Linke · Programm der Partei Die Linke (Erfurter Programm)
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Grundsatzprogramm · beschlossen 23.10.2011 · Original
Das Programm enthält 45 von 969 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“, die meisten zum Schwerpunkt „Pflanzenzüchtung“ (15).
- 45Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 104Seiten im Original
- 2011Beschlussjahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 45
Pflanzenzüchtung 15
Eine gentechnikfreie Landwirtschaft wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Die Linke setzt sich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft ein. Link zum Original
Agrogentechnik wird unverzüglich in Deutschland, in der EU und weltweit verboten.
Wortlaut im Programm
Die Linke fordert ein unverzügliches Verbot von Agrogentechnik – bei uns, auf europäischer Ebene und weltweit. Link zum Original
Die Nulltoleranz gegenüber gentechnischen Verunreinigungen bei Saatgut wird beibehalten.
Wortlaut im Programm
Die Nulltoleranz bei Saatgut muss beibehalten werden. Link zum Original
Terminator-Saatgut wird verboten.
Wortlaut im Programm
Terminator-Saatgut ist zu verbieten. Link zum Original
Gentechnikfreie Zonen werden eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Linke unterstützt die Einrichtung von gentechnikfreien Zonen und die Schaffung von Erzeuger- und Vermarktungsgemeinschaften für gentechnikfreie Produktion – aus konventioneller oder biologischer Landwirtschaft. Link zum Original
Erzeuger- und Vermarktungsgemeinschaften für gentechnikfreie Produktion werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die Linke unterstützt die Einrichtung von gentechnikfreien Zonen und die Schaffung von Erzeuger- und Vermarktungsgemeinschaften für gentechnikfreie Produktion – aus konventioneller oder biologischer Landwirtschaft. Link zum Original
Gentechnik auf dem Acker, im Futtertrog, auf dem Teller und im Tank wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen keine Gentechnik auf dem Acker, im Futtertrog, auf dem Teller oder im Tank. Link zum Original
Patente auf Pflanzen, Tiere, Menschen und andere Lebewesen sowie deren Organe, Gene und Zuchtverfahren sollen weltweit verboten werden.
Wortlaut im Programm
Die Linke setzt sich für ein weltweites Verbot von Patenten auf Pflanzen, Tiere, Menschen und andere Lebewesen sowie auf ihre Organe, Gene, Gensequenzen und auf Zuchtverfahren ein. Wir brauchen eine entsprechende Änderung internationaler Abkommen, zum Beispiel des Übereinkommens über handelsbezogene Aspekte des Rechts am geistigen Eigentum (TRIPS) oder der Patentgesetzgebung auf europäischer Ebene (EPÜ). Link zum Original
Internationale Abkommen wie TRIPS und das Europäische Patentübereinkommen sollen zum Verbot von Patenten auf Leben geändert werden.
Wortlaut im Programm
Die Linke setzt sich für ein weltweites Verbot von Patenten auf Pflanzen, Tiere, Menschen und andere Lebewesen sowie auf ihre Organe, Gene, Gensequenzen und auf Zuchtverfahren ein. Wir brauchen eine entsprechende Änderung internationaler Abkommen, zum Beispiel des Übereinkommens über handelsbezogene Aspekte des Rechts am geistigen Eigentum (TRIPS) oder der Patentgesetzgebung auf europäischer Ebene (EPÜ). Link zum Original
Der Widerstand gegen die Monopolisierung von Saatgut und Nutztieren durch Patente wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Linke ist solidarisch mit den Umweltschutz-, Agrar-, Entwicklungshilfe- und Verbraucherschutzorganisationen, die sich gegen die zunehmende Monopolisierung von Saatgut und landwirtschaftlichen Nutztieren durch Patente wenden. Link zum Original
Die Biopatentierung wird grundsätzlich abgelehnt, weil sie Biopiraterie fördert.
Wortlaut im Programm
Die Linke bewertet die Biopatentierung als grundsätzliches Übel, weil sie die Biopiraterie fördert. Link zum Original
Biopiraterie soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Diese Form der Biopiraterie, muss verboten werden. Link zum Original
Patente auf Leben soll es nicht geben.
Wortlaut im Programm
Deshalb darf es keine Patente auf Leben geben. Link zum Original
Die Agro-Gentechnik wird wegen unkalkulierbarer Risiken abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Agro-Gentechnik lehnen wir aufgrund unkalkulierbarer Risiken ab, die Kennzeichnungspflicht ist bis auf die technisch mögliche Nachweisgrenze zu senken. Link zum Original
Patente auf Tiere und Pflanzen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Tier- und Pflanzenpatente lehnen wir ab. Link zum Original
Ökolandbau 8
Die Landwirtschaft deckt mit nachhaltigen Produktionsmethoden den Bedarf an sicheren, gesunden Lebens- und Futtermitteln sowie Biomasse.
