Linke · Wahlprogramm zur Landtagswahl Thüringen 2004
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Thüringen 2004 · beschlossen 17.01.2004 · Original
Das Programm enthält 101 von 518 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 101Forderungen zum Politikfeld
- 19 %des Programms
- 56Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 101
Eine Bildungsreform soll Chancengleichheit für alle gewährleisten und Integration, individuelle Förderung und Leistungsentwicklung ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Bildungsreform, die Chancengleichheit für alle gewährleistet und somit Integration, individuelle Förderung und Leistungsentwicklung ermöglicht. Link zum Original
Studiengebühren werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen Leistungskürzungen und Studiengebühren ab. Link zum Original
Leistungskürzungen im Bildungsbereich werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen Leistungskürzungen und Studiengebühren ab. Link zum Original
Die Schülerbeförderung bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Mehr Demokratie und Mitsprache für Bürgerinnen und Bürger heißt aber genauso, für den Erhalt von Stadtwerken, des öffentlichen Personennahverkehrs, der Schülerbeförderung, der kommunalen Krankenhäuser und Kindergärten einzutreten. Link zum Original
Die kommunalen Kindergärten bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Mehr Demokratie und Mitsprache für Bürgerinnen und Bürger heißt aber genauso, für den Erhalt von Stadtwerken, des öffentlichen Personennahverkehrs, der Schülerbeförderung, der kommunalen Krankenhäuser und Kindergärten einzutreten. Link zum Original
Länger gemeinsames Lernen ist ein Leitziel.
Wortlaut im Programm
Deshalb lautet unser Angebot für die nächsten Jahre: 1. Solidarisch miteinander leben, 2. länger gemeinsam lernen, 3. bürgernah statt bürokratisch handeln, 4. Regionen stärken, globale Herausforderungen annehmen. Link zum Original
Forschungsprojekte zur Ersetzung natürlicher Ressourcen werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Forschungsprojekte zur Ersetzung natürlicher Ressourcen sind stärker zu fördern. Link zum Original
Die wissenschaftlich-technische Kompetenz Thüringens wird für die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung stärker genutzt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die wissenschaftlich-technische Kompetenz des „Standortes Thüringen “ ist für die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung stärker zu nutzen und zielgerichteter auszubauen. Link zum Original
Marktorientierte Forschung und betriebliche Wissenschaftskapazitäten werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Im Mittelpunkt steht dabei die Stärkung der marktorientierten Forschung (Schaffung betrieblicher Wissenschaftskapazitäten) und die Sicherung des Wissens- und Technologieaustausches durch Aufbau von Netzwerken und Clustern sowie von Innovations-, Technologie- und Gründerzentren. Link zum Original
Die Kapazitäten der Fachhochschulen werden für Innovation und technologische Entwicklung erschlossen.
Wortlaut im Programm
Die Kapazitäten der Thüringer Fachhochschulen sind für Innovation und technisch-technologische Entwicklungen zu erschließen. Link zum Original
Die Förderung der außeruniversitären Forschung wird verlässlich und langfristig geplant.
Wortlaut im Programm
Für den außeruniversitären Forschungsbereich setzt sich die PDS für eine verlässliche langfristige Planung in der Förderung sowie Modellprojekte, die ein autonomes fiskalisches Handeln ermöglichen, ein. Link zum Original
Modellprojekte ermöglichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen autonomes fiskalisches Handeln.
Wortlaut im Programm
Für den außeruniversitären Forschungsbereich setzt sich die PDS für eine verlässliche langfristige Planung in der Förderung sowie Modellprojekte, die ein autonomes fiskalisches Handeln ermöglichen, ein. Link zum Original
Bildung ist keine Ware, sondern Menschenrecht und öffentliches Gut.
Wortlaut im Programm
Wir sehen Bildung und den Erwerb von Wissen nicht als Ware, sondern als Menschenrecht und öffentliches Gut. Link zum Original
Das Bildungssystem wird gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern verändert.
Wortlaut im Programm
Wir gehen davon aus, dass gemeinsam mit den Thüringerinnen und Thüringern das Bildungssystem verändert werden muss und kann. Link zum Original
Musische, künstlerische, sportliche und naturwissenschaftlich-technische Interessen werden von Beginn an gefördert.
