Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Koalitionsvertrag · Koalition aus CDU, Grüne und FDP · Original
Der Vertrag enthält 34 von 2.325 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 34Forderungen zum Politikfeld
- 1 %des Vertrags
- 115Seiten im Original
- 2017Vertragsjahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 34
Landesförderprogramme machen bestehenden Wohnraum im Vergleich zum Neubau finanziell attraktiv.
Wortlaut im Vertrag
Zudem wollen wir die Förderprogramme des Landes nutzen, um bestehenden Wohnraum im Vergleich zum Neubau finanziell attraktiv zu gestalten und um einen Anreiz zu geben, durch den Bau von Einliegerwohnungen im Altbestand neuen Wohnraum zu schaffen. Link zum Original
Landesförderprogramme schaffen Anreize für den Bau von Einliegerwohnungen im Altbestand.
Wortlaut im Vertrag
Zudem wollen wir die Förderprogramme des Landes nutzen, um bestehenden Wohnraum im Vergleich zum Neubau finanziell attraktiv zu gestalten und um einen Anreiz zu geben, durch den Bau von Einliegerwohnungen im Altbestand neuen Wohnraum zu schaffen. Link zum Original
Eine Reduzierung des Verkehrswerts ist nur bei sozialem Wohnungsbau oder studentischem Wohnen begründbar.
Wortlaut im Vertrag
Eine Reduzierung des Verkehrswerts wäre nur damit zu begründen, dass sozialer Wohnungsbau stattfindet oder studentisches Wohnen geschaffen wird. Link zum Original
Gemeinsam mit den Hochschulstädten wird mehr günstiger studentischer Wohnraum geschaffen.
Wortlaut im Vertrag
Gemeinsam mit den Hochschulstädten muss mehr günstiger studentischer Wohnraum geschaffen werden. Link zum Original
Der Bau integrierter Wohnheime auf den Hochschulcampi wird begünstigt.
Wortlaut im Vertrag
Wir begünstigen den Bau integrierter Wohnheime auf den Hochschulcampi. Link zum Original
Das laufende Projekt Integrationshäuser wird umgesetzt.
Wortlaut im Vertrag
Das laufende „Projekt Integrationshäuser“ werden wir umsetzen. Link zum Original
Die Planungskapazitäten des Studentenwerks werden ausgebaut, um in fünf Jahren bis zu 650 neue Wohnheimplätze bereitzustellen.
Wortlaut im Vertrag
Die Planungskapazitäten des Studentenwerks sollten ausgebaut werden, um in den nächsten fünf Jahren bis zu 650 neue Wohnheimplätze bereitstellen zu können. Hierfür wollen wir den Zuschuss an das Studentenwerk Schleswig-Holstein erhöhen. Link zum Original
Der Landeszuschuss an das Studentenwerk Schleswig-Holstein wird erhöht.
Wortlaut im Vertrag
Die Planungskapazitäten des Studentenwerks sollten ausgebaut werden, um in den nächsten fünf Jahren bis zu 650 neue Wohnheimplätze bereitstellen zu können. Hierfür wollen wir den Zuschuss an das Studentenwerk Schleswig-Holstein erhöhen. Link zum Original
Wärmedämmungsmaßnahmen in Altgebäuden werden attraktiv gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen uns für eine attraktive Förderung von Wärmedämmungsmaßnahmen in Altgebäuden ein, weil dies auch aus Klimaschutzgründen eine sehr kosteneffiziente Maßnahme ist. Link zum Original
Es wird geprüft, den Brachflächenbestand im Innenbereich mit einem Brachflächen- und Baulückenkataster zu erheben.
Wortlaut im Vertrag
- den Brachflächenbestand im Innenbereich mittels eines Brachflächen- und Baulückenkatasters erheben, Link zum Original
Es wird geprüft, bauliche Förderungen auf die Innenraumverdichtung zu konzentrieren.
