Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Koalitionsvertrag · Koalition aus CDU und SPD · unterzeichnet 16.05.2017 · Original
Der Vertrag enthält 41 von 1.497 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 41Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Vertrags
- 154Seiten im Original
- 2017Vertragsjahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 41
Leitbild ist eine nachhaltige konventionelle oder ökologische Landwirtschaft mit bäuerlichen Familienbetrieben.
Wortlaut im Vertrag
Unser Leitbild ist eine nachhaltige Landwirtschaft – ob konventionell oder ökologisch – mit bäuerlichen Familienbetrieben, die gesunde Nahrungsmittel produzieren, unsere vielfältige Kulturlandschaft bewahren und so auch einen Beitrag zum Natur - und Artenschutz leisten. Bei der Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik werden wir uns im Sinne dieses Leitbildes einbringen. Link zum Original
Bei der Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik wird dieses Leitbild nachhaltiger bäuerlicher Landwirtschaft eingebracht.
Wortlaut im Vertrag
Unser Leitbild ist eine nachhaltige Landwirtschaft – ob konventionell oder ökologisch – mit bäuerlichen Familienbetrieben, die gesunde Nahrungsmittel produzieren, unsere vielfältige Kulturlandschaft bewahren und so auch einen Beitrag zum Natur - und Artenschutz leisten. Bei der Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik werden wir uns im Sinne dieses Leitbildes einbringen. Link zum Original
Gesellschaftlich relevante Leistungen der Landwirtschaft sollen gezielter mit öffentlichen Geldern unterstützt werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Umsetzung gesellschaftlich relevanter Leistungen wollen wir gezielter durch öffentliche Gelder unterstützen. Link zum Original
Die Landwirtschaft wird als tragende Säule in die saarländische Biodiversitätsstrategie eingebunden.
Wortlaut im Vertrag
Die Landwirtschaft wird hierbei als eine der tragenden Säulen der saarländischen Biodiversitätsstrategie eingebunden. Link zum Original
Betriebe in benachteiligten Gebieten sollen höhere Förderungen erhalten als Gunststandorte.
Wortlaut im Vertrag
Betriebe mit ungünstigen Standortfaktoren in sogenannten benachteiligten Gebieten sollen höhere Förderungen als Gunststandorte erhalten. Link zum Original
Junge Landwirte sollen eine reelle Chance haben, ihre Betriebe in eine verlässliche Zukunft zu führen.
Wortlaut im Vertrag
Junge Landwirte und Betriebsleiter sollen eine reelle Chance haben, ihre Betriebe in eine verlässliche Zukunft zu führen. Um das zu erreichen, werden wir weiterhin sozioökonomische Beratungsleistungen gewährleisten und für die Attraktivität grüner Berufe werben. Link zum Original
Sozioökonomische Beratungsleistungen für junge Landwirte werden weiterhin gewährleistet.
Wortlaut im Vertrag
Junge Landwirte und Betriebsleiter sollen eine reelle Chance haben, ihre Betriebe in eine verlässliche Zukunft zu führen. Um das zu erreichen, werden wir weiterhin sozioökonomische Beratungsleistungen gewährleisten und für die Attraktivität grüner Berufe werben. Link zum Original
Für die Attraktivität grüner Berufe wird geworben.
Wortlaut im Vertrag
Junge Landwirte und Betriebsleiter sollen eine reelle Chance haben, ihre Betriebe in eine verlässliche Zukunft zu führen. Um das zu erreichen, werden wir weiterhin sozioökonomische Beratungsleistungen gewährleisten und für die Attraktivität grüner Berufe werben. Link zum Original
Eine leistungsfähige Agrarverwaltung mit ausreichender Personalausstattung wird sichergestellt.
Wortlaut im Vertrag
Damit einher geht die Sicherstellung einer leistungsfähigen Agrarverwaltung mit einer ausreichenden Personalausstattung. Link zum Original
Die Förderprogramme der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020 sollen gezielter und einfacher ausgerichtet werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Förderprogramme der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 müssen gezielter und einfacher als bisher ausgerichtet werden. Link zum Original
Für eine nachhaltige Landwirtschaft soll es weniger Bürokratie und mehr Effizienz geben.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen weniger Bürokratie und mehr Effizienz für eine nachhaltige Landwirtschaft. Link zum Original
Regionalvermarktungsinitiativen werden weiter unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Regionalvermarktungsinitiativen werden wir weiter unterstützen. Link zum Original
Die Spitzenposition im Ökolandbau soll gehalten und ausgebaut werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen unsere Spitzenposition im Ökolandbau halten und ausbauen. Link zum Original
Bis 2022 sollen 25 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen ökologisch und nachhaltig bewirtschaftet werden.
