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Linke · Soziale Gerechtigkeit ohne Wenn und Aber

Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2000 · Original

Das Programm enthält 84 von 481 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.

Bildung, Wissenschaft und Forschung 84
  1. Eine fortschrittliche Bildungs-, Ausbildungs- und Hochschulpolitik wird angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Die PDS Schleswig-Holstein tritt für die Zukunftsfähigkeit des Landes ein: für eine fortschrittliche Bildungs-, Ausbildungs- und Hochschulpolitik, für einen ökologischen Umbau, für den Wissenschafts- und Kulturstandort Schleswig-Holstein. Link zum Original
  2. Schleswig-Holstein soll als Wissenschafts- und Kulturstandort gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die PDS Schleswig-Holstein tritt für die Zukunftsfähigkeit des Landes ein: für eine fortschrittliche Bildungs-, Ausbildungs- und Hochschulpolitik, für einen ökologischen Umbau, für den Wissenschafts- und Kulturstandort Schleswig-Holstein. Link zum Original
  3. Ein Landesprogramm soll die berufliche Erstausbildung gewährleisten.

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    Wortlaut im Programm
    ein Landesprogramm für die Gewährleistung der beruflichen Erstausbildung, Link zum Original
  4. Neue qualifizierte Berufsbilder in den Technologie- und Dienstleistungsbereichen sollen ausgewiesen werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Ausweisung neuer qualifizierter Berufsbilder in den neuen Technologie- und Dienstleistungsbereichen, Link zum Original
  5. Überbetriebliche, außerbetriebliche und regionale Ausbildungseinrichtungen sollen ausgeweitet werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Ausweitung von überbetrieblichen, außerbetrieblichen und regionalen Ausbildungseinrichtungen, Link zum Original
  6. Die Abschaffung des zweiten Berufsschultages soll rückgängig gemacht werden.

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    Wortlaut im Programm
    dass die Dequalifizierung der Ausbildung in Folge der Abschaffung des zweiten Berufsschultages rückgängig gemacht wird. Link zum Original
  7. Kindereinrichtungen sollen auf veränderte Lebenswelten von Kindern und Familien reagieren können.

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    Wortlaut im Programm
    Kindereinrichtungen müssen auf veränderte Lebenswelten der Kinder und Familien reagieren können. Link zum Original
  8. Gruppengrößen von 20 bis 25 Kindern bei anderthalb Mitarbeiterstellen pro Kita-Gruppe werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Gruppengröße in Kindertagesstätten von 20 bis 25 Kindern bei anderthalb Mitarbeiterstellen pro Gruppe ist nicht annehmbar. Link zum Original
  9. Allen Kindern soll der Besuch einer Kindertageseinrichtung offenstehen.

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    Wortlaut im Programm
    Allen Kindern soll heute die Möglichkeit offen stehen, ihre Erfahrungswelt durch den gemeinsamen Besuch einer Kindertageseinrichtung zu erweitern. Link zum Original
  10. Die Defizite bei der Betreuung der unter Dreijährigen und der schulpflichtigen Kinder sollen abgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es bedarf zudem vermehrter Anstrengungen, den Defiziten bei der Betreuung der unter Dreijährigen und der schulpflichtigen Kinder entgegenzuwirken. Link zum Original
  11. Kinder aus einkommensschwachen Familien sollen Kindergärten kostenlos besuchen können.

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    Wortlaut im Programm
    dass Kinder aus einkommensschwachen Familien kostenlos Kindergärten besuchen können, Link zum Original
  12. Jedes Kind bis 14 Jahre soll wohnortnahe Betreuungsstätten mit umfangreichem Betreuungs-, Hilfs- und Freizeitangebot besuchen können.

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    Wortlaut im Programm
    dass jedes Kind bis zum Alter von 14 Jahren die Möglichkeit erhält, wohnortnahe Betreuungsstätten zu besuchen, die ein umfangreiches Betreuungs- Hilfs- und Freizeitangebot enthalten, Link zum Original
  13. Die Gruppenstärke in Kindertagesstätten soll auf 18 Kinder begrenzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Gruppenstärken zur Verbesserung der pädagogischen Betreuung auf 18 Kinder begrenzen, Link zum Original
  14. Kita-Leitungen sollen mit mindestens zehn Stunden pro Gruppe freigestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Freistellung von Tagesstättenleitungen, die mit mindestens 10 Stunden pro Gruppe berechnet wird, Link zum Original
  15. Jede Kita-Gruppe soll mit zwei Fachkräften besetzt sein.

