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Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen

Gesetzentwürfe

11 Entwürfe in der 18. Wahlperiode, für die dieses Ministerium federführend ist, davon 1 in Arbeit. Dazu 1 Entwurf von Fraktionen im Landtag zu Aufgaben dieses Ministeriums; davor steht die Partei, deren Fraktion ihn eingebracht hat. Zu jedem Entwurf die Forderungen aus Koalitionsvertrag und Programmen, die er aufgreift. Die Prozentzahl zeigt, wie weit ein Entwurf mit der passendsten Forderung aus den Wahlprogrammen der Regierungsparteien übereinstimmt, auch bei Entwürfen der Opposition.

Landesrichter- und Staatsanwältegesetz 33 % verkündet

Zweites Gesetz zur Änderung des Landesrichter- und Staatsanwältegesetzes

Das Verfahren zur Besetzung richterlicher und staatsanwaltlicher Beförderungsämter wird gesetzlich geregelt. Ziel ist, Transparenz und Rechtssicherheit bei Beförderungen in der Justiz zu erhöhen. KI-Zusammenfassung

Gesetzentwurf · Landesregierung · Stand: verkündet · eingebracht 03.06.2026 · Drs. 18/19693 · KI-Kurztitel

Koalitionsvertrag 2 Forderungen, bis 38 %
Programm CDU 1 Forderung, bis 33 %
Arbeitsgerichtsbarkeit 32 % in Arbeit

Gesetz für eine moderne, bürgernahe und zukunftsfähige Arbeitsgerichtsbarkeit in Nordrhein-Westfalen

Die Gerichte der Arbeitsgerichtsbarkeit werden von 33 auf 17 zusammengelegt und bleiben an 39 Standorten erreichbar. Ziel ist, kleine Standorte zu tragfähigen Einheiten zu machen und schnellen bürgernahen Rechtsschutz zu sichern. KI-Zusammenfassung

Gesetzentwurf · Landesregierung · Stand: überwiesen · eingebracht 16.04.2026 · Drs. 18/18506 · KI-Kurztitel

Koalitionsvertrag 2 Forderungen, bis 40 %
Programm CDU 5 Forderungen, bis 32 %
Staatsvertrag Schiffsregister mit Hessen und Hamburg – beschlossen

Staatsvertrag zwischen dem Land Hessen, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Freien und Hansestadt Hamburg über die Führung des Schiffregisters und des Schiffbauregisters

Hessen, Nordrhein-Westfalen und Hamburg regeln die Führung des Schiffsregisters und des Schiffsbauregisters in einem Staatsvertrag. Der Landtag soll diesem Vertrag zustimmen. KI-Zusammenfassung

Vertragsgesetz · Landesregierung · Stand: beschlossen · eingebracht 15.04.2026 · Drs. 18/18500 · KI-Kurztitel

Keine passende Forderung in Koalitionsvertrag oder Programmen gefunden KI

Personenstandsrecht in Landesjustizvollzugsgesetzen 38 % verkündet

Gesetz zur Berücksichtigung personenstandsrechtlicher Entwicklungen in den Landesjustizvollzugsgesetzen

Unterbringung und Durchsuchung im Justizvollzug werden an unterschiedliche Geschlechtseinträge und Identitäten angepasst. Ziel ist ein respektvoller Umgang mit der geschlechtlichen Identität bei Wahrung von Sicherheit und Ordnung. KI-Zusammenfassung

Gesetzentwurf · Landesregierung · Stand: verkündet · eingebracht 03.12.2025 · Drs. 18/16867 · KI-Kurztitel

Koalitionsvertrag 2 Forderungen, bis 38 %
Programm CDU 3 Forderungen, bis 38 %
Programm Grüne 1 Forderung, bis 38 %
Landesrichter- und Staatsanwältegesetz 33 % verkündet

Gesetz zur Änderung des Landesrichter- und Staatsanwältegesetzes

Richterinnen und Richter können ihren Ruhestand auf Antrag bis zum 69. Lebensjahr hinausschieben. Ihre Erfahrung soll der Justiz erhalten bleiben, wenn keine zwingenden dienstlichen Gründe entgegenstehen. KI-Zusammenfassung

