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Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2011 · beschlossen 09.04.2011 · Original
Das Programm enthält 39 von 567 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 39Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 33Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 39
Ländliche Räume werden als Siedlungs-, Erholungs-, Natur- und Wirtschaftsraum erhalten und gefördert.
Wortlaut im Programm
Die ländlichen Räume müssen daher in ihrer Komplexität als Siedlungsraum für Wohnen und Gewerbe, als Freizeit- und Erholungsraum, als Natur- und Landschaftsraum und als Raum für Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei erhalten und gefördert werden. Link zum Original
Förderprogramme für den ländlichen Raum werden geschlechtergerecht gestaltet und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Gleichstellung der Geschlechter ist bei der Ausgestaltung und Umsetzung von Förderprogrammen für den ländlichen Raum zu erzielen. Link zum Original
Angestrebt wird eine flächendeckende, regional angepasste Landwirtschaft unabhängig von Größe, Produktionsweise und Erwerbsform.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will eine flächendeckende Landwirtschaft, deren Strukturen in die jeweilige Region passen und ein konfliktarmes Nebeneinander mit anderen Nutzungen ermöglichen, unabhängig von ihrer Größe, ihrer Produktionsweise – ökologisch oder konventionell – und ihrer Produktionsorganisation im Haupt- oder Nebenerwerb. Link zum Original
Die Agrarwirtschaft soll gesunde Nahrungsmittel erzeugen, Umwelt-, Klima- und Landschaftsschutz dienen und das Einkommen der Landwirte sichern.
Wortlaut im Programm
Die Agrarwirtschaft muss gesunde Nahrungsmittel herstellen, dem Umwelt- und Klimaschutz sowie der Pflege der Kulturlandschaft dienen und das Einkommen der Landwirte sichern. Sie soll in regionalen Kreisläufen ihre eigenen Abprodukte verwerten und einen Beitrag zur Erzeugung erneuerbarer Energien leisten. Link zum Original
Die Agrarwirtschaft soll ihre Abprodukte in regionalen Kreisläufen verwerten.
Wortlaut im Programm
Die Agrarwirtschaft muss gesunde Nahrungsmittel herstellen, dem Umwelt- und Klimaschutz sowie der Pflege der Kulturlandschaft dienen und das Einkommen der Landwirte sichern. Sie soll in regionalen Kreisläufen ihre eigenen Abprodukte verwerten und einen Beitrag zur Erzeugung erneuerbarer Energien leisten. Link zum Original
Die Agrarwirtschaft soll zur Erzeugung erneuerbarer Energien beitragen.
Wortlaut im Programm
Die Agrarwirtschaft muss gesunde Nahrungsmittel herstellen, dem Umwelt- und Klimaschutz sowie der Pflege der Kulturlandschaft dienen und das Einkommen der Landwirte sichern. Sie soll in regionalen Kreisläufen ihre eigenen Abprodukte verwerten und einen Beitrag zur Erzeugung erneuerbarer Energien leisten. Link zum Original
Die genossenschaftliche Organisation landwirtschaftlicher Produktion gilt als Zukunftsmodell.
Wortlaut im Programm
Die genossenschaftliche Organisation der Produktion ist für DIE LINKE ein attraktives Zukunftsmodell. Link zum Original
Agrarindustrie wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Agrarindustrie lehnen wir ab. Link zum Original
Die Agrarförderung von EU, Bund und Land wird stärker auf ökologische und soziale Aufgaben und den Erhalt der Kulturlandschaften ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die zukünftige Förderung durch die gemeinsame Agrarpolitik der EU sowie der Bundes- und Landesförderung muss die nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft stärker als bisher auf die Lösung ökologischer und sozialer Aufgaben sowie den Erhalt und die Pflege der historisch gewachsenen, regionaltypischen Kulturlandschaften ausrichten. Link zum Original
Landwirtschaftsbetriebe mit zusätzlichen ökologischen Leistungen werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Nach Auffassung der LINKEN sollen Betriebe, die zusätzliche ökologische Leistungen für die Gesellschaft erbringen und Betriebe mit einer strukturbedingten hohen Beschäftigungsquote stärker gefördert werden. Link zum Original
Landwirtschaftsbetriebe mit hoher Beschäftigungsquote werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Nach Auffassung der LINKEN sollen Betriebe, die zusätzliche ökologische Leistungen für die Gesellschaft erbringen und Betriebe mit einer strukturbedingten hohen Beschäftigungsquote stärker gefördert werden. Link zum Original
Kappungsgrenzen bei der Agrarförderung werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Kappungsgrenzen lehnen wir ab. Sie benachteiligen die großflächige ostdeutsche Landwirtschaft. Link zum Original
Die bodengebundene Nutztierhaltung im Land wird erweitert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE tritt für die Erweiterung einer bodengebundenen Nutztierhaltung im Lande ein, um damit bessere Voraussetzungen für die Entwicklung der Wertschöpfung und der Schaffung regionaler Stoffkreisläufe zu schaffen. Link zum Original
Tierbestände dürfen nicht über Anlagen aufgestockt werden, die einer regional eingebundenen, umwelt- und tiergerechten Landwirtschaft widersprechen.
Wortlaut im Programm
Eine Aufstockung der Bestände darf aber nicht über Investitionen in Anlagen erfolgen, die der regionalen Einbindung und damit den Grundsätzen einer umwelt- und tiergerechten Landwirtschaft zuwiderlaufen. Link zum Original
Futtermittelproduktion, Tierhaltung, Veredelung und Verarbeitung werden perspektivisch überwiegend regional zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
Das heißt für uns, Futtermittelproduktion, Tierhaltung, Veredelung und Verarbeitung müssen perspektivisch überwiegend regional zusammengeführt werden. Link zum Original
Die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Auch die regionale Vermarktung muss gestärkt werden. Link zum Original
Transporte von Lebendvieh, Gülle und Futter über weite Strecken werden vermieden.
Wortlaut im Programm
Transporte von Lebendvieh, Gülle und Futter über weite Strecken sollen vermieden werden. Link zum Original
Investoren, die auf billigen Boden und billige Arbeitskräfte spekulieren, sollen im Land keinen Platz mehr haben.
Wortlaut im Programm
Mecklenburg-Vorpommern darf nicht länger eine Adresse für Investoren sein, die auf billigen Boden und auf ebenso billige Arbeitskräfte spekulieren. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll tier-, umwelt- und klimagerecht werden.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft muss tier-, umwelt- und klimagerecht werden. Link zum Original
Die Agrarwirtschaft soll soziale Funktionen in den ländlichen Räumen stärker wahrnehmen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine moderne Agrarwirtschaft, die soziale Funktionen in den ländlichen Räumen wieder stärker wahrnimmt. Link zum Original
Landwirtschaftliche Nutzfläche darf nicht Gegenstand von Spekulation sein.
Wortlaut im Programm
Das Bodeneigentum an landwirtschaftlicher Nutzfläche darf nicht Gegenstand von Spekulationen sein. Link zum Original
Ortsansässige Landwirte erhalten Zugang zu bezahlbaren Pacht- und Eigentumsflächen.
Wortlaut im Programm
Vor allem ortsansässigen Landwirten soll die Verfügbarkeit von bezahlbaren Pacht- und Eigentumsflächen ermöglicht werden. Link zum Original
Bodenpreise sollen aus dem Ertrag der Bodennutzung ohne Biomasse-Monokulturen erwirtschaftbar sein.
