SPD · Eine neue Politik für Sachsen-Anhalt
Forderungen zu Verkehr und Infrastruktur
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1994 · Original
Das Programm enthält 49 von 708 Forderungen zu „Verkehr und Infrastruktur“.
- 49Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 74Seiten im Original
- 1994Wahljahr
Keine Treffer.
Verkehr und Infrastruktur 49
Ein Verkehrsnetz bietet Senioren Mobilität und bezahlbare Tarife.
Wortlaut im Programm
Zur Erleichterung des alltäglichen Lebens der Senioren ist auch ein Verkehrsnetz nötig, das ihnen Mobilität und bezahlbare Tarife bietet. Link zum Original
Eine ökologisch orientierte und sozial verträgliche Verkehrsplanung in den Kommunen soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden eine vernünftige, ökologisch orientierte und sozial verträgliche Verkehrsplanung in den Kommunen fördern und dafür sorgen, dafß3 ein funktionierender und bezahlbarer öffentlicher Personennahverkehr zur Verfügung steht. Link zum Original
Ein funktionierender und bezahlbarer öffentlicher Personennahverkehr soll zur Verfügung stehen.
Wortlaut im Programm
Wir werden eine vernünftige, ökologisch orientierte und sozial verträgliche Verkehrsplanung in den Kommunen fördern und dafür sorgen, dafß3 ein funktionierender und bezahlbarer öffentlicher Personennahverkehr zur Verfügung steht. Link zum Original
Umgehungsstraßen sollen zügig gebaut werden, um den Durchgangsverkehr aus den Städten herauszuhalten.
Wortlaut im Programm
Um den Durchgangsverkehr aus den Städten herauszuhalten, werden wir uns für den zügigen Bau von Umgehungsstraßen einsetzen. Link zum Original
Verkehrspolitik soll ökonomische, ökologische und soziale Gesichtspunkte berücksichtigen und auf regionale Anforderungen zugeschnitten sein.
Wortlaut im Programm
Auch in der Verkehrspolitik müssen ökonomische, ökologische und soziale Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Sie muß auf die regionalen Anforderungen und Voraussetzungen zugeschnitten sein. Dazu gehört ein integriertes Gesamtverkehrssystem, in dem Verkehrsmittel dort eingesetzt werden, wo sie ihre ökonomischen, ökologischen und technischen Vorteile haben und die Interessen und Verhaltensweisen der Menschen mit einbezogen werden. Link zum Original
Ein integriertes Gesamtverkehrssystem soll Verkehrsmittel dort einsetzen, wo sie ihre Vorteile haben.
Wortlaut im Programm
Auch in der Verkehrspolitik müssen ökonomische, ökologische und soziale Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Sie muß auf die regionalen Anforderungen und Voraussetzungen zugeschnitten sein. Dazu gehört ein integriertes Gesamtverkehrssystem, in dem Verkehrsmittel dort eingesetzt werden, wo sie ihre ökonomischen, ökologischen und technischen Vorteile haben und die Interessen und Verhaltensweisen der Menschen mit einbezogen werden. Link zum Original
Die Verkehrsplanung soll sich an den Bedürfnissen der Regionen orientieren.
Wortlaut im Programm
Wir werden eine an den Bedürfnissen der Regionen orientierte Verkehrsplanung durchsetzen. Link zum Original
Die Anbindung der Regionen an Fernverkehrswege soll mit dem Aufbau eines attraktiven Regionalverkehrsnetzes mit leistungsfähigem ÖPNV verknüpft werden.
Wortlaut im Programm
Eine großräumige Anbindung der Regionen an die Fernverkehrswege muß mit dem Aufbau eines attraktiven Regionalverkehrsnetzes mit einem leistungsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verknüpft werden. Link zum Original
Die Sanierung bestehender Verkehrswege soll Vorrang vor dem Neubau haben.
Wortlaut im Programm
Um den Flächenverbrauch zu minimieren, hat für uns die Sanierung bestehender Verkehrswege Vorrang vor dem Neubau von Verkehrswegen. Link zum Original
Dem Eisenbahnverkehr soll im Personen- und Güterverkehr Vorrang eingeräumt werden.
