Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Koalitionsvertrag · Koalition aus CDU und SPD · unterzeichnet 16.05.2017 · Original
Der Vertrag enthält 98 von 1.497 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 98Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Vertrags
- 154Seiten im Original
- 2017Vertragsjahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 98
Die Investitionsoffensive Saar investiert in Krankenhäuser.
Wortlaut im Vertrag
eine „Investitionsoffensive Saar“ mit Schwerpunkten in den Bereichen Hochschulen, Verkehrsinfrastruktur – insbesondere Landstraßen, Brücken und Flughafen –, Krankenhäuser, IT-Infrastruktur und Digitalisierung sowie der kommunalen Infrastruktur, insbesondere der kommunalen Bildungsinfrastruktur. Link zum Original
Ein Kompetenzzentrum eHealth und eCare wird geschaffen, das auch Start-ups Chancen bietet.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen ein „Kompetenzzentrum eHealth und eCare“ schaffen, das auch Gründerinnen und Gründern sowie Start-ups Chancen bietet. Link zum Original
Es wird geprüft, ob sich das Land ab 2020 an der Darlehenstilgung für den Neubau der Inneren Medizin am Universitätsklinikum beteiligt.
Wortlaut im Vertrag
In diesem Zusammenhang wird geprüft, ob sich das Land ab 2020 an der Darlehenstilgung für den Neubau der Inneren Medizin beteiligt. Link zum Original
Die Leitungsstrukturen des Universitätsklinikums werden modernisiert, insbesondere durch eine stärkere Rolle des Aufsichtsrats bei der Vorstandsauswahl.
Wortlaut im Vertrag
Wir streben die Modernisierung der Leitungsstrukturen im Universitätsklinikum des Saarlandes an, insbesondere durch die Stärkung der Stellung des Aufsichtsrates bei der Frage der Auswahl der Vorstandsmitglieder. Link zum Original
Für die Beschäftigtenvertreter im Aufsichtsrat des Universitätsklinikums wird eine ebenfalls gewählte Stellvertretung ermöglicht.
Wortlaut im Vertrag
Um die Repräsentanz der Beschäftigten im Aufsichtsrat des Universitätsklinikums zu stärken, soll im Falle einer etwaigen Verhinderung des ordentlichen Mitglieds eine Vertretung, die ebenfalls von den Beschäftigten gewählt wird, im Aufsichtsrat ermöglicht werden. Link zum Original
Es werden Strukturen geschaffen, die dem steigenden Pflegebedarf und einer effizienten Gesundheitsversorgung gerecht werden.
Wortlaut im Vertrag
Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung stellen wir das Saarland zukunftsfest auf: Wir schaffen Strukturen, die dem steigenden Pflegebedarf und einer effizienten Gesundheitsversorgung gerecht werden. Link zum Original
Durch gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen und eine effiziente Versorgungsstruktur wird die medizinische und pflegerische Versorgung gesichert.
Wortlaut im Vertrag
Mit hochwertigen Ausbildungs - und guten Arbeitsbedingungen sowie einer effizienten Versorgungsstruktur sichern wir auch in Zukunft medizinische und pflegerische Versorgung auf hohem Niveau. Link zum Original
Medizinische und pflegerische Angebote sollen wohnortnah verfügbar sein.
Wortlaut im Vertrag
Wohnortnah sollen medizinische und pflegerische Angebote zur Verfügung stehen. Link zum Original
Die Pflegestützpunkte werden zu Kompetenzzentren für ambulante und stationäre Pflege ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Wir fördern den Ausbau der Pflegestützpunkte zu Kompetenzzentren für die ambulante und (teil-) stationäre Versorgung im Bereich Pflege. Link zum Original
Die Vernetzung der regionalen Leistungserbringer und die Kooperation mit Kommunen, Kliniken und Ärzten in der Pflege werden vorangetrieben.
Wortlaut im Vertrag
Insbesondere die Vernetzung zwischen den regional tätigen Leistungserbringern sowie die Kooperation mit Kommunen, Kliniken und niedergelassenen Ärzten werden durch Initiativen des Landes vorangetrieben. Link zum Original
Die Pflegestützpunkte sollen stärker in Anspruch genommen werden.
