Linke · Programm der Partei Die Linke (Erfurter Programm)
Forderungen zu Verkehr und Infrastruktur
Grundsatzprogramm · beschlossen 23.10.2011 · Original
Das Programm enthält 40 von 969 Forderungen zu „Verkehr und Infrastruktur“, die meisten zum Schwerpunkt „Luftverkehr“ (6).
- 40Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 104Seiten im Original
- 2011Beschlussjahr
Keine Treffer.
Verkehr und Infrastruktur 40
Luftverkehr 6
Der innerdeutsche Flugverkehr soll weitestgehend auf die Schiene verlagert werden.
Wortlaut im Programm
Der innerdeutsche Flugverkehr ist weitestgehend und der innereuropäische zu einem großen Teil auf die Schiene zu verlagern. Erste Schritte dazu sind die Einführung einer EU-weit einheitlichen Kerosinsteuer und eine internationale Flugticketabgabe. Link zum Original
Der innereuropäische Flugverkehr soll zu einem großen Teil auf die Schiene verlagert werden.
Wortlaut im Programm
Der innerdeutsche Flugverkehr ist weitestgehend und der innereuropäische zu einem großen Teil auf die Schiene zu verlagern. Erste Schritte dazu sind die Einführung einer EU-weit einheitlichen Kerosinsteuer und eine internationale Flugticketabgabe. Link zum Original
Eine EU-weit einheitliche Kerosinsteuer soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Der innerdeutsche Flugverkehr ist weitestgehend und der innereuropäische zu einem großen Teil auf die Schiene zu verlagern. Erste Schritte dazu sind die Einführung einer EU-weit einheitlichen Kerosinsteuer und eine internationale Flugticketabgabe. Link zum Original
Eine internationale Flugticketabgabe soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Der innerdeutsche Flugverkehr ist weitestgehend und der innereuropäische zu einem großen Teil auf die Schiene zu verlagern. Erste Schritte dazu sind die Einführung einer EU-weit einheitlichen Kerosinsteuer und eine internationale Flugticketabgabe. Link zum Original
Die Subventionierung von Flughäfen soll beendet werden.
Wortlaut im Programm
Die Subventionierung von Flughäfen muss beendet werden. Link zum Original
Ein Nachtflugverbot wird gefordert.
Wortlaut im Programm
Wir treten für ein Nachtflugverbot ein. Link zum Original
Güterverkehr 5
Der Gütertransport wird von der Straße auf die Schiene verlagert.
Wortlaut im Programm
Es muss konsequent die Zielsetzung verfolgt werden, den Energieverbrauch im Verkehrs- und Transportwesen entscheidend zu senken: z.B. durch Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene. Link zum Original
Der Güterverkehr soll deutlich reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Der Güterverkehr muss deutlich reduziert werden, wobei die externen Kosten den Transportpreisen anzulasten sind. Link zum Original
Die externen Kosten des Güterverkehrs sollen den Transportpreisen angelastet werden.
Wortlaut im Programm
Der Güterverkehr muss deutlich reduziert werden, wobei die externen Kosten den Transportpreisen anzulasten sind. Link zum Original
Der verbleibende Güterverkehr soll vorrangig auf Schiene und umweltverträgliche See- und Binnenschifffahrt verlagert werden.
Wortlaut im Programm
Den verbleibenden Güterverkehr wollen wir vorrangig auf die Schiene und auf eine umweltverträgliche See- und Binnenschifffahrt verlagern. Link zum Original
Transportpreise sollen steigen.
Wortlaut im Programm
Dafür brauchen wir nicht nur selbstverwaltete regionale Entwicklungsfonds, einen veränderten kommunalen Finanzausgleich sowie eine Struktur- und Anschubförderung, sondern auch eine dezentrale Nahrungsmittelproduktion und Energieversorgung und höhere Transportpreise. Link zum Original
Bahnunternehmen 4
Die Bahn und die Unternehmen des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs orientieren sich nicht an der Rendite.
Wortlaut im Programm
Die Bahn und Unternehmen des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs dürfen sich nicht an der Rendite orientieren. Entscheidend muss sein, dass sie Mobilität – auch zwischen kleineren Orten – ermöglichen und eine attraktive, barrierefreie, preisgünstige und umweltverträgliche Alternative zum Individualverkehr darstellen. Link zum Original
Die Deutsche Bahn soll einer breiteren demokratischen Kontrolle unterliegen.
