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Linke · Soziale Gerechtigkeit ohne Wenn und Aber

Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2000 · Original

Das Programm enthält 67 von 481 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.

Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 67
  1. Soziale Gerechtigkeit soll konsequent verwirklicht und durch eine gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums finanziert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die PDS Schleswig-Holstein setzt sich konsequent für soziale Gerechtigkeit ein. Sie hält soziale Gerechtigkeit für finanzierbar, wenn der gesellschaftliche Reichtum gerecht verteilt wird. Link zum Original
  2. Eine aktive Arbeitsmarktpolitik wird befürwortet.

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    Wortlaut im Programm
    Sie steht für eine aktive Arbeitsmarktpolitik und für öffentlich geförderte Beschäftigung. Link zum Original
  3. Öffentlich geförderte Beschäftigung wird befürwortet.

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    Wortlaut im Programm
    Sie steht für eine aktive Arbeitsmarktpolitik und für öffentlich geförderte Beschäftigung. Link zum Original
  4. Die vorhandene Erwerbsarbeit soll gerecht geteilt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Erstens muss die vorhandene Erwerbsarbeit gerecht geteilt werden. Link zum Original
  5. In einem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor sollen gesellschaftlich nützliche Arbeitsplätze geschaffen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Zweitens wollen wir in einem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor gesellschaftlich nützliche Arbeitsplätze schaffen. Link zum Original
  6. Öffentliche Arbeitgeber sollen eine aktive Rolle bei der Bereitstellung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen spielen.

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    Wortlaut im Programm
    Drittens müssen öffentliche Arbeitgeber eine aktive Rolle bei der Bereitstellung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen spielen. Link zum Original
  7. Eine Umlagefinanzierung soll eine ausreichende Zahl von Ausbildungsplätzen sichern.

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    Wortlaut im Programm
    Viertens wollen wir mit einer Umlagefinanzierung Voraussetzungen für eine ausreichende Zahl von Ausbildungsplätzen schaffen. Link zum Original
  8. Die vorhandene Erwerbsarbeit soll solidarisch zwischen den Geschlechtern und Generationen verteilt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die vorhandene Erwerbsarbeit muss zwischen den Geschlechtern und Generationen solidarisch verteilt werden. Link zum Original
  9. Die Regelarbeitszeit soll verkürzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Regel- und Lebensarbeitszeit muss verkürzt werden, Überstunden müssen abgebaut werden. Link zum Original
  10. Geringerem Arbeitsanfall soll mit Arbeitszeitverkürzungen bei vollem Lohn begegnet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Geringerem Arbeitsanfall ist durch Arbeitszeitverkürzungen bei vollem Lohn zu begegnen. Link zum Original
  11. Die vorhandene Arbeit soll aufgeteilt werden, um Entlassungen zu verhindern.

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    Wortlaut im Programm
    Die vorhandene Arbeit muss aufgeteilt werden, um Entlassungen zu verhindern. Link zum Original
  12. Die Landesregierung soll eine Bundesratsinitiative zur Senkung der gesetzlichen Höchstarbeitszeit auf 40 Stunden starten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landesregierung muss eine Bundesratsinitiative zur Senkung der gesetzlichen Höchstarbeitszeit auf 40 Stunden starten. Link zum Original
  13. Die Tarifparteien sollen bei der Einführung der 30-Stunden-Woche mit vollem Lohn- und Personalausgleich unterstützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Tarifparteien müssen dabei unterstützt werden, die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und MitarbeiterInnen-Ausgleich einzuführen. Link zum Original
  14. Überstunden sollen sozial verträglich abgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Überstunden müssen sozial verträglich abgebaut werden. Link zum Original
  15. Ein gesetzlicher Mindeststundenlohn von wenigstens 20 DM soll eingeführt werden, um Niedriglohnsektoren zu verhindern.

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    Wortlaut im Programm
    Ein gesetzlicher Mindeststundenlohn von wenigstens 20 DM muss eingeführt werden, um Niedriglohn-Sektoren zu verhindern. Link zum Original
  16. Kombilöhne und andere Niedriglohnmodelle werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir sind gegen die Einführung von Kombilöhnen und anderen Niedriglohn-Modellen. Link zum Original
  17. Die 630-DM-Jobs sollen abgeschafft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die 630-DM-Jobs müssen deshalb abgeschafft werden. Link zum Original
  18. Leiharbeit soll in feste Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Leiharbeit wird in feste Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt. Link zum Original
  19. Für gleiche Arbeit soll gleicher Lohn gezahlt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Link zum Original
  20. Ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor im ersten Arbeitsmarkt soll eingeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb fordern wir den Einstieg in einen „Öffentlich geförderten Beschäftigungssektor” (ÖBS) im ersten Arbeitsmarkt. Link zum Original
  21. Beschäftigungsverhältnisse im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor sollen existenzsichernd sein und nach Tarif bezahlt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Beschäftigungsverhältnisse im ÖBS müssen Existenz sichernd sein und nach Tarif bezahlt werden. Link zum Original
  22. Öffentliche Arbeitgeber sollen eine aktive Rolle bei der Bereitstellung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen spielen.

