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Linke MV · Gerechtigkeit! Nur mit uns.

Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2011 · beschlossen 09.04.2011 · Original

Das Programm enthält 33 von 567 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.

Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 33
  1. Kulturelle Aktivitäten und Werke der Gegenwart werden für die Teilhabe aller Menschen im Land erschlossen.

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    Wortlaut im Programm
    Mecklenburg- Vorpommern ist reich an kulturellen Aktivitäten und Werken der Gegenwart, die es für die Teilhabe und Mitwirkung aller Menschen unseres Landes zu erschließen gilt. Link zum Original
  2. Das kulturelle Erbe des Landes wird bewahrt und an künftige Generationen weitergegeben.

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    Wortlaut im Programm
    Mecklenburg-Vorpommern hat ein kulturelles Erbe zu bewahren und an künftige Generationen weiterzureichen. Link zum Original
  3. Eine öffentlich geförderte Institution zur Bewahrung, Aufarbeitung und Veröffentlichung von Nachlässen bildender Künstler des Landes wird errichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb setzt sich DIE LINKE für die Errichtung einer öffentlich geförderten Institution ein, die sich der Bewahrung, Aufarbeitung und Veröffentlichung von Nachlässen bildender Künstlerinnen und Künstler unseres Landes verpflichtet. Link zum Original
  4. Niederdeutsche Sprache und Volkskultur werden bewahrt und gepflegt.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE setzt sich für die Bewahrung und Pflege der niederdeutschen Sprache und Volkskultur ein. Link zum Original
  5. Kultur wird als Pflichtaufgabe gesetzlich verankert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir erleben, wie es immer schwieriger wird, kulturelle und künstlerische Einrichtungen zu finanzieren. Hierbei geht es aber nicht darum, was wir uns noch an Kultur und Kunst leisten können, sondern um wesentliche Grundlagen des Zusammenlebens. Deshalb treten wir dafür ein, dass sie als Pflichtaufgabe gesetzlich verankert und als Staatsziel ins Grundgesetz geschrieben wird. Link zum Original
  6. Kultur wird als Staatsziel ins Grundgesetz aufgenommen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir erleben, wie es immer schwieriger wird, kulturelle und künstlerische Einrichtungen zu finanzieren. Hierbei geht es aber nicht darum, was wir uns noch an Kultur und Kunst leisten können, sondern um wesentliche Grundlagen des Zusammenlebens. Deshalb treten wir dafür ein, dass sie als Pflichtaufgabe gesetzlich verankert und als Staatsziel ins Grundgesetz geschrieben wird. Link zum Original
  7. Bund, Land und Kommunen kooperieren bei der Kulturfinanzierung.

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    Wortlaut im Programm
    In einem föderalistischen Staat wie Deutschland müssen Bund, Land und Kommunen bei der Kulturfinanzierung kooperieren. Link zum Original
  8. Neben der Projektförderung wird eine institutionelle Kulturförderung eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen neben der bestehenden kulturellen Projektförderung eine institutionelle Förderung einführen. Link zum Original
  9. Die Kulturförderung wird transparent gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus wird die Kulturförderung transparent gestaltet. Link zum Original
  10. Kulturpolitik zielt nicht nur auf Bestandssicherung, sondern auf kulturelles Wachstum.

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    Wortlaut im Programm
    Nicht allein Bestandssicherung, sondern kulturelles Wachstum, Weltoffenheit, Neugier, Schöpfer- und Unternehmergeist, Mut und Kühnheit, Freiheit des Gedankens und Ausdrucks, sind gefragt. Link zum Original
  11. Das kulturelle Leben wird im Dialog mit Künstlern, Vereinen, Verbänden, Institutionen und Kirchen entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen zur Entwicklung eines vielfältigen kulturellen Lebens auf den Dialog mit all denen, die die Kultur prägen: Künstlerinnen und Künstler, Vereine, Verbände, zivilgesellschaftlich Engagierte, öffentliche Institutionen, private Kunstbetriebe, Interessengruppen und Kirchen. Link zum Original
  12. Demokratisch legitimierte Kulturbeiräte beraten und entscheiden über die Bedingungen für Kunst und Kultur vor Ort.

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    Wortlaut im Programm
    In demokratisch legitimierten Kulturbeiräten soll darüber beraten und entschieden werden, wie sich die Bedingungen für Kunst und Kultur vor Ort weiter entwickeln. Link zum Original
  13. Aus Vertretern der regionalen Kulturbeiräte wird ein landesweiter Kulturkonvent gebildet.

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    Wortlaut im Programm
    Vertreterinnen und Vertreter aus den regionalen Kulturbeiräten bilden den landesweiten Kulturkonvent. Link zum Original
  14. Der Kulturkonvent berät und verabschiedet eine Kulturentwicklungskonzeption des Landes.

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    Wortlaut im Programm
    Der Kulturkonvent berät und verabschiedet eine seit vielen Jahren auch von der LINKEN geforderte Kulturentwicklungskonzeption des Landes. Link zum Original
  15. Soziokultur, Freie Szene und andere Formen der Basiskultur werden bei der Förderung besonders berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Soziokultur, Freie Szene und weitere Formen der Basiskultur erfahren im Rahmen der Förderung besondere Berücksichtigung. Link zum Original
  16. Unterschiedliche kulturelle Prägungen werden geachtet und der Dialog der Kulturen gepflegt.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb sind die Achtung vor unterschiedlichen kulturellen Prägungen der Menschen und die Bereitschaft zum Dialog der Kulturen unverzichtbar. Link zum Original
  17. Das Postulat einer Leitkultur wird als unvereinbar mit einem demokratischen Gemeinwesen abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Das Postulieren einer „Leitkultur“ lehnen wir als mit einem demokratischen Gemeinwesen unvereinbar ab. Link zum Original
  18. Eine demokratische Erinnerungskultur ist Bestandteil der kulturellen und politischen Bildung.