Wortlaut im Vertrag
Daher streben wir an, bis 2022 25 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in ökologischer und nachhaltiger Bewirtschaftung zu haben. Link zum Original
Die Landesregierung setzt sich für ein rechtssicheres Anbauverbot gentechnisch veränderter Organismen ein, damit das Saarland gentechnikfrei bleibt.
Wortlaut im Vertrag
Das Saarland ist gentechnikfrei und bleibt es. Deshalb setzt sich die Landesregierung nachdrücklich für ein rechtssicheres GVO -Anbauverbot ein. Link zum Original
Im Bundesrat wird auf ein bundeseinheitliches GVO-Anbauverbot hingewirkt.
Wortlaut im Vertrag
Zudem werden wir im Bundesrat weiterhin darauf hinwirken, dass ein bundeseinheitliches Anbauverbot erreicht wird. Link zum Original
Die saarländischen Imker werden unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner schätzen die wichtige Arbeit der saarländischen Imker und werden sie deshalb unterstützen. Link zum Original
Die Kooperation mit dem Fachzentrum für Bienen und Imkerei in Mayen wird ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Die bereits bestehende Kooperation mit dem Fachzentrum für Bienen und Imkerei in Mayen werden wir ausbauen. Link zum Original
Schleuderpreise für Lebensmittel werden abgelehnt.
Wortlaut im Vertrag
Wir akzeptieren keine Schleuderpreise für Lebensmittel. Link zum Original
Lebensmittelverluste sollen vermieden und regionale Ernährung gestärkt werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden uns für die Vermeidung von Lebensmittelverlusten und die Stärkung regionaler Ernährung einsetzen, zunächst mit der Einführung und Etablierung eines Runden Tisches mit unterschiedlichen Akteuren. Link zum Original
Ein Runder Tisch zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten wird eingeführt.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden uns für die Vermeidung von Lebensmittelverlusten und die Stärkung regionaler Ernährung einsetzen, zunächst mit der Einführung und Etablierung eines Runden Tisches mit unterschiedlichen Akteuren. Link zum Original
Im Schulobstprogramm soll verstärkt regional produziertes Obst eingesetzt werden.
Wortlaut im Vertrag
Zugleich streben wir bei der Fortführung des Schulobstprogramms an, regional produziertes Obst verstärkt einzubeziehen. Link zum Original
Öffentliche Kantinen sollen beim Umgang mit Lebensmitteln eine Vorbildfunktion einnehmen.
Wortlaut im Vertrag
Im verantwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln sollen öffentliche Kantinen eine Vorbildfunktion einnehmen. Link zum Original
Eine Zertifizierung von Pächtern und Caterern öffentlicher Kantinen nach DGE-Standards wird geprüft.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen prüfen, ob für öffentliche Kantinen die Zertifizierung der Pächter und Caterer nach den Standards der DGE hierzu hilfreich ist. Link zum Original
Eine Bundesratsinitiative zur Einschränkung der Pflicht zur Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums wird geprüft.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden eine Bundesratsinitiative prüfen, um die verpflichtende Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums einzuschränken. Link zum Original
Die für Flurbereinigungsverfahren erforderlichen Mittel werden bereitgestellt.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden die für die Durchführung von Flurbereinigungsverfahren erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen. Link zum Original
Artgerechte Tierhaltung hat einen hohen Stellenwert.
Wortlaut im Vertrag
Die artgerechte Tierhaltung hat für uns einen hohen Stellenwert. Link zum Original
Der saarländische Staatswald bleibt Bürgerwald.
Wortlaut im Vertrag
Der saarländische Staatswald ist und bleibt Bürgerwald. Link zum Original
Der SaarForst-Landesbetrieb wird mit einer Sustainability Balanced Scorecard nach messbaren Kriterien gesteuert.