Wortlaut im Programm
Die agrarwirtschaftliche Primärproduktion gehört zu den Schlüsselbereichen beim sozial-ökologischen Umbau und zur Sicherung der Ernährungssouveränität. Sie muss durch nachhaltige Produktionsmethoden und -verfahren die Nachfrage nach Rohstoffen für sichere, gesunde Lebens- und Futtermittel sowie Biomasse zur energetischen und stofflichen Nutzung decken. Zugleich soll sie die Böden fruchtbar, das Wasser sauber und die Luft rein halten sowie die biologische Vielfalt in den Kulturlandschaften bewahren. Link zum Original
Die Landwirtschaft hält Böden fruchtbar, Wasser sauber und Luft rein und bewahrt die biologische Vielfalt der Kulturlandschaften.
Wortlaut im Programm
Die agrarwirtschaftliche Primärproduktion gehört zu den Schlüsselbereichen beim sozial-ökologischen Umbau und zur Sicherung der Ernährungssouveränität. Sie muss durch nachhaltige Produktionsmethoden und -verfahren die Nachfrage nach Rohstoffen für sichere, gesunde Lebens- und Futtermittel sowie Biomasse zur energetischen und stofflichen Nutzung decken. Zugleich soll sie die Böden fruchtbar, das Wasser sauber und die Luft rein halten sowie die biologische Vielfalt in den Kulturlandschaften bewahren. Link zum Original
Der ökologische Landbau wird deutlich gesteigert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine deutliche Steigerung des ökologischen Landbaus und ein umweltverträgliches Wirtschaften aller Landeswirtschaftsbetriebe, so dass perspektivisch alle Nahrungsmittel nachhaltig hergestellt werden. Link zum Original
Alle Landwirtschaftsbetriebe wirtschaften umweltverträglich, sodass perspektivisch alle Nahrungsmittel nachhaltig hergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine deutliche Steigerung des ökologischen Landbaus und ein umweltverträgliches Wirtschaften aller Landeswirtschaftsbetriebe, so dass perspektivisch alle Nahrungsmittel nachhaltig hergestellt werden. Link zum Original
Ein sozial-ökologisch ausgerichteter Strukturwandel in der Landwirtschaft soll durch Kooperation erfolgen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf sozialökologisch ausgerichteten Strukturwandel durch Kooperation. Link zum Original
Der ökologische Landbau soll deutlich gesteigert werden.
Wortlaut im Programm
Wir fördern eine deutliche Steigerung des ökologischen Landbaus und fordern ein ökologisches Wirtschaften aller Betriebe. Link zum Original
Alle landwirtschaftlichen Betriebe sollen ökologisch wirtschaften.
Wortlaut im Programm
Wir fördern eine deutliche Steigerung des ökologischen Landbaus und fordern ein ökologisches Wirtschaften aller Betriebe. Link zum Original
Ökologischer Landbau soll systematisch preislich bevorzugt werden.
Wortlaut im Programm
Um dies zu erreichen, wollen wir ökologischen Landbau – ähnlich wie regenerative Energieerzeugung – systematisch preislich bevorzugen, finanziert etwa durch Umlagen bei nichtökologischer Erzeugung. Link zum Original
Tierschutz 5
Freilebende und vom Menschen gehaltene Tiere sollen geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für den Schutz freilebender und in Obhut des Menschen lebender Tiere ein, insbesondere für die artgerechte Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere und die Ablösung von Tierversuchen. Link zum Original
Tierversuche sollen abgelöst werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für den Schutz freilebender und in Obhut des Menschen lebender Tiere ein, insbesondere für die artgerechte Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere und die Ablösung von Tierversuchen. Link zum Original
Tierschutzverbände sollen ein bundesweites Verbandsklagerecht erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für ein bundesweites Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände. Link zum Original
Tiertransporte, Tierzucht und Zoohaltung sollen strengeren Auflagen unterliegen.
Wortlaut im Programm
Transporte von Tieren, ihre Züchtung und ihre Haltung in Zoos bedarf strengerer Auflagen und demokratischer Kontrolle. Link zum Original
Tiertransporte, Tierzucht und Zoohaltung sollen demokratisch kontrolliert werden.
Wortlaut im Programm
Transporte von Tieren, ihre Züchtung und ihre Haltung in Zoos bedarf strengerer Auflagen und demokratischer Kontrolle. Link zum Original
Agrarflächen 4
Land- und Bodenreformen sollen die Ernährungssouveränität und das Recht auf Nahrung sichern.