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    Wortlaut im Programm
    Eine demokratische Erinnerungskultur als Bestandteil der kulturellen und politischen Bildung ist wesentlich für die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft. Link zum Original
  19. Museen, Heimatstuben und Gedenkstätten werden besonders beachtet.

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    Wortlaut im Programm
    Museen, Heimatstuben, Gedenkstätten bedürfen unserer besonderen Aufmerksamkeit. Link zum Original
  20. Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Jahre 1933 bis 1945 und das Gedenken an die Opfer stehen im Mittelpunkt der Erinnerungskultur.

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    Wortlaut im Programm
    Die Auseinandersetzung mit und das Gedenken an die Verbrechen und die Millionen Opfer in den Jahren 1933 bis 1945 muss im Mittelpunkt stehen. Link zum Original
  21. Antifaschistische Kultur gilt als grundlegend im Kampf gegen alte und neue Nazi-Bestrebungen.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei begreifen wir antifaschistische Kultur als Befreiungskultur und grundlegend im Kampf gegen alte und neue Nazi-Bestrebungen. Link zum Original
  22. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR und ihrem Scheitern wird fortgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Auch mehr als 20 Jahre nach der Wende fühlen wir uns der Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR und ihrem Scheitern verpflichtet. Link zum Original
  23. Das Leben in der DDR wird wissenschaftlich fundiert und ohne Auslassungen, Beschönigung oder Verzerrung aufgearbeitet, entgegen der Deutung als Leben in einer zweiten Diktatur.

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    Wortlaut im Programm
    Entgegen den herrschenden Deutungen, auch unserer Geschichte in Mecklenburg-Vorpommern, als einem Leben in der zweiten Diktatur bestehen wir darauf, wissenschaftlich fundiert uns selbst immer wieder neu ein Bild vom Leben in der DDR zu machen, das nichts auslässt, aber auch nichts beschönigt oder verzerrt. Link zum Original
  24. Kulturfachgesetze sichern die kulturelle Infrastruktur im Land.

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    Wortlaut im Programm
    Nach Überzeugung der LINKEN würden Kulturfachgesetze zur Sicherung der kulturellen Infrastruktur auf entscheidenden Gebieten von Kunst und Kultur im Land beitragen. Link zum Original
  25. Die Rahmenbedingungen für Bibliotheken, Musikschulen und Theater werden gesetzlich geschützt.

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    Wortlaut im Programm
    So sollen in Mecklenburg-Vorpommern die Rahmenbedingungen z. B. für die Bibliotheken, die Musikschulen und die Theater gesetzlichen Schutz erhalten, Finanzierung und Personalausstattung neu regeln. Link zum Original
  26. Finanzierung und Personalausstattung von Bibliotheken, Musikschulen und Theatern werden gesetzlich neu geregelt.

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    Wortlaut im Programm
    So sollen in Mecklenburg-Vorpommern die Rahmenbedingungen z. B. für die Bibliotheken, die Musikschulen und die Theater gesetzlichen Schutz erhalten, Finanzierung und Personalausstattung neu regeln. Link zum Original
  27. Ein Kulturraumgesetz stärkt die Gestaltungsmöglichkeiten der Beteiligten an der regionalen Kulturentwicklung.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus soll ein Kulturraumgesetz die Gestaltungsmöglichkeiten für alle an der regionalen Kulturentwicklung Beteiligten unterstützen. Link zum Original
  28. Für Bibliotheken, Musikschulen und Theater werden eigene Gesetze geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Gesetze für Bibliotheken, Musikschulen und Theater Link zum Original
  29. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Mecklenburg-Vorpommern wird gestärkt und ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Wir halten darum die Stärkung und den Ausbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Mecklenburg-Vorpommern für unser Land für eine ernste kulturelle Herausforderung. Link zum Original
  30. Das Landesrundfunkgesetz wird zur Sicherung der Rundfunk- und Fernsehlandschaft novelliert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden in diesem Sinne das Landesrundfunkgesetz zur Sicherung der Rundfunk- und Fernsehlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern novellieren. Link zum Original
  31. Das Landespressegesetz schreibt ein Redaktionsstatut vor.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden das Pressegesetz Mecklenburg- Vorpommerns weiterentwickeln, es soll Redaktionsstatut und die Pflicht zur Offenlegung von Beteiligungen enthalten. Link zum Original
  32. Das Landespressegesetz verpflichtet zur Offenlegung von Beteiligungen an Medien.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden das Pressegesetz Mecklenburg- Vorpommerns weiterentwickeln, es soll Redaktionsstatut und die Pflicht zur Offenlegung von Beteiligungen enthalten. Link zum Original
  33. Ein Landesprogramm zur Medienkompetenz unter Einbeziehung der Medienschaffenden und Bürgermedien wird aufgelegt.

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    Wortlaut im Programm
    Kompetenter, freier, selbstbewusster und verantwortlicher Umgang mit Medien muss gelernt werden. Wir wollen auf diesem Gebiet im Land vorankommen. Ein entsprechendes Landesprogramm unter Einbeziehung der Medienschaffenden und der Bürgermedien des Landes wird von uns auf den Weg gebracht. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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