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SPD · Eine neue Politik für Sachsen-Anhalt

Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1994 · Original

Das Programm enthält 66 von 708 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.

Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 66
  1. Allen Bürgerinnen und Bürgern wird bezahlbares Wohnen mit angemessenem Standard ermöglicht.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb besteht ein zentrales Ziel der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Sachsen-Anhalt darin, allen Bürgerinnen und Bürgern bezahlbares Wohnen mit einem angemessenen Standard zu ermöglichen. Link zum Original
  2. Der Staat betreibt eine langfristig beständige Wohnungspolitik.

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    Wortlaut im Programm
    Wir brauchen eine langfristig beständige Wohnungspolitik des Staates und einer Stärkung der Rechte der Mieterinnen und Mieter auf dem noch völlig verzerrten Wohnungsmarkt. Link zum Original
  3. Die Rechte der Mieterinnen und Mieter werden gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir brauchen eine langfristig beständige Wohnungspolitik des Staates und einer Stärkung der Rechte der Mieterinnen und Mieter auf dem noch völlig verzerrten Wohnungsmarkt. Link zum Original
  4. Der Schutz von Mietern vor Eigenbedarfskündigungen wird bis Ende 1997 verlängert.

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    Wortlaut im Programm
    Der Schutz der Mieterinnen und Mieter vor Eigenbedarfskündigungen sollte bis Ende 1997 verlängert werden. Link zum Original
  5. Die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen oder Gewerberaum wird nicht gefördert, sondern durch Landesregelungen eingegrenzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Umwandlung von Miet- in allzu oft unbezahlbare Eigentumswohnungen oder teuren Gewerberaum werden wir nicht fördern, sondern durch Landesregelungen eingrenzen. Link zum Original
  6. Bei der Berechnung von Vergleichsmieten werden alle Wohnungen der jeweiligen Kommune einbezogen.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der Berechnung von Vergleichsmieten wollen wir die Einbeziehung aller Wohnungen der jeweiligen Kommune. Link zum Original
  7. Die steuerliche Förderung von Luxusmodernisierungen entfällt.

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    Wortlaut im Programm
    Für Luxusmodernisierungen muß die steuerliche Förderung entfallen. Link zum Original
  8. Eigeninitiativen von Mietern zur Verbesserung ihres Wohnstandards werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Eigeninitiativen von Mieterinnen und Mietern zur Verbesserung ihres Wohnstandards hingegen wollen wir fördern und mit einem erweiterten Mieterschutz verbinden. Link zum Original
  9. Die Förderung von Mieter-Eigeninitiativen wird mit einem erweiterten Mieterschutz verbunden.

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    Wortlaut im Programm
    Eigeninitiativen von Mieterinnen und Mietern zur Verbesserung ihres Wohnstandards hingegen wollen wir fördern und mit einem erweiterten Mieterschutz verbinden. Link zum Original
  10. Wohnungsleerstand wird unter anderem durch konsequente Anwendung der Zweckentfremdungsverordnung bekämpft.

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    Wortlaut im Programm
    Dem Wohnunggsleerstand werden wir u.a. durch eine konsequente Anwendung der Zweck- _entfremdungsverordnung begegnen. Link zum Original
  11. Die Wohngeldregelungen für die neuen Bundesländer bleiben bestehen, bis sich die Einkommen in Ost und West angeglichen haben.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern, daß die Wohngeldregelungen für die neuen Bundesländer solange Bestand haben, bis sich die Einkommen in Ost und West angeglichen haben. Link zum Original
  12. Das Wohngeld wird insbesondere für die sozial Schwächsten an ihre tatsächliche finanzielle Lage angepasst.

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    Wortlaut im Programm
    Insbesondere für die sozial Schwächsten muß das Wohngeld an ihre tatsächliche finanzielle Lage angepaßt werden. Link zum Original
  13. Der Wohnungsneubau richtet sich nach dem tatsächlichen Bedarf in den Kommunen.