Gesetzentwurf · Landesregierung · Stand: verkündet · eingebracht 28.10.2025 · Drs. 18/16226 · KI-Kurztitel

Koalitionsvertrag 2 Forderungen, bis 30 %
Programm CDU 3 Forderungen, bis 33 %
Programm Grüne 1 Forderung, bis 33 %
Justizgesetz Nordrhein-Westfalen 66 % verkündet

Siebtes Gesetz zur Änderung des Justizgesetzes Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen entfällt vor Klagen gegen immissionsschutzrechtliche Genehmigungen das bisher teilweise nötige Widerspruchsverfahren. Die Verfahren sollen beschleunigt und die Rechtsschutzanforderungen vereinheitlicht werden. KI-Zusammenfassung

Gesetzentwurf · Landesregierung · Stand: verkündet · eingebracht 30.10.2024 · Drs. 18/11262 · KI-Kurztitel

Koalitionsvertrag 6 Forderungen, bis 66 %
Programm CDU 5 Forderungen, bis 66 %
Programm Grüne 2 Forderungen, bis 33 %
Stiftung Opferschutz 40 % verkündet

Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Errichtung der "Stiftung Opferschutz Nordrhein-Westfalen"

Das Gesetz über die Stiftung Opferschutz wird an die Erfahrungen aus der Praxis angepasst. Gewaltopfer, Angehörige und Nahestehende sollen besser unterstützt werden. KI-Zusammenfassung

Gesetzentwurf · CDU, Grüne · Stand: verkündet · eingebracht 01.10.2024 · Drs. 18/10875 · KI-Kurztitel

Koalitionsvertrag 3 Forderungen, bis 55 %
Programm CDU 4 Forderungen, bis 38 %
Programm Grüne 2 Forderungen, bis 40 %
Gefangenenvergütung in den Landesvollzugsgesetzen 55 % verkündet

Gesetz zur Novellierung der Gefangenenvergütung in den Landesvollzugsgesetzen

Der Entwurf regelt Bezahlung und Anerkennung von Arbeit im nordrhein-westfälischen Justizvollzug neu. Ziel ist eine verfassungsgemäße Vergütung, die die Wiedereingliederung der Gefangenen unterstützt. KI-Zusammenfassung

Gesetzentwurf · Landesregierung · Stand: verkündet · eingebracht 18.09.2024 · Drs. 18/10750 · KI-Kurztitel

Koalitionsvertrag 2 Forderungen, bis 33 %
Programm CDU 4 Forderungen, bis 55 %
Programm Grüne 3 Forderungen, bis 33 %
Justizgesetz und Schiedsamtsgesetz 33 % verkündet

Gesetz zur Änderung des Justizgesetzes Nordrhein-Westfalen und des Schiedsamtsgesetzes

Der Entwurf überträgt Kirchenaustritte vollständig den Urkundsbeamten, verkürzt Aufgebotsfristen bei unbekannten Grundpfandgläubigern und erhebt bei zivilen Schlichtungen zusätzlich Umsatzsteuer. Ziel sind zügigere Kirchenaustritte, ein schnellerer lastenfreier Grundstückserwerb und die Tragung der Umsatzsteuer durch die Kostenschuldner. KI-Zusammenfassung

  • Justizgesetz Nordrhein-Westfalen: Die Aufgaben beim Kirchenaustritt werden vollständig den Urkundsbeamten der Amtsgerichte übertragen.
  • Justizgesetz Nordrhein-Westfalen: Die verlängerte Mindestfrist für Aufgebote unbekannter Grundpfandgläubiger entfällt, Gerichte können im Einzelfall längere Fristen setzen.
  • Schiedsamtsgesetz: In zivilen Schlichtungsverfahren tragen die Kostenschuldner die Umsatzsteuer zusätzlich zu Gebühren und Auslagen.
  • Justizgesetz Nordrhein-Westfalen: Für Aufgebote abhanden gekommener Grundpfandbriefe wird klargestellt, dass die verlängerte Landesfrist nicht anzuwenden ist.