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    Wortlaut im Programm
    • zwei Fachkräfte pro Gruppe, Link zum Original
  16. Alle Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sollen individuell gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    eine individuelle Förderung aller Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, Link zum Original
  17. Das Bildungssystem soll lebensbegleitende Bildung von der Vorschule bis zur Erwachsenenbildung ermöglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Ein modernes und an humanistischen Maßstäben orientiertes Bildungssystem muss einen lebensbegleitenden Bildungsprozess ermöglichen, der eine Vorschulbildung, eine schulische und berufliche Erstausbildung, Studium und Erwachsenenbildung einschließt. Link zum Original
  18. Eine fast ausschließlich auf Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtete Bildungspolitik wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die PDS Schleswig-Holstein widersetzt sich einer Bildungspolitik, die fast ausschließlich auf die „Wettbewerbsfähigkeit“ unserer Kinder und Jugendlichen ausgerichtet ist. Link zum Original
  19. Eine Kommerzialisierung des Bildungssystems wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Sie widersetzt sich der Kommerzialisierung unseres Bildungssystems. Link zum Original
  20. Die Kinder-, Jugend- und Bildungspolitik soll humanistisch und emanzipatorisch sein.

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    Wortlaut im Programm
    Unser Ziel ist eine humanistische und emanzipatorische Kinder-, Jugend- und Bildungspolitik. Link zum Original
  21. Bildungspolitik soll nicht nach Kostengesichtspunkten betrieben werden.

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    Wortlaut im Programm
    Bildungspolitik darf nicht unter Kostengesichtspunkten betrieben werden. Link zum Original
  22. Die Ausgaben für den Bildungsbereich sollen umgehend aufgestockt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ausgaben für den Bildungsbereich dürfen nicht den Gesetzen des Marktes unterworfen werden – sie müssen umgehend aufgestockt werden. Link zum Original
  23. Es soll ein verbindliches, einheitliches Schulsystem von der 1. bis zur 10. Klasse eingeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für ein für alle verbindliches, einheitliches Schulsystem von der 1. bis zur 10. Klasse ein, an das sich ein dreijähriges Oberstufensystem anschließt, das die Verzahnung von allgemeiner und beruflicher Bildung verwirklicht. Link zum Original
  24. Daran soll sich eine dreijährige Oberstufe anschließen, die allgemeine und berufliche Bildung verzahnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für ein für alle verbindliches, einheitliches Schulsystem von der 1. bis zur 10. Klasse ein, an das sich ein dreijähriges Oberstufensystem anschließt, das die Verzahnung von allgemeiner und beruflicher Bildung verwirklicht. Link zum Original
  25. Wohnortnahe Schulen sollen erhalten bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    den Erhalt wohnortnaher Schulen nach dem Prinzip „Kurze Beine – Kurze Wege“, Link zum Original
  26. Betreute Grundschulen sollen bedarfsorientiert eingerichtet werden.

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    Wortlaut im Programm
    eine bedarfsorientierte Einrichtung von betreuten Grundschulen, Link zum Original
  27. Schulen sollen durch ganztägige Freizeit- und Beratungsangebote zu Zentren des Bildungs- und Kulturlebens geöffnet werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Öffnung der Schulen als Zentren des Bildungs- und Kulturlebens durch ganztägige Angebote für Freizeitgestaltung und Beratung, Link zum Original
  28. Gemeinsames Lernen soll mindestens bis Klasse 6 ermöglicht werden.

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    Wortlaut im Programm
    das gemeinsame Lernen mindestens bis zur Klasse 6 ermöglichen, Link zum Original
  29. Gesamtschulen sollen bevorzugt gefördert und zusätzlich eingerichtet werden.

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    Wortlaut im Programm
    die bevorzugte Förderung und Einrichtung zusätzlicher Gesamtschulen, Link zum Original
  30. An allen Schulformen soll die Ausbildung praktischer und praxisnäher werden.