Wortlaut im Programm
Der Bodenpreis muss mit dem erreichbaren Ertrag der Bodennutzung und ohne Produktion von Biomasse in Monokulturen erwirtschaftet werden können. Link zum Original
Die Verkaufspolitik des Bundes für landwirtschaftliche Nutzflächen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Verkaufspolitik des Bundes für landwirtschaftliche Nutzflächen schadet der Entwicklung der Agrarwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern und wird von der LINKEN abgelehnt. Link zum Original
Ein bevorzugter Flächenerwerb durch Alteigentümer wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Der von der Bundesregierung beabsichtigte bevorzugte Flächenerwerb durch Alteigentümer wird von der LINKEN konsequent zurückgewiesen. Link zum Original
Die ehemals volkseigenen landwirtschaftlichen Flächen der BVVG gehen in Landeseigentum oder bäuerliches Gemeinschaftseigentum über.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Übernahme der ehemaligen volkseigenen landwirtschaftlichen Nutzflächen von der bundeseigenen BVVG in das Landeseigentum bzw. bäuerliches Gemeinschaftseigentum (Bodenfonds). Link zum Original
Landwirtschaftliche Flächen werden langfristig und zu ertragsorientierten Pachtpreisen an nachhaltig wirtschaftende Landwirte verpachtet.
Wortlaut im Programm
Ziele sind die langfristige Verpachtung an nachhaltig wirtschaftende Landwirte, zu ertragsorientierten Pachtpreisen und die Einflussnahme auf die Entwicklung der Agrarstrukturen. Link zum Original
Landesflächen einschließlich Landeswald werden nicht verkauft.
Wortlaut im Programm
Landesflächen, einschließlich Landeswald, sollen auch zukünftig nicht verkauft werden. Link zum Original
Naturgerechte Walderneuerung und Waldbewirtschaftung werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE unterstützt die naturgerechte Walderneuerung und Waldbewirtschaftung. Link zum Original
Küsten- und Binnenfischerei im Land werden erhalten.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will die Küsten- und Binnenfischerei im Lande erhalten; die Fischhaltung in Aqua-Kulturen stellt einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der wild lebenden Fischbestände dar. Link zum Original
Aquakulturen gelten als Beitrag zur Entlastung wilder Fischbestände.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will die Küsten- und Binnenfischerei im Lande erhalten; die Fischhaltung in Aqua-Kulturen stellt einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der wild lebenden Fischbestände dar. Link zum Original
Auch in der Fischerei gilt tier-, umwelt- und klimagerechte Haltung.
Wortlaut im Programm
Auch für den Bereich der Fischerei gilt die Forderung nach tier-, umwelt- und klimagerechter Haltung. Link zum Original
Grüne Gentechnik wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Für DIE LINKE ist die Grüne Gentechnik keine Zukunftsoption, da weder der Nutzen noch die Sicherheitsfragen bei genveränderten Pflanzen geklärt sind. Link zum Original
Die Schaffung gentechnikfreier Regionen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen und unterstützen die Schaffung von gentechnikfreien Regionen. Link zum Original
Lückenlose Kennzeichnung und Kontrolle von Lebensmitteln werden durch Land, Bund und EU wirksamer gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen lückenlose Kennzeichnung und Kontrolle durch das Land, die Bundesregierung und die Europäische Union wirksamer als in der Vergangenheit gewährleistet werden. Link zum Original
Bei Verstößen im Lebensmittelbereich werden Behörden und Öffentlichkeit unmittelbar informiert.
Wortlaut im Programm
Bei Verstößen müssen die zuständigen Behörden und die Öffentlichkeit unmittelbar informiert werden. Link zum Original
Alle in Deutschland angebotenen Lebensmittel sollen sicher sein.
Wortlaut im Programm
Wirksamer Verbraucherschutz bedeutet für DIE LINKE, dass alle in Deutschland angebotenen Lebensmittel sicher sein müssen; nicht nur teure Spezialprodukte! Link zum Original
Ein einheitliches, transparentes Kennzeichnungssystem für die Inhaltsstoffe aller Lebensmittel wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert die Einführung eines einheitlichen und für die Verbraucherinnen und Verbraucher transparenten Kennzeichnungssystems für die Inhaltsstoffe aller Lebensmittel. Link zum Original
Für die Lebensmittelüberwachung wird mehr in die Aus- und Fortbildung des Fachpersonals statt in private Prüfunternehmen investiert.
Wortlaut im Programm
Die konkrete Überwachung ist aber Ländersache. Daher fordern wir mehr Investitionen in die Aus- und Fortbildung des Fachpersonals statt in Projekte privater Prüfunternehmen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.