Wortlaut im Programm
Sowohl für den Personenverkehr als auch für den Gütertransport ist dem Eisenbahnverkehr Vorrang einzuräumen. Link zum Original
Der Auf- und Ausbau eines modernen, leistungsfähigen Schienenverkehrs soll Schwerpunkt der Verkehrspolitik sein.
Wortlaut im Programm
Daher bildet der Auf- und Ausbau eines modernen und leistungsfähigen Schienenverkehrs den Schwerpunkt sozialdemokratischer Verkehrspolitik. Link zum Original
Die Wettbewerbsverzerrung zwischen Straße und Schiene soll beseitigt werden.
Wortlaut im Programm
Dafür ist zunächst die Beseitigung der Wettbewerbsverzerrung zwischen Straße und Schiene notwendig. Link zum Original
Die Einrichtung des Güterverkehrszentrums Magdeburg soll vorangetrieben werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Einrichtung des Güterverkehrszentrums Magdeburg vorantreiben und uns für die Standorte weiterer Güterverkehrszentren in den Räumen Stendal, Dessau, Halberstadt und Sangerhausen einsetzen. Link zum Original
Weitere Güterverkehrszentren sollen in den Räumen Stendal, Dessau, Halberstadt und Sangerhausen entstehen.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Einrichtung des Güterverkehrszentrums Magdeburg vorantreiben und uns für die Standorte weiterer Güterverkehrszentren in den Räumen Stendal, Dessau, Halberstadt und Sangerhausen einsetzen. Link zum Original
Im Personenfernverkehr sollen die Voraussetzungen für moderne Hochgeschwindigkeitszüge geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Im Personenfernverkehr sind die Voraussetzungen für den Einsatz moderner Hochgeschwindigkeitszüge zu schaffen. Link zum Original
Mehr Städte in Sachsen-Anhalt sollen mit Verkehrshalten in das Intercity- und Interregio-Netz einbezogen werden.
Wortlaut im Programm
In das Intercity- und Interregionetz der Deutschen Bahnen müssen mehr Städte in Sachsen-Anhalt mit angemessenen Verkehrshalten einbezogen werden. Link zum Original
Magdeburg soll langfristig an das ICE-Streckennetz angeschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Der Anschluß der Landeshauptstadt Magdeburg an das ICE-Streckennetz ist auf Dauer anzustreben. Link zum Original
Der Bau der Autobahn Halle-Magdeburg wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen den Bau der Autobahn Halle-Magdeburg, der Südumgehung Halle-Leipzig und den Ausbau der A 2 und A 9. Link zum Original
Der Bau der Südumgehung Halle-Leipzig wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen den Bau der Autobahn Halle-Magdeburg, der Südumgehung Halle-Leipzig und den Ausbau der A 2 und A 9. Link zum Original
Der Ausbau der A 2 und A 9 wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen den Bau der Autobahn Halle-Magdeburg, der Südumgehung Halle-Leipzig und den Ausbau der A 2 und A 9. Link zum Original
Weitere Autobahn-Großprojekte werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Anstelle weiterer Autobahn-Großprojekte wollen wir die Sanierung und den Ausbau bestehender Bundes- und Landstraßen bei gleichzeitigem Neubau von Umgehungsstraßen zur Entlastung der Ortskerne. Link zum Original
Bestehende Bundes- und Landstraßen sollen saniert und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Anstelle weiterer Autobahn-Großprojekte wollen wir die Sanierung und den Ausbau bestehender Bundes- und Landstraßen bei gleichzeitigem Neubau von Umgehungsstraßen zur Entlastung der Ortskerne. Link zum Original
Umgehungsstraßen zur Entlastung der Ortskerne sollen neu gebaut werden.
Wortlaut im Programm
Anstelle weiterer Autobahn-Großprojekte wollen wir die Sanierung und den Ausbau bestehender Bundes- und Landstraßen bei gleichzeitigem Neubau von Umgehungsstraßen zur Entlastung der Ortskerne. Link zum Original
Die Landkreise sollen über das Landesstraßengesetz ausreichende Mittel für Ausbau, Sanierung und Instandhaltung ihrer Straßen erhalten.