Wortlaut im Vertrag
Unser Ziel ist die verstärkte Inanspruchnahme der Pflegestützpunkte. Link zum Original
Bei den Pflegestützpunkten wird eine landesweite zentrale Wohnberatung eingerichtet, finanziert von Land, Krankenkassen und Kreisen.
Wortlaut im Vertrag
Zu dem Angebot der Pflegestützpunkte werden wir landesweit eine zentrale, professionelle Wohnberatung einrichten, deren Finanzierung durch Land, Krankenkassen und Kreise sichergestellt werden soll. Link zum Original
Für die Beschäftigten der Pflegestützpunkte werden mehr Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Ebenso werden wir verstärkt Schulungs - und Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte durchführen. Link zum Original
Die palliative Versorgungsstruktur der Kassenärztlichen Vereinigung wird flächendeckend verbessert.
Wortlaut im Vertrag
Damit für Palliativpatienten ein echtes Wahlrecht zwischen ambulanter und stationärer Versorgung entsteht, soll die von der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland vorzuhaltende Struktur flächendeckend verbessert werden. Link zum Original
Die Arbeit von Hospizen und Palliativversorgung wird besser mit Krankenhäusern und Pflegeheimen abgestimmt.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen uns für eine optimierte Abstimmung und Koordinierung der Arbeit der Hospize und der Palliativversorgung mit den in Krankenhäusern und stationären Pflegeheimen vorgehaltenen Angeboten ein. Link zum Original
Am Standort der Uniklinik Homburg entstehen ein Kinder- und Jugendhospiz mit Kurzzeitpflege und ein generationenübergreifendes Hospiz.
Wortlaut im Vertrag
Als Modellprojekt sollen ein Kinder - und Jugendhospiz mit Kurzzeitpflege sowie ein generationenübergreifendes Hospiz am Standort der Uniklinik Homburg entstehen. Link zum Original
Ehrenamt sowie Fort- und Weiterbildung in der Hospizarbeit werden gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Das Ehrenamt in der Hospizarbeit sowie die Fort- und Weiterbildung wollen wir fördern. Link zum Original
Finanzierung und Förderung des Netzwerks für Ambient Assisted Living werden verstetigt.
Wortlaut im Vertrag
Das Saarland ist Vorreiter mit seinem Netzwerk für Ambient Assisted Living (AAL). Die Finanzierung und Förderung werden wir verstetigen. Link zum Original
Das Saarland soll Modellregion für altersunterstützende Hilfen werden.
Wortlaut im Vertrag
Das Saarland soll eine Modellregion für altersunterstützende Hilfen und konkrete Musterprojekte werden. Link zum Original
Das deutsch-französische Regionalcluster Silver Valley wird weiterentwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Hierbei soll das deutsch - französische Regionalcluster „Silver Valley“ weiterentwickelt werden. Link zum Original
Der Demenzplan wird fortgeschrieben.
Wortlaut im Vertrag
Den bundesweit vorbildlichen Demenzplan werden wir fortschreiben und die Demenzstrategie umsetzen. Link zum Original
Die Demenzstrategie wird umgesetzt.
Wortlaut im Vertrag
Den bundesweit vorbildlichen Demenzplan werden wir fortschreiben und die Demenzstrategie umsetzen. Link zum Original
Die Finanzierung der Landesfachstelle Demenz wird paritätisch mit den Kostenträgern verstetigt.
Wortlaut im Vertrag
Die Finanzierung der Landesfachstelle Demenz werden wir im Einvernehmen mit den Kostenträgern paritätisch und verstetigt sicherstellen. Link zum Original
Im Landtag wird eine Enquete-Kommission zu psychischen Erkrankungen einberufen.
Wortlaut im Vertrag
Um dem Anstieg der psychischen Erkrankungen in allen Altersstufen mit gezielten Maßnahmen entgegenzuwirken, werden wir unter Einbindung des Landespsychiatriebeirats und der Landespsychiatrieärztin eine Enquete -Kommission im saarländischen Landtag einberufen. Link zum Original
Eine landesweite Informations- und Präventionskampagne zu geschlechtsspezifischen Krankheitsverläufen wird durchgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Es gibt viele Krankheiten, an denen sowohl Frauen als auch Männer gleichermaßen leiden, die sich aber unterschiedlich äußern und unterschiedlich behandelt werden müssen. Wir werden dazu eine landesweite Informations- und Präventionskampagne durchführen. Link zum Original
Medizinisches und pflegerisches Handeln soll die Spezifika der Geschlechter berücksichtigen.
