FDP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1994
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1994 · Original
Das Programm enthält 23 von 530 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 23Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 21Seiten im Original
- 1994Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 23
Der Wohnungsbau und der Eigentumserwerb durch Mieter werden rasch angekurbelt.
Wortlaut im Programm
- eine schnelle Ankurbelung des Wohnungsbaus und Eigentumerwerbs für die Mieter, Link zum Original
Der Konkurrenz des großflächigen Einzelhandels auf der grünen Wiese wird durch eine Revitalisierung der Innenstädte entgegengewirkt.
Wortlaut im Programm
Der innerstädtische Einzelhandel ist einem extremen Konkurrenzdruck durch den großflächigen Einzelhandel auf der Grünen Wiese ausgesetzt. Dieser Entwicklung muß durch eine Revitalisierung der Innenstädte entgegengesteuert werden. Link zum Original
Der private Wohnungsbau wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Förderung des privaten Wohnungsbaues ist ein Selbstverständnis für Liberale. Link zum Original
Architekten und Statiker erhalten mehr Freiraum und haften für Folgeschäden.
Wortlaut im Programm
Für den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern sollen von den Kommunen zukünftig nur ein Bebauungsplan und allgemeine Vorschriften für die Bebauung erlassen werden. Es stellt einen unnötigen Verwaltungsaufwand dar, sie auch noch über den geplanten Hausbau entscheiden zu lassen. Hier muß Architekten und Statikern mehr Freiraum gelassen werden. Diese müssen auch für eventuelle Folgeschäden haften. Für ausgewiesene Denkmalschutzgebiete soll dies jedoch nicht gelten. Link zum Original
Erhaltung, Modernisierung und Sanierung haben Vorrang vor Neubau und neuen Wohngebieten.
Wortlaut im Programm
- Erhaltung, Modernisierung und Sanierung haben Priorität vor Neubau und Schaffung neuer Wohngebiete! Link zum Original
Wohnraum wird privatisiert, um Eigentum zu stärken und Kapital für Sanierungen zu mobilisieren.
Wortlaut im Programm
- Die Privatisierung von Wohnraum fUhrt zum einen zu einer stärkeren Ausbildung von Eigentum und damit Eigenverantwortung für das Wohnumfeld, zum anderen ist dies der schnellste Weg, Kapital zu aktivieren, um Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Link zum Original
Wohnraum wird nicht mehr großzügig in Gewerberaum umgewidmet.
Wortlaut im Programm
Wohnraum darf nicht länger großzügig in Gewerberaum umgewidmet werden, da so die Innenstädte veröden, Bewohner längere Anfahrtswege haben und vor allem Wohnraum verlorengeht. Link zum Original
Die Bebauung von Baulücken und Industriebrachen hat Vorrang vor der Ausweisung neuer Baugebiete.
Wortlaut im Programm
Vor der flächenverbrauchenden Ausweisung neuer Baugebiete ist die Bebauung vorhandener Baulücken voranzutreiben (dies gilt insbesondere für das sogenannte Industrieflächenrecycling). Das Bauen auf der" grünen Wiese" fUhrt zu mehr Verkehr und einem Ausbluten der Innenstädte. Link zum Original
Arbeiten und Wohnen werden nicht getrennt.
Wortlaut im Programm
Arbeiten und Wohnen dürfen nicht getrennt werden. Link zum Original
Offene Vermögensfragen werden schnellstmöglich geklärt, um Bauland zu mobilisieren.
Wortlaut im Programm
Durch die schnellstmögliche Klärung offener Vermögens fragen sowie die Bereitstellung ehemals militärisch genutzten Geländes muß Bauland in größerem Umfang mobilisiert werden, was endlich zu einer Entlastung des Grundstücksmarktes und sinkenden Bodenpreisen führt. Link zum Original
Ehemals militärisch genutzte Flächen werden als Bauland bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Durch die schnellstmögliche Klärung offener Vermögens fragen sowie die Bereitstellung ehemals militärisch genutzten Geländes muß Bauland in größerem Umfang mobilisiert werden, was endlich zu einer Entlastung des Grundstücksmarktes und sinkenden Bodenpreisen führt. Link zum Original
Für Bauland werden Umlegungsausschüsse eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Zur leichteren Handhabbarkeit von Bauland werden Umlegungsauschüsse installiert. Link zum Original
Zur leichteren Handhabung von Bauland werden Umlegungsausschüsse eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Zur leichteren Handhabbarkeit von Bauland werden Umlegungsauschüsse installiert. Link zum Original
Der soziale Wohnungsbau wird weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Der soziale Wohnungsbau wird weiterhin gefördert, wobei die Belegung strenger kontrolliert werden muß. Link zum Original
Die Belegung von Sozialwohnungen wird strenger kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Der soziale Wohnungsbau wird weiterhin gefördert, wobei die Belegung strenger kontrolliert werden muß. Link zum Original
Der soziale Wohnungsbau wird weiterhin gefördert.
Wortlaut im Programm
Der soziale Wohnungsbau wird weiterhin gefördert, wobei die Belegung strenger kontrolliert werden muß. Link zum Original
Die Kommunen gehen bei der Begrünung beispielgebend voran und begrünen ihre Behördengebäude.
Wortlaut im Programm
Im übrigen sollten die Kommunen beispielgebend vorangehen: Behörden wirken begrünt viel einladender. Link zum Original
Anwohner werden unmittelbar in die Planung von Frei- und Kommunikationsflächen einbezogen.
Wortlaut im Programm
In die Planung von Frei- und Kommunikationsflächen müssen die Anwohner unmittelbar mit einbezogen werden, da diese am besten wissen, was sie von ihrem Umfeld erwarten. Link zum Original
Auch einfache Möglichkeiten wie Basketballnetze oder Sanddünen werden zur Schaffung von Freizeitangeboten in Wohngebieten genutzt.
Wortlaut im Programm
Auch einfache Möglichkeiten (ein Basketballnetz an der Hauswand, eine Sanddüne) der Errichtung von Freizeitmöglichkeiten sollen genutzt werden. Link zum Original
Familienfreundliche und bezahlbare Wohnbedingungen werden durch geeignete Förderung geschaffen.
Wortlaut im Programm
- Schaffung familienfreundlicher und bezahlbarer Wohnbedingungen durch geeignete Förderung. Link zum Original
Wohnumfeldgestaltung und Sanierung in den Regionen sollen auf Grundlage der örtlichen Traditionen erfolgen.
Wortlaut im Programm
Wohnumfeld, Sanierung in den einzelnen Regionen haben auf der Grundlage der Traditionen stattzufinden. Link zum Original
Eine Uniformierung des Wohnumfeldes wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. ist gegen eine Uniformierung des Wohnumfeldes. Link zum Original
Gewerbeparks und Handelszentren auf der grünen Wiese, die Zersiedlung der Landschaft, die Konkurrenz der Gemeinden um überörtliche Großprojekte und die Konzentration von Dienstleistungen und Kultur in wenigen Großzentren sollen vermieden werden.
Wortlaut im Programm
Stichworte dazu sind: Gewerbeparks, Baumärkte, Handelszentren auf der grünen Wiese, Totalzersiedlung der Landschaft, Konkurrenz der Gemeinden um überörtliche Großprojekte, Konzentration von Dienstleistungen und des kulturellen Angebotes in wenigen Großzentren. All das sollte im Sinne einer wirtschaftlich stabilen und zugleich zukunftsfähigen Entwicklung der Gemeinden in unserem Land vermieden werden; sofern dies noch möglich ist. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.