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Linke · Programm zur Landtagswahl Saarland 2017

Forderungen zu Gesundheit und Pflege

Landtagswahl Saarland 2017 · Original

Das Programm enthält 26 von 684 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.

Gesundheit und Pflege 26
  1. Eine solidarische Bürgerversicherung, in die alle Einkommen einzahlen, soll alle nötigen medizinischen und pflegerischen Leistungen übernehmen.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE tritt ein für ein gerechtes Gesundheitssystem für alle. Grundlage dafür ist eine solidarische Bürgerversicherung, in die alle Einkommen einzahlen und die für alle gleichermaßen im Bedarfsfall die nötigen medizinischen und pflegerischen Leistungen übernimmt. Link zum Original
  2. Ein Zweiklassensystem, das Privatversicherte besserstellt, wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Ein Zweiklassen-System, das Privatversicherte besserstellt und gesetzlich Versicherten viele Leistungen vorenthält, lehnen wir ab. Link zum Original
  3. Medizinische Versorgung soll für alle bezahlbar sein.

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    Wortlaut im Programm
    Die medizinische Versorgung darf keine Frage der persönlichen Brieftasche, sondern muss für alle bezahlbar sein. Link zum Original
  4. Eine solidarische Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege, in die alle nach ihrem gesamten Einkommen einzahlen, soll alle Leistungen übernehmen.

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    Wortlaut im Programm
    Darum setzt sich DIE LINKE auf Bundesebene für eine solidarische Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege ein, in die alle Menschen entsprechend ihres Einkommens (Erwerbs-, Kapital- und andere Einkommen) einzahlen und die im Bedarfsfall alle medizinischen und pflegerischen Leistungen übernimmt. Link zum Original
  5. Arbeitgeber sollen wieder die Hälfte der Krankenversicherungsbeiträge tragen.

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    Wortlaut im Programm
    Im Sinne der Gerechtigkeit sollen auch die Arbeitgeber wieder die Hälfte der Beiträge zur Krankenversicherung übernehmen. Link zum Original
  6. Das Gesundheitssystem soll als öffentliche Daseinsvorsorge ohne Profitorientierung organisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Daher muss das Gesundheitssystem als Bereich der öffentlichen Daseins-vorsorge organisiert werden, in dem Profit nicht die ausschlaggebende Größe ist. Link zum Original
  7. Die Privatisierung öffentlicher Krankenhäuser im Land wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Privatisierung öffentlicher Krankenhäuser im Land lehnen wir ab. Link zum Original
  8. Ein Zusammenschluss aller öffentlichen, freigemeinnützigen und christlichen Träger zu einem öffentlichen Verbundklinikum soll geprüft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Gleichzeitig wollen wir den Zusammenschluss aller öffentlichen, freigemeinnützigen und christlichen Träger zu einem Verbundklinikum mit mehreren Standorten im Saarland prüfen, das in öffentlicher Hand demokratisch beaufsichtigt wird. Link zum Original
  9. Der Personalmangel in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanter Versorgung soll beseitigt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der Personal-Mangel in Krankenhäusern, Pflegeheimen und der ambulanten Versorgung muss dringend beseitigt werden. Link zum Original
  10. Eine verbindliche, am medizinischen Bedarf orientierte Personalbemessung soll eingeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE setzt sich für eine verbindliche, aus dem medizinischen Bedarf abgeleitete Personalbemessung ein. Link zum Original
  11. Das Land soll eine bedarfsdeckende wohnortnahe Versorgung sicherstellen.

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    Wortlaut im Programm
    Das Land muss Sorge tragen für eine bedarfsdeckende wohnortnahe Versorgung. Link zum Original
  12. Die grundsätzliche Entscheidung über die Krankenhausstruktur soll nicht Kassen und Kliniken überlassen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die grundsätzliche Entscheidung über die Krankenhausstruktur darf nicht auf Kassen und Kliniken abgewälzt werden. Link zum Original
  13. Das Leistungsniveau der Pflegeversicherung soll spürbar erhöht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Auf Bundesebene treten wir für eine spürbare Erhöhung des Leistungsniveaus der Pflegeversicherung ein. Link zum Original
  14. Alle Menschen sollen selbstbestimmt zwischen ambulanter, teilstationärer und stationärer Pflege wählen können.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Menschen sollen selbstbestimmt entscheiden können, ob sie ambulante, teilstationäre oder stationäre Pflege- oder Assistenzleistungen in Anspruch nehmen wollen. Dafür ist ein Ausbau des bezahlbaren, barrierefreien Wohnraums unerlässlich. Link zum Original
  15. Allen im Saarland lebenden Menschen soll unabhängig vom Aufenthaltsstatus eine Gesundheitsversorgung garantiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE setzt sich dafür ein, allen im Saarland lebenden Menschen unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus eine Gesundheitsversorgung zu garantieren. Link zum Original
  16. Die Aidshilfe mit ihren Präventionsprojekten soll weiterhin auf hohem Niveau gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Daher wollen wir die Aidshilfe mit ihrem Streetwork-Programm „Gudd druff“ und dem zielgruppenorientierten Projekt BISS für männliche Jugendliche und Erwachsene, die gelegentlich oder dauerhaft der Prostitution nachgehen, weiterhin auf hohem Niveau fördern. Gleiches gilt für Projekte zur Integration von HIV-positiven Saarländerinnen und Saarländern. Link zum Original
  17. Projekte zur Integration HIV-positiver Menschen sollen weiterhin auf hohem Niveau gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Daher wollen wir die Aidshilfe mit ihrem Streetwork-Programm „Gudd druff“ und dem zielgruppenorientierten Projekt BISS für männliche Jugendliche und Erwachsene, die gelegentlich oder dauerhaft der Prostitution nachgehen, weiterhin auf hohem Niveau fördern. Gleiches gilt für Projekte zur Integration von HIV-positiven Saarländerinnen und Saarländern. Link zum Original
  18. Die saarländischen Pflegeeinrichtungen sollen mehr Personal erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Daher brauchen wir mehr Personal in den saarländischen Pflegeeinrichtungen und ein anderes Zeitplanungskonzept. Link zum Original
  19. In der Pflege soll ein anderes Zeitplanungskonzept eingeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Daher brauchen wir mehr Personal in den saarländischen Pflegeeinrichtungen und ein anderes Zeitplanungskonzept. Link zum Original
  20. Die Berechnung der Pflegestufe soll stärker auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Berechnung der Pflegestufe muss mehr auf den jeweiligen Patienten abgestimmt werden. Link zum Original
  21. Die Heimaufsicht soll das ganze Jahr hindurch kontrollieren.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE fordert Kontrollen der Heimaufsicht nicht nur in den ersten drei bis vier Monaten, sondern das ganze Jahr hindurch. Link zum Original
  22. Ältere Menschen können auch bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit in ihrem häuslichen Umfeld bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Ältere Saarländerinnen und Saarländer sollen auch im Krankheits- oder Pflegefall in ihrem häuslichen Umfeld bleiben können. Link zum Original
  23. Mehr Altenpflegepersonal wird ausgebildet.

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    Wortlaut im Programm
    Ältere Saarländerinnen und Saarländer sollen auch im Krankheits- oder Pflegefall in ihrem häuslichen Umfeld bleiben können. Dafür braucht es auch mehr ausgebildetes Altenpflege-Personal. Link zum Original
  24. Palliativmedizinische Einrichtungen im Saarland werden schneller ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE fordert einen schnelleren Ausbau palliativmedizinischer Einrichtungen im Saarland. Link zum Original
  25. Das Land setzt sich auf Bundesebene für eine gesetzliche Neuregelung der Sterbehilfe ein.

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    Wortlaut im Programm
    Gleichzeitig soll sich das Land auf Bundesebene dafür einsetzen, dass die Sterbehilfe gesetzlich neu geregelt wird. Link zum Original
  26. Hilfe zu einem selbstbestimmten, humanen und schmerzfreien Sterben wird unter strengen Regeln und mit ärztlicher Begleitung ermöglicht.

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    Wortlaut im Programm
    Unter strengen Regeln und mit ärztlicher Begleitung soll Hilfe zu einem selbstbestimmten, humanen und schmerzfreien Sterben ermöglicht werden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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