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SPD · Eine neue Politik für Sachsen-Anhalt

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1994 · Original

Das Programm enthält 34 von 708 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 34
  1. Wirtschaftspolitische Maßnahmen richten sich nach der Lage vor Ort und bevorzugen benachteiligte Regionen gegenüber gut entwickelten Wirtschaftsräumen.

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    Wortlaut im Programm
    Entscheidend ist die Ausrichtung der wirtschaftspolitischen Maßnahmen auf die jeweilige Situation vor Ort, wobei wir benachteiligte Regionen gegenüber den sich gut entwickelnden Wirtschaftsräumen bevorzugen werden. Link zum Original
  2. Für die Regionen des Landes werden ressortübergreifende Fördermaßnahmen entwickelt, die an den örtlich vorhandenen Potentialen ansetzen.

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    Wortlaut im Programm
    Aufbauend auf den sachsen-anhaltinischen Regionen werden wir ressortübergreifende Maßnahmen entwickeln, die bei der Förderung an den örtlich vorhandenen Potentialen ansetzen. Link zum Original
  3. Für Wirtschaftsstandorte, deren Unternehmensstrukturen weder erhalten noch entwickelt werden können, werden Entwicklungskonzepte erarbeitet.

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    Wortlaut im Programm
    Für Wirtschaftsstandorte, an denen die bestehenden Unternehmensstrukturen aus betriebswirtschaftlichen oder anderen Gründen weder erhalten noch entwickelt werden können, werden wir Entwicklungskonzepte erarbeiten. Link zum Original
  4. Bei der Bereitstellung von Gewerbeflächen hat die Ansiedlung auf bereits industriell genutzten Flächen deutlich Vorrang vor der grünen Wiese.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der Bereitstellung von Gewerbeflächen muß die Ansiedlung auf bereits industriell genutzten Flächen deutlich Vorrang vor der Ansiedlung auf der grünen Wiese haben. Link zum Original
  5. Früher gewerblich genutzte Immobilien werden rekultiviert und erneuert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen dabei auf die Rekultivierung und Erneuerung früher gewerblich genutzter Immobilien. Link zum Original
  6. Die Ansiedlung von Großmärkten auf der grünen Wiese wird gebremst und gesteuert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Umwandlung von Wohnraum in Gewerberaum muß ebenso gebremst und gesteuert werden wie die Ansiedlung von Großmärkten auf der „grünen Wiese“. Link zum Original
  7. Kleinere Kommunen erhalten Hilfe bei der Erstellung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen.

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    Wortlaut im Programm
    Insbesondere kleineren Kommunen mufß3 Hilfe bei der Erstellung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen gegeben werden. Link zum Original
  8. Das Landesgesetz über Raumordnung und Landesentwicklungsplanung wird überarbeitet.

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    Wortlaut im Programm
    Das Landesgesetz über Raumordnung und Landesentwicklungsplanung werden wir überarbeiten. Link zum Original
  9. Bei Flächenverkäufen durch Treuhand und Bundesvermögensverwaltung erhalten die Kommunen ein Vorkaufsrecht.

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    Wortlaut im Programm
    Bei Veräußerungen von Flächen durch die Treuhand und die Bundesvermögensverwaltung muß den Kommunen ein Vorkaufsrecht eingeräumt werden. Link zum Original
  10. Die Gemeinden werden beim Erwerb von Treuhand- und Bundesflächen mit dem Problem ungeklärter Altlasten nicht allein gelassen.

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    Wortlaut im Programm
    Bei Veräußerungen von Flächen durch die Treuhand und die Bundesvermögensverwaltung muß den Kommunen ein Vorkaufsrecht eingeräumt werden. Link zum Original
  11. Industriebrachen werden genutzt und die grüne Wiese geschützt.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Sicherung und Entwicklung von Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher Sachsen-Anhalts werden wir wirksame raumordnerische und naturschutzrechtliche Regelungen durchsetzen. Dazu gehört eine Nutzung von Industriebrachen bei gleichzeitigem Schutz der „grünen Wiese” und die mittelfristige Realisierung von Rekultivierungsprojekten für die Bergbaufolgelandschaft. Link zum Original
  12. Die Altersgrenze für die Beteiligung an Einwohneranträgen in den Kommunen wird auf 16 Jahre und bei Jugendfragen auf 14 Jahre gesenkt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden deshalb die Altersgrenze für eine Beteiligung an Einwohneranträgen in den Kommunen auf 16 Jahre und bei besonders Jugendliche betreffenden Fragen auf 14 Jahre herabsetzen. Link zum Original
  13. Kommunalpolitik soll auf eine bürgernahe Verwaltung, mehr Chancengleichheit und mehr Lebensqualität zielen.

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    Wortlaut im Programm
    Die sozialdemokratische Kommunalpolitik zielt auf eine bürgernahe und bürgerfreundliche Verwaltung, mehr Chancengleichheit und mehr Lebensqualität. Link zum Original
  14. Staatliche Aufgaben sollen nach dem Subsidiaritätsprinzip möglichst auf Gemeinden, Städte und Landkreise verlagert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wo immer möglich, wollen wir im Sinne des Subsidiaritätsprinzips staatliche Aufgaben auf die Gemeinden, Städte und Landkreise verlagern. Link zum Original
  15. Kommunale Dienstleistungen sollen effizient, preiswert und zukunftsorientiert gestaltet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Das Angebot kommunaler Dienstleistungen muß für die Bürgerin und den Bürger effizient, preiswert und zukunftsorientiert gestaltet werden. Link zum Original
  16. Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Müllabfuhr sollen funktionieren und bezahlbar bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Müllabfuhr müssen funktionieren und bezahlbar bleiben. Link zum Original
  17. Die Förderpolitik von Bund und Land für die Kommunen soll neu geordnet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für eine Neuordnung der Förderpolitik des Bundes und des Landes für die Kommunen ein. Link zum Original
  18. Städte und Gemeinden sollen bei der Verwendung ihrer Haushaltsmittel größtmögliche Entscheidungsbefugnisse erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Eine sozialdemokratische Landesregierung wird den Städten und Gemeinden bei der Verwendung der Haushaltsmittel größtmögliche Entscheidungsbefugnisse einräumen. Link zum Original
  19. Die Kommunen sollen eine Investitionspauschale erhalten, über deren Einsatz sie eigenverantwortlich entscheiden.