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    Wortlaut im Programm
    Den Wohnungsneubau wollen wir an dem tatsächlichen Bedarf in den Kommunen ausrichten und dafür eintreten, daß nach dem Auslaufen des Wohnungsbelegungsgesetzes 1995 angemessene Bestände an belegungsgebundenem Wohnraum, d.h. Sozialwohnungen, vorhanden sein werden. Link zum Original
  14. Nach dem Auslaufen des Wohnungsbelegungsgesetzes 1995 bleiben angemessene Bestände an Sozialwohnungen erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Den Wohnungsneubau wollen wir an dem tatsächlichen Bedarf in den Kommunen ausrichten und dafür eintreten, daß nach dem Auslaufen des Wohnungsbelegungsgesetzes 1995 angemessene Bestände an belegungsgebundenem Wohnraum, d.h. Sozialwohnungen, vorhanden sein werden. Link zum Original
  15. Großsiedlungen in Plattenbauweise werden städtebaulich aufgewertet, ökologisch umgestaltet und modernisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für eine städtebauliche Aufwertung, ökologische Umgestaltung und Modernisierung der Großsiedlungen in Plattenbauweise ein. Link zum Original
  16. Fördermaßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds in Großsiedlungen werden unter weitgehender Mitbestimmung der Mieter konzentriert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für eine städtebauliche Aufwertung, ökologische Umgestaltung und Modernisierung der Großsiedlungen in Plattenbauweise ein. Dies beinhaltet eine Konzentration der Fördermaßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds unter weitgehender Mitbestimmung der Mieterinnen und Mieter. Link zum Original
  17. Die warmen Betriebskosten in Großsiedlungen werden durch Blockheizkraftwerke, Wärmedämmung und Ähnliches auf westdeutsches Niveau gesenkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die warmen Betriebskosten müssen durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken, Wärmedämmung u.a.m. auf westdeutsches Niveau gesenkt werden. Link zum Original
  18. Zu einem lebenswerten Wohnumfeld gehören soziale Einrichtungen, Begegnungsstätten, Spielplätze sowie Kultur- und Jugendeinrichtungen, die erhalten und gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Zu einem lebenswerten Wohnumfeld, das wir erhalten und fördern wollen, gehören auch soziale Einrichtungen und Begegnungsstätten sowie die notwendigen Spielplätze und Kultur- und Jugendeinrichtungen. Link zum Original
  19. Sanierung und Modernisierung der Plattenbauten werden so gefördert, dass sie weitgehend dem Standard einer westdeutschen Sozialwohnung entsprechen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Sanierung und Modernisierung der Plattenbauten so fördern, daf3 sie weitestgehend dem Standard einer westdeutschen Sozialwohnung angeglichen werden. Link zum Original
  20. Die Maßnahmen in Plattenbausiedlungen stärken die eigene Identität der Siedlungen und erhalten ihre sozial ausgewogene Bewohnerstruktur.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Sanierung und Modernisierung der Plattenbauten so fördern, daf3 sie weitestgehend dem Standard einer westdeutschen Sozialwohnung angeglichen werden. Alle in diesem Zusammenhang erforderlichen Maßnahmen sollen eine eigene Identität der Siedlungen herstellen und die Aufrechterhaltung ihrer bislang sozial ausgewogenen Bewohnerstruktur unterstützen. Link zum Original
  21. Der Altbaubestand wird möglichst unter Mithilfe der Mieter saniert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, den Altbaubestand möglichst unter Mithilfe der Mieterinnen und Mieter zu sanieren. Link zum Original
  22. Ein Mietermodernisierungsprogramm macht staatliche Fördermittel auch Mietern zugänglich und mobilisiert weitere private Mittel.

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    Wortlaut im Programm
    Durch ein Mietermodernisierungsprogramm werden wir in Sachsen-Anhalt staatliche Fördermittel auch Mieterinnen und Mietern zugänglich machen und weitere private Mittel mobilisieren. Link zum Original
  23. Das Mietermodernisierungsprogramm wird mit erweitertem Mieterschutz und einer Mietpreisbindung verbunden.