Wortlaut im Vertrag
Innovatives lebensphasenorientiertes medizinisches und pflegerisches Handeln sowie Behandeln soll auch die Spezifika der Geschlechter berücksichtigen. Link zum Original
Die Vernetzung mit der Forschung zur geschlechtsspezifischen Medizin wird unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Dazu unterstützen wir eine Vernetzung mit der aktuellen wissenschaftlichen Forschung, damit deren Ergebnisse unmittelbare Berücksichtigung finden können. Link zum Original
Die gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen und unbegleiteten Minderjährigen wird evaluiert, insbesondere bei Traumata.
Wortlaut im Vertrag
Die gesundheitliche Versorgung der Flüchtlinge und der unbegleiteten minderjährigen Ausländer (umA) im Saarland werden wir evaluieren, insbesondere bezogen auf Behandlungsbedarfe wegen Traumata. Auf dieser Basis werden wir mit den Krankenkassen, Kommunen, Sozial - und Wohlfahrtsverbänden, Psychotherapeuten und Ärzten ein Handlungskonzept erarbeiten. Link zum Original
Mit Krankenkassen, Kommunen, Verbänden, Psychotherapeuten und Ärzten wird ein Handlungskonzept zur Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen erarbeitet.
Wortlaut im Vertrag
Die gesundheitliche Versorgung der Flüchtlinge und der unbegleiteten minderjährigen Ausländer (umA) im Saarland werden wir evaluieren, insbesondere bezogen auf Behandlungsbedarfe wegen Traumata. Auf dieser Basis werden wir mit den Krankenkassen, Kommunen, Sozial - und Wohlfahrtsverbänden, Psychotherapeuten und Ärzten ein Handlungskonzept erarbeiten. Link zum Original
Eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung wird gewährleistet.
Wortlaut im Vertrag
Wir brauchen eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung. Link zum Original
Die trägerübergreifende Zusammenarbeit der Krankenhäuser wird gestärkt.
Wortlaut im Vertrag
Daher werden wir die Krankenhäuser und deren Angebotsstruktur im Saarland weiterentwickeln: Die trägerübergreifende Zusammenarbeit und sektorenübergreifende Versorgung werden wir stärken und den Abbau von Doppelstrukturen sowie die Neuausrichtung oder die Spezialisierung vorantreiben. Link zum Original
Die sektorenübergreifende Versorgung wird gestärkt.
Wortlaut im Vertrag
Daher werden wir die Krankenhäuser und deren Angebotsstruktur im Saarland weiterentwickeln: Die trägerübergreifende Zusammenarbeit und sektorenübergreifende Versorgung werden wir stärken und den Abbau von Doppelstrukturen sowie die Neuausrichtung oder die Spezialisierung vorantreiben. Link zum Original
Doppelstrukturen in der Krankenhauslandschaft werden abgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Daher werden wir die Krankenhäuser und deren Angebotsstruktur im Saarland weiterentwickeln: Die trägerübergreifende Zusammenarbeit und sektorenübergreifende Versorgung werden wir stärken und den Abbau von Doppelstrukturen sowie die Neuausrichtung oder die Spezialisierung vorantreiben. Link zum Original
Die Neuausrichtung oder Spezialisierung von Krankenhäusern wird vorangetrieben.
Wortlaut im Vertrag
Daher werden wir die Krankenhäuser und deren Angebotsstruktur im Saarland weiterentwickeln: Die trägerübergreifende Zusammenarbeit und sektorenübergreifende Versorgung werden wir stärken und den Abbau von Doppelstrukturen sowie die Neuausrichtung oder die Spezialisierung vorantreiben. Link zum Original
In der Krankenhausplanung werden Qualitätsindikatoren aufgestellt.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden Qualitätsindikatoren und auf Gutachterbasis stationsbezogene Personalmindestzahlen im Rahmen der Krankenhausplanung aufstellen. Link zum Original
In der Krankenhausplanung werden auf Gutachterbasis stationsbezogene Personalmindestzahlen festgelegt.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden Qualitätsindikatoren und auf Gutachterbasis stationsbezogene Personalmindestzahlen im Rahmen der Krankenhausplanung aufstellen. Link zum Original
Die Krankenhausinvestitionsmittel von jährlich 28,5 Millionen Euro werden bis 2022 um bis zu 10 Millionen Euro jährlich erhöht.