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    Wortlaut im Programm
    eine stärkere praktische und praxisnahe Ausbildung an allen derzeitigen Schulformen, Link zum Original
  31. Kinder mit Behinderungen sollen gemeinsam mit allen anderen Kindern lernen können.

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    Wortlaut im Programm
    Kindern mit Behinderungen das gemeinsame Lernen mit allen anderen Kindern ermöglichen, dazu gehört die ausreichende Bereitstellung von Mitteln für die integrative Beschulung, Link zum Original
  32. Für integrative Beschulung sollen ausreichend Mittel bereitgestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Kindern mit Behinderungen das gemeinsame Lernen mit allen anderen Kindern ermöglichen, dazu gehört die ausreichende Bereitstellung von Mitteln für die integrative Beschulung, Link zum Original
  33. Kindern anderer Sprach- und Kulturräume soll gemeinsames Lernen mit allen anderen Kindern gewährleistet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Kindern anderer Sprach- und Kulturräume das gemeinsame Lernen mit allen anderen Kindern gewährleisten, Link zum Original
  34. Förderzentren sollen in ihrem Bestand gesichert werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Existenz von Förderzentren sichern, Link zum Original
  35. Schülerinnen-, Schüler- und Jugendaustausch soll den Eine-Welt-Gedanken und die europäische Integration fördern.

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    Wortlaut im Programm
    die Förderung des „Eine-Welt-Gedankens“ und die europäische Integration durch Schülerinnen-, Schüler- und Jugendaustausch sowie Ausbau und Finanzierung entsprechender Kultur- und Bildungszentren. Link zum Original
  36. Entsprechende Kultur- und Bildungszentren sollen ausgebaut und finanziert werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Förderung des „Eine-Welt-Gedankens“ und die europäische Integration durch Schülerinnen-, Schüler- und Jugendaustausch sowie Ausbau und Finanzierung entsprechender Kultur- und Bildungszentren. Link zum Original
  37. Klassen- und Kursfrequenzen sollen zwischen 12 und 20 Schülern liegen.

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    Wortlaut im Programm
    Um diese inhaltlichen Ziele von Bildung und Erziehung zu verwirklichen, bedarf es Klassen- und Kursfrequenzen zwischen 12 und 20 Schülern und einer angemessenen Ausstattung mit pädagogischen Fachkräften. Link zum Original
  38. Schulen sollen angemessen mit pädagogischen Fachkräften ausgestattet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Um diese inhaltlichen Ziele von Bildung und Erziehung zu verwirklichen, bedarf es Klassen- und Kursfrequenzen zwischen 12 und 20 Schülern und einer angemessenen Ausstattung mit pädagogischen Fachkräften. Link zum Original
  39. Die Pflichtstunden der Lehrkräfte sollen auf ein belastungsgerechtes Maß reduziert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Pflichtstunden für Lehrerinnen und Lehrer sind auf ein Maß zu reduzieren, das der Belastung und dem Arbeitsaufwand entspricht. Link zum Original
  40. Es soll eine gemeinsame Grundschule bis zur 6. Klasse geben.

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    Wortlaut im Programm
    Kernpunkte unserer kurzfristigen Forderungen sind die gemeinsame Grundschule bis zur 6. Klasse und die Förderung und Ausweitung des Gesamtschulwesens. Link zum Original
  41. Das Gesamtschulwesen soll gefördert und ausgeweitet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Kernpunkte unserer kurzfristigen Forderungen sind die gemeinsame Grundschule bis zur 6. Klasse und die Förderung und Ausweitung des Gesamtschulwesens. Link zum Original
  42. Ein privatwirtschaftliches Bildungswesen neben dem öffentlichen wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die PDS Schleswig-Holstein lehnt die Existenz eines privatwirtschaftlichen Bildungswesens neben dem allgemeinen, öffentlichen ab. Link zum Original
  43. Privatschulen sollen abgeschafft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern die Abschaffung von Privatschulen, unter der Maßgabe, dass rechtliche Bedingungen für die weitere Existenz der Schulen der dänischen Minderheit im Rahmen des öffentlichen Schulwesens geschaffen werden. Link zum Original
  44. Für die Schulen der dänischen Minderheit sollen rechtliche Bedingungen zum Fortbestand im öffentlichen Schulwesen geschaffen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern die Abschaffung von Privatschulen, unter der Maßgabe, dass rechtliche Bedingungen für die weitere Existenz der Schulen der dänischen Minderheit im Rahmen des öffentlichen Schulwesens geschaffen werden. Link zum Original
  45. Die Schule soll Kindern demokratische Konfliktaustragung vermitteln und ihre Demokratie- und Konfliktfähigkeit entwickeln.

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    Wortlaut im Programm
    Die Schule muss den Kindern vermitteln, Konflikte mit demokratischen Verhaltensweisen auszutragen, und ihre Demokratie- und Konfliktfähigkeit entwickeln. Link zum Original
  46. Schüler- und Elternvertretungen sollen deutlich mehr Mitbestimmungs- und Vetorechte in grundsätzlichen Fragen der Schulorganisation erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    deutlich mehr Mitbestimmungs- und Vetorechte für Schüler- und Elternvertretungen in grundsätzlichen Fragen der Schulorganisation, Link zum Original
  47. Schulkonferenzen sollen zu Orten gleichberechtigter Mitwirkung von Schülern, Lehrkräften und Eltern werden.

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    Wortlaut im Programm
    in diesem Rahmen die Schulkonferenzen zu Orten des gleichberechtigten Mitwirkens von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen, Lehrern und Eltern entwickeln, Link zum Original
  48. Die Rechte der Schülerinnen und Schüler und ihrer Vertretungen sollen gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Rechte der Schülerinnen und Schüler und ihrer Vertretungen stärken, Link zum Original
  49. Schulleitungen sollen der demokratischen Kontrolle der Schulkonferenzen unterstellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Schulleiter unter die demokratische Kontrolle der Schulkonferenzen stellen, Link zum Original
  50. Die Vorlagepflicht für Schülerzeitungen soll abgeschafft werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Abschaffung der Vorlagepflicht von Schülerzeitungen. Link zum Original
  51. Für Schulen soll eine landesweite Analyse der Gebäudesubstanz und Einrichtung durchgeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Nach Auffassung der PDS Schleswig-Holstein bedarf es einer landesweiten Gebäudesubstanz- und Einrichtungsanalyse für Schulen. Link zum Original
  52. Das Land soll in den nächsten fünf Jahren gezielt Mittel bereitstellen, um Schulen auf einen Mindeststandard zu sanieren.

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    Wortlaut im Programm
    Nach Auffassung der PDS Schleswig-Holstein bedarf es einer landesweiten Gebäudesubstanz- und Einrichtungsanalyse für Schulen. Auf Basis solcher Analysen müssen die finanziellen Mittel des Landes zur Sanierung auf einen Mindeststandard in den nächsten 5 Jahren gezielt bereit gestellt und eingesetzt werden. Link zum Original
  53. Für Computerausstattung und Internetanbindung von Schulen sollen ausreichend Mittel vorgesehen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Mittel für die Einrichtung und die Pflege der Computer-Ausstattung und der Internetanbindung von Schulen müssen in ausreichendem Umfang vorgesehen werden. Link zum Original
  54. Der Zugang zum Studium soll unabhängig von der sozialen Lage allen möglich sein.

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    Wortlaut im Programm
    Der Zugang zum Studium muss für alle möglich sein, unabhängig von ihrer sozialen Situation bzw. der ihrer Eltern. Link zum Original
  55. Die Unterstützung der Studierenden soll wieder Aufgabe der Politik werden.

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    Wortlaut im Programm
    Chancengerechtigkeit kann nur hergestellt werden, wenn die Unterstützung der Studierenden wieder zur Aufgabe der Politik wird. Link zum Original
  56. Studierende sollen eine elternunabhängige, existenzsichernde Förderung von derzeit 1.450 DM monatlich erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    die Diskussion auf Bundesebene vorantreiben, um eine von den Eltern unabhängige Existenz sichernde Förderung für Studierende in Höhe von derzeit 1.450 DM monatlich zu erreichen, Link zum Original
  57. Im Hochschulgesetz soll die Möglichkeit eines Teilzeitstudiums verankert werden.