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    Wortlaut im Programm
    Durch ein Mietermodernisierungsprogramm werden wir in Sachsen-Anhalt staatliche Fördermittel auch Mieterinnen und Mietern zugänglich machen und weitere private Mittel mobilisieren. Das muß verbunden werden mit einem erweiterten Mieterschutz und einer Mietpreisbindung. Link zum Original
  24. Investoren in der Altbausanierung werden gegenüber Alteigentümern besser abgesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Um Investitionen in die Altbausanierung vornehmen zu können, ist eine bessere Absicherung der interessierten Investoren gegenüber den Alteigentümerinnen und Alteigentümern notwendig. Link zum Original
  25. Die Kommunen werden bei der Durchsetzung des Prinzips Investitionen vor Rückgabe unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir 10 werden den Kommunen hierbei den Rükken stärken und sie auch bei der Durchsetzung des Prinzips „Investitionen vor Rückgabe“ unterstützen. Link zum Original
  26. Die Förderprogramme im Sanierungsbereich werden an die tatsächlichen Erfordernisse angepasst.

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    Wortlaut im Programm
    Die im Sanierungsbereich aufgelegten Förderprogramme werden wir in ihrer Gestaltung den tatsächlichen Erfordernissen anpassen, um ihre Wirksamkeit zu gewährleisten. Link zum Original
  27. Sanierungsfördermittel werden bedarfsgerecht eingesetzt und können zwischen Fördertöpfen umverteilt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die im Sanierungsbereich aufgelegten Förderprogramme werden wir in ihrer Gestaltung den tatsächlichen Erfordernissen anpassen, um ihre Wirksamkeit zu gewährleisten. Dazu gehören ein bedarfsgerechter Einsatz der Fördermittel und die Möglichkeit der Umverteilung zwischen verschiedenen Fördertöpfen. Link zum Original
  28. Mittel für den kosten- und flächensparenden Wohnungsneubau kommen den wirklich Bedürftigen zugute.

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    Wortlaut im Programm
    Die für den kosten- und flächensparenden Wohnungsneubau eingesetzten Mittel müssen den wirklich Bedürftigen zugute kommen. Link zum Original
  29. Jede zehnte neugebaute Wohnung wird behinderten- und altengerecht gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Deswegen werden wir jede zehnte neugebaute Wohung behinderten- und altengerecht ausgestalten. Link zum Original
  30. Der Neubau von Sozialwohnungen wird auf Schwerpunktregionen des Wohnungsbedarfs konzentriert.

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    Wortlaut im Programm
    Den Neubau von Sozialwohnungen werden wir auf Schwerpunktregionen des Wohnungsbedarfs konzentrieren. Link zum Original
  31. Die Einkommensgrenze im sozialen Wohnungsbau wird angehoben, damit auch Normalverdienende Zugang zu Sozialwohnungen erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Normalverdienende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen vom sozialen Wohnungsbau nicht ausgeschlossen bleiben. Wir setzen uns für eine Erhöhung der Einkommensgrenze im sozialen Wohnungsbau ein, um so einem größeren Kreis von Anspruchsberechtigten den Zugang zu Sozialwohnungen zu ermöglichen. Link zum Original
  32. Die Förderung selbstgenutzten Wohneigentums wird auf Familien mit mittleren Einkommen ausgedehnt.

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    Wortlaut im Programm
    In die Förderung selbstgenutzten Wohneigentums wollen wir auch Familien mit mittleren Einkommen einbeziehen. Link zum Original
  33. Durch angemessene Rahmenbedingungen werden neue und alte Träger wie Versicherungen, Sparkassen und Banken für den freifinanzierten Wohnungsbau gewonnen.

