SPD · Regierungsprogramm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2011
Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 · Original
Das Programm enthält 21 von 680 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.
- 21Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 65Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 21
Sprachförderung für Kinder und Eltern soll die Integration erleichtern.
Wortlaut im Programm
Mit Sprachförderung für Kinder und Eltern wollen wir Integration erleichtern. Link zum Original
Menschen mit Migrationshintergrund werden in Vereinen, Verbänden, öffentlichem Dienst und Parlamenten besser integriert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Menschen mit Migrationshintergrund in allen Bereichen des öffentlichen Lebens besser integrieren, in unseren Vereinen und Verbänden, im öffentlichen Dienst und in unseren Parlamenten. Link zum Original
Die Zuwanderung von Fachkräften nach Baden-Württemberg wird gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werden Maßnahmen ergreifen, um das Fachkräfteangebot im Land zu erhöhen. Dazu gehören berufsbegleitende Fortbildung, die Erhöhung des allgemeinen Bildungsniveaus, die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die gezielte Förderung der Zuwanderung nach Baden-Württemberg. Link zum Original
Integrationspolitik soll realistisch sein und Probleme nicht verschweigen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Chancen nutzen, die uns diese Vielfalt bietet, ohne die Probleme unter den Tisch zu kehren – wir stehen für eine realistische Integrationspolitik ohne Ängste und Träumereien. Link zum Original
Lehrkräfte in Integrations- und Orientierungskursen sollen nach TVöD fest angestellt werden.
Wortlaut im Programm
Für diejenigen, die im Erwachsenenalter nach Deutschland kommen und über geringe Deutschkenntnisse verfügen, sind die Integrations- und Orientierungskurse eine wichtige Starthilfe. Wir wollen eine angemessene Bezahlung der Lehrkräfte in diesem Bereich durch eine Festanstellung gemäß TVöD erreichen. Das Angebot wollen wir auf die sogenannten „Bestandsausländer“ ausweiten. Link zum Original
Integrations- und Orientierungskurse werden auf bereits länger hier lebende Ausländer ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Für diejenigen, die im Erwachsenenalter nach Deutschland kommen und über geringe Deutschkenntnisse verfügen, sind die Integrations- und Orientierungskurse eine wichtige Starthilfe. Wir wollen eine angemessene Bezahlung der Lehrkräfte in diesem Bereich durch eine Festanstellung gemäß TVöD erreichen. Das Angebot wollen wir auf die sogenannten „Bestandsausländer“ ausweiten. Link zum Original
Organisation und Durchführung der Integrationskurse sollen bei den Kommunen liegen.
Wortlaut im Programm
Die Integration findet in den Kommunen statt, die Organisation und Durchführung der Kurse sollte in ihren Händen liegen. Link zum Original
Wer dauerhaft zuwandert, soll einen eigenen Beitrag zur Integration leisten.
Wortlaut im Programm
Wer dauerhaft zu uns kommt, hat auch die Pflicht, einen eigenen Beitrag zur Integration in die Gesellschaft zu leisten. Link zum Original
Weitere Gesetzesverschärfungen im Integrationsrecht werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Dazu brauchen wir keine weiteren Gesetzesverschärfungen, sondern eine konsequente und schnellere Anwendung der bestehenden Gesetze. Link zum Original
Die bestehenden Gesetze sollen konsequenter und schneller angewendet werden.
Wortlaut im Programm
Dazu brauchen wir keine weiteren Gesetzesverschärfungen, sondern eine konsequente und schnellere Anwendung der bestehenden Gesetze. Link zum Original
Ein unbegründeter Abbruch von Integrationskursen wird nicht akzeptiert.
Wortlaut im Programm
Den unbegründeten Abbruch von Integrationskursen akzeptieren wir nicht. Link zum Original
Integrationswillige sollen die nötige Unterstützung erhalten.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig werden wir mit einer modernen Integrationspolitik weiter dafür Sorge tragen, dass die große Mehrheit derjenigen, die sich integrieren wollen, die nötige Unterstützung erhält. Link zum Original
Die Anerkennung mitgebrachter akademischer und beruflicher Abschlüsse soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu zählt auch, dass wir uns für ein besseres Anerkennungsverfahren der von zu uns kommenden Menschen mitgebrachten akademischen und beruflichen Abschlüssen einsetzen. Link zum Original
Die Residenzpflicht für Asylbewerber und Geduldete wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir die Residenzpflicht für Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie für Geduldete abschaffen. Link zum Original
Musliminnen und Muslime gelten als Teil der Gesellschaft.
Wortlaut im Programm
Musliminnen und Muslime sind Teil unserer Gesellschaft. Link zum Original
Die Grenzen des Grundgesetzes gelten unabhängig von Herkunft oder Religion.
Wortlaut im Programm
Unser Grundgesetz setzt aber auch klare Grenzen, die niemand mit Verweis auf seine Herkunft oder Religion übertreten darf. Link zum Original
Im Staatsministerium wird ein Staatsminister für Integration als zentraler Ansprechpartner eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Integration ist eine Querschnittsaufgabe. Wir werden sie zur Chefsache machen, mit einem zentralen Ansprechpartner direkt im Staatsministerium: einem „Staatsminister für Integration“ in Baden- Württemberg. Link zum Original
Das eigenständige Aufenthaltsrecht nach zwei Jahren Ehedauer bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Das Aufenthaltsrecht nach zwei Jahren Ehedauer wollen wir erhalten. Link zum Original
Menschen aus Nicht-EU-Staaten, die seit mehr als drei Jahren in Deutschland leben, erhalten das kommunale Wahlrecht.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzt sich die SPD dafür ein, dass künftig neben Unionsbürgerinnen und Unionsbürgern auch Menschen, die nicht aus EU-Ländern kommen, aber seit mehr als drei Jahren in Deutschland leben, das kommunale Wahlrecht erhalten. Link zum Original
Die Landesregierung startet eine Initiative für erleichterte Einbürgerung.
Wortlaut im Programm
Eine SPD-geführte Landesregierung wird die Partizipation der „neuen Inländerinnen und Inländer“ weiterhin stärken durch eine Initiative für erleichterte Einbürgerung und Zugang zu einer doppelten Staatsangehörigkeit. Link zum Original
Die Landesregierung setzt sich für den Zugang zur doppelten Staatsangehörigkeit ein.
Wortlaut im Programm
Eine SPD-geführte Landesregierung wird die Partizipation der „neuen Inländerinnen und Inländer“ weiterhin stärken durch eine Initiative für erleichterte Einbürgerung und Zugang zu einer doppelten Staatsangehörigkeit. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.