Wortlaut im Vertrag
Auf der Grundlage des neuen Betriebszieles des SaarForst - Landesbetriebes und anhand messbarer Indikatoren werden wir mit einer Sustainability Balanced Scorecard (SBSC) den Betrieb zielgerichtet, transparent und nach messbaren Kriterien steuern. Link zum Original
Die Forstplanung des Landes wird mit zeitgemäßen Instrumenten weiterentwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Die Forstplanung des Landes wird mit zeitgemäßen Instrumenten weiterentwickelt, um zu gewährleisten, dass die verschiedenen Waldfunktionen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und den Zielsetzungen der Waldeigentümer sichergestellt werden. Link zum Original
Privat- und Kommunalwald werden weiter bei ihren gesetzlichen Aufgaben unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Den Privatwald und den Kommunalwald wird die Landesregierung weiter bei der Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben unterstützen. Link zum Original
Die Forstbetriebsgemeinschaften werden weiterhin unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Die saarländischen Forstbetriebsgemeinschaften als unverzichtbarer Bestandteil der Kleinprivatwaldbetreuung dürfen sich der Unterstützung der Landesregierung auch zukünftig sicher sein. Link zum Original
Jagd und Fischerei gelten als wichtige Formen der Naturnutzung und Bestandteile ländlicher Kultur.
Wortlaut im Vertrag
Jagd und Fischerei sind für uns wichtige Formen der Naturnutzung sowie unverzichtbare Bestandteile unserer ländlichen Kultur. Link zum Original
Der Jagdfrieden im Land soll gewahrt werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen uns insbesondere dafür ein, den Jagdfrieden im Land zu wahren. Link zum Original
Änderungen der Rahmenbedingungen von Jagd und Fischerei sollen behutsam, nachhaltig und im Dialog erfolgen.
Wortlaut im Vertrag
Veränderungen der Rahmenbedingungen von Jagd und Fischerei müssen behutsam, nachhaltig und im Dialog miteinander vollzogen werden. Link zum Original
Einzelne Regelungen des Jagdrechts werden auf Basis wildbiologischer Erkenntnisse evaluiert und angepasst.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner sehen den Bedarf zu einer Evaluierung einzelner Regelungen in Bezug auf das Jagdrecht und werden auf Basis wildbiologischer Erkenntnisse die Entwicklungen einzelner Bereiche evaluieren und entsprechende Regelungen anpassen. Link zum Original
Die Vermarktung von regionalem Wildbret wird durch Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung der Akteure gestärkt.
Wortlaut im Vertrag
Immer mehr Menschen legen Wert auf regionale Ernährung und wollen wissen, woher und unter welchen Bedingungen gerade Fleisch produziert wurde. Die saarländische Jägerschaft leistet dazu einen wichtigen Beitrag, indem sie mit dem Wildbret aus unserer Region ein hochwertiges Lebensmittel herstellt. Diese Arbeit wollen wir durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung der vorhandenen Akteure positiv begleiten und stärken. Link zum Original
Die Lebensmittelüberwachung wird gestärkt und optimiert.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen das hohe Niveau und die Leistungsfähigkeit unserer Lebensmittelüberwachung stärken und optimieren. Link zum Original
Die Zusammenarbeit mit der Initiative „Pro Ehrenamt“ im Projekt „Vereine und Feste“ wird fortgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Dabei setzen wir auch auf die bewährte Zusammenarbeit mit der Initiative „Pro Ehrenamt“ im Rahmen des Projektes „Vereine und Feste“. Diese wollen wir fortführen. Link zum Original
Ergebnisse amtlicher Lebensmittelkontrollen sollen transparenter werden.
Wortlaut im Vertrag
In Bezug auf die Ergebnisse amtlicher Kontrollen streben die Koalitionspartner zudem eine stärkere Transparenz an. Wir werden hierzu Vorschläge erarbeiten, die auch die Interessen von handwerklich und regional arbeitenden Betrieben berücksichtigen. Link zum Original
Es werden Transparenzvorschläge erarbeitet, die die Interessen handwerklicher und regionaler Betriebe berücksichtigen.
Wortlaut im Vertrag
In Bezug auf die Ergebnisse amtlicher Kontrollen streben die Koalitionspartner zudem eine stärkere Transparenz an. Wir werden hierzu Vorschläge erarbeiten, die auch die Interessen von handwerklich und regional arbeitenden Betrieben berücksichtigen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (CDU 19, SPD 29 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.