und Fankurven durch extrem rechte Strukturen wird entgegengetreten.
- Ein Programm zur Fortbildung und Zertifizierung von Vereinen im Bereich Antidiskriminierung wird aufgelegt.
- Barrierefreie Hallen werden vorrangig an Vereine mit inklusiven Angeboten und Behindertensportgruppen vergeben.
- Ein personenzentrierter Fonds für Assistenz im Sport wird als zentraler Personal-Pool aufgebaut, auf den Vereine unbürokratisch zugreifen können.
- Die Bezirkssportämter werden personell gestärkt, um Vereine eng zu begleiten.
- Sportämter gehen gezielt auf Behindertensportvereine und inklusive Gruppen zu, um ihnen Zeiten in neuen barrierefreien Hallen anzubieten.
- Für Steganlagen wird eine berlinweit einheitliche, rechtssichere Regelung unter verbindlicher Beteiligung der Sportverbände geschaffen.
- Gemeinnützige Strukturen im E-Sport werden gefördert.
- Gemeinwohlorientierte E-Sport-Angebote erhalten die volle Sportförderfähigkeit.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 4
- Für die Vergabe von Sportfördermitteln wird eine verbindliche Quote eingeführt.
- Die Vergabe öffentlicher Mittel im Sport wird an nachweisbare Gleichstellungsbemühungen gekoppelt.
- Ab 2026 wird das Kinderschutzsiegel oder ein gleichwertiges Gewaltschutzkonzept Pflicht für alle Sportorganisationen, die öffentliche Mittel oder Sportflächen erhalten.
- Für alle Leistungssportstandorte wird ein verbindliches Förderkonzept mit individueller Betreuung und Belastungsmanagement eingeführt, um Sportabbrüche zu verringern.
CDU 31424
Mehr Rechte oder Angebote 21
- Die Zusammenarbeit von Schulen mit Sportvereinen wird gestärkt.
- Die Zusammenarbeit mit Berliner Sportvereinen wird enger.
- Die Zusammenarbeit mit dem Landessportbund und dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband als Dachorganisationen des Berliner Sports soll gestärkt werden.
- Bezirke und Vereine sollen durch eine verlässliche Sanierungsstrategie mehr Planungssicherheit erhalten.
- Bezirke und Vereine sollen durch eine bessere Datengrundlage mehr Planungssicherheit erhalten.
- Genehmigungsprozesse sollen beschleunigt werden, damit Bezirke und Vereine mehr Planungssicherheit erhalten.
- Es soll sichergestellt werden, dass alle Sportarten gleichermaßen berücksichtigt werden.
- Kooperationen mit Bundesinstitutionen, Sportverbänden und Förderbanken sollen gezielt ausgebaut werden.
- Der Masterplan Sportforum Hohenschönhausen soll so angepasst werden, dass das Fußballstadion im Bestand und ohne Neubau für die 3. Liga ertüchtigt werden kann, in enger Abstimmung mit den aktuellen Nutzern.
- Die Zusammenarbeit mit Sportvereinen soll gestärkt werden.
- Mehr Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen sollen ermöglicht werden.
- Die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Vereinen und Leistungszentren soll intensiviert werden.
- Kooperationen zwischen Profivereinen, Schulen und sozialen Einrichtungen sollen unterstützt werden.
- Der Stadionneubau von Hertha BSC soll konstruktiv und verlässlich begleitet werden.
- Der Neubau einer Arena für ALBA Berlin soll konstruktiv und verlässlich begleitet werden.
- Die Erweiterung des Stadions von 1. FC Union Berlin soll konstruktiv und verlässlich begleitet werden.
- Sportvereine sollen bei der Digitalisierung unterstützt werden.
- Sportvereine sollen beim Einsatz Künstlicher Intelligenz unterstützt werden.
- Eine vom Land Berlin unterstützte E-Sport-Akademie soll bei der Vereinsgründung im Breitensport helfen.
- Die E-Sport-Akademie soll beim Aufbau einer Amateurliga helfen.
- Vereine sollen Planungssicherheit erhalten, damit sie ihre Anlagen langfristig betreiben können.
Weniger Pflichten 2
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 4
- Bewährte Kooperationsprogramme zwischen Profisport, Kitas und Schulen, darunter „Profivereine machen Kita“ und „Profivereine machen Schule“, sollen erhalten werden.
- Das E-Sports Team Berlin soll langfristig gesichert werden.
- Bestehende Steganlagen sollen erhalten werden, weil sie eine Grundlage für Wassersportvereine und Freizeitnutzer sind.
- Kürzungen bei Sportvereinen werden nicht gebraucht.
Ohne klare Richtung 9
- Der Ausbau soll starke Vereine umfassen.