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    Wortlaut im Programm
    Öffentliche Arbeitgeber müssen eine aktive Rolle bei der Bereitstellung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen spielen. Link zum Original
  23. Soziale Leistungen sollen verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Statt Privatisierung öffentlicher Leistungen (Krankenhäuser, Energieversorgungsunternehmen, Wohnungsbauunternehmen etc.) mit weiterem Personalabbau wollen wir den Ausbau öffentlicher Aufgaben, die Verbesserung sozialer Leistungen. Link zum Original
  24. Betriebe, die nicht ausbilden, sollen einen Ausgleich zahlen.

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    Wortlaut im Programm
    Die PDS unterstützt die Gewerkschaftsjugend, die fordert: „Betriebe, die nicht ausbilden, müssen einen entsprechenden Ausgleich zahlen!” Link zum Original
  25. Die Landesbehörden sollen ihrer Verantwortung bei der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen gerecht werden.

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    Wortlaut im Programm
    dass die Landesbehörden ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bei der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen gerecht werden, Link zum Original
  26. Auszubildende sollen einen existenzsichernden Nettolohn von 1.450 DM erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    einen Existenz sichernden Netto-Lohn für Auszubildende in Höhe von 1.450 DM, Link zum Original
  27. Alle Auszubildenden sollen nach Abschluss der Ausbildung für mindestens ein Jahr übernommen werden.

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    Wortlaut im Programm
    dass alle Auszubildenden nach Abschluss der Ausbildung für mindestens ein Jahr in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden, Link zum Original
  28. Eine weitere Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Zunahme ungeschützter Beschäftigungsverhältnisse durch längere Ladenöffnungszeiten ist ein zentrales Argument gegen weitere „Liberalisierungspläne”. Link zum Original
  29. Überstunden sollen drastisch abgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten für drastischen Überstundenabbau und weitere Verkürzung der tariflichen Wochenarbeitszeit ein. Link zum Original
  30. Die tarifliche Wochenarbeitszeit soll weiter verkürzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten für drastischen Überstundenabbau und weitere Verkürzung der tariflichen Wochenarbeitszeit ein. Link zum Original
  31. Zwangsmaßnahmen werden abgelehnt; Arbeitslose und Sozialhilfebeziehende sollen nicht als arbeitsscheu abgestempelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wenden uns gegen jegliche Zwangsmaßnahmen. Arbeitslose, Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfänger dürfen nicht als „arbeitsscheu” abgestempelt werden, sie brauchen Solidarität und Unterstützung. Link zum Original
  32. Eine soziale Grundsicherung für alle hier lebenden benachteiligten Menschen soll die Existenz sichern und kulturelle und soziale Teilhabe ermöglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb setzt sich die PDS Schleswig-Holstein für die Einführung einer sozialen Grundsicherung für alle hier lebenden, von Benachteiligungen betroffenen Menschen ein, die ihnen nicht nur die Existenz sichert, sondern auch die Teilhabe am kulturellen und sozialen Zusammenleben ermöglicht. Link zum Original
  33. Eine Bildungs- und Beschäftigungsoffensive soll insbesondere Frauen und Jugendliche erreichen.

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    Wortlaut im Programm
    eine Bildungs- und Beschäftigungsoffensive insbesondere für Frauen und Jugendliche, Link zum Original
  34. Schwarzarbeit soll bekämpft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Das massive Problem der Schwarzarbeit muss bekämpft werden. Link zum Original
  35. Schwarzarbeitgeber sollen wirkungsvoll sanktioniert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Dafür bedarf es einer wirkungsvollen Sanktionierung von „Schwarzarbeitgebern”. Link zum Original
  36. In den Betrieben sollen Betriebsräte vorhanden sein.

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    Wortlaut im Programm
    Betriebsräte müssen vorhanden sein. Link zum Original
  37. Soziale Sicherheit soll verwirklicht und das Sozialsystem ausgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Schleswig-Holstein braucht eine Politik, die es sich zum Ziel setzt, die soziale Sicherheit zu realisieren und das Sozialsystem auszubauen. Link zum Original
  38. Die Verhinderung von Armut in allen Lebenslagen soll oberstes Leitmotiv der Weiterentwicklung sozialer Sicherheit sein.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei muss die Weiterentwicklung sozialer Sicherheit zur Verhinderung von Armut in allen Lebenslagen oberstes Leitmotiv sein. Link zum Original
  39. Der sozialen Spaltung zwischen Arm und Reich wird entgegengetreten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir stellen uns der sozialen Spaltung entgegen, die sich durch immer tiefer werdende Kluft zwischen Arm und Reich abzeichnet. Link zum Original
  40. Die sozialen Sicherungssysteme sollen erhalten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten für den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme ein. Link zum Original
  41. Sozialleistungen sollen sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und nicht zur wirtschaftlichen Restgröße werden.

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    Wortlaut im Programm
    Sozialleistungen dürfen nicht zur wirtschaftlichen Restgröße verkommen, sondern müssen an den Bedürfnissen der Menschen orientiert sein. Link zum Original
  42. Die Kürzungen im Sozialbereich sollen zurückgenommen werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Rücknahme der Kürzungen im Sozialbereich, Link zum Original
  43. Alle Beschäftigungsverhältnisse sollen sozialversicherungspflichtig werden.

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    Wortlaut im Programm
    Sozialversicherungspflicht für alle Beschäftigungsverhältnisse, Link zum Original
  44. Die soziale Absicherung von Arbeitslosen, Rentnern, Auszubildenden und Menschen mit Beeinträchtigungen soll gewährleistet werden.

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    Wortlaut im Programm
    die soziale Absicherung von Arbeitslosen, Rentnerinnen und Rentnern, Auszubildenden und Menschen mit Beeinträchtigungen gewährleisten, Link zum Original
  45. Eine soziale Grundsicherung soll Armut verhindern.

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    Wortlaut im Programm
    eine soziale Grundsicherung zur Verhinderung von Armut. Link zum Original
  46. Die soziale Grundsicherung soll derzeit 1.450 DM für Menschen betragen, die ihre Existenz nicht aus eigener Kraft sichern können.

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    Wortlaut im Programm
    Die PDS fordert deshalb die Einführung einer sozialen Grundsicherung in Höhe von derzeit 1.450 DM für Menschen, die ihre Existenz nicht aus eigener Kraft sichern können. Link zum Original
  47. Die bisherige Sozialhilfe soll sofort ihrem Anspruch gerecht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb muss zunächst, dies allerdings sofort, die bisherige Sozialhilfe ihrem Anspruch gerecht werden. Link zum Original
  48. Die Leistungen der Sozialhilfe gelten als bei weitem zu gering.

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    Wortlaut im Programm
    Die Leistungen der Sozialhilfe sind bei weitem zu gering. Link zum Original
  49. Die landesrechtlichen Spielräume bei der Sozialhilfe sollen konsequent ausgeschöpft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Da die Sozialhilfe weitgehend durch Bundesgesetz geregelt ist, sind die Spielräume in Schleswig-Holstein begrenzt. Diese gilt es jedoch konsequent auszuschöpfen. Link zum Original
  50. Die Vergabe einmaliger Beihilfen und von Dingen des täglichen Bedarfs nur über Einzelanträge wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Dass Menschen einmalige Beihilfen nur durch Einzelanträge bekommen, deren Bearbeitung oft Monate dauert, ist menschenunwürdig. Dass Dinge des täglichen Bedarfs über Einzelanträge beantragt werden müssen, ist diskriminierend. Link zum Original
  51. Alle Beihilfen sollen ab dem ersten Tag der Sozialhilfebedürftigkeit pauschaliert werden.

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    Wortlaut im Programm
    die konsequente Pauschalierung aller Beihilfen ab dem ersten Tag der Sozialhilfebedürftigkeit. Dabei darf die Höhe der jetzigen Leistungen in keinem Fall abgesenkt werden, wie dies zur Zeit in der Sozialbehörde geplant ist. Link zum Original
  52. Die Höhe der Sozialhilfeleistungen soll bei der Pauschalierung nicht abgesenkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    die konsequente Pauschalierung aller Beihilfen ab dem ersten Tag der Sozialhilfebedürftigkeit. Dabei darf die Höhe der jetzigen Leistungen in keinem Fall abgesenkt werden, wie dies zur Zeit in der Sozialbehörde geplant ist. Link zum Original
  53. Gewerkschaften, Verbände und Betroffenenvertretungen sollen demokratisch in Sozialplanung und die Erarbeitung sozialer Standards einbezogen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die PDS sieht in der demokratischen Einbeziehungen von Gewerkschaften, Organisationen, Verbänden und Betroffenenvertretungen in die Sozialplanung und die Erarbeitung sozialer Standards eine große Chance für problembewusste und zielorientierte Mitwirkung. Link zum Original
  54. Im Sozialbereich und im Gesundheitswesen sollen keine Arbeitsplätze abgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Im Sozialbereich und im Gesundheitswesen dürfen keine Arbeitsplätze abgebaut werden. Link zum Original
  55. Bisher projektgeförderte Arbeitsfelder im soziokulturellen Bereich und in der Betreuung sollen über den öffentlich geförderten Beschäftigungssektor dauerhaft gestaltet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Im Gegenteil: Über den öffentlich geförderten Beschäftigungssektor können die bisher in Projekten und Vereinen geförderten Arbeitsfelder im soziokulturellen Bereich und in der Betreuung inhaltlich und personell dauerhaft gestaltet werden. Link zum Original
  56. Die Ausgleichsabgabe für die Nichtbeschäftigung von Menschen mit Behinderungen soll angehoben werden.

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    Wortlaut im Programm
    dass die Ausgleichsabgabe für die Nichtbeschäftigung von Menschen mit Behinderungen angehoben wird. Sie darf nicht niedriger sein als entweder die tatsächlichen Kosten für die Einrichtung eines behindertengerechten Arbeitsplatzes oder aber die monatlichen durchschnittlichen Lohnkosten. Die Anhebung soll gestaffelt nach Betriebsgrößen erfolgen. Link zum Original
  57. Die Ausgleichsabgabe soll mindestens den Kosten eines behindertengerechten Arbeitsplatzes oder den monatlichen durchschnittlichen Lohnkosten entsprechen.

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    Wortlaut im Programm
    dass die Ausgleichsabgabe für die Nichtbeschäftigung von Menschen mit Behinderungen angehoben wird. Sie darf nicht niedriger sein als entweder die tatsächlichen Kosten für die Einrichtung eines behindertengerechten Arbeitsplatzes oder aber die monatlichen durchschnittlichen Lohnkosten. Die Anhebung soll gestaffelt nach Betriebsgrößen erfolgen. Link zum Original
  58. Die Anhebung der Ausgleichsabgabe soll nach Betriebsgrößen gestaffelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    dass die Ausgleichsabgabe für die Nichtbeschäftigung von Menschen mit Behinderungen angehoben wird. Sie darf nicht niedriger sein als entweder die tatsächlichen Kosten für die Einrichtung eines behindertengerechten Arbeitsplatzes oder aber die monatlichen durchschnittlichen Lohnkosten. Die Anhebung soll gestaffelt nach Betriebsgrößen erfolgen. Link zum Original
  59. Das Grundrecht auf freie Berufswahl soll umgesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb muss das Grundrecht auf freie Berufswahl endlich umgesetzt und das Recht auf Ausbildung verwirklicht werden. Link zum Original
  60. Das Recht auf Ausbildung soll verwirklicht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb muss das Grundrecht auf freie Berufswahl endlich umgesetzt und das Recht auf Ausbildung verwirklicht werden. Link zum Original
  61. Jungen Menschen soll nach der Ausbildung ein Einstieg in den erlernten Beruf garantiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Jungen Menschen muss nach der Ausbildung ein Einstieg in den erlernten Beruf garantiert werden. Link zum Original
  62. Kindergeld soll nicht auf die Sozialhilfe angerechnet werden.

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    Wortlaut im Programm
    • keine Anrechnung von Kindergeld auf die Sozialhilfe, Link zum Original
  63. Die demokratischen Rechte in der Wirtschaft sollen ausgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    fünftens durch den Ausbau der demokratischen Rechte in der Wirtschaft. Link zum Original
  64. Beschäftigte, ihre gewählten Vertretungen und die Gewerkschaften erhalten eine umfassende Kontrolle über die ökonomischen und ökologischen Faktoren von Produktion und Dienstleistungen.

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    Wortlaut im Programm
    Die PDS fordert deshalb eine umfassende Kontrolle über alle die Produktion oder Dienstleistungen betreffenden ökonomischen und ökologischen Faktoren durch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bzw. durch ihre gewählten Vertreterinnen und Vertreter und die Gewerkschaften. Link zum Original
  65. Beschäftigte erhalten ein Vetorecht bei Verlagerungen und Ausgliederungen von Produktion.

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    Wortlaut im Programm
    ein Vetorecht zu Produktionsstättenverlagerungen und Produktionsausgliederungen, Link zum Original
  66. Beschäftigte erhalten ein Vetorecht bei Kündigungen.

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    Wortlaut im Programm
    ein Vetorecht bei Kündigungen, Link zum Original
  67. Beschäftigte erhalten ein Vetorecht bei der Gestaltung von Betriebsabläufen und Produktpaletten.

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    Wortlaut im Programm
    ein Vetorecht bei der Gestaltung von Betriebsabläufen und Produktionspaletten. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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