Wortlaut im Vertrag
Die Investitionsmittel von aktuell jährlich 28,5 Millionen Euro werden wir bis zum Jahr 2022 um bis zu 10 Millionen Euro jährlich erhöhen. Link zum Original
Die Krankenhaus-Einzelförderung fördert vorrangig Investitionen für Qualitätsziele, Personalmindestzahlen, Kapazitätskonzentration und Kooperationen.
Wortlaut im Vertrag
Mit einer insbesondere an den Kriterien und Strukturvorgaben des Bundes orientierten Einzelförderung werden vorrangig solche Investitionen gefördert, die die genannten qualitativen Versorgungsziele anstreben, stationsbezogene Personalmindestzahlen sicherstellen, Versorgungskapazitäten konzentrieren und trägerübergreifende bzw. indikationsspezifische Kooperationen sicherstellen. Link zum Original
Aus den Investitionsmitteln wird ein eigener Krankenhausstrukturfonds von 20 Millionen Euro aufgelegt.
Wortlaut im Vertrag
Dazu wird die Landesregierung aus den Investitionsmitteln einen eigenen Krankenhausstrukturfonds in Höhe von 20 Millionen Euro auflegen. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative wird ein dauerhafter Einstieg des Bundes in die Krankenhausfinanzierung mit Steuermitteln ohne Kofinanzierungspflicht der Länder angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Gleichzeitig setzen wir uns mit einer Bundesratsinitiative dafür ein, dass der Bund dauerhaft in die Krankenhausfinanzierung mit Steuermitteln auch ohne Kofinanzierungsverpflichtung der Länder einsteigt. Link zum Original
Das Krankenhausstrukturgesetz wird novelliert.
Wortlaut im Vertrag
Das Krankenhausstrukturgesetz soll novelliert und der Pflegezuschlag und das Pflegestellenförderprogramm verstetigt und ausgeweitet werden. Link zum Original
Der Pflegezuschlag wird verstetigt und ausgeweitet.
Wortlaut im Vertrag
Das Krankenhausstrukturgesetz soll novelliert und der Pflegezuschlag und das Pflegestellenförderprogramm verstetigt und ausgeweitet werden. Link zum Original
Das Pflegestellenförderprogramm wird verstetigt und ausgeweitet.
Wortlaut im Vertrag
Das Krankenhausstrukturgesetz soll novelliert und der Pflegezuschlag und das Pflegestellenförderprogramm verstetigt und ausgeweitet werden. Link zum Original
Ein bundesgesetzlicher Rahmen zur Qualitätssicherung soll gute Patientenversorgung und Entlastung der Krankenhauspflegekräfte sichern.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung wird sich zudem dafür einsetzen, dass eine gute Versorgung der Patientinnen und Patienten gleichzeitig mit einer Entlastung für die Beschäftigten in der stationären Krankenhauspflege durch einen bundesgesetzlichen Rahmen zur Qualitätssicherung erreicht wird. Link zum Original
Für alle Bereiche der stationären Versorgung werden bedarfsgerechte Personalzahlen vorgegeben.
Wortlaut im Vertrag
Dazu brauchen wir insbesondere die Vorgabe bedarfsgerechter Personalzahlen für alle Bereiche der stationären Versorgung. Link zum Original
Der Pflegepersonalbedarf in Krankenhäusern wird neu bewertet, um bessere Personalstandards bundesgesetzlich abzusichern und zu finanzieren.
Wortlaut im Vertrag
Um bessere Personalstandards bundesgesetzlich abzusichern und deren Finanzierung sicherzustellen, ist eine Neubewertung des Pflegepersonalbedarfs in den Krankenhäusern notwendig. Link zum Original
Die saarländische Bundesratsinitiative zur Verbesserung der Pflege in Krankenhäusern wird erneut aufgerufen.