Gesetzentwurf · Landesregierung · Stand: verkündet · eingebracht 12.04.2024 · Drs. 18/8826 · KI-Kurztitel

Koalitionsvertrag 2 Forderungen, bis 33 %
Programm CDU 3 Forderungen, bis 33 %
Programm Grüne 1 Forderung, bis 32 %
Integrierter Bachelor Rechtswissenschaft 62 % verkündet

Gesetz zur Einführung des integrierten Bachelors im Studium der Rechtswissenschaft mit dem Abschluss erste Prüfung sowie betreffend das duale Studium und zur Änderung des Juristenausbildungsgesetzes

Der Entwurf regelt einen Bachelor im Jurastudium, duale Studiengänge und digitale Gremiensitzungen. Ziel ist, Fachkräfte zu sichern und erbrachte Studienleistungen auch ohne Staatsexamen anzuerkennen. KI-Zusammenfassung

Gesetzentwurf · Landesregierung · Stand: verkündet · eingebracht 12.04.2024 · Drs. 18/8827 · KI-Kurztitel

Koalitionsvertrag 1 Forderung, bis 90 %
Programm CDU 4 Forderungen, bis 62 %
Programm Grüne 3 Forderungen, bis 33 %
Ausführung des Hinweisgeberschutzgesetzes 52 % verkündet

Gesetz zur Ausführung des Gesetzes für einen besseren Schutz hinweisgebender Personen (Hinweisgeberschutzgesetz - HinSchG) und zur ergänzenden Umsetzung der Richtlinie (EU) 2019/1937 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2019 zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden, sowie zur Änderung des Landesbeamtengesetzes

Der Entwurf verpflichtet kommunale Stellen zu internen Meldestellen für Hinweisgeber und erleichtert Beamten die Meldung. Ziel ist der Schutz hinweisgebender Personen im kommunalen Bereich und für Beamte. KI-Zusammenfassung

Gesetzentwurf · Landesregierung · Stand: verkündet · eingebracht 18.08.2023 · Drs. 18/5468 · KI-Kurztitel

Koalitionsvertrag 3 Forderungen, bis 72 %
Programm CDU 2 Forderungen, bis 31 %
Programm Grüne 3 Forderungen, bis 52 %
Justizgesetz 33 % verkündet

Gesetz zur Änderung des Justizgesetzes Nordrhein-Westfalen sowie weiterer Gesetze

Der Entwurf verlangt für Übersetzer und Gebärdensprachdolmetscher bundesweite Qualitätsstandards, erlaubt Meldungen zum Fehlverhalten von Sachverständigen und befreit ehrenamtliche Betreuer von einer Auskunftsgebühr. Ziel sind einheitliche Qualität bei Sprachmittlern, bessere Aufsicht über Sachverständige und die Stärkung der ehrenamtlichen Betreuung. KI-Zusammenfassung

  • Justizgesetz Nordrhein-Westfalen: Landesregeln für Gerichtsdolmetscher entfallen; Übersetzer und Gebärdensprachdolmetscher müssen vergleichbare fachliche Voraussetzungen erfüllen.
  • Justizgesetz Nordrhein-Westfalen: Gerichte und Staatsanwaltschaften dürfen Fehlverhalten und Eignungszweifel von Sachverständigen von Amts wegen den Berufskammern melden.
  • Justizgesetz Nordrhein-Westfalen: Ehrenamtliche Betreuer zahlen für die Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis zum Eignungsnachweis keine Gebühr mehr.
  • Justizgesetz Nordrhein-Westfalen: In Hinterlegungssachen kann anfallende Umsatzsteuer dem Kostenschuldner in Rechnung gestellt werden.
  • Justizgesetz Nordrhein-Westfalen: Für unberechtigte Bezeichnungen als Übersetzer oder Gebärdensprachdolmetscher beträgt die Geldbuße höchstens 3000 Euro.

Gesetzentwurf · Landesregierung · Stand: verkündet · eingebracht 20.10.2022 · Drs. 18/1289 · KI-Kurztitel

Programm CDU 3 Forderungen, bis 33 %

Quelle der Entwürfe: Parlamentsspiegel der Länder. Wie das entsteht · Alle Entwürfe, auch der Opposition: Gesetzentwürfe.

Reihenfolge

  • Gesetzentwürfe: Der jüngste Entwurf zuerst.

Einzelnachweise

  1. ↑ parlamentsspiegel.de, abgerufen am 18. Oktober 2026.

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