Wortlaut im Vertrag
- die baulichen Förderungen auf die Innenraumverdichtung konzentrieren, Link zum Original
Es wird geprüft, baureife Grundstücke im Innenbereich gemeinsam mit den Kommunen attraktiver zu machen.
Wortlaut im Vertrag
- mit den Kommunen baureife Grundstücke im Innenbereich attraktiver machen, Link zum Original
Es wird geprüft, die Entwicklung von Brachflächen gegenüber Bauen auf der grünen Wiese zu stärken.
Wortlaut im Vertrag
- Brachflächenentwicklung vor „grüner Wiese“ stärken. Link zum Original
Wohnraum muss für alle Menschen verfügbar und bezahlbar sein.
Wortlaut im Vertrag
Wohnraum muss für alle Menschen verfügbar und bezahlbar sein. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für die Schaffung neuen Wohnraums werden verbessert, um Preisstabilität zu erreichen.
Wortlaut im Vertrag
Deshalb wollen wir die Rahmenbedingungen für die Schaffung von neuem Wohnraum weiter verbessern und so für Preisstabilität sorgen. Link zum Original
Der Neubau von Wohnimmobilien darf nicht durch starre Entwicklungsgrenzen behindert werden.
Wortlaut im Vertrag
Deshalb darf die Neuerrichtung von Wohnimmobilien nicht durch starre Entwicklungsgrenzen behindert werden. Link zum Original
Die Landesbauordnung erhält bessere Möglichkeiten zur Nachverdichtung durch flexiblere Regeln zu Gebäudehöhe, Baugrenzlinien und Abstandsflächen.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen darüber hinaus in der Landesbauordnung (LBO) verbesserte Möglichkeiten zur Nachverdichtung etwa durch flexiblere Regelungen zur Gebäudehöhe und zu Baugrenzlinien sowie Abweichungsmöglichkeiten bei Abstandsflächenregelungen schaffen. Link zum Original
Bei den Stellplatzvorgaben der Landesbauordnung werden zweckgebundene Befreiungsmöglichkeiten eingeführt.
Wortlaut im Vertrag
Bei den Stellplatzvorgaben der LBO werden wir zweckgebundene Befreiungsmöglichkeiten etablieren. Link zum Original
Die Programme der sozialen Wohnraumförderung werden konsequent weitergeführt.
Wortlaut im Vertrag
Die soziale Wohnraumförderung ist eine tragende Säule bei der Sicherung der Bezahlbarkeit von Wohnraum. Deshalb werden wir entsprechende Wohnbauprogramme konsequent weiterführen und in den nächsten Jahren für zusätzlichen Wohnraum in Belegbindung sorgen. Link zum Original
In den nächsten Jahren wird zusätzlicher Wohnraum mit Belegbindung geschaffen.
Wortlaut im Vertrag
Die soziale Wohnraumförderung ist eine tragende Säule bei der Sicherung der Bezahlbarkeit von Wohnraum. Deshalb werden wir entsprechende Wohnbauprogramme konsequent weiterführen und in den nächsten Jahren für zusätzlichen Wohnraum in Belegbindung sorgen. Link zum Original
Der Bund soll sich über 2019 hinaus am sozialen Wohnungsbau der Länder beteiligen.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden uns dafür einsetzen, dass sich der Bund über das Jahr 2019 hinaus am sozialen Wohnungsbau in den Ländern beteiligt. Link zum Original
Bestehender Wohnraum soll in die Belegbindung einbezogen werden.
Wortlaut im Vertrag
Außerdem wollen wir Möglichkeiten nutzen, bestehenden Wohnraum in die Belegbindung einzubeziehen. Link zum Original
Das Wohnraumförderungsgesetz samt Durchführungsbestimmungen wird überprüft und gegebenenfalls nachgebessert.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden das Wohnraumförderungsgesetz einschließlich der Durchführungsbestimmungen überprüfen und gegebenenfalls nachbessern. Link zum Original
Für Menschen ohne ausreichende Bonität, die keine Wohnung finden, werden Lösungen erarbeitet.