Wortlaut im Programm
Die Deutsche Bahn muss einer breiteren demokratischen Kontrolle unterliegen. Link zum Original
Privatisierungen öffentlicher Verkehrsunternehmen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Privatisierungen öffentlicher Verkehrsunternehmen lehnen wir ab. Link zum Original
Langfristig soll der Schienenverkehrssektor ausschließlich unter öffentlichem Einfluss stehen.
Wortlaut im Programm
Langfristiges Ziel ist ein Schienenverkehrssektor unter ausschließlich öffentlichem Einfluss. Link zum Original
Öffentlicher Nahverkehr 4
Bahn und öffentlicher Verkehr sollen Mobilität auch zwischen kleineren Orten ermöglichen und eine attraktive, barrierefreie, preisgünstige und umweltverträgliche Alternative zum Individualverkehr sein.
Wortlaut im Programm
Die Bahn und Unternehmen des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs dürfen sich nicht an der Rendite orientieren. Entscheidend muss sein, dass sie Mobilität – auch zwischen kleineren Orten – ermöglichen und eine attraktive, barrierefreie, preisgünstige und umweltverträgliche Alternative zum Individualverkehr darstellen. Link zum Original
Der öffentliche Personennahverkehr soll ausgebaut werden, um der Versiegelung entgegenzuwirken.
Wortlaut im Programm
Der fortschreitenden Versiegelung von Landschaften für wachsende Siedlungs- und Verkehrsflächen wollen wir durch eine verstärkte Innenentwicklung von Ortschaften, reduzierte Entfernungen zwischen Wohn- und Arbeitsstätten und den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs entgegenwirken. Link zum Original
Der öffentliche Nah- und Fernverkehr soll unter Einbeziehung von Fahrgästen, Beschäftigten und Umweltverbänden demokratisch reguliert und betrieben werden.
Wortlaut im Programm
Der öffentliche Personennah- und -fernverkehr muss unter Einbeziehung von Interessenvertretungen der Fahrgäste, Beschäftigten, Umweltverbände und anderen Betroffenen kooperativ und demokratisch reguliert und betrieben werden. Link zum Original
Der Bund soll den Ländern dauerhaft ausreichende Mittel für den öffentlichen Personennahverkehr bereitstellen.
Wortlaut im Programm
Der Bund hat den Erhalt und den erforderlichen Ausbau der Schienenwege in vollem Umfang zu sichern und den Ländern dauerhaft ausreichende Mittel für die Verkehrsleistungen und den Infrastrukturausbau im öffentlichen Personennahverkehr zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Straßennetz 2
Verkehrsflächen sollen zugunsten der Naherholung umgewidmet werden.
Wortlaut im Programm
Eine deutliche Steigerung der Lebensqualität wollen wir durch eine Umwidmung von Verkehrsflächen erreichen: Naherholung statt Lärm- und Abgasbelastung. Link zum Original
Die Erweiterung des Autobahn- und Straßennetzes wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Erweiterung des Autobahn- und Straßennetzes lehnen wir ab. Link zum Original
Nahverkehrstarife 1
Langfristig wird ein unentgeltlicher Nahverkehr angestrebt.
Wortlaut im Programm
Einen unentgeltlichen Nahverkehr sehen wir als Vision, auf die wir langfristig hinwirken wollen. Link zum Original
Schienennetz 1
Der Bund soll Erhalt und Ausbau der Schienenwege vollständig sichern.
Wortlaut im Programm
Der Bund hat den Erhalt und den erforderlichen Ausbau der Schienenwege in vollem Umfang zu sichern und den Ländern dauerhaft ausreichende Mittel für die Verkehrsleistungen und den Infrastrukturausbau im öffentlichen Personennahverkehr zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Schienenpersonenverkehr 1
Der Aufbau eines konkurrierenden Fernbusnetzes wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den Aufbau eines konkurrierenden Busfernnetzes lehnen wir ab. Link zum Original
Individualverkehr 1
Der motorisierte Individualverkehr soll reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Den Anteil der im Umweltverbund zurückgelegten Wege wollen wir deutlich steigern und den motorisierten Individualverkehr reduzieren. Link zum Original
Rad- und Fußverkehr 1
Die Siedlungsstruktur soll fuß- und fahrradfreundlich gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns in der Raumplanung für kurze Wege zwischen den Orten von Wohnen, Freizeit, Arbeit und Bildung sowie für eine fuß- und fahrradfreundliche Siedlungsstruktur ein. Link zum Original
Tempolimits 1
Auf Autobahnen soll ein allgemeines Tempolimit von 120 km/h gelten.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns für ein allgemeines Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen aus. Link zum Original
Antriebsvorgaben 1
Eine möglichst weltweite, alternativ europaweite Abgabe auf fossile Kraftstoffe soll umweltschonende Antriebe fördern.