Wortlaut im Vertrag
Die Bundesratsinitiative des Saarlandes zur „Verbesserung der Situation der Pflege in den Krankenhäusern“ dient der Landesregierung als Grundlage für das weitere Vorgehen. Wir werden sie daher dort wieder aufrufen. Link zum Original
Die Verstetigung der Modellprojekte DemiK und DemiK plus wird geprüft.
Wortlaut im Vertrag
Die Modellprojekte „Demenz im Krankenhaus“ („DemiK“ und „DemiK plus“) haben deutlich gemacht, dass es einer intensiven Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch einer passgenauen Betreuung bedarf, damit ein Krankenhausaufenthalt und der Heil- und Behandlungsprozess optimal verlaufen können. Deshalb prüfen wir ihre Verstetigung und werden weitere Maßnahmen zur Verbesserung in der stationären Versorgung dementiell Erkrankter auf der einen und behinderter Menschen auf der anderen Seite initiieren. Link zum Original
Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der stationären Versorgung von Demenzkranken und behinderten Menschen werden initiiert.
Wortlaut im Vertrag
Die Modellprojekte „Demenz im Krankenhaus“ („DemiK“ und „DemiK plus“) haben deutlich gemacht, dass es einer intensiven Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch einer passgenauen Betreuung bedarf, damit ein Krankenhausaufenthalt und der Heil- und Behandlungsprozess optimal verlaufen können. Deshalb prüfen wir ihre Verstetigung und werden weitere Maßnahmen zur Verbesserung in der stationären Versorgung dementiell Erkrankter auf der einen und behinderter Menschen auf der anderen Seite initiieren. Link zum Original
Eine bessere Personalplanung im Krankenhaus und deren Refinanzierung werden angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Gleichzeitig setzen wir uns für eine bessere Personalplanung und deren Refinanzierung ein. Link zum Original
Die grenzüberschreitende Gesundheitszusammenarbeit mit Frankreich und Luxemburg wird ausgebaut und verstetigt.
Wortlaut im Vertrag
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitssektor mit Frankreich und Luxemburg werden die Koalitionspartner weiter ausbauen und verstetigen. Link zum Original
Die Modellprojekte MOSAR, ZOAST und Santransfor werden evaluiert und weiterentwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Die Modellprojekte „MOSAR“, „ZOAST“ und „Santransfor“ werden evaluiert und weiterentwickelt. Link zum Original
Die notärztliche Versorgung durch Bereitschaftsdienstpraxen rund um die Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen wird optimiert.
Wortlaut im Vertrag
Zur Vermeidung von nicht notwendigen Selbsteinweisungen und daraus folgender Klinikaufenthalte wollen wir die notärztli che Versorgung durch Bereitschaftsdienstpraxen rund um die Uhr sowie an Sonn - und Feiertagen optimieren. Link zum Original
Kein Patient verlässt eine Klinik ohne geordnetes Überleitungsmanagement.
Wortlaut im Vertrag
Wir verbessern den Übergang vom Krankenhaus nach Hause oder in die stationäre Pflege: Keine Patientin und kein Patient darf mehr ohne ein geordnetes Überleitungsmanagement eine Klinik verlassen. Link zum Original
Kurzzeitpflegeangebote werden bei Bedarf in ausreichendem Umfang geschaffen.
Wortlaut im Vertrag
Bei Bedarf müssen entsprechende Kurzzeitpflegeangebote in ausreichendem Umfang geschaffen werden. Link zum Original
Mit Sonderförder- und Stipendienprogramm wird die Niederlassung von Ärzten insbesondere im ländlichen Raum gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung wird mit der Fortführung des Sonderförderprogramms und des Stipendienprogramms die Niederlassung von Ärzten insbesondere im ländlichen Raum fördern und die Ausbildung und Gewinnung von Medizinern stärken. Link zum Original
Ausbildung und Gewinnung von Medizinern werden gestärkt.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung wird mit der Fortführung des Sonderförderprogramms und des Stipendienprogramms die Niederlassung von Ärzten insbesondere im ländlichen Raum fördern und die Ausbildung und Gewinnung von Medizinern stärken. Link zum Original
Mehr Plätze für die Pflegeausbildung werden geschaffen.
