Energieversorgung
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Bayern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bayern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CSU 111
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Stromspeicher und Netze sollen weiter ausgebaut werden.
- Ein Sonderprogramm soll Kommunen bei Geothermiebohrungen und dem Ausbau von Wärmenetzen unterstützen.
- Der Bau einer Wasserstoff-Südpipeline von der Adria über Österreich nach Bayern soll forciert werden.
- Die Gasnetze sollen perspektivisch für die Einspeisung von Wasserstoff genutzt werden.
- Über das Netz HyPipe Bavaria sollen die Industriezentren bis 2030 an die Wasserstoffinfrastruktur angeschlossen werden.
- Eine strategische Gasreserve unter staatlicher Beteiligung soll geschaffen werden.
- Die Gasspeicher sollen vor jedem Winter komplett befüllt sein.
- Dezentral erzeugte Netzspitzen sollen auch dezentral geglättet werden.
- Ein schneller Netzausbau soll die Potenziale erneuerbarer Energien erschließen.
- Die Verteilnetze sollen gestärkt werden.
- Der Bund soll etwa durch mehr Personal zur Beschleunigung des Netzausbaus beitragen.
Bleibt wie bisher 1
FW 614
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Der Energiesektor soll auf erneuerbare Energien umgestellt und unabhängiger gemacht werden.
- Die Energiesicherheit soll europaweit optimiert werden.
- Die kommunale Energieversorgung wird gestärkt.
- Der Ausbau intelligenter, digital gesteuerter Stromnetze wird vorangetrieben.
- Speichertechniken wie Pumpspeicher werden ausgebaut, damit überschüssige Energie gespeichert werden kann.
- Ein netzdienliches Lademanagement für Elektroautos in der Nacht vermeidet Netzüberlastungen.
- Neue Energietechnologien werden zugelassen, um die unabhängige Energieversorgung zu stärken.
- Die regionale Energieversorgung wird gestärkt.
- Stromnetze werden bedarfsgerecht weiterentwickelt.
- Die Speichertechnik wird ausgebaut.
- Die Energieversorgung wird stärker diversifiziert, um unabhängiger zu werden.
- Die Wasserkraft wird als grundlastfähige Energiequelle weiter gefördert und ihr Potenzial ausgeschöpft.
- Die regionale Energieversorgung wird vernetzt.
- Speichersysteme werden ausgebaut.
Bleibt wie bisher 4
- Die kommunale Daseinsvorsorge von der Wasser- bis zur Energieversorgung wird bewahrt.
- Klassische Energieproduktion bleibt zur Risikoreduktion parallel erhalten.
- Die regionale Energieversorgung wird abgesichert.
- Die Energiesicherheit wird so lange wie nötig mit Atom- und fossilen Kraftwerken gewährleistet.
AfD 41
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 4
- Die Energiepolitik soll wieder Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz verbinden.
- Die Energieversorgung soll grundlastfähig und diversifiziert sein.
- Günstige Stromversorgung und Versorgungssicherheit sollen Vorrang vor CO2-Einsparzielen haben.
- Wichtigstes energiepolitisches Ziel ist eine stabile, sichere und preiswerte Strom- und Wärmeversorgung.
Grüne 111
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Der Netzausbau, insbesondere auf Verteilnetzebene, wird durch vorausschauende Planung, mehr Personal in Genehmigungsbehörden und Technikvorgaben für Netzbetreiber beschleunigt.
- An Knotenpunkten des Stromnetzes werden Batteriespeicher aufgebaut.
- Der Pumpspeicher Happurg wird repariert und reaktiviert.
- Überschüssiger Strom wird in speicherbare Wärme und in Wasserstoff umgewandelt.
- Die Speicher werden durch klimafreundliche Back-up-Kraftwerke ergänzt.
- Kommunen werden bei einer integrierten Infrastrukturplanung für den kostengünstigen Aufbau von Wärmenetzen unterstützt.
- Abwärme aus Rechenzentren, Abwasser und Industrieanlagen soll über Wärmepumpen genutzt werden.
- Eine Förderstrategie für Wärmenetze wird aufgelegt.
- Innovative Lösungen wie die saisonale Speicherung solarer Wärme in Erd- und Wasserspeichern werden unterstützt.
- Es wird mehr in klimafreundliche Mobilität, Bildung, Digitalisierung und eine saubere und sichere Energieversorgung investiert.
- Bezahlbarer und sauberer Strom soll in jede Steckdose kommen.
SPD 25
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Der Ausbau von Windkraft, Sonnenenergie, Geothermie, Stromleitungen, Energiespeichern und Wasserstoff-Infrastruktur wird stark beschleunigt.
- Der Bau großer Energiespeicher für lang-, mittel- und kurzfristige Speicherung wird vorangetrieben und beschleunigt.
- Der Bau der großen Gleichstromleitungen wird vorangebracht und beschleunigt.
- Die Verteilnetze einschließlich der Einspeisepunkte für erneuerbare Energien werden dringend modernisiert und ausgebaut.