Wortlaut im Programm
Mit einer möglichst weltweiten, alternativ europaweiten Abgabe auf fossile Kraftstoffe wollen wir ressourcen- und umweltschonende Antriebe fördern. Link zum Original
Häfen 1
Hafenstandorte sollen kooperieren statt konkurrieren, um Güterströme zu lenken und Kapazitäten optimal zu nutzen.
Wortlaut im Programm
Durch Kooperation statt Konkurrenz zwischen den Hafenstandorten können wir Güterströme gezielt lenken und vorhandene Kapazität und Infrastruktur optimal nutzen. Link zum Original
Schifffahrt 1
Ein weiterer Flussausbau für die Binnenschifffahrt wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine modernisierte Binnenschifffahrtsflotte wird zielorientiert eingesetzt, nutzt sinnvolle Innovation und benötigt keinen weiteren Flussausbau. Link zum Original
Barrierefreiheit 1
Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sollen auf Barrierefreiheit ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur müssen wesentlich nachhaltiger und auf Barrierefreiheit gerichtet erfolgen. Link zum Original
Weitere Forderungen 9
Der Energieverbrauch im Verkehrs- und Transportwesen wird entscheidend gesenkt.
Wortlaut im Programm
Es muss konsequent die Zielsetzung verfolgt werden, den Energieverbrauch im Verkehrs- und Transportwesen entscheidend zu senken: z.B. durch Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene. Link zum Original
Die Infrastrukturentwicklung soll auf Verkehrsvermeidung, kurze Wege und energiesparende Verkehrsmittel setzen.
Wortlaut im Programm
Eine nachhaltige Infrastrukturentwicklung setzt auf Verkehrsvermeidung, kurze Wege und energiesparende Verkehrsmittel. Link zum Original
Grundlegende Mobilitätsbedürfnisse sollen für alle unabhängig vom Einkommen möglichst umweltfreundlich gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Befriedigung grundlegender Mobilitätsbedürfnisse muss für alle unabhängig vom Geldbeutel so umweltfreundlich wie möglich gewährleistet werden. Link zum Original
Die Bundesverkehrswegeplanung soll grundlegend zu einer umweltgerechten Mobilitätsplanung reformiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine grundlegende Reform der Bundesverkehrswegeplanung hin zur umweltgerechten Mobilitätsplanung. Link zum Original
Der Umweltverbund aus Fuß-, Rad-, Bus- und Bahnverkehr soll Rückgrat der Mobilität sein.
Wortlaut im Programm
Das Rückgrat unseres Mobilitätskonzepts ist der Umweltverbund – zu Fuß, per Rad, mit Bus und Bahn. Link zum Original
Der Anteil der im Umweltverbund zurückgelegten Wege soll deutlich steigen.
Wortlaut im Programm
Den Anteil der im Umweltverbund zurückgelegten Wege wollen wir deutlich steigern und den motorisierten Individualverkehr reduzieren. Link zum Original
Elektroautos und Biosprit gelten nicht als Lösung der Verkehrsprobleme.
Wortlaut im Programm
Elektroautos und Biosprit sind keine Lösung für die Probleme, die durch Energie- und Ressourcenverbrauch sowie verstopfte Straßen und Unfälle entstehen. Link zum Original
Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sollen wesentlich nachhaltiger erfolgen.
Wortlaut im Programm
Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur müssen wesentlich nachhaltiger und auf Barrierefreiheit gerichtet erfolgen. Link zum Original
Verkehrslärm an bestehenden Verkehrswegen und Flugplätzen soll durch strenge Grenzwerte und aktiven Lärmschutz deutlich verringert werden.
Wortlaut im Programm
An bestehenden Verkehrswegen und Flugplätzen muss Verkehrslärm durch strenge Grenzwerte und aktiven Lärmschutz deutlich verringert werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Wie das entsteht
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.