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    Wortlaut im Programm
    Da die Kommunen am besten wissen, wofür sie Geld ausgeben müssen, werden wir ihnen eine Investitionspauschale zur Verfügung stellen, über deren genaueren Einsatz sie in eigener Verantwortung entscheiden können. Link zum Original
  20. Die geltende Kommunalverfassung wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Eigenständigkeit der Gemeinden wird durch die Kommunalverfassung bestimmt, die in ihrer jetzigen Form nicht unsere Zustimmung findet. Link zum Original
  21. Gemeinderäte sollen mehr Mitwirkungsrechte erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen mehr Mitwirkungsrechte für die Gemeinderäte und ein durchschaubares Wahlsystem. Link zum Original
  22. Das kommunale Wahlsystem soll durchschaubarer werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen mehr Mitwirkungsrechte für die Gemeinderäte und ein durchschaubares Wahlsystem. Link zum Original
  23. Verwaltungsgemeinschaften sollen zu effizienten kommunalen Verwaltungseinheiten weiterentwickelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Städte und Gemeinden werden wir durch die Weiterentwicklung der Verwaltungsgemeinschaften zu effizienten kommunalen Verwaltungseinheiten stärken. Dazu gehört auch eine wirksame demokratische Kontrolle, mit der den Bürgerinnen und Bürgern tatsächlich Mitspracherechte und Gestaltungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Link zum Original
  24. Die Verwaltungseinheiten sollen einer wirksamen demokratischen Kontrolle mit echten Mitspracherechten der Bürgerinnen und Bürger unterliegen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Städte und Gemeinden werden wir durch die Weiterentwicklung der Verwaltungsgemeinschaften zu effizienten kommunalen Verwaltungseinheiten stärken. Dazu gehört auch eine wirksame demokratische Kontrolle, mit der den Bürgerinnen und Bürgern tatsächlich Mitspracherechte und Gestaltungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Link zum Original
  25. Staatliche Aufgaben sollen so weit wie möglich auf die Landkreise verlagert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden deshalb staatliche Aufgaben soweit wie möglich auf die Ebene der Landkreise verlagern. Wo das gelingt, werden Regierungsbezirke als Mittelinstanz überflüssig. Link zum Original
  26. Der Aufbau Ostdeutschlands soll Vorrang vor dem weiteren Ausbau Westdeutschlands haben.

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    Wortlaut im Programm
    Der Aufbau Ostdeutschlands muß Vorrang haben gegenüber einem weiteren Ausbau Westdeutschlands. Link zum Original
  27. Die Einnahmen der Kommunen sollen gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Einnahmen der Kommunen stärken, eine Fortführung der Investitionspauschale und eine Erhöhung der Zuweisungen des Landes an die Kommunen. Link zum Original
  28. Die Investitionspauschale für die Kommunen soll fortgeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Einnahmen der Kommunen stärken, eine Fortführung der Investitionspauschale und eine Erhöhung der Zuweisungen des Landes an die Kommunen. Link zum Original
  29. Die Zuweisungen des Landes an die Kommunen sollen erhöht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Einnahmen der Kommunen stärken, eine Fortführung der Investitionspauschale und eine Erhöhung der Zuweisungen des Landes an die Kommunen. Link zum Original
  30. Mehr Bundesmittel sollen den Ländern pauschal statt über zahlreiche Ergänzungszuweisungen und Projektförderungen zugewiesen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern, daß mehr Mittel aus dem Bundeshaushalt den Ländern pauschal zugewiesen werden und nicht aufgeteilt in eine unüberschaubare Anzahl von möglichen Ergänzungszuweisungen und Projektförderungen. Link zum Original
  31. Die Entwicklungskräfte in den einzelnen Regionen sollen mobilisiert und gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden in unserem Programm zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Sachsen-Anhalt darauf achten, daf3 die Entwicklungskräfte in den einzelnen Regionen mobilisiert und gestärkt werden. Link zum Original
  32. Die Kommunen erhalten mehr Eigenverantwortung.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen mehr Eigenverantwortung für die Kommunen. Link zum Original
  33. Die Kommunen erhalten eine Investitionspauschale, um in ihrer schwierigen Finanzlage Entscheidungsspielräume zu gewinnen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 70 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir sind für eine Investitionspauschale.an die Kommunen, damit sie in ihrer schwierigen finanziellen Situation Entscheidungsspielräume bekommen. Link zum Original
  34. Bei der Neuordnung der Aufgaben zwischen Land und Kommunen wird so viel wie möglich ortsnah entschieden.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der in der nächsten Legislaturperiode zu regelnden neuen Aufgabenverteilung zwischen dem Land und den Kommunen werden wir dafür sorgen, daf3 so viel wie irgend möglich ortsnah entschieden wird. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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