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    Wortlaut im Programm
    im Hochschulgesetz die Möglichkeit eines Teilzeitstudiums verankern – gerade für Studierende mit Kindern ist die Möglichkeit zu einem Teilzeitstudium Voraussetzung für ein Studium überhaupt. Link zum Original
  58. Studiengebühren werden strikt abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die PDS Schleswig-Holstein lehnt Studiengebühren strikt ab. Link zum Original
  59. Die Demokratisierung soll auch die Hochschulen erfassen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Demokratisierung der Gesellschaft darf nicht vor den Hochschulen Halt machen. Link zum Original
  60. Alle Hochschulangehörigen sollen in den Gremien gleichgestellt werden statt der bisherigen Professorenmehrheit.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb fordern wir langfristig die tatsächliche Gleichstellung aller Hochschulangehörigen in den Gremien anstelle der derzeitigen Professorenmehrheit. Link zum Original
  61. Das Landeshochschulgesetz soll alle Mitwirkungsmöglichkeiten des Hochschulrahmengesetzes für Studierende und Mitarbeitende ausschöpfen.

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    Wortlaut im Programm
    die Ausschöpfung aller nach dem Hochschulrahmengesetz vorgesehenen Mitwirkungsmöglichkeiten für Studierende, wissenschaftliche und nicht wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landeshochschulgesetz, d.h. u.a. Link zum Original
  62. Das Berliner Modell für die Senatswahl soll im Landeshochschulgesetz festgeschrieben werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Festschreibung des „Berliner Modells“ für die Wahl des Senates im Landeshochschulgesetz. Danach können alle Hochschulangehörigen die Professorinnen und Professoren, die die absolute Mehrheit in den universitären Gremien besitzen, zumindest mit wählen. Link zum Original
  63. Alle Hochschulangehörigen sollen bessere Kontrollmöglichkeiten gegenüber dem Rektorat erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    verbesserte Kontrollmöglichkeiten des Rektorats durch alle Hochschulangehörigen, Link zum Original
  64. Die Rektoratsleitung soll durch ein konstruktives Misstrauensvotum abgewählt werden können.

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    Wortlaut im Programm
    die Möglichkeit der Abwahl der Rektoratsleitung durch ein konstruktives Misstrauensvotum. Link zum Original
  65. Verfasste Studierendenschaften sollen sich zu hochschul- und gesellschaftspolitischen Fragen äußern und ein politisches Mandat wahrnehmen können.

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    Wortlaut im Programm
    Die PDS Schleswig-Holstein unterstützt die verfassten Studierendenschaften darin, dass sie sich zu hochschul- und gesellschaftspolitischen Fragen äußern und damit ein politisches Mandat wahrnehmen. Link zum Original
  66. Alle Studiengänge sollen modularisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern deshalb die Modularisierung aller Studiengänge und stark erhöhte Wahlmöglichkeiten für ein interdisziplinäres, d.h. Fächer übergreifendes Studium. Link zum Original
  67. Die Wahlmöglichkeiten für ein interdisziplinäres Studium sollen stark erhöht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern deshalb die Modularisierung aller Studiengänge und stark erhöhte Wahlmöglichkeiten für ein interdisziplinäres, d.h. Fächer übergreifendes Studium. Link zum Original
  68. Studienbegleitende Prüfungen sollen wahlweise angeboten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Da nicht alle Studierenden primär punktuell lernen, fordern wir wahlweise studienbegleitende Prüfungen. Link zum Original
  69. Studienbegleitende Prüfungen dürfen nicht zu einer Studienzeitbegrenzung führen.

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    Wortlaut im Programm
    Studienbegleitende Prüfungen dürfen dabei aber nicht zur Studienzeitbegrenzung durch die Hintertür führen. Link zum Original
  70. Die bestehenden Hochschulen sollen ausgebaut und gesichert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wissenschaft muss ihren Beitrag zur Gestaltung einer menschenwürdigen Gegenwart und Zukunft leisten können. Aus diesem Verständnis heraus setzt sich die PDS Schleswig-Holstein für den Ausbau und die Sicherung der bestehenden Hochschulen ein. Link zum Original
  71. Hochschulen sollen über Globalhaushalte frei über ihre Mittel entscheiden können.