- Energieintensive Branchen wie das bayerische Chemiedreieck werden an westdeutsche und europäische Wasserstoffnetze angebunden.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
FDP 224
Mehr Rechte oder Angebote 24
- Ein Konzept soll die Energieversorgung Bayerns breiter aufstellen und einseitige Abhängigkeiten vermeiden.
- Das Fernwärmenetz wird ausgebaut.
- Die Kraft-Wärme-Kopplung wird weiter ausgebaut, sofern dies ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist.
- Der Stromnetzausbau wird beschleunigt.
- Die Speicherkapazitäten im Stromnetz werden ausgebaut.
- Der Bau der HGÜ-Leitungen SuedLink und SuedOstLink wird unterstützt.
- Die Niederspannungsnetze in ganz Bayern werden für den Ausbau der erneuerbaren Energien ertüchtigt.
- Es sollen ausreichende Kapazitäten zur Energieerzeugung und Energiespeicherung geschaffen werden.
- Bei der Energieversorgung soll möglichst auf heimische Energieressourcen gesetzt werden, um Abhängigkeiten und Transportaufwand zu vermeiden.
- Die Transportsysteme für Erdgas und Strom werden schnellstmöglich ausgebaut.
- Die Infrastruktur für Transport und Lagerung von Energie wird bedarfsgerecht ausgebaut und resilient betrieben.
- Die Infrastruktur der Energieversorgung wird besser geschützt und widerstandsfähiger gemacht.
- Energieinstallationen sollen über das Land verteilt und die Leitungen dazwischen redundant ausgelegt werden.
- Die Informationstechnik kritischer Energieinfrastruktur wird modernisiert und Überwachungssysteme werden installiert.
- Energiespeicher in Bayern werden schnell ausgebaut.
- Bayern erhält eine eigene Speicherstrategie.
- Neue Methoden zur Speicherung von Energieüberschüssen für ertragsarme Zeiten werden gefördert.
- Forschung, Finanzierung und Genehmigungsverfahren für Energiespeicher werden so angepasst, dass jederzeit eine ausreichende Energieversorgung gesichert ist.
- Technologien zur Speicherung von Stromüberschüssen (Power-to-X) werden ausgebaut.
- Dezentrale Energieproduktionsanlagen und autarke Microgrids werden unterstützt.
- Kommunale Verteilnetze werden zu eigenständigen, aber nicht unabhängigen Microgrids weiterentwickelt.
- Vorhaben für eine nachhaltige Energieversorgung werden gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt und umgesetzt.
- Die Erforschung klimaneutraler Energiequellen zur Grundlastsicherung wird vorangetrieben.
- Der Landesentwicklungsplan wird so geändert, dass Grundwasser vor allem der Trinkwasserversorgung dient.
Linke 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Windräder, Solar-, Geothermie- und Biogasanlagen, Stromtrassen, Energiespeicher, Wärmepumpen, Schienen, Züge und Busse sollen weiterentwickelt, gebaut und installiert werden.
- Die Infrastruktur für eine dezentrale Energiewende wird gestärkt.
- Dezentrale Netze mit lokaler Versorgungsstruktur erhalten Vorrang vor großen Stromtrassen.
- Die Stromnetze werden für eine vollständig erneuerbare Versorgung ertüchtigt und umgebaut.
- Die Netze für Strom und Fernwärme werden ausgebaut.
- Bayerische Landesenergiewerke bauen Stromspeicher, Windenergie und Solarenergie in großem Umfang aus.
Koalitionsvertrag 49
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Bayern arbeitet mit europäischen Nachbarn im Süden zusammen, um die Energieversorgungssicherheit zu stärken.
- Gegenüber dem Bund wird ein beschleunigter Ausbau der Übertragungs- und Verteilnetze gefordert.
- Die Netzentwicklungsplanung soll auf realistischen Annahmen zum Strombedarf Bayerns beruhen.
- Gesicherte Leistung in Form wasserstofftauglicher Gaskraftwerke wird bundesweit und in Bayern erheblich zugebaut.
- Dezentrale Energiespeicher werden umfangreich ausgebaut.
- Kommunen werden beim Aufbau von Speicherkapazitäten unterstützt.
- Zusätzliche Pumpspeicherkraftwerke werden ermöglicht.
- Die bayerischen Kernkraftwerke werden, soweit technisch und sicherheitlich möglich, übergangsweise reaktiviert.
- Ein Pipeline-Anschluss Bayerns für Wasserstoff von der Adria über Österreich wird vorangetrieben.
Ohne klare Richtung 4
- Die Energieversorgung in Europa soll nach dem russischen Angriffskrieg neu konzipiert werden.
- Die Energieversorgung setzt auf einen ausgewogenen Mix verschiedener erneuerbarer Energieträger statt auf einseitigen Ausbau.
- Die Energiepolitik zielt auf Versorgungssicherheit und Preisstabilität, um Bayern als Industrie- und Gewerbestandort attraktiv zu halten.
- Die Umrüstung von Erdgasnetzen auf Wasserstoffnetze gilt als wichtiges Vorhaben zur Dekarbonisierung.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht