Linke · Soziale Gerechtigkeit ohne Wenn und Aber
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2000 · Original
Das Programm enthält 84 von 481 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 84Forderungen zum Politikfeld
- 17 %des Programms
- 28Seiten im Original
- 2000Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 84
Eine fortschrittliche Bildungs-, Ausbildungs- und Hochschulpolitik wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Die PDS Schleswig-Holstein tritt für die Zukunftsfähigkeit des Landes ein: für eine fortschrittliche Bildungs-, Ausbildungs- und Hochschulpolitik, für einen ökologischen Umbau, für den Wissenschafts- und Kulturstandort Schleswig-Holstein. Link zum Original
Schleswig-Holstein soll als Wissenschafts- und Kulturstandort gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Die PDS Schleswig-Holstein tritt für die Zukunftsfähigkeit des Landes ein: für eine fortschrittliche Bildungs-, Ausbildungs- und Hochschulpolitik, für einen ökologischen Umbau, für den Wissenschafts- und Kulturstandort Schleswig-Holstein. Link zum Original
Ein Landesprogramm soll die berufliche Erstausbildung gewährleisten.
Wortlaut im Programm
ein Landesprogramm für die Gewährleistung der beruflichen Erstausbildung, Link zum Original
Neue qualifizierte Berufsbilder in den Technologie- und Dienstleistungsbereichen sollen ausgewiesen werden.
Wortlaut im Programm
die Ausweisung neuer qualifizierter Berufsbilder in den neuen Technologie- und Dienstleistungsbereichen, Link zum Original
Überbetriebliche, außerbetriebliche und regionale Ausbildungseinrichtungen sollen ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
die Ausweitung von überbetrieblichen, außerbetrieblichen und regionalen Ausbildungseinrichtungen, Link zum Original
Die Abschaffung des zweiten Berufsschultages soll rückgängig gemacht werden.
Wortlaut im Programm
dass die Dequalifizierung der Ausbildung in Folge der Abschaffung des zweiten Berufsschultages rückgängig gemacht wird. Link zum Original
Kindereinrichtungen sollen auf veränderte Lebenswelten von Kindern und Familien reagieren können.
Wortlaut im Programm
Kindereinrichtungen müssen auf veränderte Lebenswelten der Kinder und Familien reagieren können. Link zum Original
Gruppengrößen von 20 bis 25 Kindern bei anderthalb Mitarbeiterstellen pro Kita-Gruppe werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Gruppengröße in Kindertagesstätten von 20 bis 25 Kindern bei anderthalb Mitarbeiterstellen pro Gruppe ist nicht annehmbar. Link zum Original
Allen Kindern soll der Besuch einer Kindertageseinrichtung offenstehen.
Wortlaut im Programm
Allen Kindern soll heute die Möglichkeit offen stehen, ihre Erfahrungswelt durch den gemeinsamen Besuch einer Kindertageseinrichtung zu erweitern. Link zum Original
Die Defizite bei der Betreuung der unter Dreijährigen und der schulpflichtigen Kinder sollen abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Es bedarf zudem vermehrter Anstrengungen, den Defiziten bei der Betreuung der unter Dreijährigen und der schulpflichtigen Kinder entgegenzuwirken. Link zum Original
Kinder aus einkommensschwachen Familien sollen Kindergärten kostenlos besuchen können.
Wortlaut im Programm
dass Kinder aus einkommensschwachen Familien kostenlos Kindergärten besuchen können, Link zum Original
Jedes Kind bis 14 Jahre soll wohnortnahe Betreuungsstätten mit umfangreichem Betreuungs-, Hilfs- und Freizeitangebot besuchen können.
Wortlaut im Programm
dass jedes Kind bis zum Alter von 14 Jahren die Möglichkeit erhält, wohnortnahe Betreuungsstätten zu besuchen, die ein umfangreiches Betreuungs- Hilfs- und Freizeitangebot enthalten, Link zum Original
Die Gruppenstärke in Kindertagesstätten soll auf 18 Kinder begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
die Gruppenstärken zur Verbesserung der pädagogischen Betreuung auf 18 Kinder begrenzen, Link zum Original
Kita-Leitungen sollen mit mindestens zehn Stunden pro Gruppe freigestellt werden.
Wortlaut im Programm
die Freistellung von Tagesstättenleitungen, die mit mindestens 10 Stunden pro Gruppe berechnet wird, Link zum Original
Jede Kita-Gruppe soll mit zwei Fachkräften besetzt sein.
Wortlaut im Programm
• zwei Fachkräfte pro Gruppe, Link zum Original
Alle Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sollen individuell gefördert werden.
Wortlaut im Programm
eine individuelle Förderung aller Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, Link zum Original
Das Bildungssystem soll lebensbegleitende Bildung von der Vorschule bis zur Erwachsenenbildung ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Ein modernes und an humanistischen Maßstäben orientiertes Bildungssystem muss einen lebensbegleitenden Bildungsprozess ermöglichen, der eine Vorschulbildung, eine schulische und berufliche Erstausbildung, Studium und Erwachsenenbildung einschließt. Link zum Original
Eine fast ausschließlich auf Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtete Bildungspolitik wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die PDS Schleswig-Holstein widersetzt sich einer Bildungspolitik, die fast ausschließlich auf die „Wettbewerbsfähigkeit“ unserer Kinder und Jugendlichen ausgerichtet ist. Link zum Original
Eine Kommerzialisierung des Bildungssystems wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Sie widersetzt sich der Kommerzialisierung unseres Bildungssystems. Link zum Original
Die Kinder-, Jugend- und Bildungspolitik soll humanistisch und emanzipatorisch sein.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist eine humanistische und emanzipatorische Kinder-, Jugend- und Bildungspolitik. Link zum Original
Bildungspolitik soll nicht nach Kostengesichtspunkten betrieben werden.
Wortlaut im Programm
Bildungspolitik darf nicht unter Kostengesichtspunkten betrieben werden. Link zum Original
Die Ausgaben für den Bildungsbereich sollen umgehend aufgestockt werden.
Wortlaut im Programm
Ausgaben für den Bildungsbereich dürfen nicht den Gesetzen des Marktes unterworfen werden – sie müssen umgehend aufgestockt werden. Link zum Original
Es soll ein verbindliches, einheitliches Schulsystem von der 1. bis zur 10. Klasse eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für ein für alle verbindliches, einheitliches Schulsystem von der 1. bis zur 10. Klasse ein, an das sich ein dreijähriges Oberstufensystem anschließt, das die Verzahnung von allgemeiner und beruflicher Bildung verwirklicht. Link zum Original
Daran soll sich eine dreijährige Oberstufe anschließen, die allgemeine und berufliche Bildung verzahnt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für ein für alle verbindliches, einheitliches Schulsystem von der 1. bis zur 10. Klasse ein, an das sich ein dreijähriges Oberstufensystem anschließt, das die Verzahnung von allgemeiner und beruflicher Bildung verwirklicht. Link zum Original
Wohnortnahe Schulen sollen erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
den Erhalt wohnortnaher Schulen nach dem Prinzip „Kurze Beine – Kurze Wege“, Link zum Original
Betreute Grundschulen sollen bedarfsorientiert eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
eine bedarfsorientierte Einrichtung von betreuten Grundschulen, Link zum Original
Schulen sollen durch ganztägige Freizeit- und Beratungsangebote zu Zentren des Bildungs- und Kulturlebens geöffnet werden.
Wortlaut im Programm
die Öffnung der Schulen als Zentren des Bildungs- und Kulturlebens durch ganztägige Angebote für Freizeitgestaltung und Beratung, Link zum Original
Gemeinsames Lernen soll mindestens bis Klasse 6 ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
das gemeinsame Lernen mindestens bis zur Klasse 6 ermöglichen, Link zum Original
Gesamtschulen sollen bevorzugt gefördert und zusätzlich eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
die bevorzugte Förderung und Einrichtung zusätzlicher Gesamtschulen, Link zum Original
An allen Schulformen soll die Ausbildung praktischer und praxisnäher werden.
Wortlaut im Programm
eine stärkere praktische und praxisnahe Ausbildung an allen derzeitigen Schulformen, Link zum Original
Kinder mit Behinderungen sollen gemeinsam mit allen anderen Kindern lernen können.
Wortlaut im Programm
Kindern mit Behinderungen das gemeinsame Lernen mit allen anderen Kindern ermöglichen, dazu gehört die ausreichende Bereitstellung von Mitteln für die integrative Beschulung, Link zum Original
Für integrative Beschulung sollen ausreichend Mittel bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Kindern mit Behinderungen das gemeinsame Lernen mit allen anderen Kindern ermöglichen, dazu gehört die ausreichende Bereitstellung von Mitteln für die integrative Beschulung, Link zum Original
Kindern anderer Sprach- und Kulturräume soll gemeinsames Lernen mit allen anderen Kindern gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Kindern anderer Sprach- und Kulturräume das gemeinsame Lernen mit allen anderen Kindern gewährleisten, Link zum Original
Förderzentren sollen in ihrem Bestand gesichert werden.
Wortlaut im Programm
die Existenz von Förderzentren sichern, Link zum Original
Schülerinnen-, Schüler- und Jugendaustausch soll den Eine-Welt-Gedanken und die europäische Integration fördern.
Wortlaut im Programm
die Förderung des „Eine-Welt-Gedankens“ und die europäische Integration durch Schülerinnen-, Schüler- und Jugendaustausch sowie Ausbau und Finanzierung entsprechender Kultur- und Bildungszentren. Link zum Original
Entsprechende Kultur- und Bildungszentren sollen ausgebaut und finanziert werden.
Wortlaut im Programm
die Förderung des „Eine-Welt-Gedankens“ und die europäische Integration durch Schülerinnen-, Schüler- und Jugendaustausch sowie Ausbau und Finanzierung entsprechender Kultur- und Bildungszentren. Link zum Original
Klassen- und Kursfrequenzen sollen zwischen 12 und 20 Schülern liegen.
Wortlaut im Programm
Um diese inhaltlichen Ziele von Bildung und Erziehung zu verwirklichen, bedarf es Klassen- und Kursfrequenzen zwischen 12 und 20 Schülern und einer angemessenen Ausstattung mit pädagogischen Fachkräften. Link zum Original
Schulen sollen angemessen mit pädagogischen Fachkräften ausgestattet werden.
Wortlaut im Programm
Um diese inhaltlichen Ziele von Bildung und Erziehung zu verwirklichen, bedarf es Klassen- und Kursfrequenzen zwischen 12 und 20 Schülern und einer angemessenen Ausstattung mit pädagogischen Fachkräften. Link zum Original
Die Pflichtstunden der Lehrkräfte sollen auf ein belastungsgerechtes Maß reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Die Pflichtstunden für Lehrerinnen und Lehrer sind auf ein Maß zu reduzieren, das der Belastung und dem Arbeitsaufwand entspricht. Link zum Original
Es soll eine gemeinsame Grundschule bis zur 6. Klasse geben.
Wortlaut im Programm
Kernpunkte unserer kurzfristigen Forderungen sind die gemeinsame Grundschule bis zur 6. Klasse und die Förderung und Ausweitung des Gesamtschulwesens. Link zum Original
Das Gesamtschulwesen soll gefördert und ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Kernpunkte unserer kurzfristigen Forderungen sind die gemeinsame Grundschule bis zur 6. Klasse und die Förderung und Ausweitung des Gesamtschulwesens. Link zum Original
Ein privatwirtschaftliches Bildungswesen neben dem öffentlichen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die PDS Schleswig-Holstein lehnt die Existenz eines privatwirtschaftlichen Bildungswesens neben dem allgemeinen, öffentlichen ab. Link zum Original
Privatschulen sollen abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Abschaffung von Privatschulen, unter der Maßgabe, dass rechtliche Bedingungen für die weitere Existenz der Schulen der dänischen Minderheit im Rahmen des öffentlichen Schulwesens geschaffen werden. Link zum Original
Für die Schulen der dänischen Minderheit sollen rechtliche Bedingungen zum Fortbestand im öffentlichen Schulwesen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Abschaffung von Privatschulen, unter der Maßgabe, dass rechtliche Bedingungen für die weitere Existenz der Schulen der dänischen Minderheit im Rahmen des öffentlichen Schulwesens geschaffen werden. Link zum Original
Die Schule soll Kindern demokratische Konfliktaustragung vermitteln und ihre Demokratie- und Konfliktfähigkeit entwickeln.
Wortlaut im Programm
Die Schule muss den Kindern vermitteln, Konflikte mit demokratischen Verhaltensweisen auszutragen, und ihre Demokratie- und Konfliktfähigkeit entwickeln. Link zum Original
Schüler- und Elternvertretungen sollen deutlich mehr Mitbestimmungs- und Vetorechte in grundsätzlichen Fragen der Schulorganisation erhalten.
Wortlaut im Programm
deutlich mehr Mitbestimmungs- und Vetorechte für Schüler- und Elternvertretungen in grundsätzlichen Fragen der Schulorganisation, Link zum Original
Schulkonferenzen sollen zu Orten gleichberechtigter Mitwirkung von Schülern, Lehrkräften und Eltern werden.
Wortlaut im Programm
in diesem Rahmen die Schulkonferenzen zu Orten des gleichberechtigten Mitwirkens von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen, Lehrern und Eltern entwickeln, Link zum Original
Die Rechte der Schülerinnen und Schüler und ihrer Vertretungen sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
die Rechte der Schülerinnen und Schüler und ihrer Vertretungen stärken, Link zum Original
Schulleitungen sollen der demokratischen Kontrolle der Schulkonferenzen unterstellt werden.
Wortlaut im Programm
die Schulleiter unter die demokratische Kontrolle der Schulkonferenzen stellen, Link zum Original
Die Vorlagepflicht für Schülerzeitungen soll abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
die Abschaffung der Vorlagepflicht von Schülerzeitungen. Link zum Original
Für Schulen soll eine landesweite Analyse der Gebäudesubstanz und Einrichtung durchgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Nach Auffassung der PDS Schleswig-Holstein bedarf es einer landesweiten Gebäudesubstanz- und Einrichtungsanalyse für Schulen. Link zum Original
Das Land soll in den nächsten fünf Jahren gezielt Mittel bereitstellen, um Schulen auf einen Mindeststandard zu sanieren.
Wortlaut im Programm
Nach Auffassung der PDS Schleswig-Holstein bedarf es einer landesweiten Gebäudesubstanz- und Einrichtungsanalyse für Schulen. Auf Basis solcher Analysen müssen die finanziellen Mittel des Landes zur Sanierung auf einen Mindeststandard in den nächsten 5 Jahren gezielt bereit gestellt und eingesetzt werden. Link zum Original
Für Computerausstattung und Internetanbindung von Schulen sollen ausreichend Mittel vorgesehen werden.
Wortlaut im Programm
Mittel für die Einrichtung und die Pflege der Computer-Ausstattung und der Internetanbindung von Schulen müssen in ausreichendem Umfang vorgesehen werden. Link zum Original
Der Zugang zum Studium soll unabhängig von der sozialen Lage allen möglich sein.
Wortlaut im Programm
Der Zugang zum Studium muss für alle möglich sein, unabhängig von ihrer sozialen Situation bzw. der ihrer Eltern. Link zum Original
Die Unterstützung der Studierenden soll wieder Aufgabe der Politik werden.
Wortlaut im Programm
Chancengerechtigkeit kann nur hergestellt werden, wenn die Unterstützung der Studierenden wieder zur Aufgabe der Politik wird. Link zum Original
Studierende sollen eine elternunabhängige, existenzsichernde Förderung von derzeit 1.450 DM monatlich erhalten.
Wortlaut im Programm
die Diskussion auf Bundesebene vorantreiben, um eine von den Eltern unabhängige Existenz sichernde Förderung für Studierende in Höhe von derzeit 1.450 DM monatlich zu erreichen, Link zum Original
Im Hochschulgesetz soll die Möglichkeit eines Teilzeitstudiums verankert werden.
Wortlaut im Programm
im Hochschulgesetz die Möglichkeit eines Teilzeitstudiums verankern – gerade für Studierende mit Kindern ist die Möglichkeit zu einem Teilzeitstudium Voraussetzung für ein Studium überhaupt. Link zum Original
Studiengebühren werden strikt abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die PDS Schleswig-Holstein lehnt Studiengebühren strikt ab. Link zum Original
Die Demokratisierung soll auch die Hochschulen erfassen.
Wortlaut im Programm
Die Demokratisierung der Gesellschaft darf nicht vor den Hochschulen Halt machen. Link zum Original
Alle Hochschulangehörigen sollen in den Gremien gleichgestellt werden statt der bisherigen Professorenmehrheit.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir langfristig die tatsächliche Gleichstellung aller Hochschulangehörigen in den Gremien anstelle der derzeitigen Professorenmehrheit. Link zum Original
Das Landeshochschulgesetz soll alle Mitwirkungsmöglichkeiten des Hochschulrahmengesetzes für Studierende und Mitarbeitende ausschöpfen.
Wortlaut im Programm
die Ausschöpfung aller nach dem Hochschulrahmengesetz vorgesehenen Mitwirkungsmöglichkeiten für Studierende, wissenschaftliche und nicht wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landeshochschulgesetz, d.h. u.a. Link zum Original
Das Berliner Modell für die Senatswahl soll im Landeshochschulgesetz festgeschrieben werden.
Wortlaut im Programm
die Festschreibung des „Berliner Modells“ für die Wahl des Senates im Landeshochschulgesetz. Danach können alle Hochschulangehörigen die Professorinnen und Professoren, die die absolute Mehrheit in den universitären Gremien besitzen, zumindest mit wählen. Link zum Original
Alle Hochschulangehörigen sollen bessere Kontrollmöglichkeiten gegenüber dem Rektorat erhalten.
Wortlaut im Programm
verbesserte Kontrollmöglichkeiten des Rektorats durch alle Hochschulangehörigen, Link zum Original
Die Rektoratsleitung soll durch ein konstruktives Misstrauensvotum abgewählt werden können.
Wortlaut im Programm
die Möglichkeit der Abwahl der Rektoratsleitung durch ein konstruktives Misstrauensvotum. Link zum Original
Verfasste Studierendenschaften sollen sich zu hochschul- und gesellschaftspolitischen Fragen äußern und ein politisches Mandat wahrnehmen können.
Wortlaut im Programm
Die PDS Schleswig-Holstein unterstützt die verfassten Studierendenschaften darin, dass sie sich zu hochschul- und gesellschaftspolitischen Fragen äußern und damit ein politisches Mandat wahrnehmen. Link zum Original
Alle Studiengänge sollen modularisiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern deshalb die Modularisierung aller Studiengänge und stark erhöhte Wahlmöglichkeiten für ein interdisziplinäres, d.h. Fächer übergreifendes Studium. Link zum Original
Die Wahlmöglichkeiten für ein interdisziplinäres Studium sollen stark erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern deshalb die Modularisierung aller Studiengänge und stark erhöhte Wahlmöglichkeiten für ein interdisziplinäres, d.h. Fächer übergreifendes Studium. Link zum Original
Studienbegleitende Prüfungen sollen wahlweise angeboten werden.
Wortlaut im Programm
Da nicht alle Studierenden primär punktuell lernen, fordern wir wahlweise studienbegleitende Prüfungen. Link zum Original
Studienbegleitende Prüfungen dürfen nicht zu einer Studienzeitbegrenzung führen.
Wortlaut im Programm
Studienbegleitende Prüfungen dürfen dabei aber nicht zur Studienzeitbegrenzung durch die Hintertür führen. Link zum Original
Die bestehenden Hochschulen sollen ausgebaut und gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Wissenschaft muss ihren Beitrag zur Gestaltung einer menschenwürdigen Gegenwart und Zukunft leisten können. Aus diesem Verständnis heraus setzt sich die PDS Schleswig-Holstein für den Ausbau und die Sicherung der bestehenden Hochschulen ein. Link zum Original
Hochschulen sollen über Globalhaushalte frei über ihre Mittel entscheiden können.
Wortlaut im Programm
Zukünftig dürfen die Hochschulen in Form von Globalhaushalten frei über die Verwendung ihrer Gelder entscheiden. Link zum Original
Die Hochschulautonomie soll durch eine bessere Finanzausstattung gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Zukünftig dürfen die Hochschulen in Form von Globalhaushalten frei über die Verwendung ihrer Gelder entscheiden. Eine wirkliche Autonomie muss dabei durch eine bessere Finanzausstattung gewährleistet werden. Link zum Original
Hochschulen sollen eine aufgabengerechte Personalstruktur und -ausstattung erhalten.
Wortlaut im Programm
eine aufgabengerechte Personalstruktur und -ausstattung, Link zum Original
Der wissenschaftliche Nachwuchs soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Link zum Original
Sonderprogramme für Wissenschaftlerinnen sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
einen Ausbau der Sonderprogramme für Wissenschaftlerinnen, deren Anteil an akademischen Führungspositionen derzeit bei nur 3% liegt. Link zum Original
Die Privatisierung der Hochschulen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die PDS widerspricht der Auffassung, dass die einzig mögliche Antwort auf neue Herausforderungen im Hochschulbereich die Privatisierung der Hochschule sei. Link zum Original
Wissenschaft soll der demokratischen Kontrolle durch die Öffentlichkeit unterliegen.
Wortlaut im Programm
Inhumane Entwicklungen und Missbrauch der Wissenschaften können nur durch demokratische Kontrolle seitens der Öffentlichkeit verhindert werden. Link zum Original
Kuratorien sollen die Transparenz der Hochschulen sowie gesellschaftliche Mitsprache und Kontrolle bei Forschung, Lehre, Strukturen und Haushalt sichern.
Wortlaut im Programm
durch entsprechend zusammengesetzte Kuratorien die Transparenz der Hochschulen gegenüber der Gesellschaft verstärken und deren Mitsprache und demokratische Kontrolle in Bezug auf Forschung, Lehre, Hochschulstrukturen und Haushalt erreichen, Link zum Original
Die Arbeit der Hochschulgremien soll öffentlicher und transparenter werden.
Wortlaut im Programm
mehr Öffentlichkeit und Transparenz der Arbeit der Hochschulgremien. Link zum Original
Erwachsenenbildung soll lebensbegleitendes Lernen unterstützen, demokratische Werte vermitteln und berufliche Chancen verbessern.
Wortlaut im Programm
Erwachsenenbildung muss darauf gerichtet sein, einen lebensbegleitenden Lernprozess zu unterstützen, demokratische Werte zu vermitteln und berufliche Chancen zu verbessern. Link zum Original
Der Zugang zu politischer, kultureller, sozialer, beruflicher und weiterer Bildung soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
den Zugang zu politischer, kultureller, kreativer, sozialer, beruflicher und komplexer Bildung verbessern, Link zum Original
Ein umfassendes System des Zweiten Bildungswegs mindestens auf dem Stand der frühen 1970er Jahre soll aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
den Aufbau eines umfassenden Systems des „Zweiten Bildungsweges“, das mindestens dem Standard der frühen 70er Jahre entspricht, Link zum Original
Weiterbildungsangebote sollen Entwicklungen der Arbeitswelt aufnehmen und vorausschauend darauf reagieren.
Wortlaut im Programm
dass die Bildungsangebote zukunftsorientiert die Situation in der Arbeitswelt und andere gesellschaftliche Tendenzen aufnehmen und vorausschauend auf deren Veränderungen reagieren. Link zum Original
Schulen und Erwachsenenbildung setzen sich aktiv mit der rechtsextremen Ideologie auseinander.
Wortlaut im Programm
dass in den Schulen und im Rahmen der Erwachsenenbildung eine aktive Auseinandersetzung mit der menschenverachtenden Ideologie geführt wird, Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.