Wortlaut im Vertrag
Die Gesundheitsberufe sollen gestärkt und attraktiver werden: Es gilt, mehr Plätze für die Pflegeausbildung zu schaffen. Link zum Original
Die Akademisierung der Gesundheitsfachberufe wird gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung wird die Akademisierung in den Gesundheitsfachberufen fördern. Link zum Original
Erfahrene Pflegehilfskräfte können sich berufsbegleitend zu Pflegeassistenten nachqualifizieren.
Wortlaut im Vertrag
Für langjährig erfahrene Pflegehilfskräfte soll eine berufsbegleitende Nachqualifizierung zu PflegeassistentInnen im Saarland ermöglicht werden. Link zum Original
Die Ausbildung in allen Therapie- und medizinisch-technischen Berufen wird kostenfrei.
Wortlaut im Vertrag
Zur Stärkung der Gesundheitsberufe gehören auch die Umsetzung einer kostenfreien Ausbildung in allen Therapie- sowie medizinisch-technischen Berufen sowie der Anspruch auf eine angemessene Vergütung bei Ausbildung in Ausbildungsbetrieben. Link zum Original
Auszubildende in Gesundheitsberufen erhalten in Ausbildungsbetrieben eine angemessene Vergütung.
Wortlaut im Vertrag
Zur Stärkung der Gesundheitsberufe gehören auch die Umsetzung einer kostenfreien Ausbildung in allen Therapie- sowie medizinisch-technischen Berufen sowie der Anspruch auf eine angemessene Vergütung bei Ausbildung in Ausbildungsbetrieben. Link zum Original
Auszubildende werden nicht mehr auf die Personalschlüssel der Kliniken angerechnet.
Wortlaut im Vertrag
Auszubildende sollen nicht mehr auf die Personalschlüssel in den Kliniken angerechnet werden dürfen. Link zum Original
Die Altenpflegeschulen werden bedarfsgerecht finanziert.
Wortlaut im Vertrag
Die Altenpflegeschulen werden wir bedarfsgerecht finanzieren. Link zum Original
Über den Bundesrat wird eine Angleichung von Ausstattung und Finanzierung der Altenpflegeschulen an die Krankenpflegeschulen angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Im Zuge der Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes muss eine Angleichung an die Ausstattung und an die Finanzierung der Krankenpflegeschulen stattfinden. Darauf wird die Landesregierung über den Bundesrat hinwirken. Link zum Original
Ein Modellprojekt Fernstudium Pflege wird entwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung wird das Modellprojekt Fernstudium Pflege entwickeln und die Pflegekampagne „Wertvolles Pflegen“ fortführen. Link zum Original
Die Pflegekampagne Wertvolles Pflegen wird fortgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung wird das Modellprojekt Fernstudium Pflege entwickeln und die Pflegekampagne „Wertvolles Pflegen“ fortführen. Link zum Original
Weiterbildung und Förderung der Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis werden mit der Kassenärztlichen Vereinigung ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Auch die Weiterbildung und Förderung der „Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis (VERAH)“ werden die Koalitionspartner gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung ausbauen. Link zum Original
Die Hebammenversorgung wird sichergestellt.
Wortlaut im Vertrag
Die Hebammenversorgung wollen wir sicherstellen sowie deren Arbeits - und Vergütungsbedingungen verbessern. Link zum Original
Die Arbeits- und Vergütungsbedingungen von Hebammen werden verbessert.
Wortlaut im Vertrag
Die Hebammenversorgung wollen wir sicherstellen sowie deren Arbeits - und Vergütungsbedingungen verbessern. Link zum Original
Das Saarland wird Modellregion für den Test der Blankoverordnung für alle Gesundheitsberufe.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden das Saarland zur Modellregion zum Test der Blankoverordnung für alle Gesundheitsberufe machen. Link zum Original
Das Pflegereferat der Arbeitskammer wird inhaltlich und fachlich gestärkt, um Qualitätssicherung und Weiterbildung der Pflegekräfte zu etablieren.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung begrüßt die Einrichtung des Pflegereferats bei der Arbeitskammer des Saarlandes zur weiteren Verbesserung der Qualität in der Pflege sowie zur adäquaten Vertretung der Interessen der in diesen Berufsgruppen tätigen Personen. Sie wünscht sich, unter Beachtung der Autonomie der Arbeitskammer, das Pflegereferat angesichts veränderter Anforderungen inhaltlich und fachlich zu stärken, damit eine eigenständige Qualitätssicherung und eine berufliche Weiterbildung der Pflegekräfte etabliert werden kann. Link zum Original
Die Arbeitskammer prüft die Einrichtung von Fachausschüssen zur Vertretung der Pflegekräfte und zur Pflegeethik.
