Energieversorgung
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
BSW SN0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
Ohne Einzug ins Parlament
CDU SN 65
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Speicher und schnell regulierbare Ersatzkraftwerke sollen vor der Abschaltung grundlastfähiger Kraftwerke die Versorgung sichern.
- Mehr Eigenverbrauch soll Kosten für Unternehmen und Verbraucher senken und die Netze entlasten.
- Intelligente Stromnetze sollen gefördert werden.
- Ganz Sachsen soll an das nationale Wasserstoffnetz angeschlossen werden.
- Eine ostdeutsche Wasserstoffmagistrale soll vorangetrieben werden.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Energiepolitik soll verlässliche, bezahlbare und ökologische Energie auf naturwissenschaftlicher Grundlage sichern.
- Vom Bund wird ein neuer Gesellschaftsvertrag über Klimaschutz, Versorgungssicherheit und konkurrenzfähige Energiepreise gefordert.
- Versorgungssicherheit hat in der Energiepolitik oberste Priorität.
- Energiepolitik soll ganzheitlich betrachtet werden und Netze und Speicher einbeziehen.
- Die EU soll eine sichere Energieversorgung gewährleisten.
AfD SN 45
Mehr Rechte oder Angebote 5
- An den Landesgrenzen Sachsens sollen im Höchstspannungsnetz Netztrenner aufgebaut werden.
- Bei übermäßiger Produktion volatiler Erzeuger sollen die eigenen Netze und die der Nachbarländer geschützt werden.
- Es sollen alle Möglichkeiten geprüft werden, das Versorgungsgebiet Sachsens gegen großflächige Netzausfälle abzusichern.
- Pumpspeicherkraftwerke wie Niederwartha sollen ausgebaut werden.
- Sachsen soll eigene Gasspeicher für mindestens 72 Stunden Verbrauch bauen.
Bleibt wie bisher 3
SPD SN 47
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Erzeugungskapazitäten für erneuerbare Energien, Speicher und die zugehörige Infrastruktur sollen schnellstmöglich ausgebaut werden.
- Sachsen soll mit mehreren Leitungen an das bundesweite Wasserstoffkernnetz angeschlossen werden.
- Wichtige Industrieregionen sollen direkt an das Wasserstoffkernnetz angebunden werden.
- Für den Ausbau des Wasserstoffverteilnetzes und die Errichtung von Wasserstoffspeichern soll es frühzeitige Planung und eine klare Finanzierungsstruktur geben.
- Erneuerbare Energien sollen schnell ausgebaut werden.
- Neben dem Wasserstoff-Kernnetz wird auch das Verteilnetz ausgebaut, um weitere Regionen zu erschließen.
- Der Ausbau erneuerbarer Energien und von Speichertechnologie, insbesondere auf den Flächen der Braunkohletagebaue in der Lausitz, wird gefördert.
Bleibt wie bisher 3
- Ein früherer Kohleausstieg ist möglich, wenn die Energieversorgung sicher und bezahlbar bleibt und in den Braunkohlerevieren ausreichend neue, gut bezahlte Arbeitsplätze entstanden sind.
- Ein früherer Kohleausstieg ist möglich, wenn die Energieversorgung sicher und bezahlbar bleibt und in den Revieren genug neue, gut bezahlte Arbeitsplätze entstanden sind.
- Die Energieversorgung in Sachsen bleibt immer sicher, verfügbar und bezahlbar.
Grüne SN 210
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Der Netzausbau wird verstärkt und intelligent gestaltet.
- Verschiedene Speichermöglichkeiten werden systemdienlich erschlossen.
- Steuerbare gesicherte Erzeugungsleistung sichert als Partner der erneuerbaren Energien die Stromversorgung bei fehlender Sonne und fehlendem Wind ab.
- Über die Sektorenkopplung wird das erneuerbare Stromsystem mit Mobilität und Wärmebereitstellung verbunden.
- Biomasseanlagen werden künftig stärker auf einen flexiblen, systemdienlichen Betrieb bei wenig Wind und Sonne ausgerichtet.
- Zur Sicherung der steuerbaren Leistung wird auf Speichertechnologien gesetzt.
- Zur Sicherung der steuerbaren Leistung wird auf wasserstofffähige Gaskraftwerke gesetzt.
- Überregionale und grenzüberschreitende Wärmeprojekte wie ein gemeinsames Fernwärmenetz von Görlitz und Zgorzelec werden besonders unterstützt.
- Die Wahl klimaneutraler Technologien für Fern- und Nahwärme richtet sich vor allem nach Versorgungssicherheit und Preis.
- Die Rahmenbedingungen für einen frühestmöglichen Kohleausstieg werden jetzt geschaffen.
Linke SN 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Grüner Strom soll in großen Mengen samt der nötigen Infrastruktur verfügbar gemacht werden.
- Infrastruktur für die Nutzung von grünem Wasserstoff soll bereitgestellt werden.
- Für eine dezentrale Energieversorgung aus Wind- und Dachsolaranlagen sollen die nötigen Speicherkapazitäten geschaffen werden.
- In den Ausbau intelligenter Stromnetze wird unabhängig von privaten Herstellerstandards investiert.
- Es sollen Lösungen für die Wärmeversorgung über Quartiers- und Gemeindegrenzen hinweg entwickelt werden.
- Das Fernwärmenetz wird ausgebaut.
FW SN 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Es sollen ausreichende Erzeugungskapazitäten für den steigenden Energiebedarf von Wirtschaft und Bürgern bestehen.
- Brachliegende Pumpspeicherwerke wie in Niederwartha werden reaktiviert und zur Stromspeicherung genutzt.
- Dezentrale Speicherung und Nutzung sollen den Netzausbaubedarf gering halten.
- Ein Masterplan für den Netzausbau für Wasserstoff-, Elektro- und Methanol-Mobilität wird aufgestellt.
Ohne klare Richtung 1
FDP SN 35
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Dezentrale Energieversorgungs- und Energiespeicherstrukturen werden gefördert.
- Die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft und -infrastruktur wird vorangetrieben.
- Der Aufbau leistungsfähiger Energiespeicher wird vorangetrieben.
- Die Umrüstung der Erdgasnetze wird vorangetrieben.
- Chemnitz soll einen direkten Anschluss an das Wasserstoff-Kernnetz erhalten.
Koalitionsvertrag 46
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Der Netzausbau im Energiebereich soll kosteneffizient erfolgen.
- Biogas- und Biomasseanlagen werden als Teil der dezentralen Energieversorgung erhalten und gegebenenfalls ausgebaut.
- Zur Sicherung der Wasserstoffversorgung werden übergangsweise auch andere als grüne Herstellungsformen akzeptiert.
- Das Land baut eine leistungsfähige Wasserstoffinfrastruktur in ganz Sachsen auf.
- Das Land setzt sich beim Bund dafür ein, dass auch Chemnitz, Südwestsachsen, Freiberg und die Oberlausitz zeitnah an das Wasserstoffkernnetz angeschlossen werden.
- Speicherinfrastruktur, regelbare Ersatzkraftwerke und intelligente Netze sollen aufgebaut werden, um flexibel auf den Energiebedarf zu reagieren.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht