SPD ST · Eine neue Politik für Sachsen-Anhalt
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1994 · Original
Das Programm enthält 25 von 708 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 25Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 74Seiten im Original
- 1994Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 25
Kultur soll gefördert und entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wer Zukunft will, muß Kultur fördern und entwickeln. Link zum Original
Denkmale und Kulturlandschaften des Landes sollen als Lebensräume begriffen und gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Sachsen-Anhalts vielfältige und reichhaltige Denkmale und Kulturlandschaften müssen als Lebensräume begriffen und gestaltet werden. Link zum Original
Der brachliegende Reichtum der Kulturlandschaft soll neu entdeckt, genutzt und gemehrt werden.
Wortlaut im Programm
Der Reichtum unserer Kulturlandschaft liegt vielerorts noch brach. Ihn wollen wir neu entdecken, nutzen und mehren. Link zum Original
Der Staat soll nicht Vormund der Kultur, sondern Garant kultureller Vielfalt sein.
Wortlaut im Programm
Der Staat darf nicht Vormund der Kultur, sondern soll Garant kultureller Vielfalt sein. Link zum Original
Mehr Menschen sollen ohne soziale oder finanzielle Barrieren am kulturellen Leben teilnehmen können.
Wortlaut im Programm
Immer mehr Menschen sollen die Möglichkeit erhalten, am kulturellen Leben teilzunehmen, ungehindert durch soziale oder finanzielle Barrieren. Link zum Original
Kulturelle Breitenarbeit und Soziokultur sollen gesichert, ausgebaut und finanziell unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Bedingungen kultureller Breitenarbeit und Soziokultur sichern, ausbauen und nach konzeptionellen Gesichtspunkten finanziell unterstützen. Link zum Original
Kulturinstitutionen sollen angehalten werden, das Engagement der Bürger stärker einzubeziehen.
Wortlaut im Programm
Institutionen, die öffentliche Belange im Kulturbereich vertreten, sollten angehalten werden, das Engagement der Bürgerinnen und Bürger stärker einzubeziehen. Link zum Original
Ein offener Dialog zwischen Kulturschaffenden und Politik soll Grundlage der Kulturpolitik sein.
Wortlaut im Programm
Kulturelle Substanzerhaltung schliefft auch die Veränderung von Bewährtem ein. Dies ist nur möglich im offenen und vertrauensvollen Gespräch zwischen Kulturschaffenden und Politikerinnen und Politikern. Einen solchen Dialog werden wir zur Grundlage unserer Kulturpolitik machen. Link zum Original
Das Land soll Kulturpolitik unter gleichberechtigter Mitwirkung der Kommunen und freien Träger planen.
Wortlaut im Programm
Das Land muß Kulturpolitik unter gleichberechtigter Mitwirkung der Kommunen und freien Träger planen. Link zum Original
Kooperationsmodelle zwischen mehreren Kommunen oder Trägern im Kulturbereich sollen beraten und vorrangig gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Kooperationsmodelle zwischen mehreren Kommunen bzw. sonstigen, Trägern werden wir beraten und vorrangig fördern. Link zum Original
Die Theaterlandschaft des Landes soll erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Der Erhalt der Theaterlandschaft Sachsen-Anhalts ist für uns eine wesentliche Grundlage bei der Neustrukurierung und Entwicklung örtlicher und regionaler Kulturangebote. Link zum Original
Kultur soll den Lebensunterhalt von Künstlern sichern.
Wortlaut im Programm
Das „Lebensmittel” Kultur muß auch den Lebensunterhalt von Künstlerinnen und Künstlern sichern. Link zum Original
Die öffentliche Hand soll Modelle zur Existenzgründung und -sicherung von Künstlern erproben.
Wortlaut im Programm
Künstlerförderung heifft aber nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Initiative der öffentlichen Hand bei der Erprobung von Modellen zur Existenzgründung und -sicherung. Link zum Original
Kulturfinanzierung bleibt Aufgabe der öffentlichen Hand.
Wortlaut im Programm
Kulturfinanzierung ist und bleibt auf die Unterstützung der öffentlichen Hand angewiesen. Link zum Original
Bund und Land sollen, solange die Steuereinnahmen der Kommunen unzureichend sind, ausreichende Mittel für die Kultur bereitstellen.
Wortlaut im Programm
Solange das Steveraufkommen der Kommunen unzureichend bleibt, sind Bund und Land in der Pflicht, finanzielle Mittel in ausreichender Höhe für den Kulturbereich zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Kommunen und freie Träger sollen stärker in die Vergabe von Kulturmitteln eingebunden werden.
Wortlaut im Programm
In die Entscheidungsprozesse über die Mittelrergabe werden wir die Kommunen und freien Träger der Kulturarbeit stärker einbinden. Link zum Original
Kulturförderung soll mit einem Planungsangebot verknüpft werden, das Zielsetzungen für Breiten- und Spitzenkultur festlegt.
Wortlaut im Programm
Finanzielle Förderungen wollen wir mit einem Planungsangebot verknüpfen, das freie Träger, die Kommunen und das Land dazu anhält, ausgewogene Zielsetzungen für die Entwicklung der Breiten- und Spitzenkultur zu formulieren und umzusetzen. Link zum Original
In allen öffentlichen Haushalten soll ein angemessener Betrag für Kulturförderung vorgesehen werden.
Wortlaut im Programm
Es muf3 gesichert sein, daß in allen öffentlichen Haushalten ein angemessener Betrag für die Kulturförderung vorgesehen wird. Link zum Original
Medienvielfalt gilt als Ausdruck von Demokratie.
Wortlaut im Programm
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind der Meinung, daß - Medienvielfalt ein Ausdruck von Demokratie ist. Link zum Original
Gesetzliche Voraussetzungen für mehr Lokalfunk sollen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Zur.-Förderung und Entwicklung regionaler Identität werden wir uns für gesetzliche Voraussetzungen einsetzen, mit denen verstärkt Lokalfunk eingerichtet werden kann. Link zum Original
Das Landesrundfunkgesetz soll so geändert werden, dass Bürger sich kostenfrei über Offene Kanäle im Fernsehen äußern können.
Wortlaut im Programm
Wir werden das Landesrundfunkgesetz so ändern, daf3 die Bürgerinnen und Bürger die kostenfreie Möglichkeit erhalten, sich über Offene Kanäle im Fernsehen zu äußern. Link zum Original
Die Pressefreiheit soll erweitert werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten für die Erweiterung der Pressefreiheit ein. Dazu gehört auch, daß die Stellung der Redakteurinnen und Redakteure gegenüber ihren Verlegern und Veranstaltern in Redaktionsstatuten geregelt wird. Link zum Original
Die Stellung von Redakteuren gegenüber Verlegern und Veranstaltern soll in Redaktionsstatuten geregelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten für die Erweiterung der Pressefreiheit ein. Dazu gehört auch, daß die Stellung der Redakteurinnen und Redakteure gegenüber ihren Verlegern und Veranstaltern in Redaktionsstatuten geregelt wird. Link zum Original
Erhebliches DDR-Unrecht soll nach rechtsstaatlichen Grundsätzen geahndet werden.
Wortlaut im Programm
Erhebliches Unrecht aus DDR- Zeiten darf nicht ungesühnt bleiben. Es muf3 nach rechtsstaatlichen Grundsätzen geahndet werden. Link zum Original
Menschen, denen in der DDR durch Strafurteile, Verwaltungsentscheidungen oder im Berufsleben grobes Unrecht zugefügt wurde, sollen rehabilitiert und für Nachteile entschädigt werden.
Wortlaut im Programm
Unsere Bemühungen werden sich darauf richten, daf3 Bürgerinnen und Bürger, denen in der DDR durch Strafurteile, Verwaltungsentscheidungen oder im Berufsleben grobes Unrecht zugefügt wurde, rehabilitiert und Nachteile ausgeglichen werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.