Wortlaut im Vertrag
Die Arbeitskammer soll zudem prüfen Fachausschüsse einzurichten, die sich mit der Vertretung der Pflegekräfte ebenso befassen, wie mit Fragen der Pflegeethik. Link zum Original
Zur Mitte der Legislaturperiode wird die Arbeit des Pflegereferats evaluiert.
Wortlaut im Vertrag
Zur Mitte der Legislaturperiode will die Landesregierung die Arbeit des Pflegereferats evaluieren. Link zum Original
Ein weiterer Ausbau des Pflegereferats wird im Verhältnis zu einer möglichen Pflegekammer geprüft.
Wortlaut im Vertrag
Hierbei soll ein weiterer Ausbau des Pflegereferates im Verhältnis zu einer möglichen Einrichtung einer Pflegekammer geprüft werden. Link zum Original
Die Gesundheitsfachberufe werden im Europäischen Qualifikationsrahmen höhergruppiert, um europäische Gleichwertigkeit herzustellen.
Wortlaut im Vertrag
Gleichzeitig setzen wir uns im Bund dafür ein, dass im europäischen Vergleich die Gleichwertigkeit der Eingruppierung der Gesundheitsfachberufe nach dem „Europäischen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen“ (EQR) durch eine Höhergruppierung hergestellt wird. Link zum Original
Die Berufsbilder der Gesundheitsberufe werden modernisiert.
Wortlaut im Vertrag
Im Rahmen der Gesundheitsberufsnovelle des Bundes ist es unser Ziel, die Berufsbilder zu modernisieren, die Ausbildungsbedingungen anzugleichen und Standards für die Ausbildung von Osteopathen und Heilpraktikern zu schaffen. Link zum Original
Die Ausbildungsbedingungen der Gesundheitsberufe werden angeglichen.
Wortlaut im Vertrag
Im Rahmen der Gesundheitsberufsnovelle des Bundes ist es unser Ziel, die Berufsbilder zu modernisieren, die Ausbildungsbedingungen anzugleichen und Standards für die Ausbildung von Osteopathen und Heilpraktikern zu schaffen. Link zum Original
Für die Ausbildung von Osteopathen und Heilpraktikern werden Standards geschaffen.
Wortlaut im Vertrag
Im Rahmen der Gesundheitsberufsnovelle des Bundes ist es unser Ziel, die Berufsbilder zu modernisieren, die Ausbildungsbedingungen anzugleichen und Standards für die Ausbildung von Osteopathen und Heilpraktikern zu schaffen. Link zum Original
Ein Gesetz für eine einheitliche Ausbildung in der Heilerziehungspflege wird angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen uns für ein HEP -Gesetz ein, um Lösungen für eine einheitliche HEP-Ausbildung zu entwickeln. Link zum Original
Ein überregionaler Ausbildungsstandort für Hygienefachkräfte wird geschaffen.
Wortlaut im Vertrag
Insbesondere richten wir unser Augenmerk auf die Schaffung eines überregionalen Ausbildungsstandortes für „Hygienefachkräfte“ für Gesundheitseinrichtungen. Link zum Original
Telemedizinische Projekte und eHealth-Projekte werden unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung unterstützt telemedizinische Projekte in der Gesundheitsversorgung sowie eHealth-Projekte. Link zum Original
Telemedizinische Anwendungen werden modellhaft in Altenpflegeeinrichtungen und im ländlichen Raum erprobt.
Wortlaut im Vertrag
Mit telemedizinischen Anwendungen soll die ärztliche Versorgung insbesondere in Altenpflegeeinrichtungen und im ländlichen Raum modellhaft erprobt werden. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine digitale medizinische Agenda erstellt.
Wortlaut im Vertrag
treten wir für die Erstellung einer digitalen medizinischen Agenda auf Bundesebene ein. Link zum Original
Die auf die Morbidität ausgerichtete Gesundheitsberichterstattung wird fortgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Um passgenaue Präventionsangebote entwickeln zu können, bedarf es einer auf die Morbidität der Bevölkerung ausgerichteten Gesundheitsberichterstattung. Diese führen wir fort und orientieren uns hierbei an bereits bestehenden Projekten und Studien. Link zum Original
Die Kampagne Das Saarland lebt gesund wird intensiviert.