- Profisportvereine gelten als wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Berlin.
- Profisportvereine gelten als Identifikationspunkte für viele Menschen und als bedeutende Botschafter der Stadt.
- Der Profisport soll als Aushängeschild Berlins gestärkt werden.
- Es sollen moderne Rahmenbedingungen für internationale Wettbewerbsfähigkeit geschaffen werden.
- Es sollen langfristige Veranstaltungsstrategien entwickelt werden, die nachhaltige Effekte für den Berliner Sport und die lokale Wirtschaft sichern.
- Die Chancen der Künstlichen Intelligenz sollen gezielt für den Berliner Sport genutzt werden.
- E-Sport soll als Bestandteil einer modernen Sportstadt gestärkt werden.
- Das E-Sports Team Berlin soll international wettbewerbsfähig gemacht werden.
Mehr Pflichten 3
- Die Aufklärung gegen Gewalt wird in Schulen, Kitas, der Jugendhilfe, Sportvereinen, der Verwaltung, der Polizei, der Justiz und dem Gesundheitswesen gestärkt.
- Die Sensibilisierung gegen Gewalt wird in Schulen, Kitas, der Jugendhilfe, Sportvereinen, der Verwaltung, der Polizei, der Justiz und dem Gesundheitswesen gestärkt.
- Die frühe Intervention gegen Gewalt wird in Schulen, Kitas, der Jugendhilfe, Sportvereinen, der Verwaltung, der Polizei, der Justiz und dem Gesundheitswesen gestärkt.
AfD 2
Grüne 716
Mehr Geld 3
- Die Bundesligaförderung wird ausgebaut, sodass alle Berliner Bundesligisten gefördert werden können, die die Bedingungen erfüllen.
- Die Bundesligaförderung wird auf Frauenteams in den 2. Bundesligen erweitert.
- Die Fördervereinbarung mit dem Landessportbund wird so geändert, dass die für die Förderung hauptamtlicher Verwaltungskräfte nötigen Mitgliedszahlen deutlich sinken.
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Sporthallen und Sportplätze stehen vorrangig dem Vereinssport zur Verfügung.
- Die Sportanlagen-Nutzungsvorschriften werden so geändert, dass Vereine mit entsprechendem Angebot bessere Chancen auf Trainingszeiten erhalten.
- Kooperationen von Schulen mit außerschulischen Lernorten, Jugendkunst- und Musikschulen, Sportvereinen und Volkshochschulen werden gestärkt.
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 3
- Veranstalter und Sportverbände müssen die Kosten für Sicherheit, Verkehr, Infrastruktur und öffentliche Dienstleistungen verbindlich mittragen.
- Steuerbefreiungen, Gebührennachlässe und andere Sonderprivilegien für Sportgroßveranstaltungen werden ausgeschlossen.
- Veranstalter, Vereine und Verbände wie DFL und DFB müssen präventive Strukturen in Stadien organisatorisch und finanziell unterstützen.
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 5
- Kinderschutz-Siegel werden für alle Vereine mit Jugendsport verpflichtend.
- Veranstalter und Sportverbände müssen die Kosten für Sicherheit, Verkehr, Infrastruktur und öffentliche Dienstleistungen verbindlich mittragen.
- Eine öffentliche Kampagne und Aufklärung durch den Landessportbund über die Risiken von Glücksspiel werden gefordert.
- Veranstalter, Vereine und Verbände wie DFL und DFB müssen präventive Strukturen in Stadien organisatorisch und finanziell unterstützen.
- Veranstaltungen im Sport-, Musik-, Show- und Eventbereich müssen für alle erschwinglich und barrierearm zugänglich sein.
SPD 213
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Das E-Sports-Team Berlin und die Breitensportvereine im E-Sport werden langfristig unterstützt.
- Kooperationen von Kitas und Ganztag mit externen Angeboten wie Sportvereinen werden ausgebaut.
- Sportvereine und -verbände werden in Schul- und Kitaprogramme eingebunden.
- Sportbezogene Jugendarbeit wird mit Partnern wie der Sportjugend gestärkt.
- Bezirkliche Sportbünde werden unterstützt.
- In Tegel werden neue Hallen und Sportplätze für organisierten und individuellen Sport geschaffen.
- Sportveranstaltungen von Weltrang wie Welt- und Europameisterschaften sowie Spiele der NBA oder NFL werden weiterhin nach Berlin geholt.
- Olympische und Paralympische Spiele sollen nachhaltig und mit langfristigem Nutzen nach Berlin geholt werden.
- Dem Deutschen Olympischen Sportbund und der Bundesregierung wird mit „Berlin+“ ein Konzept für Spiele ohne Gigantismus auf Basis bestehender Sportstätten und im Bündnis mit anderen Ländern angeboten.