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    Wortlaut im Programm
    Durch angemessene Rahmenbedingungen wollen wir neue Träger für den freifinanzierten Wohnungsbau interessieren und alte Träger wie Versicherungen, Sparkassen und Banken wiedergewinnen. Link zum Original
  34. In den Innenstädten wird eine Mischung von Wohnen, Kultur, Büronutzung, Handel und Gastronomie angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen eine vernünftige Mischung von Wohnen, Kultur, Büronutzung, Handel und Gastronomie in den Innen- - städten. Link zum Original
  35. Die Innenstädte dürfen weder verfallen noch ausschließlich kommerziellen Interessen dienen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Innenstädte dürfen weder verfallen noch ausschließlich kommerziellen Interessen dienen. Link zum Original
  36. Die Zweckentfremdungsverordnung wird zeitlich nicht begrenzt, konsequent durchgesetzt und bei Bedarf erweitert.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört auch, die Zweckentfremdungsverordnung zeitlich nicht zu begrenzen, konsequent durchzusetzen und bei Bedarf zu erweitern. Link zum Original
  37. Die Umwandlung von Wohnraum in Gewerberaum wird gebremst und gesteuert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Umwandlung von Wohnraum in Gewerberaum muß ebenso gebremst und gesteuert werden wie die Ansiedlung von Großmärkten auf der „grünen Wiese“. Link zum Original
  38. Stadtsanierung und städtebaulicher Denkmalschutz werden im erforderlichen Maß fortgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Maßnahmen zur Stadtsanierung und zum städtebaulichen Denkmalschutz weiter im erforderlichen Maße fortführen. Link zum Original
  39. Die Kommunen behalten ausreichend mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kommunen müssen in ausreichender Menge mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum behalten. Link zum Original
  40. Als Eckwert für mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum gelten 30 Prozent des Wohnungsbestands einer Kommune.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kommunen müssen in ausreichender Menge mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum behalten. Link zum Original
  41. Für Sozialwohnungen wird eine Fehlbelegungsabgabe für Besserverdienende eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kommunen müssen in ausreichender Menge mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum behalten. Als Eckwert sollten 30 Prozent des gesamten Wohnungsbestands in der Kommune gelten. Für diese Sozialwohnungen werden wir, um Mieten und Einkommen bei Besserverdienenden in Einklang zu bringen, eine Fehlbelegungsabgabe einführen. Link zum Original
  42. Wohnungsprivatisierung ist nur eine flankierende Maßnahme, weil sie die öffentliche Hand aus ihrer sozialen Verantwortung entlässt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Wohnungsprivatisierung stellt für uns nur eine flankierende Maßnahme dar, weil sie die öffentliche Hand aus ihrer sozialen Verantwortung entläßt und diese auf Dritte überträgt. Link zum Original
  43. Die Entscheidung für Wohneigentum wird ohne Zwang getroffen; Angst vor Wohnungsverlust darf kein Kaufmotiv sein.

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    Wortlaut im Programm
    Die Entscheidung für Wohneigentum sollte darüber hinaus ohne Zwang getroffen werden können, d.h. Angst vor dem Verlust einer Wohnung muß als Kaufmotiv generell ausscheiden. Link zum Original
  44. Ein Teil der notwendigen Wohnungsprivatisierung wird in Form kleiner Genossenschaften umgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen einen Teil der notwendigen und zum Teil gesetzlich vorgeschriebenen Privatisierung in Form von kleinen Genossenschaften realisieren. Link zum Original
  45. Die Kompetenzen für Vergabe von Wohnungsbaufördermitteln und Festlegung von Richtlinien werden vom Bund auf Länder und Kommunen verlagert.

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    Wortlaut im Programm
    Damit die Wohnungsbaupolitik den Verhältnissen in Ostdeutschland gerecht wird, fordern wir eine Verlagerung der Kompetenzen für die Vergabe von Fördermitteln und die Festlegung von Richtlinien vom Bund auf die Länder und Kommunen. Link zum Original
  46. Durch Verzahnung von Wohnungs-, Verkehrs-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik werden regionale Wohnungsbauvorhaben besser abgestimmt.

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    Wortlaut im Programm
    Durch eine enge Verzahnung der Wohnungs-, Verkehrs-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik wollen wir eine bessere Abstimmung aller regionalen Wohnungsbauvorhaben bewirken. Link zum Original
  47. Familienfreundliches Wohnen ist für jeden bezahlbar.

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    Wortlaut im Programm
    Familienfreundliches Wohnen muß3 für jeden bezahlbar sein. Link zum Original
  48. Stadt- und Verkehrsplanung nehmen Rücksicht auf die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Kindern.

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    Wortlaut im Programm
    Damit sie sich ihren Ansprüchen gemäß entfalten können, muß auch die Stadt- und Verkehrsplanung auf die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Kindern Rücksicht nehmen. Link zum Original
  49. Jede zehnte neugebaute Wohnung wird altengerecht gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen jede zehnte neugebaute Wohnung altengerecht gestalten. Link zum Original
  50. Jugendliche sollen ihre Wohnberechtigungsscheine zusammenlegen und Wohngemeinschaften bilden können.