Wortlaut im Programm
Musische, künstlerische, sportliche, naturwissenschaftlich-technische Interessen usw. müssen von Beginn an gefördert werden. Link zum Original
Für Kinderkrippen und Kindergärten wird eine Drittelfinanzierung durch Bund, Land und Kommunen angestrebt.
Wortlaut im Programm
Um die Bedarfsdeckung von Kinderkrippen und Kindergärten flächendeckend in Thüringen zu gewährleisten bzw. weiter auszubauen, ist es notwendig, dass eine Drittelfinanzierung durch Bund, Land und Kommune angestrebt wird. Link zum Original
Die Zahl integrativer Kindertageseinrichtungen wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig soll gewährleistet werden, dass die Anzahl von integrativen Einrichtungen erhöht wird. Link zum Original
Für die frühkindliche Bildung werden verbindliche Regelungen festgelegt.
Wortlaut im Programm
Um den Übergang vom Kindergarten zur Schule für Kinder zu erleichtern, ist es notwendig, dass verbindliche Regelungen zu frühkindlicher Bildung formuliert werden. Link zum Original
In Kindertagesstätten werden kleinere Gruppen gebildet.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig sind kleinere Gruppen zu bilden und mehr Erzieherinnen und Erzieher einzustellen. Link zum Original
Mehr Erzieherinnen und Erzieher werden eingestellt.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig sind kleinere Gruppen zu bilden und mehr Erzieherinnen und Erzieher einzustellen. Link zum Original
Für Erzieherinnen und Erzieher wird ein Fachhochschulstudium eingeführt.
Wortlaut im Programm
Um der besonderen Bedeutung frühkindlicher Bildung gerecht zu werden, setzten wir uns für die Einführung eines Fachhochschulstudiums für Erzieherinnen und Erzieher ein. Link zum Original
Ein neues Landesinvestitionsprogramm baut den Investitionsstau in freien und kommunalen Kindergärten ab.
Wortlaut im Programm
Der Investitionsstau in den freien sowie kommunalen Kindergärten ist kurzfristig abzubauen. Dazu ist es notwendig, dass ein neues Investitionsprogramm für Kindertagesstätten des Landes aufgelegt wird. Link zum Original
Die freie Wahl der Bildungsgänge wird gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Die PDS versteht Bildung als Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Dazu gehört die freie Wahl der Bildungsgänge. Link zum Original
Die Trennung der Schüler nach Klasse vier in Regelschule und Gymnasium wird aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Die frühe Trennung der Schülerinnen und Schüler in Thüringen nach der Klassenstufe vier hin zu Regelschule und Gymnasium muss aufgehoben werden. Link zum Original
Alle Schülerinnen und Schüler lernen bis Klassenstufe 8 gemeinsam.
Wortlaut im Programm
Die PDS tritt für ein längeres gemeinsames Lernen aller Schülerinnen und Schüler in Thüringen bis zur Klassenstufe 8 ein. Link zum Original
Längerfristig wird ein deutschlandweit einheitliches Schulsystem angestrebt.
Wortlaut im Programm
Ein deutschlandweit einheitliches Schulsystem ist längerfristig anzustreben. Link zum Original
Die Klassenleiterstunde wird wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die PDS setzt sich für die Wiedereinführung der Klassenleiterstunde ein, die dazu beitragen soll, Zeit für den vertrauensvollen Kontakt zwischen Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern und gleichzeitig ein produktives Schulklima zu schaffen. Link zum Original
An jeder Schule wird die Integration von Schülern mit Behinderungen ermöglicht.
Wortlaut im Programm
In jeder Schule muss die Integration von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen grundsätzlich möglich sein. Die Wahl der Schulart, der Schulform und des Bildungsganges soll nicht länger vom sonderpädagogischen Förderbedarf des Kindes abhängen. Die Möglichkeit integrativer Beschulung in jeder Schule für jedes Kind sowie die entsprechenden Rahmenbedingungen müssen gesetzlich festgeschrieben werden. Link zum Original
Die Wahl von Schulart und Bildungsgang hängt nicht mehr vom sonderpädagogischen Förderbedarf ab.
Wortlaut im Programm
In jeder Schule muss die Integration von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen grundsätzlich möglich sein. Die Wahl der Schulart, der Schulform und des Bildungsganges soll nicht länger vom sonderpädagogischen Förderbedarf des Kindes abhängen. Die Möglichkeit integrativer Beschulung in jeder Schule für jedes Kind sowie die entsprechenden Rahmenbedingungen müssen gesetzlich festgeschrieben werden. Link zum Original
Integrative Beschulung und ihre Rahmenbedingungen werden gesetzlich festgeschrieben.
Wortlaut im Programm
In jeder Schule muss die Integration von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen grundsätzlich möglich sein. Die Wahl der Schulart, der Schulform und des Bildungsganges soll nicht länger vom sonderpädagogischen Förderbedarf des Kindes abhängen. Die Möglichkeit integrativer Beschulung in jeder Schule für jedes Kind sowie die entsprechenden Rahmenbedingungen müssen gesetzlich festgeschrieben werden. Link zum Original
Schulen bieten ganztägige Angebote.
Wortlaut im Programm
Die Gestaltung des Lern- und Lebensraums Schule erfordert ganztägige Angebote. Link zum Original
Die Schulsozialarbeit wird an allen Thüringer Schulen ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Die PDS Thüringen unterstützt die Ausweitung der Schulsozialarbeit an allen Thüringer Schulen und die Unterstützung der Kooperation von Schule und Trägern der Jugendhilfe vor Ort. Link zum Original
Die Kooperation von Schulen und Trägern der Jugendhilfe wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die PDS Thüringen unterstützt die Ausweitung der Schulsozialarbeit an allen Thüringer Schulen und die Unterstützung der Kooperation von Schule und Trägern der Jugendhilfe vor Ort. Link zum Original
Schulen öffnen sich zum Gemeinwesen und dienen als Ort der Kommunikation für verschiedene Generationen.
Wortlaut im Programm
Schulen sollen sich verstärkt zum Gemeinwesen hin öffnen können und als Ort der Kommunikation verschiedenen Generationen und Gruppen dienen. Link zum Original
Für Kinder von Asylbewerbern und Flüchtlingen wird eine Schulpflicht eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die PDS fordert die Einführung einer Schulpflicht für Kinder von Asylbewerbern und Asylbewerberinnen sowie Flüchtlingen. Integrationsangebote und -hilfen sind dabei als Voraussetzung zu gewährleisten. Link zum Original
Schüler- und Jugendaustausch sowie Kultur- und Bildungszentren werden ausgebaut und finanziert, um den Eine-Welt-Gedanken und die europäische Integration zu fördern.
Wortlaut im Programm
Durch Schüler- und Jugendaustausch sowie Ausbau und Finanzierung entsprechender Kultur- und Bildungszentren sollen der „Eine-Welt-Gedanke“ und die europäische Integration gefördert werden. Link zum Original
Schüler, Eltern und Pädagogen werden deutlich stärker an der Profilierung und Gestaltung ihrer Schule beteiligt.
Wortlaut im Programm
Schülerinnen und Schüler, Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen müssen an der Profilierung und Gestaltung ihrer Schule viel mehr beteiligt werden. Link zum Original
Schulkonferenzen werden zu Orten gleichberechtigter Mitwirkung von Schülern, Eltern und Pädagogen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Insbesondere sind Schulkonferenzen zu Orten des gleichberechtigten Mitwirkens von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen weiter auszuprägen. Link zum Original
Die Mitentscheidungsrechte von Schüler- und Elternvertretungen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Mitentscheidungsrechte für Schüler- und Elternvertretungen sind dringend auszubauen. Link zum Original
Jede Schule erhält deutlich mehr Selbstständigkeit.
Wortlaut im Programm
Jede Schule muss deutlich mehr Selbstständigkeit erhalten und ist dabei auf die Mitwirkung aller Beteiligten am Bildungsprozess angewiesen. Link zum Original
Schulen erhalten mehr Freiräume bei Gestaltung, Planung und Durchführung des Unterrichts.
Wortlaut im Programm
Selbstständigkeit der Schule heißt für die PDS Thüringen, dass Schulen im Rahmen der staatlichen Verantwortung mehr Freiräume für die Gestaltung, Planung und Durchführung des Unterrichts erhalten. Ihren pädagogischen Konzepten und finanziellen Mitteln entsprechend sollen sie ihre Lehrerinnen und Lehrer selbst auswählen können. Link zum Original
Schulen wählen ihre Lehrkräfte selbst aus.
Wortlaut im Programm
Selbstständigkeit der Schule heißt für die PDS Thüringen, dass Schulen im Rahmen der staatlichen Verantwortung mehr Freiräume für die Gestaltung, Planung und Durchführung des Unterrichts erhalten. Ihren pädagogischen Konzepten und finanziellen Mitteln entsprechend sollen sie ihre Lehrerinnen und Lehrer selbst auswählen können. Link zum Original
Schulen sind wohnortnah, barrierefrei und offen.
Wortlaut im Programm
Für den chancengleichen Zugang zu schulischer Bildung sind wohnortnahe, barrierefreie und offene Schulen unbedingt erforderlich. Link zum Original
Die Trennung von Schulverwaltungs- und Schulämtern wird überwunden.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen der Verlagerung von Verantwortung für Schule in die Kommunen und höherer Selbständigkeit der Schule soll die Trennung von Schulverwaltungs- und Schulämtern überwunden werden. Link zum Original
Die Lehrerausbildung wird reformiert, damit Lehramtsstudierende mehr Professionalität, Kommunikations- und Teamfähigkeit erwerben.
Wortlaut im Programm
Für eine gesicherte Qualität der schulischen Angebote fordert die PDS eine Reform der Lehrerausbildung, durch die Lehramtsstudierende mehr Professionalität, Kommunikations- und Teamfähigkeit erwerben können. Link zum Original
Im ersten Abschnitt der Lehrerausbildung wird die Praxisnähe verstärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist im ersten Ausbildungsabschnitt die Praxisnähe zu verstärken. Link zum Original
Fachwissenschaftliche und pädagogische Anteile der Lehrerausbildung werden ausgewogener gestaltet.
Wortlaut im Programm
Das Verhältnis von fachwissenschaftlicher und pädagogischer Ausbildung ist ausgewogener zu gestalten. Link zum Original
Methodik, Didaktik und Diagnostik werden in der Lehrerausbildung stärker betont.
Wortlaut im Programm
Insbesondere sind Methodik, Didaktik und Diagnostik stärker zu betonen. Link zum Original
Die öffentliche Anerkennung pädagogischer Berufe wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Die PDS setzt sich für die Verbesserung der öffentliche Anerkennung und Akzeptanz pädagogischer Berufe ein. Link zum Original
Das Land erarbeitet ein langfristiges Personalentwicklungskonzept für das Schulwesen mit Perspektiven vor allem für junge Pädagogen.
Wortlaut im Programm
Voraussetzung dafür und für eine gleichzeitige Sicherung der Qualität von Bildungsangeboten ist ein langfristig angelegtes Personalentwicklungskonzept des Landes, das Perspektiven und Chancen im Thüringer Schulwesen bietet, vor allem für junge Pädagoginnen und Pädagogen. Link zum Original
Mehr Männer werden für den Lehrerberuf gewonnen, besonders an Grundschulen.
Wortlaut im Programm
Ein Schwerpunkt muss es in den nächsten Jahren sein, mehr Männer für den Lehrerberuf zu gewinnen. Dies gilt im Besonderen für den Grundschulbereich. Link zum Original
In der Schule wird Alltagskompetenz entwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass sich in der Schule Alltagskompetenz entwickeln kann. Link zum Original
Der Unterricht folgt dem polytechnischen Prinzip in moderner, praxisnaher Form.
Wortlaut im Programm
Die PDS spricht sich für das polytechnische Prinzip in einem modern gestalteten praxisnahen Unterricht aus. Link zum Original
Mit Kammern und überbetrieblichen Ausbildungszentren werden Kapazitäten für polytechnischen Unterricht erschlossen.
Wortlaut im Programm
In Zusammenarbeit mit den Kammern und überbetrieblichen Ausbildungszentren sollen Kapazitäten für einen flexibel organisierten polytechnischen Unterricht erschlossen werden. Link zum Original
Berufsorientierung und -beratung junger Menschen werden in Zusammenarbeit von Schulen, Kammern und Arbeitsämtern verbessert.
Wortlaut im Programm
Einer Verbesserung der Berufsorientierung und -beratung junger Menschen im Kontakt von Schule, Kammern und Arbeitsämtern kommt hohe Priorität zu. Dabei ist besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass Mädchen verstärkt für Zukunftsberufe gewonnen werden und bei der Bewerbung vermehrt Chancen auf einen solchen Ausbildungsplatz haben. Link zum Original
Mädchen werden verstärkt für Zukunftsberufe gewonnen und erhalten bessere Chancen auf entsprechende Ausbildungsplätze.
Wortlaut im Programm
Einer Verbesserung der Berufsorientierung und -beratung junger Menschen im Kontakt von Schule, Kammern und Arbeitsämtern kommt hohe Priorität zu. Dabei ist besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass Mädchen verstärkt für Zukunftsberufe gewonnen werden und bei der Bewerbung vermehrt Chancen auf einen solchen Ausbildungsplatz haben. Link zum Original
Das Recht auf freie Berufswahl wird für alle Heranwachsenden gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Das Recht der freien Berufswahl muss für jeden Heranwachsenden gewährleistet sein. Dabei ist eine kostenlose berufliche Erstausbildung zu einem qualifizierten Berufsabschluss und gleichzeitig eine tariflich gezahlte Ausbildungsvergütung zu garantieren. Link zum Original
Die berufliche Erstausbildung bis zu einem qualifizierten Abschluss ist kostenlos.
Wortlaut im Programm
Das Recht der freien Berufswahl muss für jeden Heranwachsenden gewährleistet sein. Dabei ist eine kostenlose berufliche Erstausbildung zu einem qualifizierten Berufsabschluss und gleichzeitig eine tariflich gezahlte Ausbildungsvergütung zu garantieren. Link zum Original
Die Bildung von Interessenvertretungen für Jugendliche in überbetrieblicher Ausbildung wird gesetzlich geregelt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die gesetzliche Regelung zur Bildung von Interessenvertretungen für Jugendliche in überbetrieblicher Ausbildung ein. Link zum Original
Die Qualität der beruflichen Bildung wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern Verbesserung der Qualität der beruflichen Bildung, der Lernbedingungen an Berufsschulen sowie Benachteiligtenförderung und Beseitigung des Unterrichtsausfalls. Link zum Original
Die Lernbedingungen an Berufsschulen werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern Verbesserung der Qualität der beruflichen Bildung, der Lernbedingungen an Berufsschulen sowie Benachteiligtenförderung und Beseitigung des Unterrichtsausfalls. Link zum Original
Benachteiligte werden in der beruflichen Bildung gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern Verbesserung der Qualität der beruflichen Bildung, der Lernbedingungen an Berufsschulen sowie Benachteiligtenförderung und Beseitigung des Unterrichtsausfalls. Link zum Original
Unterrichtsausfall an Berufsschulen wird beseitigt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern Verbesserung der Qualität der beruflichen Bildung, der Lernbedingungen an Berufsschulen sowie Benachteiligtenförderung und Beseitigung des Unterrichtsausfalls. Link zum Original
Betriebliche Ausbildungsplätze werden vorrangig in zukunftsträchtigen Bereichen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die PDS orientiert auf die Schaffung von betrieblichen Ausbildungsplätzen, vorrangig in zukunftsträchtigen Bereichen zur Erhöhung der Chance, nach Ausbildungsabschluss eine Beschäftigung zu erhalten. Link zum Original
Die Zahl der ausbildungsberechtigten Betriebe wird ohne Absenkung der Qualitätsstandards erhöht.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig gilt es, die Zahl der Betriebe mit Ausbildungsberechtigung zu erhöhen, ohne die Qualitätsstandards der Ausbildung zu senken. Link zum Original
Die betriebliche Berufsausbildung wird über eine Umlage finanziert.
Wortlaut im Programm
Zur Finanzierung der betrieblichen Berufsausbildung plädiert die PDS für das Modell einer Umlagefinanzierung, für die es in einzelnen Branchen bereits Vorbilder gibt. Link zum Original
Schulen und Unternehmen gewinnen durch Praktika und Versuchsstände wissenschaftlich-technischen Nachwuchs und binden ihn über Berufsakademien an die Betriebe.
Wortlaut im Programm
Durch abgestimmte Maßnahmen zwischen Schulen und Unternehmen (Betriebspraktika, Aufbau von Versuchsständen) ist der wissenschaftlichtechnische Nachwuchs für betriebliche Aufgaben zu interessieren und in der weiteren Ausbildung, insbesondere über die Berufsakademien, an die Unternehmen zu binden. Link zum Original
Arbeitsplatzausstattung und Betreuung bei Praktika von Studierenden in Unternehmen werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Die PDS sieht für die Durchführung von Praktika von Studierenden in Unternehmen Handlungsbedarf bei der Arbeitsplatzausstattung und der Gewährleistung des Betreuungsaufwandes. Link zum Original
Weiterbildung unterliegt öffentlicher Verantwortung.
Wortlaut im Programm
Die PDS tritt dafür ein, dass Weiterbildung der öffentlichen Verantwortung unterliegen muss und der individuelle Wunsch nach Weiterbildung gefördert werden soll. Link zum Original
Der individuelle Wunsch nach Weiterbildung wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Die PDS tritt dafür ein, dass Weiterbildung der öffentlichen Verantwortung unterliegen muss und der individuelle Wunsch nach Weiterbildung gefördert werden soll. Link zum Original
Thüringen erhält ein Bildungsfreistellungsgesetz.
Wortlaut im Programm
Sie fordert deshalb ein Bildungsfreistellungsgesetz für Thüringen. Link zum Original
Weiterbildung wird nicht nur beruflich ausgestaltet.
Wortlaut im Programm
Die Weiterbildung ist nicht nur als berufliche Weiterbildung auszugestalten. Link zum Original
Allgemeine kulturelle und politische Weiterbildung wird insbesondere für ehrenamtlich Engagierte gefördert.
Wortlaut im Programm
Weiterbildung im allgemein kulturellen und politischen Bereich erhält für die Gestaltung eines demokratisch organisierten Allgemeinwesens zunehmend an Bedeutung und ist insbesondere für ehrenamtlich Engagierte zu fördern. Link zum Original
Die Hochschulen werden stärker für wissenschaftliche Weiterbildung in die Verantwortung genommen.
Wortlaut im Programm
Für die wissenschaftliche Weiterbildung sind zunehmend die Hochschulen in die Verantwortung zu nehmen, um stärker als bisher aktuelles Wissen zu vermitteln und die Gesellschaft auf einem insgesamt hohen Bildungsstand zu halten. Link zum Original
Die drastischen Kürzungen der Weiterbildungsfinanzierung in Thüringen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die PDS wendet sich gegen die drastischen Kürzungen der Finanzierung von Weiterbildungsmaßnahmen in Thüringen sowie die ausschließliche Ausrichtung auf berufliche Verwertbarkeit. Link zum Original
Die ausschließliche Ausrichtung der Weiterbildung auf berufliche Verwertbarkeit wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die PDS wendet sich gegen die drastischen Kürzungen der Finanzierung von Weiterbildungsmaßnahmen in Thüringen sowie die ausschließliche Ausrichtung auf berufliche Verwertbarkeit. Link zum Original
Die Autonomie der Hochschulen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die PDS tritt für die Stärkung der Autonomie der Hochschulen und den Abbau der bürokratischen Steuerung durch das zuständige Ministerium ein. Link zum Original
Die bürokratische Steuerung der Hochschulen durch das zuständige Ministerium wird abgebaut.
Wortlaut im Programm
Die PDS tritt für die Stärkung der Autonomie der Hochschulen und den Abbau der bürokratischen Steuerung durch das zuständige Ministerium ein. Link zum Original
Die innere Demokratie der Hochschulen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die innere Demokratie der Hochschulen ist als unverzichtbare Voraussetzung für die Entwicklung ihrer Leistungsfähigkeit zu stärken. Link zum Original
Forschung soll auf nachhaltige Zukunftssicherung ausgerichtet sein.
Wortlaut im Programm
Die Forschungsgegenstände sollen auf nachhaltige Zukunftssicherung gerichtet sein. Link zum Original
Bachelor-Absolventen erhalten einen grundsätzlichen Anspruch auf direkten Zugang zu einem Masterstudium.
Wortlaut im Programm
Bachelor-Absolventen sollten einen grundsätzlichen Anspruch auf direkten Zugang zu einem Master- Studium haben. Link zum Original
Der Thüringer Hochschulpakt wird sofort nachgebessert.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir die sofortige Nachbesserung des Thüringer „Hochschulpaktes“. Link zum Original
Studiengebühren werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die PDS fordert: Keine finanziellen Zugangsbegrenzungen über Studiengebühren zum Hochschulstudium. Wir lehnen Studiengebühren ab. Link zum Original
Es werden Bedingungen geschaffen, die den Studienabschluss in der Regelstudienzeit ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass Bedingungen geschaffen werden, die es Studierenden ermöglicht, ihr Studium in der Regelstudienzeit abzuschließen. Link zum Original
Die Hochschulreife wird weiterhin vorrangig durch das Abitur nachgewiesen.
Wortlaut im Programm
Hochschulreife soll auch künftig vorrangig durch das Abitur nachgewiesen werden. Link zum Original
Eignungsfeststellungsverfahren und Aufnahmeprüfungen finden nur in begründeten Fällen statt.
Wortlaut im Programm
Eignungsfeststellungsverfahren und Aufnahmeprüfungen sollen nur in begründeten Fällen erfolgen. Link zum Original
Studierende haben das Recht, Hochschule und Studiengang selbst auszuwählen.
Wortlaut im Programm
Studentinnen und Studenten haben das Recht, sich ihre Hochschule und den Studiengang selbst auszuwählen und nicht umgekehrt. Link zum Original
Die im Landeshochschulplan vorgesehenen Hochschulbauprojekte werden verbindlich umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die verbindliche Realisierung der im Landeshochschulplan vorgesehenen Projekte im Hochschulbau. Link zum Original
Finanzierungsverträge mit Hochschulen orientieren sich am realen Bedarf statt an betriebswirtschaftlichen Modellen.
Wortlaut im Programm
Finanzierungsverträge mit Hochschulen müssen sich am realen Bedarf und nicht an betriebswirtschaftlichen Modellen orientieren. Link zum Original
Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die verstärkte Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie die Gewährung von Planungssicherheit an den Hochschulen und Eröffnung von Wachstumspotentialen. Link zum Original
Die Hochschulen erhalten Planungssicherheit und Wachstumspotentiale.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die verstärkte Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie die Gewährung von Planungssicherheit an den Hochschulen und Eröffnung von Wachstumspotentialen. Link zum Original
Für Frauenanteile an Hochschulen, insbesondere bei Neuberufungen von Professorinnen, werden verbindliche Zielvorgaben eingeführt.
Wortlaut im Programm
Verbindliche Zielvorgaben zu Frauenanteilen, insbesondere bezüglich von Neuberufungen von Professorinnen an den Hochschulen sind nötig, um Gleichstellung besser als bisher umzusetzen. Link zum Original
Gleichstellungsbeauftragte erhalten ein Mitbestimmungsrecht in Berufungskommissionen.
Wortlaut im Programm
Gleichstellungsbeauftragte sollen ein Mitbestimmungsrecht in den Berufungskommissionen erhalten. Link zum Original
Die Frauenförderung an Hochschulen wird in allen Bereichen ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Des weiteren ist es notwendig, Frauenförderung an Hochschulen in allen Bereichen auszuweiten. Link zum Original
An allen Thüringer Hochschulen werden Kindertagesstätten eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Daher setzen wir uns für Kindertagesstätten an allen Hochschulen in Thüringen ein. Link zum Original
Die Studentenwerke werden von weiteren Kürzungen ausgenommen.
Wortlaut im Programm
Die Studentenwerke sind von weiteren Kürzungen auszunehmen und entsprechend ihrer Aufgabenstellungen finanziell auszustatten. Link zum Original
Die Studentenwerke werden entsprechend ihren Aufgaben finanziell ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Die Studentenwerke sind von weiteren Kürzungen auszunehmen und entsprechend ihrer Aufgabenstellungen finanziell auszustatten. Link zum Original
Bildung und Kultur bleiben Teil der gesellschaftlichen Daseinsvorsorge.
Wortlaut im Programm
Bildung und Kultur sollen eine gesellschaftliche Daseinsfürsorge bleiben. Link zum Original
An der Universität Jena wird ein Lehrstuhl für Allgemeinmedizin eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Die PDS fordert die Einrichtung eines Lehrstuhls für Allgemeinmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und den Erhalt ihres Klinikums in Landeshoheit. Link zum Original
Kindertageseinrichtungen werden bedarfsgerecht und unentgeltlich angeboten.
Wortlaut im Programm
Familien brauchen zudem verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu gehören bedarfsgerechte und auch unentgeltliche Angebote an Kindertageseinrichtungen sowie die unentgeltliche Nutzung von Freizeiteinrichtungen und Sportstätten. Link zum Original
Die dritte Sportstunde an Schulen und Berufsschulen wird konsequent umgesetzt.
Wortlaut im Programm
setzen uns für die konsequente Umsetzung der dritten Sportstunde an Schulen und Berufsschulen ein. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.