Linke · Wahlprogramm zur Landtagswahl Thüringen 2004
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Thüringen 2004 · beschlossen 17.01.2004 · Original
Das Programm enthält 15 von 518 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 15Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 56Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 15
Die zunehmende Flächenversiegelung trotz sinkender Einwohnerzahl wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist es nicht zu akzeptieren, dass in Thüringen eine ständig sinkende Zahl von Einwohnern immer mehr versiegelte Fläche benötigt. Link zum Original
Für die Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser werden Anreize geschaffen.
Wortlaut im Programm
Für die Nutzung von anfallendem Regenwasser als Brauchwasser müssen Anreize geschaffen werden. Link zum Original
Örtliche Trinkwasservorkommen werden erhalten.
Wortlaut im Programm
Zur Bereitstellung von Trinkwasser sind örtliche Dargebote zu erhalten. Die Versorgung mit dem Lebensmittel Nummer eins darf nicht privatisiert werden. Link zum Original
Die Abwasserbehandlung muss ökonomisch sinnvoll und sozial verträglich erfolgen.
Wortlaut im Programm
Die Abwasserbehandlung ist Ressourcenschutz, jedoch muss sie ökonomisch sinnvoll und sozial verträglich durchgeführt werden. Link zum Original
Im ländlichen Raum werden dezentrale Abwasseranlagen vorrangig genutzt, wenn sie ökologisch und wirtschaftlich günstiger sind.
Wortlaut im Programm
Im ländlichen Bereich sind dezentrale Abwasserbehandlungsanlagen, wenn diese aus ökologischer und betriebswirtschaftlicher Sicht günstiger sind als zentrale Einrichtungen, vorrangig zu nutzen. Link zum Original
Abfallverwertung wird verstärkt auf energetisch sinnvolle stoffliche Nutzungsverfahren ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Strategien für die Verwertung sind künftig verstärkt darauf zu orientieren, dass energetisch sinnvolle stoffliche Nutzungsverfahren entwickelt werden. Link zum Original
Müllverbrennung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Müllverbrennung ist und bleibt keine Verwertung, sondern eine Form der Beseitigung – dies lehnen wir ab! Link zum Original
Abfallgebühren werden so gestaltet, dass sie Anreize zur Vermeidung und Verwertung setzen.
Wortlaut im Programm
Die Abfallgebührengestaltung soll so erfolgen, dass Anreize zur Abfallvermeidung und -verwertung geschaffen werden. Link zum Original
Unternehmen zur Pflege schützenswerter, nicht landwirtschaftlich genutzter Lebensräume erhalten Mittel aus dem Kulturlandschaftsprogramm.
Wortlaut im Programm
Die PDS ist für die Bildung von Unternehmen, die für die Pflege schützenswerter und nicht durch die Landwirtschaft bewirtschafteter Lebensräume Mittel aus dem Kulturlandschaftsprogramm erhalten können. Link zum Original
Bei der Nachmeldung von FFH-Gebieten werden Betroffene, Kommunen und Verbände beteiligt.
Wortlaut im Programm
Bei von der EU geforderten Nachmeldung von FFH-Gebieten (Flora- Fauna- Habitat) sind Betroffene, Kommunen und Verbände zu beteiligen. Link zum Original
Die Biosphärenreservate Rhön und Vessertal werden weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Entwicklung der bestehenden Biosphärenreservate, wie z. B. die Rhön und das Vessertal, sollen weiter gefördert werden. Das gilt auch für regional bedeutsame Naturschutzprojekte. Link zum Original
Regional bedeutsame Naturschutzprojekte werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Entwicklung der bestehenden Biosphärenreservate, wie z. B. die Rhön und das Vessertal, sollen weiter gefördert werden. Das gilt auch für regional bedeutsame Naturschutzprojekte. Link zum Original
Der Nationalpark Hainich wird gemeinsam mit den Anliegerkommunen weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Besondere Aufmerksamkeit muss dem Nationalpark Hainich gelten. Gemeinsam mit den Hainich-Kommunen gilt es, den Thüringer Nationalpark weiter zu entwickeln und seine Potenzen zielgerichteter zu nutzen. Link zum Original
Das Biosphärenreservat Harz wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Die PDS Thüringen unterstützt die Einrichtung des Biosphärenreservates Harz. Link zum Original
Bei der Rohstoffgewinnung erhält die Umweltverträglichkeit hohes Gewicht.
Wortlaut im Programm
Bei der Rohstoffgewinnung müssen die Belange der Umweltverträglichkeit ein hohes Gewicht erhalten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.