Wortlaut im Programm
Land- und Bodenreformen stellen wichtige Schritte zur Sicherung der Ernährungssouveränität und des Rechts auf Nahrung dar. Link zum Original
Bäuerliches Eigentum an Grund und Boden gehört zur pluralen Eigentumsordnung des demokratischen Sozialismus.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich gehört zur pluralen Eigentumsordnung des demokratischen Sozialismus das Privateigentum kleiner und mittlerer Unternehmen. Das gilt auch für bäuerliches Eigentum an Grund und Boden. Link zum Original
Einer Konzentration privaten Grundeigentums in der Landwirtschaft wird entgegengewirkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nachhaltig wirtschaftende bäuerliche Familienbetriebe, genossenschaftliche und kommunale Betriebe stärken und einer Konzentration privaten Grundeigentums entgegenwirken, die Errungenschaften der Bodenreform verteidigen und vielfältige Formen überbetrieblicher, regionaler und überregionaler Zusammenarbeit der Agrar- und Nahrungsmittelbetriebe unterstützen. Link zum Original
Die Errungenschaften der Bodenreform werden verteidigt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nachhaltig wirtschaftende bäuerliche Familienbetriebe, genossenschaftliche und kommunale Betriebe stärken und einer Konzentration privaten Grundeigentums entgegenwirken, die Errungenschaften der Bodenreform verteidigen und vielfältige Formen überbetrieblicher, regionaler und überregionaler Zusammenarbeit der Agrar- und Nahrungsmittelbetriebe unterstützen. Link zum Original
Agrarförderung 4
Die Förderung des ökologischen Landbaus soll durch Umlagen auf nichtökologische Erzeugung finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Um dies zu erreichen, wollen wir ökologischen Landbau – ähnlich wie regenerative Energieerzeugung – systematisch preislich bevorzugen, finanziert etwa durch Umlagen bei nichtökologischer Erzeugung. Link zum Original
Die Gemeinsame Agrarpolitik soll konsequent sozial und ökologisch ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Gemeinsame Europäische Agrarpolitik, die konsequent sozial und ökologisch ausgerichtet ist und stärker die Belange der Entwicklungsländer berücksichtigt. Link zum Original
Die Gemeinsame Agrarpolitik soll die Belange der Entwicklungsländer stärker berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Gemeinsame Europäische Agrarpolitik, die konsequent sozial und ökologisch ausgerichtet ist und stärker die Belange der Entwicklungsländer berücksichtigt. Link zum Original
Agrarbetriebe sollen unabhängig von Größe und Bewirtschaftungsform für soziale und ökologische Leistungen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Unternehmen der agrarischen Primärproduktion müssen unabhängig von Betriebsgröße und Bewirtschaftungsform für soziale und ökologische Leistungen unterstützt werden, um den Einfluss landwirtschaftsfremden Kapitals zurückzudrängen. Link zum Original
Verbraucherschutz 2
Ein Tierschutzsiegel auf Lebensmitteln soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die Linke setzt sich für ein Tierschutzsiegel auf Lebensmitteln ein. Link zum Original
Die Kennzeichnungspflicht für Gentechnik soll bis zur technischen Nachweisgrenze gesenkt werden.
Wortlaut im Programm
Die Agro-Gentechnik lehnen wir aufgrund unkalkulierbarer Risiken ab, die Kennzeichnungspflicht ist bis auf die technisch mögliche Nachweisgrenze zu senken. Link zum Original
Ländliche Entwicklung 1
Nachhaltig wirtschaftende bäuerliche Familienbetriebe sowie genossenschaftliche und kommunale Betriebe werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nachhaltig wirtschaftende bäuerliche Familienbetriebe, genossenschaftliche und kommunale Betriebe stärken und einer Konzentration privaten Grundeigentums entgegenwirken, die Errungenschaften der Bodenreform verteidigen und vielfältige Formen überbetrieblicher, regionaler und überregionaler Zusammenarbeit der Agrar- und Nahrungsmittelbetriebe unterstützen. Link zum Original
Nutztierhaltung 1
Landwirtschaftliche Nutztiere sollen artgerecht gehalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für den Schutz freilebender und in Obhut des Menschen lebender Tiere ein, insbesondere für die artgerechte Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere und die Ablösung von Tierversuchen. Link zum Original
Regionale Vermarktung 1
Die Nahrungsmittelproduktion soll dezentral organisiert werden.
Wortlaut im Programm
Dafür brauchen wir nicht nur selbstverwaltete regionale Entwicklungsfonds, einen veränderten kommunalen Finanzausgleich sowie eine Struktur- und Anschubförderung, sondern auch eine dezentrale Nahrungsmittelproduktion und Energieversorgung und höhere Transportpreise. Link zum Original
Agrarmärkte 1
Importe von Agrarrohstoffen zur Biospriterzeugung sollen ausgeschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Importe von Agrarrohstoffen zur Biospriterzeugung müssen ausgeschlossen werden. Link zum Original
Weitere Forderungen 3
Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Fischerei sollen innovativ, ressourcenschonend und im Einklang mit der Natur wirtschaften.
Wortlaut im Programm
Wir wollen innovative, ressourcenschonende Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Fischerei im Einklang mit der Natur. Link zum Original
Überbetriebliche, regionale und überregionale Zusammenarbeit von Agrar- und Nahrungsmittelbetrieben wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nachhaltig wirtschaftende bäuerliche Familienbetriebe, genossenschaftliche und kommunale Betriebe stärken und einer Konzentration privaten Grundeigentums entgegenwirken, die Errungenschaften der Bodenreform verteidigen und vielfältige Formen überbetrieblicher, regionaler und überregionaler Zusammenarbeit der Agrar- und Nahrungsmittelbetriebe unterstützen. Link zum Original
Der einheimische Anbau von Eiweißfuttermitteln wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Der einheimische Anbau von Eiweißfuttermitteln muss gestärkt werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Wie das entsteht
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.