Weniger Pflichten 2
BSW 3
Mehr Geld 2
FDP 35
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Der Breitensport wird über die Förderung von Vereinen unterstützt.
- Hertha BSC wird beim Bau eines eigenfinanzierten neuen Stadions unterstützt.
- Für das neue Hertha-Stadion wird der Olympiapark als Standort bevorzugt und eine Entscheidung der Sportverwaltung gefordert.
- Für Sicherheit bei Sportveranstaltungen wird auf Dialog zwischen Fans, Vereinen und Behörden gesetzt.
Bleibt wie bisher 2
Koalitionsvertrag 2722
Mehr Geld 6
- Diversity- und Queer-Kompetenzen im Sport werden gestärkt und entsprechende Projekte finanziell gefördert.
- Vereine sollen geeignete Flächen für den Ausbau erneuerbarer Energien nutzen oder vermieten können.
- Es wird geprüft, durch Vermarktung von Namensrechten landes- und bezirkseigener Sportstätten zweckgebundene Einnahmen für den Sport zu erzielen.
- Kinder ohne Schwimmabzeichen in der dritten Klasse können es in gebührenfreien Intensivschwimmkursen nachholen, die weiter finanziert werden.
- Das Programm zur Förderung hauptamtlicher Strukturen in mittelgroßen Vereinen wird verstetigt, insbesondere für Inklusion und Nachhaltigkeit.
- Kleine Vereine können Mittel aus dem Programm zur Förderung hauptamtlicher Strukturen auch im Verbund beantragen.
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Vereine sollen landeseigene, von ihnen sportlich genutzte Grundstücke bei dringendem öffentlichem Interesse im Einzelfall erwerben können.
- Es wird geprüft, ob mit Vereinen bei Erbpacht für Sportgelände Laufzeiten von in der Regel 50 bis 99 Jahren vereinbart werden können.
- Das Sportforum wird als nationales Spitzensportzentrum gemäß Masterplan unter Berücksichtigung aller ansässigen Vereine weiterentwickelt.
- Alle Sportarten werden bei Förderprogrammen berücksichtigt.
- Sportarten mit weniger öffentlichem Interesse erhalten die Möglichkeit, sich an stark frequentierten Orten zu präsentieren oder Wettbewerbe auszutragen.
- Vereine sollen geeignete Flächen für den Ausbau erneuerbarer Energien nutzen oder vermieten können.
- Der Ausbau des Stadions An der Alten Försterei wird weiter unterstützt.
- Der Bau des Nachwuchsleistungszentrums von Union Berlin wird unterstützt.
- Ein privat finanziertes reines Fußballstadion für Hertha BSC mit rund 45.000 Plätzen auf dem Olympiaparkgelände wird unter Schutz der Anwohnenden an der Rominter Allee unterstützt.
- Die Wasserballarena in Spandau wird gebaut.
- Die Verbandsstrukturen von Special Olympics in Berlin werden gestärkt, um Sport und Bewegung verstärkt in Einrichtungen und Werkstätten der Behindertenhilfe zu bringen.
- Kleine Vereine können Mittel aus dem Programm zur Förderung hauptamtlicher Strukturen auch im Verbund beantragen.
- Die Sportangebote der Vereine und Verbände in den Sportanlagen sollen sichtbar gemacht und Interessierte bei der Suche unterstützt werden.
- Vereine werden bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitskonzepten und klimaschonendem Handeln unterstützt.
- Frauenteams erhalten Unterstützung bei der Professionalisierung.
- Die Trainerausbildungsangebote des Landessportbunds werden bekannter gemacht.
- Investitionen sollen vor allem in Sportstätten fließen, die als Trainingsstätten genutzt werden.
- Die Special Olympics 2023 sollen dem inklusiven Sport unter Beteiligung der Verbände einen nachhaltigen Entwicklungsschub geben.
Bleibt wie bisher 5
- Die Runden Tische Games und E-Sports werden von der Wirtschaftsverwaltung weitergeführt.
- Die unentgeltliche Überlassung von Sportstätten an förderungswürdige Sportorganisationen und die Finanzierung über die Fördervereinbarung mit dem Landessportbund bleiben erhalten und werden weiterentwickelt.
- Eine Befristung der Nutzungsdauer für Steganlagen gemeinnütziger Vereine in den Genehmigungen wird abgelehnt.
- Die Finanzierung der Vollzeitstellen für die Bezirkssportbünde wird beibehalten.
- Die Kooperation mit dem Landessportbund Berlin zu Freiwilligendiensten im Sport wird fortgeführt.
Ohne klare Richtung 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht