SSW · Wahlprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2012
Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2012 · Original
Das Programm enthält 12 von 685 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.
- 12Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 84Seiten im Original
- 2012Wahljahr
Keine Treffer.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 12
Soziale und kulturelle Barrieren für Einwanderer und ihre Nachkommen werden überwunden.
Wortlaut im Programm
Wir müssen endlich die sozialen und kulturellen Barrieren überwinden, vor denen viele hier lebende Einwanderer und ihre Nachfahren schon kapituliert haben. Link zum Original
Für Einwandererfamilien werden stärkere Anstrengungen und Angebote in Bildung, Jugendhilfe, Arbeitswelt, Gesundheit, sozialen Diensten und Kultur geschaffen.
Wortlaut im Programm
Ob es um Bildung, Jugendhilfe, Ausbildung, Arbeitswelt, Gesundheit, soziale Dienste oder Kulturpolitik geht, wir brauchen stärkere Anstrengungen und Angebote für die Einwandererfamilien, denn die Eingliederung in das Leben vor Ort entscheidet über das Gelingen der Integration. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für die gesellschaftliche Integration von Migrantinnen, Migranten und Flüchtlingen werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Rahmenbedingungen für die gesellschaftliche Integration müssen verbessert werden, damit Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlinge nicht mehr in sozial und ökonomisch aussichtslose Lagen gezwungen werden. Link zum Original
Bund und Länder ermöglichen gemeinsam flächendeckend den Zugang zu Sprach- und Integrationskursen sowie Beschäftigung, Bildung und soziale Eingliederung.
Wortlaut im Programm
Bund und Länder müssen zusammenarbeiten, um flächendeckend Zugang zu Sprachkursen und Integrationskuren zu ermöglichen und Beschäftigung, Bildung und soziale Eingliederung zu realisieren. Link zum Original
Die Beschäftigten der kommunalen Verwaltungen kümmern sich professionell, kompetent und verständnisvoll um die Belange von Zuwanderern.
Wortlaut im Programm
Die kommunalen Verwaltungen sind die zentrale Schnittstelle zwischen „alten“ und „neuen“ Einwohnern, zwischen ihren Sprachen und Kulturen. Ihre Mitarbeiterinnen und Mit arbeiter müssen sich professionell, kompetent und verständnisvoll um die Belange der Zu wan derer kümmern. Link zum Original
Die Kommunen werden verpflichtet, feste Ausländerbeiräte nach dänischem Vorbild einzurichten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass die Kommunen feste Ausländerbeiräte nach dänischem Vorbild einrichten müssen. Link zum Original
Die Praxis der Kettenduldung wird als unmenschlich abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das System der Kettenduldung, bei dem Flüchtlingen immer wieder eine „Gnadenfrist“ in Deutschland gewährt wird, ist eine unhaltbare und unmenschliche Praxis und läuft allen Bemühungen um eine gute Integration von Einwanderern zuwider. Link zum Original
Ein humanitäres Bleiberecht mit gesetzlichen Regelungen und realistischen Anforderungen für Einwanderer und Flüchtlinge wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Der SSW fordert ein humanitäres Bleiberecht mit gesetzlichen Regelun gen und realistischen Anforderungen für Einwanderer und Flüchtlinge. Link zum Original
Kriterien des Bleiberechts sind Stichtagsunabhängigkeit, Anforderungen an Lebensunterhalt und Erwerbstätigkeit, verlässliche Perspektiven für Kinder und eine Aufenthaltserlaubnis nach fünf Jahren.
Wortlaut im Programm
Der SSW fordert ein humanitäres Bleiberecht mit gesetzlichen Regelun gen und realistischen Anforderungen für Einwanderer und Flüchtlinge. Stichtagsunabhängigkeit, Ansprüche an die Lebens unterhaltssicherung, Ausübung einer Erwerbstätigkeit, ver lässliche Perspektiven für die Kinder und die Aufenthaltserlaubnis nach fünf Jahren müssen die Kriterien dafür sein. Link zum Original
Roma ohne deutsche Staatsangehörigkeit erhalten ein Bleiberecht.
Wortlaut im Programm
Der SSW fordert einen Bleiberecht für Roma, die keine deutsche Staatsbürgerschaft haben. Link zum Original
Ein Integrationsplan für Roma in Schleswig-Holstein wird aufgestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Integrationsplan für Roma in Schleswig-Holstein, der diesen Menschen eine Perspektive in Deutschland eröffnet. Link zum Original
Ein Integrationsplan für Roma in Schleswig-Holstein berücksichtigt auch in den letzten Jahren zugewanderte Roma.
Wortlaut im Programm
Der SSW fordert einen Integrationsplan für Roma in Schleswig-Holstein, der jene berücksichtigt, die in den letzten Jahren hierher zugewandert sind. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.