Wortlaut im Programm
Über das Landesstraßfengesetz werden wir den Landkreisen ausreichende Mittel für Ausbau, Sanierung und Instandhaltung der von ihnen verwalteten Straßßen zur Verfügung stellen. Link zum Original
Auf Autobahnen soll ein Tempolimit von 120 km/h gelten.
Wortlaut im Programm
Wir treten für ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen und 90 km/h auf Landstraßen ein. Link zum Original
Auf Landstraßen soll ein Tempolimit von 90 km/h gelten.
Wortlaut im Programm
Wir treten für ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen und 90 km/h auf Landstraßen ein. Link zum Original
Die Stadtzentren sollen in Abstimmung mit den Bürgern weitgehend vom Kfz-Verkehr befreit werden.
Wortlaut im Programm
Die Stadizentren sind in Abstimmung mit den Bürgerinnen und Bürgern weitgehend vom KfZ-Verkehr zu befreien. Link zum Original
In Wohngebieten sollen mehr Tempo-30-Zonen eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
In Wohngebieten sollten mehr Tempo-30-Zonen eingerichtet werden. Link zum Original
Im Straßenverkehr soll eine Null-Promille-Grenze gelten.
Wortlaut im Programm
Die Null-Promille-Grenze im Straßenverkehr bleibt unser Ziel. Link zum Original
Regelverstöße im Straßenverkehr sollen konsequent überwacht und geahndet werden.
Wortlaut im Programm
Das regelwidrige und rücksichtslose Verhalten im Verkehr muß bekämpft und die konsequente Überwachung und Ahndung von Regelverstößgen gewährleistet werden. Zu diesem Zweck werden wir die Präsenz der Polizei auch im Verkehrsgeschehen erheblich steigern. Link zum Original
Radwege an Bundes- und Landstraßen sowie in den Innenstädten sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Neben dem Ausbau von Radwegen an Bundes- und Landstrafßßen sowie im innerstädtischen Bereich werden wir die Anlage eines flächenerschließenden Radwegenetzes fördern. Link zum Original
Ein flächenerschließendes Radwegenetz soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Neben dem Ausbau von Radwegen an Bundes- und Landstrafßßen sowie im innerstädtischen Bereich werden wir die Anlage eines flächenerschließenden Radwegenetzes fördern. Link zum Original
Für alle Bevölkerungsgruppen soll ein ÖPNV-Grundangebot als Beitrag zu gleichwertigen Lebensbedingungen bei der Mobilität bestehen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen, im Bereich der Mobilität. Dazu ist ein ÖPNV-Grundangebot für alle Bevölkerungsgruppen unverzichtbar, das die unterschiedlichen Anforderungen an den ÖPNV berücksichtigt. Link zum Original
Der ÖPNV soll Pflichtaufgabe der Gemeinden und Landkreise werden.
Wortlaut im Programm
Der ÖPNV sollte eine Pflichtaufgabe der Gemeinden und Landkreise sein, mit einem ausreichenden Mitspracherecht bei allen Betreibermodellen. Link zum Original
Gemeinden und Landkreise sollen ein ausreichendes Mitspracherecht bei allen ÖPNV-Betreibermodellen erhalten.
Wortlaut im Programm
Der ÖPNV sollte eine Pflichtaufgabe der Gemeinden und Landkreise sein, mit einem ausreichenden Mitspracherecht bei allen Betreibermodellen. Link zum Original
Der ÖPNV soll finanziell und verkehrspolitisch Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr erhalten.
Wortlaut im Programm
Dem ÖPNV muß eine finanzielle und verkehrspolitische Vorrangstellung gegenüber dem motorisierten Individualverkehr eingeräumt werden. Das schließt eine Bezuschussung von Nahverkehrsunternehmen durch öffentliche Gelder ein. Link zum Original
Nahverkehrsunternehmen sollen mit öffentlichen Geldern bezuschusst werden.