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    Wortlaut im Programm
    Neben Formen des betreuten Wohnens für Jugendliche in besonderen Lebenssituationen werden wir Möglichkeiten schaffen, daß Jugendliche ihre Wohnberechtigungsscheine zusammenlegen und Wohngemeinschaften bilden können. Link zum Original
  51. Es soll bezahlbare Wohnheimplätze für Auszubildende und Studierende geben.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus werden wir uns für bezahlbare Wohnheimplätze für Auszubildende, Studentinnen und Studenten einsetzen. Link zum Original
  52. Im sozialen Wohnungsbau sollen die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen stärker berücksichtigt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Bei den Planungen im sozialen Wohnungsbau wollen wir die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen stärker berücksichtigen. Link zum Original
  53. Stadtplanung und Dorfgestaltung sollen ein Wohnumfeld mit Parks, Spielplätzen, Treffpunkten und Einkaufsmöglichkeiten bewahren.

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    Wortlaut im Programm
    Für uns gehört zu einer guten Stadtplanung und Dorfgestaltung die Bewahrung eines Wohnumfeldes, in dem man sich zuhause fühlt und in dem Parks und Spielplätze, Treffpunkte und Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Link zum Original
  54. Mietpreisbindung wird befürwortet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten treten für Mietpreisbindung und bezahlbaren Wohnraum ein. Link zum Original
  55. Bezahlbarer Wohnraum soll gesichert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten treten für Mietpreisbindung und bezahlbaren Wohnraum ein. Link zum Original
  56. Land und Kommunen sollen Bürgerinnen und Bürger bei der Schaffung von Wohneigentum und beim Hausbau unterstützen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Bürgerinnen und Bürger bei der Schaffung eigenen Wohnraums bzw. beim Bau eines Hauses durch das Land und die Kommunen unterstützen. Link zum Original
  57. Die Wohnungsqualität soll sich verbessern, insbesondere für alte und behinderte Menschen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Wohnungsqualität muß sich verbessern, insbesondere auch für alte und behinderte Menschen. Link zum Original
  58. Der Mieterschutz soll konsequent ausgestaltet werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 67 ·

    Wortlaut im Programm
    Darum brauchen wir einen konsequenten Mieterschutz. Link zum Original
  59. Luxusmodernisierungen sollen nicht gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir brauchen keine Luxusmodernisierungen und werden diese auch nicht fördern. Link zum Original
  60. Wohnungen, insbesondere Großsiedlungen in Plattenbauweise, sollen solide modernisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir brauchen vielmehr eine solide Modernisierung, insbesondere der Großsiedlungen in Plattenbauweise. Link zum Original
  61. Der Altbaubestand soll möglichst unter Mithilfe der Mieter saniert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, den Altbaubestand möglichst unter Mithilfe der Mieter zu sanieren. Link zum Original
  62. Die Förderung von Wohnungsneubau, Eigentumswohnungen und Eigenheimen soll Vorrang vor der Privatisierung von als Sozialwohnungen geeigneten Wohnungen haben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung des Wohnungsneubaus, von Eigentumswohnungen und Eigenheimen ist wichtiger, als Geld auszugeben für die Privatisierung von Wohnungen, die vielleicht besser als Sozialwohnungen geeignet sind. Link zum Original
  63. Wohnungsbauförderprogramme sollen nicht nur Menschen mit ausreichendem Eigenkapital nützen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Wohnungsbauförderprogramme dürfen nicht nur denjenigen nützen, die ausreichend Eigenkapital haben. Link zum Original
  64. Die Gründung kleiner Mietergenossenschaften soll als Form der Privatisierung anerkannt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Gründung von kleinen Genossenschaften, in denen die Mieter selbst über ihre Wohnungen bestimmen können, muß als eine Form der Privatisierung anerkannt werden. Link zum Original
  65. In den Innenstädten soll eine ausgewogene Mischung von Wohnen, Kultur, Büros, Handel und Gastronomie entstehen.

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    Wortlaut im Programm
    Darum wollen wir eine ausgewogene Mischung von Wohnen, Kultur, Büronutzung, Handel und Gastronomie in den Innenstädten. Link zum Original
  66. Die Ansiedlung von Verkaufsflächen und Großmärkten auf der grünen Wiese soll gestoppt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der katastrophalen Entwicklung, in Form der Ansiedlung von Verkaufsflächen und Grof3märkten auf der grünen Wiese außerhalb der Städte, muß Einhalt geboten werden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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