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    Wortlaut im Programm
    Zukünftig dürfen die Hochschulen in Form von Globalhaushalten frei über die Verwendung ihrer Gelder entscheiden. Link zum Original
  72. Die Hochschulautonomie soll durch eine bessere Finanzausstattung gesichert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Zukünftig dürfen die Hochschulen in Form von Globalhaushalten frei über die Verwendung ihrer Gelder entscheiden. Eine wirkliche Autonomie muss dabei durch eine bessere Finanzausstattung gewährleistet werden. Link zum Original
  73. Hochschulen sollen eine aufgabengerechte Personalstruktur und -ausstattung erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    eine aufgabengerechte Personalstruktur und -ausstattung, Link zum Original
  74. Der wissenschaftliche Nachwuchs soll gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Link zum Original
  75. Sonderprogramme für Wissenschaftlerinnen sollen ausgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    einen Ausbau der Sonderprogramme für Wissenschaftlerinnen, deren Anteil an akademischen Führungspositionen derzeit bei nur 3% liegt. Link zum Original
  76. Die Privatisierung der Hochschulen wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die PDS widerspricht der Auffassung, dass die einzig mögliche Antwort auf neue Herausforderungen im Hochschulbereich die Privatisierung der Hochschule sei. Link zum Original
  77. Wissenschaft soll der demokratischen Kontrolle durch die Öffentlichkeit unterliegen.

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    Wortlaut im Programm
    Inhumane Entwicklungen und Missbrauch der Wissenschaften können nur durch demokratische Kontrolle seitens der Öffentlichkeit verhindert werden. Link zum Original
  78. Kuratorien sollen die Transparenz der Hochschulen sowie gesellschaftliche Mitsprache und Kontrolle bei Forschung, Lehre, Strukturen und Haushalt sichern.

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    Wortlaut im Programm
    durch entsprechend zusammengesetzte Kuratorien die Transparenz der Hochschulen gegenüber der Gesellschaft verstärken und deren Mitsprache und demokratische Kontrolle in Bezug auf Forschung, Lehre, Hochschulstrukturen und Haushalt erreichen, Link zum Original
  79. Die Arbeit der Hochschulgremien soll öffentlicher und transparenter werden.

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    Wortlaut im Programm
    mehr Öffentlichkeit und Transparenz der Arbeit der Hochschulgremien. Link zum Original
  80. Erwachsenenbildung soll lebensbegleitendes Lernen unterstützen, demokratische Werte vermitteln und berufliche Chancen verbessern.

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    Wortlaut im Programm
    Erwachsenenbildung muss darauf gerichtet sein, einen lebensbegleitenden Lernprozess zu unterstützen, demokratische Werte zu vermitteln und berufliche Chancen zu verbessern. Link zum Original
  81. Der Zugang zu politischer, kultureller, sozialer, beruflicher und weiterer Bildung soll verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    den Zugang zu politischer, kultureller, kreativer, sozialer, beruflicher und komplexer Bildung verbessern, Link zum Original
  82. Ein umfassendes System des Zweiten Bildungswegs mindestens auf dem Stand der frühen 1970er Jahre soll aufgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    den Aufbau eines umfassenden Systems des „Zweiten Bildungsweges“, das mindestens dem Standard der frühen 70er Jahre entspricht, Link zum Original
  83. Weiterbildungsangebote sollen Entwicklungen der Arbeitswelt aufnehmen und vorausschauend darauf reagieren.

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    Wortlaut im Programm
    dass die Bildungsangebote zukunftsorientiert die Situation in der Arbeitswelt und andere gesellschaftliche Tendenzen aufnehmen und vorausschauend auf deren Veränderungen reagieren. Link zum Original
  84. Schulen und Erwachsenenbildung setzen sich aktiv mit der rechtsextremen Ideologie auseinander.

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    Wortlaut im Programm
    dass in den Schulen und im Rahmen der Erwachsenenbildung eine aktive Auseinandersetzung mit der menschenverachtenden Ideologie geführt wird, Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

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