Wortlaut im Programm
Dem ÖPNV muß eine finanzielle und verkehrspolitische Vorrangstellung gegenüber dem motorisierten Individualverkehr eingeräumt werden. Das schließt eine Bezuschussung von Nahverkehrsunternehmen durch öffentliche Gelder ein. Link zum Original
Bauliche Anlagen und Fahrzeuge des ÖPNV sollen alten- und behindertengerecht gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Die baulichen Anlagen und die Fahrzeuge sind alten- und behindertengerecht zu konzipieren und die Sicherheit von Frauen in der Fahrzeit- und Haltestellenplanung zu berücksichtigen, etwa durch Bus-und-Taxi-Systeme, günstige Spätverbindungen und gute Erreichbarkeit der Verkehrsmittel. Link zum Original
Die Sicherheit von Frauen soll bei der Fahrzeit- und Haltestellenplanung berücksichtigt werden, etwa durch Bus-und-Taxi-Systeme und günstige Spätverbindungen.
Wortlaut im Programm
Die baulichen Anlagen und die Fahrzeuge sind alten- und behindertengerecht zu konzipieren und die Sicherheit von Frauen in der Fahrzeit- und Haltestellenplanung zu berücksichtigen, etwa durch Bus-und-Taxi-Systeme, günstige Spätverbindungen und gute Erreichbarkeit der Verkehrsmittel. Link zum Original
Verkehrsverbünde mit einheitlichem Liniennetz, Taktfahrplan, Tarif und Fahrschein sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Um den ÖPNV in einer Region abzustimmen und benutzerfreundlich zu gestalten, wollen wir Verkehrsverbünde mit einem einheitlichen Liniennetz, Taktfahrplan, einheitlichem Tarifgefüge und Fahrschein fördern. Link zum Original
Umwelt-, Familien-, Wochenend-, Job- und Einkaufstickets als Umsteigeangebote werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen alle Instrumente wie Umwelttickets, Familientickets, Wochenendtickets, Jobtickets oder Einkaufstickets, mit denen attraktive Umsteigeangebote gemacht werden. Link zum Original
Für Sachsen-Anhalt soll ein ÖPNV-Gesetz geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Unsere Forderungen zur Gestaltung und Förderung des ÖPNV werden wir auf der Grundlage eines ÖPNV-Gesetzes für Sachsen-Anhalt in konkrete Maß3-nahmen umsetzen. Link zum Original
Ein eigener Verkehrsflughafen in Sachsen-Anhalt wird wegen der nahen Flughäfen Leipzig-Halle, Berlin und Hannover abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Einen Verkehrsflughafen auf dem Territorium des Landes Sachsen-Anhalt halten wir aufgrund der Nähe zu den Flughäfen Leipzig-Halle, Berlin und Hannover für verzichtbar. Link zum Original
Der Neubau von Regionalflughäfen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den Neubau von Regionalflughäfen lehnen wir ab. Link zum Original
Verkehrslandeplätze sollen auf die bestehenden Landeplatzanlagen beschränkt werden.
Wortlaut im Programm
Die Einrichtung von Verkehrslandeplätzen in Sachsen-Anhalt sollte generell auf die schon bestehenden und speziellen Landeplatzanlagen beschränkt werden. Link zum Original
Die Binnenschifffahrt soll unter Beachtung des Umwelt- und Landschaftsschutzes entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Die Binnenschiffahrt muß unter Beachtung des Umweltschutzes und der Pflege dar: natürlichen Struktur und Schönheit der Landschaft entwickelt werden. Link zum Original
Ein großangelegter Ausbau der Kanäle in Sachsen-Anhalt wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den Neubau von Staustufen in den Flüssen und den großangelegten Ausbau der Kanäle in Sachsen- Anhalt lehnen wir ab. Link zum Original
Die Entwicklung spezieller Niedrigwasserschiffe in einheimischen Werften wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Entwicklung von speziellen Niedrigwasserschiffen in den einheimischen Werften sowie die Modernisierung und den Ausbau von Umschlaganlagen in den Häfen des Landes. Link zum Original
Umschlaganlagen in den Häfen des Landes sollen modernisiert und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Entwicklung von speziellen Niedrigwasserschiffen in den einheimischen Werften sowie die Modernisierung und den Ausbau von Umschlaganlagen in den Häfen des Landes. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.