Wortlaut im Vertrag
Menschen ohne ausreichende Bonität bekommen häufig keine Wohnung und werden in die Obdachlosigkeit getrieben. Wir wollen das Problem aktiv angehen und Lösungen erarbeiten. Link zum Original
Bestehende Förderprogramme werden genutzt, um den Erwerb und Bau von Eigenheimen zur Vermögensbildung zu unterstützen.
Wortlaut im Vertrag
Auch in der Schaffung von Eigenheimen sehen wir einen nachhaltigen Faktor zur Preisstabilität. Zudem ist der Erwerb oder die Neuerrichtung von Eigenheimen ein Beitrag zu Alterssicherung. Deshalb werden wir bestehende Förderprogramme nutzen, um auch in diesem Bereich die Menschen bei der Vermögensbildung zu unterstützen. Link zum Original
Die Wohnungsbaupolitik soll inklusiv und vielfältig sein.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen uns für eine inklusive und vielfältige Wohnungsbaupolitik ein. Link zum Original
Genossenschaftliches Bauen und eine gemeinwohlorientierte Wohnungswirtschaft werden als positiv angesichts des demografischen Wandels angesehen.
Wortlaut im Vertrag
Auch genossenschaftliches Bauen und eine auf Gemeinwohl ausgerichtete Wohnungswirtschaft kann angesichts der Herausforderungen des demographischen Wandels positive Wirkung zeigen. Link zum Original
Die Interessen der Betroffenen werden möglichst in Zukunfts- und Planungswerkstätten berücksichtigt.
Wortlaut im Vertrag
Die Interessen der Betroffenen wollen wir nach Möglichkeit in Form von Zukunfts- und Planungswerkstätten berücksichtigen und sie so zu Beteiligten machen. Link zum Original
Der Bedarf an altersgerechtem und behindertengerechtem Wohnraum wird bei der Gestaltung von Förderprogrammen berücksichtigt.
Wortlaut im Vertrag
Der absehbare erhöhte Bedarf an altersgerechtem Wohnraum sowie an geeignetem Wohnraum für Menschen mit Behinderung muss deshalb bei der Gestaltung von Förderprogrammen berücksichtigt werden. Link zum Original
Mietpreisbremse und Kappungsgrenzenverordnung werden in Schleswig-Holstein durch geeignetere Instrumente ersetzt.
Wortlaut im Vertrag
Die Erfahrungen mit den Instrumenten der sog. Mietpreisbremse und der Kappungsgrenzenverordnung zeigen für Schleswig-Holstein, dass der angestrebte Effekt, nämlich die Sicherung stabiler Mietpreise, nicht eingetreten ist. Deswegen werden wir die entsprechenden Verordnungen durch geeignetere Instrumente ersetzen. Link zum Original
Wohnraum muss dort entstehen können, wo Bedarf besteht.
Wortlaut im Vertrag
Wohnraum muss dort entstehen können, wo hierfür Bedarf besteht. Link zum Original
Die städtebauliche Entwicklung wird durch eine verbesserte Städtebauförderung vorangetrieben.
Wortlaut im Vertrag
Die städtebauliche Entwicklung werden wir durch eine verbesserte Städtebauförderung vorantreiben. Link zum Original
Die Städtebauförderung setzt vor allem auf integrierte Stadtentwicklungskonzepte.
Wortlaut im Vertrag
Die städtebauliche Entwicklung werden wir durch eine verbesserte Städtebauförderung vorantreiben. Hierbei setzen wir vor allem auf integrierte Stadtentwicklungskonzepte. Link zum Original
Die Städtebaurichtlinie wird überarbeitet, um unnötige bürokratische und finanzielle Belastungen der Kommunen abzubauen.
Wortlaut im Vertrag
In diesem Zusammenhang werden wir auch die bestehende Städtebaurichtlinie überarbeiten mit dem Ziel, unnötige bürokratische und finanzielle Belastungen für die Städte und Gemeinden abzubauen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (CDU 34, Grüne 14, FDP 5 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.