Wortlaut im Vertrag
Die Kampagne „Das Saarland lebt gesund“ werden wir intensivieren und die sozialraumorientierte Präventionsarbeit im Verein „Prävention und Gesundheit im Saarland (PUGIS)“ sowie im „Landesinstitut für präventives Handeln (LPH)“ bündeln. Link zum Original
Die sozialraumorientierte Präventionsarbeit wird in PUGIS und im Landesinstitut für präventives Handeln gebündelt.
Wortlaut im Vertrag
Die Kampagne „Das Saarland lebt gesund“ werden wir intensivieren und die sozialraumorientierte Präventionsarbeit im Verein „Prävention und Gesundheit im Saarland (PUGIS)“ sowie im „Landesinstitut für präventives Handeln (LPH)“ bündeln. Link zum Original
Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge und zum betrieblichen Gesundheitsmanagement werden ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge und des „Betrieb lichen Gesundheitsmanagements“ bauen wir aus. Link zum Original
Weitere Projekte des Krebsregisters und der Krebsursachenforschung werden vorangetrieben.
Wortlaut im Vertrag
Weitere Projekte des Krebsregisters und im Bereich der Krebsursachenforschung werden wir vorantreiben. Link zum Original
Gesundheits- und Pflegekosten werden paritätisch finanziert, Kostensteigerungen nicht mehr einseitig von Arbeitnehmern getragen.
Wortlaut im Vertrag
Gesundheits- und Pflegekosten sollen paritätisch finanziert und Mehrkosten sowie Kostensteigerungen nicht mehr einseitig von der Arbeitnehmerseite getragen werden. Link zum Original
In der Drogen- und Suchthilfe haben Prävention und Beratung Vorrang.
Wortlaut im Vertrag
In der Drogen- und Suchthilfe haben Prävention und Beratung Vorrang. Link zum Original
Die Druckraumverordnung wird angepasst, damit Methadonsubstituierte den Druckraum des Drogenhilfezentrums nutzen können.
Wortlaut im Vertrag
Daher wird die Druckraumverordnung angepasst, damit Methadonsubstituierte künftig den Druckraum des Droge nhilfezentrums (DHZ) nutzen können. Link zum Original
Die psychosoziale Beratung von Familien Suchtkranker und Substituierter wird abgesichert und ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Die psychosoziale Beratung von Familien Suchtkranker und Substituierter wird die Landesregierung absichern und ausbauen. Link zum Original
In einem Modellprojekt zur Notfalltherapie wird die Naloxonvergabe ermöglicht und evaluiert.
Wortlaut im Vertrag
Im Wege eines Modellprojektes zur Notfalltherapie soll die Naloxonvergabe ermöglicht und anschließend evaluiert werden. Link zum Original
Die Angebote der Suchthilfe werden zusammengeführt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner werden die Angebote der Suchthilfe zusammenführen, die zentralen und dezentralen Versorgungsstrukturen anpassen und die Hilfsangebote weiterentwickeln. Link zum Original
Die zentralen und dezentralen Versorgungsstrukturen der Suchthilfe werden angepasst.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner werden die Angebote der Suchthilfe zusammenführen, die zentralen und dezentralen Versorgungsstrukturen anpassen und die Hilfsangebote weiterentwickeln. Link zum Original
Die Hilfsangebote der Suchthilfe werden weiterentwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner werden die Angebote der Suchthilfe zusammenführen, die zentralen und dezentralen Versorgungsstrukturen anpassen und die Hilfsangebote weiterentwickeln. Link zum Original
Ein fester tagesstrukturierender Treffpunkt für Substituierte in Saarbrücken durch einen erfahrenen Träger wird geprüft.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden in diesem Zusammenhang die Einrichtung eines festen Treffpunkts für Substituierte in Saarbrücken (bspw. als Werkstatt mit Qualifizierungs - und Beschäftigungsangeboten) als tagesstrukturierendes Angebot durch einen in der Suchthilfe erfahrenen Träger prüfen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (CDU 19, SPD 29 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.