Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Thüringen 2019 · Original
Das Programm enthält 20 von 768 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 20Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 32Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 20
Die Vielfalt landwirtschaftlicher Betriebsformen von ökologischen Kleinbauern bis zu konventionellen Großbetrieben wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Von ökologisch arbeitenden Kleinbauern bis zu konventionell arbeitenden Großbetrieben sind alle Formen der Agrarwirtschaft und Viehzucht vorhanden. Diese Vielfalt möchten wir unterstützen, um Verbraucher*innen und Produzenten ein größtmögliches Angebot bieten zu können, aber auch um auf die Spezifik historisch gewachsener Wirtschaftsstrukturen in Ostdeutschland Rücksicht zu nehmen. Link zum Original
Landwirtschaftliche Erzeuger sollen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von ihrer Arbeit gut leben können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen über die gesamte Wertschöpfungskette – von der Aussaat bis zur Preisgestaltung im Einzelhandel – garantieren, dass landwirtschaftliche Erzeuger von ihrer Arbeit gut leben können. Link zum Original
Die wirtschaftliche Stabilität landwirtschaftlicher Erzeuger wird bei Bedarf mit öffentlichen Mitteln gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen über die gesamte Wertschöpfungskette – von der Aussaat bis zur Preisgestaltung im Einzelhandel – garantieren, dass landwirtschaftliche Erzeuger von ihrer Arbeit gut leben können. Diese wirtschaftliche Stabilität muss im Bedarfsfall auch mit öffentlichen Gelder gefördert werden. Link zum Original
Die Neuorientierung der Land- und Forstwirtschaft zu naturverträglicher Bewirtschaftung wird durch finanzielle Anreize gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werden die notwendige und gesellschaftlich geforderte Neuorientierung der Land- und Forstwirtschaft zu mehr naturverträglicher Bewirtschaftung durch finanzielle Anreize fördern. Link zum Original
Die industrielle Massentierhaltung wird zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die notwendige und gesellschaftlich geforderte Neuorientierung der Land- und Forstwirtschaft zu mehr naturverträglicher Bewirtschaftung durch finanzielle Anreize fördern. Das bedeutet auch, die industrielle Massentierhaltung zurückzudrängen. Link zum Original
Imkerinnen und Imker erhalten maßnahmenbezogene Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Wir werden einen Bienenaktionsplan ins Leben rufen, der Beratungsleistungen für Kommunen und Unternehmen vorhält ((Mähzyklus, Wildblumensaat, Patenprogramme), Förderungen für Blühstreifen und maßnahmenbezogene Unterstützung für Imkerinnen und Imker vorhält. Link zum Original
Einkommen und Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft sollen sich verbessern.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für gute Arbeit in der Landwirtschaft ein und dafür, dass die Einkommenssituation und Arbeitsbedingungen sich verbessern. Link zum Original
Es wird geprüft, wo arbeitsintensive landwirtschaftliche Betriebe besser gefördert werden können.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für gute Arbeit in der Landwirtschaft ein und dafür, dass die Einkommenssituation und Arbeitsbedingungen sich verbessern. Das bedeutet auch zu prüfen, an welchen Stellen arbeitsintensive Betriebe besser gefördert werden können. Link zum Original
Regionale Wertschöpfung und Innovationskraft werden als strategische Förderziele in der Landwirtschaft verankert.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Erhöhung der regionalen Wertschöpfung und der Innovationskraft als strategische Förderziele auch in der Landwirtschaft verankern. Link zum Original
Digitale Lösungen in der Landwirtschaft werden bedarfsgerecht gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Chancen digitaler Lösungen bedarfsgerecht fördern und so die Innovationskraft und die regionale Wertschöpfung im ländlichen Raum stärken. Link zum Original
Eine möglichst länderübergreifende Strategie soll die Position der Erzeuger gegenüber der Marktmacht des Handels verbessern.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns daher für die Entwicklung einer möglichst länderübergreifenden Strategie zur Verbesserung der Position der Erzeuger gegenüber der Marktmacht des Handels aus. Link zum Original
Saatgut wird als öffentliches, allen zugängliches Gut verstanden.
Wortlaut im Programm
Auch wenn die Erträge und damit die Wettbewerbsfähigkeit oft von Saatgut abhängt, das im Labor statt in der Natur entsteht, verstehen wir Saatgut als öffentliches und damit jedem zugängliches Gut. Link zum Original
Einer Verengung der Sortenvielfalt und Monopolen bei der Saatgutherstellung wird entgegengewirkt.
Wortlaut im Programm
Einer Verengung der Sortenvielfalt und die Entwicklung von Monopolen bei der Saatgutherstellung werden wir entgegenwirken. Link zum Original
Lebensmittelverschwendung und -verlust im Land werden eingedämmt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Lebensmittelverschwendung und den Lebensmittelverlust im Freistaat eindämmen. Link zum Original
Lebensmittelverschwendung wird mit freiwilligen Ansätzen bekämpft.
Wortlaut im Programm
Das durch Überproduktion, hohe ästhetische Standards und Ineffizienzen in der Versorgungskette geschaffene Phänomen der Lebensmittelverschwendung wollen wir durch freiwillige Ansätze bekämpfen. Link zum Original
Handlungsempfehlungen für Verbraucher, Erzeuger und Handel sollen das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln stärken.
Wortlaut im Programm
Handlungsempfehlungen für Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch für Erzeugerinnen und Erzeuger und Handel sollen ein Bewusstsein für die Wertigkeit von Lebensmitteln schaffen. Link zum Original
Einheitliche, verständliche Siegel auf Lebensmitteln mit Angaben zu Herkunft und Art von Anbau oder Haltung werden eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für einheitliche und leicht verständliche Siegel auf Lebensmitteln ein. Diese sollen nachvollziehbare Bezugsgrößen zur Herkunft sowie der Art des Anbaus oder der Haltung enthalten. Link zum Original
Von der Industrie eingeführte Bezahlsiegel werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Von der Industrie eingeführte „Bezahlsiegel“ lehnen wir ab. Link zum Original
Das Land nutzt alle Möglichkeiten, damit landwirtschaftliche Flächen nicht zum Spielball von Finanzinvestoren werden.
Wortlaut im Programm
Landwirtschaftliche Flächen sollen nicht zum Spielball von Finanzinvestoren werden. Das verstehen wir als sozialen Auftrag und deshalb werden wir alle Handlungsmöglichkeiten des Landes zur Verhinderung von Fehlentwicklungen nutzen. Link zum Original
Weiterbildungsangebote für die Land- und Forstwirtschaft werden geprüft und gegebenenfalls neu geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das unterstützen und setzen uns insbesondere bestehenden Angeboten die Anwendbarkeit im Bereich der Land- und Forstwirtschaft prüfen und ggf. neue Angebote schaffen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.